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Test: Praktische Taschen für Macbook und iPad

31.07.2022 | 09:30 Uhr |

Zum Umhängen oder einfach so tragen: Wir stellen schicke und praktische Taschen für Mac, iPad und Zubehör vor

Computing ist mobil. Macbook, iPad oder Smartphone nimmt man überall hin mit. Aber wenn man gleich mehrere Geräte dabei haben will und noch dazu jede Menge Zubehör, reicht die Jackentasche bei weitem nicht aus und auch in der alten Aktentasche oder dem Fahrradrucksack wird es schnell zu eng oder zu unübersichtlich. Wir haben eine Reihe praktischer und schicker Laptop-Taschen für Sie getestet, von Slings über Umhängetaschen hinzu zu einfachen Hüllen. Eine Übersicht der besten Rucksäcke für Macbook, iPad und iPhone haben wir an anderer Stelle für Sie aufbereitet.

Feuerwear Ed: Rolltop-Tasche für Individualisten und Feuerwehrmänner

Die Taschen und Rucksäcke von Feuerwear sind durch den Einsatz der markanten Feuerwehrschläuche benannt. Alte Feuerwehrschläuche zu recyclen ist aber nicht nur cool, sondern auch nachhaltig, weil so weniger Müll entsteht. Diesen nachhaltigen Gedanken setzt sich beim zweiten eingesetzten Material, dem Cordura aus 100 Prozent recycelten PET Flaschen fort.

Die Rolltop-Tasche Ed ist mit dem Außenmaß 27 × 37,5 cm × 13 cm eine Umhängetasche mittlerer Größe. Das verfügbare Innenmaß ist 25,5 cm × 36 cm × 12,5 cm. Durch den Rolltop-Verschluss erhöht sich die Höhe außen auf bis zu 41 cm, was eine Innenhöhe von 39,5 cm ergibt. In Volumen gerechnet ergibt sich ein variables Volumen von 12 bis 16,5 Liter.

Typisch für einen Rolltop ist die Öffnung vergleichbar zu einem Beutel, der Zugriff aber trotzdem noch gut. Im Innern gibt sich Ed spartanisch, mit nur einem abgetrennten Fach für ein 13 Zoll Macbook. Zusätzliche Fächer oder Schlaufen für Stifte gibt es nicht. Hier empfehlen wir als Extra das Federmäppchen Paul. Ob einen Ordner oder ein paar Bücher mit Schreibblock, das Volumen lässt sich wegen seiner Quaderform ausgezeichnet ausnutzen.

Hervorragend gelöst ist der Rolltop-Verschluss. Benötigt man das maximale Volumen, wird Ed mit einem durchgehenden Reißverschluss verschlossen. Wenn man etwas weniger Raum benötigt, stehen drei Schlaufen zur Fixierung des Metallhakens zur Verfügung. Das ist simpel und in der Praxis kinderleicht. Zwei schlanke Fächer mit Reißverschluss auf der Vorderseite nehmen Geldbeutel, Kabel oder Schlüssel auf. Für einen Schlüsselbund gibt es eine praktische Schlaufe.

So schlicht wie die gesamte Tasche, so schlicht ist auch der 140 cm lange Tragegurt. Packt man Ed zum Beispiel mit einem Einkauf so richtig voll, wird es auf der Schulter schon ungemütlich. Der Gurt ist zwar sehr breit, aber ungepolstert. Das Schulterpolster Tom gibt es für 25,- Euro extra .

Wie bei allen Feuerwear Produkten gibt es Ed in den drei Farben Schwarz, Rot und Weiß und jeder Rucksack ist durch sein Material und Aufdruck ein Unikat. Ed ist mit einem Preis von 159,- Euro kein Schnäppchen, überzeugt aber durch Langlebigkeit und ist reparabel. Ein durch und durch nachhaltiges Produkt.

Feuerwear Ed im Feuerweare- Shop

Empfehlung

Nachhaltigkeit von der Produktion bis zur Lieferung, ein Versprechen, das man gerne hört. Eine Sache ist aber bei unserer langjährigen Erfahrung mit Feuerwear-Produkten auch aufgefallen, sie sind sehr robust und man kann sie reparieren.

Von diesen immer wichtigeren Eigenschaften heutiger Produkte abgesehen, überzeugt Ed durch einen schönen Look und einen einwandfreien Zugang zum Laderaum. Bei den Fächern hat Feuerwear wie so oft gespart, leider auch an der Polsterung für das Notebookfach. Sehr praktisch ist die Volumenvergrößerung durch den Rolltop. Das ist in der Praxis gut gelöst, auch dass es drei Schlaufen zur individuellen Fixierung des Rolltop gibt. Wir empfehlen für eine adäquate Unterbringung von Stiften und Kabeln das Federmäppchen Paul.

Targus Cypress 15,6 Tasche: Öko und trotzdem Businessbegleiter

Die klassische Notebooktasche sieht langweilig aus und ist ein Wegwerfartikel. Was für viele Notebooktaschen gelten mag, möchte die Cypress-Tasche nicht sein. Auch wenn die Formensprache an den klassischen Aktentaschen-Look erinnert, so ist die Cypress doch etwas anders . Das erste was auffällt, ist die Farbe. Modernes Grau mit schwarzen Akzenten gibt der Cypress etwas Pfiff und kaschiert auch die doch stattlichen Abmessungen von 42 cm × 4,5 cm × 35 cm. Damit passt nicht nur ein großes Macbook Pro hinein, sondern auch noch ein schmaler Ordner. Doch dazu später mehr.

Was noch mehr zu einer modernen Tasche als die Farbgebung passt, ist das Material. Schlicht ECO 300 ist der Name des Recyclingmaterials und bedeutet auf die Cypress Tasche übertragen, dass 20 Kunststoffflaschen eine neue Verwendung gefunden haben. Mit 760 g fällt das Ergebnis erfreulich leicht aus und dabei hat Targus nicht an cleveren Details gespart. Geschickt in das Design integriert ist das zum Beispiel der leicht zu reinigende Boden.

Weitere Außenausstattung ist der abnehmbare gepolsterte Schultergurt, ein angenehmer Tragegriff und ein Trolley-Gurt. Eine vordere schmale Aufbewahrungstasche für schlankes Zubehör oder einfach nur Taschentücher und Block gibt es auch. In den zwei großen Abteilen sind gleich eine Vielzahl an Fächern untergebracht. Fangen wir mit dem großen Notebookfach an. Es ist so gepolstert, dass man in dem zweiten abgetrennten Teil auch geschützt ein großes iPad Pro verstauen kann. Oder aber einfach nur Zeitschriften und Schnellhefter.

In das größere Abteil passt sogar ein schmaler Ordner und für Kabel, Adapter, Laufwerke, Stifte, USB-Sticks und vieles mehr gibt es sechs unterschiedlich große Fächer. Das größte sichert seinen Inhalt durch einen Reißverschluss und gibt einen kleinen Einblick durch ein schmales Netz.

Empfehlung

Eine Notebooktasche ist normalerweise ein ganz langweiliges Produkt. Schön, dass Targus hier mal etwas weiter gedacht hat. Rein optisch ist es zwar immer noch eine typische Notebooktasche, doch der Materialmix und das ECO 300 Material heben die Cypress aus der Menge ab. Kommen dazu noch ein hoher Nutzfaktor, Praktikabilität und eine lange Garantie dazu. Der Preis von 59,99 Euro (UVP, bei Amazon weit günstiger) erscheint hier in keinem Fall zu hoch.

Targus Cypress 15,6 für 32,19 € bei Amazon

Pacsafe Metrosafe X Messenger: Wie klein ist groß genug?

 

Es gibt ja Taschen, in die genau das Macbook Pro hinein geht und nicht mehr. Das ist super für Minimalisten, nur was tun, wenn noch ein Block, ein paar Zeitschriften oder das Netzteil mit dabei sein sollen? Zu einer der üblichen großen Taschen greifen?

Hier springt die neue Messenger aus der neuen Metrosafe X Serie von Pacsafe in die Bresche. Mit seinen Abmessungen von 32 cm × 25 cm × 10 cm ist sie deutlich kleiner als viele Notebooktaschen, bietet aber viele Fächer zum Verstauen.

Die schmale Tasche kommt mit ihrem melierten Recycling Polyester sehr modern rüber. Neben dem Farbton Utility Green gibt es die Messenger auch in Dark Denim und Carbon.

Von außen sieht man ihr die inneren Werte gar nicht an. Schlägt man Deckel auf – der übrigens mit einem Magnetverschluss gehalten wird – fällt der Blick sofort auf zwei Reißverschlüsse mit der üblichen Sicherung vor Langfingern, für die Pacsafe so bekannt ist. Zwei Fächer erscheinen etwas viel für eine nur 10 cm dünne Tasche. Aber diese Fächer haben es in sich. Das hintere Fach ist für das Macbook gedacht und gefällt mit seiner weichen Polsterung. Eigentlich gibt Pacsafe an, dass hier nur das 12 Zoll Macbook hineinpasst. In unserem Test haben wir aber festgestellt, dass auch das 13 Zoll Macbook Pro perfekt Platz findet.

Apropos passen, was Pacsafe alles an Fächern in die kleine Messenger gepackt hat, ist schon klasse. In dem Abteil mit dem Notebookfach ist auch noch Platz für drei dicke Zeitschriften oder Mappen und ein großes Netzfach mit Reißverschluss nimmt Kabel auf. Alternativ ist hier auch Platz für ein Netzteil. Das zweite Abteil glänzt mit insgesamt fünf Fächern: Eines davon für zwei Stifte und eines mit RFID-Safe und Klettverschluss.

Pacsafe Metrosafe X Messenger bei Amazon

Im Außenbereich hat Pacsafe auch nicht an Staumöglichkeiten gespart. Ein großes Fach wird vom magnetischen Deckel abgedeckt und ein kleineres verfügt über einen mit einer Schlaufe geschützten Reißverschluss. Auf der Rückseite ist dann noch ein weiteres Fach mit Reißverschluss, hier findet beispielsweise ein iPhone einen geschützten Platz. An der schmalen Seite hat Pacsafe sogar noch Platz für ein Fach gefunden, indem eine kleine Getränkeflasche oder ein kompakter Schirm passen.

Fazit

Kleine Taschen sehen meistens nicht nur minimalistisch aus, sie sind es auch und damit in ihrem Nutzen eingeschränkt. Nicht so beim Messenger von Pacsafe. Von außen ganz unscheinbar, offenbart er im Inneren wahre Größe. Nicht nur, dass ein 13 Zoll Macbook Pro zusammen mit einem iPad Pro Platz findet, auch die wichtigsten Unterlagen bekommen man noch unter. Das ganze verpackt in einem modernen Design, das auch mit einem Anzug einen hervorragenden Eindruck macht. Einen Kritikpunkt haben wir dann doch am Messenger gefunden, der Magnet für den Deckel könnte kräftiger sein. Dann würde dieser auch besser zu bleiben, wenn man doch ein klein wenig zu viel eingepackt hat.

Metrosafe X Messenger

Hersteller:

Packsafe

Preis:

90,- Euro

Vorzüge:

sehr guter Schutz vor unbefugtem Zugriff auf die Hauptfächer, sehr viele Fächer, passt auch für ein 13 Zoll Macbook Pro, gutes Preisleistungsverhältnis

Nachteile:

Magnetverschluss des Deckels etwas schwach

Mindshiftgear Exposure 13 – Multifunktionale Schultertasche

Solar Flare – was nach Sonnenschein und Lichtspiel sich anhört, ist der Name der Farbkombination unserer neuen Tasche im Test. Nüchtern betrachtet ist es eine Farbkombination aus Anthrazit, silber und orangerot. Genauso nüchtern ist es eigentlich eine Fototasche. Mit den Abmessungen von 41 × 27 × 16,5 cm hat sie jedoch die perfekten Maße für eine Notebooktasche.

Und genau hier wird es interessant. Die Spezialisten aus den USA sind nämlich bekannt für besonders robuste Fototaschen und Rucksäcke. Robust dürfen auch Notebooktaschen sein. Das verarbeitete Material ist das wasserdichte Laminat DP X-Pac, versehen mit seitlichen Überschlägen am Deckel und ausgestattet mit einer zusätzlichen DWR Imprägnierung. Dass das sehr gut Regen abhält, konnten wir bei den kräftigen Schauern im Mai testen. Der Tester war klatschnass, das Macbook Pro mit Zubehör trocken. Ein strapazierfähiger Boden aus Tarpaulin-Plane schützen die Taschen von unten. Das ist ein Feature, welches oft von Herstellern vernachlässigt wird. Die Plane ist sehr robust, Kratzer sind nicht schlimm und sie lässt sich leicht reinigen. Da ist es selbstverständlich, dass auch der Reißverschluss im Deckel ein wasserdichter YKK AquaGuard Reißverschluss ist. Somit könnte man hier auch ein iPhone unterbringen.

Damit sind wir auch schon bei den Staumöglichkeiten. Das große Hauptfach lässt sich durch die flexible Einteilung frei gestalten. Das beinhaltet auch, sie komplett zu entfernen. Dann passen kleine Ordner, Bücher, Schnellhefter oder Zeitschriften perfekt hinein. Das Notebookfach ist extra abgetrennt, doppelt gepolstert und mit einer Lasche versehen, damit das kostbare Macbook Pro nicht versehentlich herausfällt.

Ein extra großes Fach mit Reißverschluss befindet sich an der Vorderseite. Ebenfalls doppelt gepolstert nimmt es locker ein 11 Zoll iPad Pro auf. Für Blöcke, Stifte und USB-Sticks sind hier zusätzliche kleine Fächer, perfekt um Ordnung zu halten. Das ist aber noch nicht alles, ein Außenfach an der Seite mit Gummizug nimmt gerne eine kleine Trinkflasche auf und drei große Einsteckfächer freuen sich beispielsweise über Kabel oder Taschentücher.

Empfehlung

Bei multifunktionalen Taschen greife ich gerne zu Fototaschen. Warum, das ist ganz einfach. Sie sind robust, sehr gut gepolstert und durch die flexible Inneneinteilung für ganz unterschiedliche Einsätze geeignet. Genau hier punktet ganz speziell die Exposure. Sie ist ausgelegt als Fototasche, bei der ein Notebook und ein Tablet zusätzlich zur Kamera Platz finden kann. Nehme ich den Fotoeinsatz heraus, schaffe ich Platz für Hefter und Bücher. Bin ich in meiner Freizeit wieder auf Fototour, mache ich den Fotoeinsatz erneut hinein.

Stifte, Kabel und Zubehör finden perfekt einen geordneten Platz und der Trageriemen hat eine lange Polsterung. Das findet man auch selten, meistens sind die Polster viel zu kurz oder rutschen. Nicht bei der Exposure. Auch an einen Durchlass für einen Trolley Teleskopgriff, hat Mindshiftgear gedacht.

Mit ihrem Preis von derzeit 179.95 Euro bei Amazon zählt die Exposure zur höheren Mittelklasse. Bei den Themen Schutz, Robustheit und Universalität ist die Exposure eine der besten Taschen, die wir je im Test hatten. Neben der Farbkombination Solar Flare gibt es die Exposure auch in ganz schwarz.

Exposure 13

Info:

Mindshiftgear

Preis:

179,99 Euro (UVP)

Vorteile:

sehr robust, sehr gute Trageriemen, sehr gute Polsterung, sehr flexible Inneneinteilung, viele Staufächer

Nachteile:

Keine ersichtlich

Abmessungen

Maße Außen:

41 x 27 x 16,5 cm (BxHxT)

Maße Innen Kamerafach:

35 x 23 x 12,5 cm (BxHxT)

Maße Laptopfach:

34 x 24,5 x 2,5 cm (BxHxT)

Maße Tabletfach:

30 x 21 x 2 cm (BxHxT)

Maße Smartphonefach:

17 x 12 cm (BxH)

Peak Design Everyday Sling: Toller Sling für digitale Nomaden und Fotografen

Ein Sling ist die spezielle Variante eines Rucksacks mit nur einem Tragegurt. Sein Vorteil: Mit einem Schwung lässt sich der Sling vom Rücken vor den Bauch ziehen und man kommt bequem an seinen Inhalt. Kein umständliches Abziehen – das macht ihn bei Fotografen so beliebt. Wer mal mit den Füßen im Wasser gestanden hat und an die Ausrüstung im Rucksack möchte, weiß das sehr zu schätzen.

Das kalifornische Unternehmen Peak Design hat mithilfe eines Kickstarter-Projektes einen universellen Sling für Fotografen und digitale Nomaden geschaffen . Robustes, Wasser abweisendes Nylon, wasserdichte Reißverschlüsse und zwei gefällige Farben abseits des üblichen Schwarz machen neugierig.

Ob auf dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – digitale Nomaden sind viel unterwegs. Da hilft eine einfach zu benutzende Gurtverstellung ebenso wie der schöne große Handgriff, den man auch toll am Ausziehgriff eines Reise-Trolleys benutzen kann. Ein praktisches Gimmick ist die Druckknopf-Lasche am Reißverschluss-Zipper des Hauptfachs. Man kann sie mit dem Reißverschluss-Zipper des Vorfachs verbinden und macht es so den Langfingern etwas schwerer, die Tasche unbemerkt zu öffnen.

Peak Design Every Day Sling bei Amazon

Wenn man sich den Everyday Sling so anschaut, kann man es kaum glauben, aber es passt sogar ein 13-Zoll Macbook Pro Retina hinein – dank des gewölbten Deckels. Ein Riemen mit Klettverschluss sorgt dafür, dass es nicht versehentlich herausfällt. Für das Hauptfach gibt es zwei Abtrenner – FlexFold-Einteiler genannt – die sich mittels Klett frei positionieren lassen. Somit kann man die Inneneinteilung für kleine Getränkeflaschen, Notebookzubehör oder Bücher einteilen. Eine Besonderheit ist ihr origamiartiges Faltdesign, mit dem man einen kleinen Zwischenboden schaffen kann. Das ist ideal für die Nutzung als Kameratasche. Verzichtet man komplett auf die FlexFold-Einteiler, passen sogar Zeitschriften knickfrei in das Hauptfach. Der Deckel hat über die gesamte Fläche ein Zusatzfach mit Reißverschluss. Hier kann man perfekt Stifte, sein Smartphone, Speicherkarten, USB-Sticks oder Akkus unter bekommen. Dank einer Inneneinteilung sogar geordnet.

Eine Besonderheit weist das Außenfach auf, denn man kann sein Volumen vergrößern, sodass maximal eine kleine Wasserflasche hineinpasst. Ansonsten ist es ein guter Platz für das Netzteil des Macbook Pro, Adapterkabel, Geldbeutel und anderen Kleinkram. Die Riemen an der Außenseite sind als Fototasche für das Stativ gedacht, man kann aber ebenso gut eine Jacke damit fest klemmen. Mit einem normalen Stativ wird der Everyday Sling jedoch ungünstig ausbalanciert. Ein Mini-Stativ geht noch.

Empfehlung: Ob beim Fahrradfahren, beim Gehen oder sogar beim Ski-Langlauf, die Everyday Sling gibt eine gute Figur ab. Sie hält gut auf dem Rücken, was auch ein Verdienst des guten Sitzes des Gurtes ist. Der Schnellversteller für die Gurtlänge ist toll und das Beste, was wir bisher gesehen haben. Speziell Fotografen wissen das zu schätzen, da hierdurch der Gurt rasch langgemacht werden kann, sodass man vor dem Bauch problemlos an die Ausrüstung kommt. Ein großes Manko darf man bei dem Gurt nicht verschweigen: sein sehr dünnes Schulterpolster. Eigentlich verdient es nicht den Namen Polster. Hat man nicht viel in der Tasche, ist das kein Problem. Ein Fotograf jedoch, der die Tasche maximal mit einer schweren DSLR-Kameraausrüstung befüllt, bekommt schnell eine schmerzende Schulter. Unsere leichte Fujifilm-Ausrüstung geht ebenso noch durch wie ein Macbook Pro mit Zubehör.

Einige schöne Detaillösungen wie der mit Leder besetzte Handgriff, die Inneneinteilung im Deckelfach und das im Volumen vergrößerbare Außenfach überzeugen bei der Everyday Sling. So macht der tägliche Einsatz im Beruf oder als Fototasche viel Spaß, der Name ist somit Programm. Die zwei Farbkombinationen hellgrau mit braunem Leder und dunkelgrau mit schwarzem Leder sorgen dafür, dass man mit der Everyday Sling immer gut aussieht.

Everyday Sling

Hersteller:

Peak Design

Vertrieb:

Enjoy Your Camera

Preis:

160 Euro

Vorzüge:

tolle Gurtverstellung, sehr gute Verarbeitung, praxisnahe Einteilung und Ausstattung, passend für 13 Macbook Pro Retina

Nachteile:

Schulterpolster zu dünn

Pack & Smooch Hampshire: Robuster Filz, modern interpretiert

Filz als Material hat schon lange sein angestaubtes Image verloren und liegt wieder voll im Trend. Ob als Material für Kleidung, Sofabezug oder Taschen, Filz ist robust und gewinnt mit dem Gebrauch an Charakter. Pack & Smooch nutzt diese Eigenschaften und kombiniert Merino-Wollfilz mit Lederapplikationen. Das Leder wurde nur rein pflanzlich gegerbt und genau an der Stelle vernäht, an der Handschweiß den Wollfilz schmutzig machen könnte. Eine tolle Idee, die auch noch schön aussieht.

Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle in vielen passenden Größe für Macbook und iPad. In das Zusatzfach passt neben dem Macbook Pro auch ein paar Stifte, ein iPhone und ein Block.
Vergrößern Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle in vielen passenden Größe für Macbook und iPad. In das Zusatzfach passt neben dem Macbook Pro auch ein paar Stifte, ein iPhone und ein Block.
© Thomas Bergbold

Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle und bietet Platz für ein Notebook und in einem extra Fach für einen Block mit Stiften und iPhone. Neben der von uns getesteten Version für das Macbook Pro in 13 Zoll, gibt es für nahezu jedes Macbook eine maßgeschneiderte Variante.

Pack & Smooch Hampshire bei Amazon

In drei Farbkombinationen ist die Hampshire zu haben: Anthrazit mit hellbraunem oder dunkelbraunen Leder, sowie grau mit hellbraunem Leder. Die gleiche Hülle gibt es auch für die verschiedenen iPads. Wir haben uns das Model für das iPad Air 2 angesehen und es passt ebenso perfekt.

Die Lederapplikation ist nicht nur Design, sondern dient auch als Schutz vor Handschweiß.
Vergrößern Die Lederapplikation ist nicht nur Design, sondern dient auch als Schutz vor Handschweiß.

Empfehlung

Ein wenig ist eine so minimalistische Hülle Luxus. Aber sie sieht verdammt gut aus und ist robust, wie man es von Wollfilz erwarten kann. Wenn man einen Kritikpunkt finden möchte, dann sind es die Druckknöpfe. Auch die sind sehr hochwertig, aber man muss schon fest drücken, damit sie zu gehen. Bei einem Macbook ist das sicher kein Thema, aber bei einem iPad bekommt man wegen des Displays ein wenig Bauchschmerzen. Zwar ist in unserem Test nichts passiert, ein ungutes Gefühl bleibt. Kleiner Tipp: Wir haben das iPad so eingeschoben, dass das Display nicht zum Deckel und damit nicht zu den Druckknöpfen zeigt.

Hampshire

Hersteller:

Pack & Smooch

Preis:

für Macbook Pro € 69,90, für iPad Air 2 € 59,90

Vorzüge:

sehr robust, tolles Material

Nachteile:

Druckknöpfe für das iPad etwas zu schwergängig

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