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Test: Praktische Taschen für Macbook und iPad

24.01.2018 | 14:25 Uhr |

Zum Umhängen oder einfach so tragen: Wir stellen schicke und praktische Taschen für Mac, iPad und Zubehör vor

Computing ist mobil. Macbook, iPad oder Smartphone nimmt man überall hin mit. Aber wenn man gleich mehrere Geräte dabei haben will und noch dazu jede Menge Zubehör, reicht die Jackentasche bei weitem nicht aus und auch in der alten Aktentasche oder dem Fahrradrucksack wird es schnell zu eng oder zu unübersichtlich. Wir haben eine Reihe praktischer und schicker Laptop-Taschen für Sie getestet, von Slings über Umhängetaschen hinzu zu einfachen Hüllen.

Golla Subra Commuter Bag: Klassische Notebooktasche in moderner Verpackung

Die klassische Notebook-Tasche hat den Ruf, miefig und langweilig zu sein, sowie einfach zu sehr nach Business auszusehen. Dass das nicht immer so sein muss, beweist unter anderem das finnische Label Golla. Der klassische Schnitt wird hier mit einer Farb/Materialkombination aufgepeppt, die eine Notebooktasche auch bei modisch interessierte Menschen salonfähig macht.

Wir testen das Subra Commuter Bag – der Name ist übrigens kein Schreibfehler –, das neben der Farbe Braun auch in einem angenehmen hellen Beige gibt. Auch wenn das Material nach Stoff aussieht, ist es Nylon und damit wasserabweisend. Wirklich wasserdicht ist sie nicht, also Regenschauern hält die Tasche nicht stand. Das liegt aber nicht am Material, sondern an den Reißverschlüssen. Tolle Akzente stellen die Griffe mit ihrem Naturweiß und Lederbesatz dar.

Optisch geht die Subra also schon mal als gelungen durch, jetzt die Frage, was bekommt man bei den Abmessungen von 400 x 290 x 110 mm so unter? Ein 15 Zoll-Macbook-Pro findet seinen Platz in einem gepolsterten Abteil im vorderen Fach. Das Fach ist so groß, das bequem noch das Netzteil, Kopfhörer und eine Brille ihren Platz darin finden. Da dieses vordere Fach sich etwas aufklappt, ist der Zugriff perfekt auf den gesamten Inhalt möglich.

Das Hauptfach für einen schlanken Ordner oder Bücher und Schreibunterlagen ist ausreichend dimensioniert. Ungewöhnlich ist, das dieses und nicht das Notebookfach, an der körpernahen Seite liegt. Ein kleines Innenfach mit Reißverschluss, stellt einen gut geschützten Platz für Geldbeutel dar.

Auf der Vorderseite befinden sich gleich zwei weitere Fächer. Eines über die gesamte Größe mit Reißverschluss und ein schlankes mit ungehinderten Zugriff auf den Inhalt. Gerade in das große Außenfach kann man viel unterbringen. Zum Beispiel ein Netzteil, Adapter, Kabel, USB-Sticks oder auch mal ein belegtes Brötchen. Da die Tasche nicht so steif ist, kann sie sich auch gut ausbeulen.

Empfehlung

Wer eher der Typ für eine Business-Tasche ist und eine moderne Variante sucht, sollte sich die Subra Commuter mal näher anschauen. Man bekommt viel rein und die Einteilung ist weitgehend praxisnah. Weitgehend nur deshalb, weil es für Stifte kein extra Fach oder Halterung gibt. Ansonsten gibt es an der Einteilung wenig zu meckern.

Am schönsten trägt man die Subra an den Handgriffen. Schön deshalb, weil der Schultergurt mit seinen Plastikkarabinern und Scharnieren, so gar nicht zu der ansonsten sehr schönen Tasche passt. Hier hätte man Metall und Leder erwartet, aber nicht so einen „billigen“ Schultergurt, der auch auf eine Polsterung verzichten muss. Und die wäre dann ganz angenehm, wenn man die Subra randvoll macht.

Subra Commuter

Hersteller:

Golla

Preis:

100 Euro

Vorzüge:

sehr gute Einteilung, moderner Look, viel Platz, gutes Preisleistungsverhältnis

Nachteile:

kein Fach für Stifte, einfacher Schultergurt

Preis bei Amazon

Ab 75 Euro

Everki Venue: Die Wiedergeburt der Herrentasche

Alle, die in den 70ern und 80ern mit offenen Augen durch die Städte gelaufen sind, kennen den Anblick noch: Herren mittleren Alters mit einer kleinen Umhängetasche. Die kompakte Venue greift genau diese Formensprache wieder auf und bringt sie in die aktuelle Zeit.

Die Tasche ist sehr gut verarbeitet und der Materialmix aus robusten Nylon und Leder bringt ein wenig Moderne. Mit ihren 26,5 x 6 x 31 cm, ist die Venue eine sehr kompakte und dünne Tasche. Während früher ein Pfeifenset und Geld in der Herrentasche verstaut wurde, ist es heute das iPad und das iPhone. OK, einen Geldbeutel hat man ja auch noch dabei. Und wer in diesem eine Karte mit RFID-Chip stecken hat, wird sich über das extra Fach freuen, welches einen Schutz vor unerlaubtem Auslesen bietet.

Das iPad hat natürlich auch ein Extra-Fach, schön weich gefüttert und gepolstert, so das dem guten Stück nichts passieren kann. Für das iPad gibt es so tolle Tastaturen, die man mit dem Tablet zu einer Einheit verbinden kann. Zum Beispiel von BrydgeAir. Und genau die passen auch noch in das Fach. 

Überhaupt ist man erstaunt, wie viele Fächer Everki untergebracht hat. So kommt man auf 16 verschiedene. Das geht bei den kleinen Fächern für USB-Sticks und Stifte los, die sich im Außenfach befinden. Hier findet auch ein Netzteil mit Kabel ein passendes Fach und ein praktischer Clip für den Schlüsselbund ist auch noch vorhanden. Der Clip hat gegenüber einem Karabinerhaken den Vorteil, dass im praktischen Einsatz der Schlüssel schneller wieder entnommen ist. Dieses Außenfach hat aber noch ein ganz unscheinbares aber cleveres Gimmick: Einen Magneten, der das Außenfach offen hält, damit man den Inhalt leichter überblickt und zugreifen kann.

Auf der Rückseite findet das iPhone seinen Platz in einem weichen Fach mit Klettverschluss. Da ist es gut vor Langfingern geschützt. Das letzte und größte Fach ist gerade so groß, dass man einen Block und ein kleines Buch mit einer Brille verstauen kann. Oder die Reisedokumente.

Empfehlung

Die Wiedergeburt der Herrentasche ist im Großen und Ganzen gelungen. So hat alles seine Ordnung und jedes noch so kleine Zubehör hat sein eigenes Fach. Da ist man versucht, auch viel rein zu packen. Doch hier kommt dann das große Erwachen. So viele Fächer, wie die Venue hat, bekommt man gar nicht voll und dann geht der Deckel nicht mehr zu. Wobei das mit dem "zu" nicht eindeutig zu definieren ist. Der Deckel wird mit einem Magnetverschluss gehalten und dieser ist nicht sehr kräftig. Ein Kopfhörer und ein Brillenetui sorgen schon dafür, dass dieser nicht mehr gut hält. Wer keinen Kopfhörer mitnehmen möchte, hat dieses Problem sicher nicht und neben einem Block oder einem Buch, sowie einer Lesebrille, sollte man auch nicht viel mehr mitnehmen wollen. Wer mehr Platz braucht, findet im Programm von Everki auch die größere Variante Venue XL, die einen Zentimeter dicker ist und Platz für das große iPad Pro bietet. Gelungen sind aber nicht nur die vielen Fächer, sondern auch der breite Tragegurt. Eine gute Längenverstellung und das er in einem Winkel an der Tasche angenäht ist, sorgen für einen guten Tragekomfort. Hier hat sich jemand Gedanken gemacht.

Everki Venue

Hersteller:

Everki

Preis:

125 Euro

Vorteile:

viele und durchdachte Fächer, sehr gute Verarbeitung, weiche Fütterung für iPhone und iPad-Fächer, 30 Jahre Garantie

Nachteile:

Magnet im Deckel nicht sehr kräftig, für On-Ear Kopfhörer zu wenig Platz, hoher Preis

Preis bei Amazon

ab 125 Euro

Peak Design Everyday Sling: Toller Sling für digitale Nomaden und Fotografen

Ein Sling ist die spezielle Variante eines Rucksacks mit nur einem Tragegurt. Sein Vorteil: Mit einem Schwung lässt sich der Sling vom Rücken vor den Bauch ziehen, und man kommt bequem an seinen Inhalt. Kein umständliches Abziehen – das macht ihn bei Fotografen so beliebt. Wer mal mit den Füßen im Wasser gestanden hat und an die Ausrüstung im Rucksack möchte, weiß das sehr zu schätzen.

Das kalifornische Unternehmen Peak Design hat mit Hilfe eines Kickstarter-Projektes einen universellen Sling für Fotografen und digitale Nomaden geschaffen . Robustes, Wasser abweisendes Nylon, wasserdichte Reißverschlüsse und zwei gefällige Farben abseits des üblichen Schwarz machen neugierig.

Ob auf dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – digitale Nomaden sind viel unterwegs. Da hilft eine einfach zu benutzende Gurtverstellung ebenso wie der schöne große Handgriff, den man auch toll am Ausziehgriff eines Reise-Trolleys benutzen kann. Ein praktisches Gimmick ist die Druckknopf-Lasche am Reißverschluss-Zipper des Hauptfachs. Man kann sie mit dem Reißverschluss-Zipper des Vorfachs verbinden und macht es so den Langfingern etwas schwerer, die Tasche unbemerkt zu öffnen.

Wenn man sich den Everyday Sling so anschaut, kann man es kaum glauben, aber es passt sogar ein 13-Zoll Macbook Pro Retina hinein – dank des gewölbten Deckels. Ein Riemen mit Klettverschluss sorgt dafür, dass es nicht versehentlich heraus fällt. Für das Hauptfach gibt es zwei Abtrenner – FlexFold-Einteiler genannt – die sich mittels Klett frei positionieren lassen. Somit kann man die Inneneinteilung für kleine Getränkeflaschen, Notebookzubehör oder Bücher einteilen. Eine Besonderheit ist ihr origamiartiges Faltdesign, mit dem man einen kleinen Zwischenboden schaffen kann. Das ist ideal für die Nutzung als Kameratasche. Verzichtet man komplett auf die FlexFold-Einteiler, passen sogar Zeitschriften knickfrei in das Hauptfach. Der Deckel hat über die gesamte Fläche ein Zusatzfach mit Reißverschluss. Hier kann man perfekt Stifte, sein Smartphone, Speicherkarten, USB-Sticks oder Akkus unter bekommen. Dank einer Inneneinteilung sogar geordnet.

Eine Besonderheit weist das Außenfach auf, denn man kann sein Volumen vergrößern, so dass maximal eine kleine Wasserflasche hinein passt. Ansonsten ist es ein guter Platz für das Netzteil des Macbook Pro, Adapterkabel, Geldbeutel und anderen Kleinkram. Die Riemen an der Außenseite sind als Fototasche für das Stativ gedacht, man kann aber ebenso gut eine Jacke damit fest klemmen. Mit einem normalen Stativ wird der Everyday Sling jedoch ungünstig ausbalanciert. Ein Mini-Stativ geht noch.

Empfehlung: Ob beim Fahrradfahren, beim Gehen oder sogar beim Ski-Langlauf, die Everyday Sling gibt eine gute Figur ab. Sie hält gut auf dem Rücken, was auch ein Verdienst des guten Sitzes des Gurtes ist. Der Schnellversteller für die Gurtlänge ist toll und das Beste, was wir bisher gesehen haben. Speziell Fotografen wissen das zu schätzen, da hierdurch der Gurt sehr schnell langgemacht werden kann, so dass man vor dem Bauch problemlos an die Ausrüstung kommt. Ein großes Manko darf man bei dem Gurt nicht verschweigen: sein sehr dünnes Schulterpolster. Eigentlich verdient es nicht den Namen Polster. Hat man nicht viel in der Tasche, ist das kein Problem. Ein Fotograf jedoch, der die Tasche maximal mit einer schweren DSLR-Kameraausrüstung befüllt, bekommt schnell eine schmerzende Schulter. Unsere leichte Fujifilm-Ausrüstung geht ebenso noch durch wie ein Macbook Pro mit Zubehör.

Einige schöne Detaillösungen wie der mit Leder besetzte Handgriff, die Inneneinteilung im Deckelfach und das im Volumen vergrößerbare Außenfach überzeugen bei der Everyday Sling. So macht der tägliche Einsatz im Beruf oder als Fototasche viel Spaß, der Name ist somit Programm. Die zwei Farbkombinationen hellgrau mit braunem Leder und dunkelgrau mit schwarzem Leder sorgen dafür, dass man mit der Everyday Sling immer gut aussieht.

Everyday Sling

Hersteller:

Peak Design

Vertrieb:

Enjoy Your Camera

Preis:

160 Euro

Vorzüge:

tolle Gurtverstellung, sehr gute Verarbeitung, praxisnahe Einteilung und Ausstattung, passend für 13 Macbook Pro Retina

Nachteile:

Schulterpolster zu dünn

ThinkTank Urban Disguise 35 Classic: Business, Freizeit oder Beides?

Bunt und stylisch ist nicht jedermanns Sache. Entweder, weil es nicht zum Beruf passt, eine auffällige Tasche zu tragen, oder man lieber unauffällig im Getümmel der Großstadt unterwegs sein möchte.

Den Hersteller ThinkTank kennt man eher von seinen sehr robusten und funktionalen Fototaschen. Mit der Urban Disguise Classic Serie haben die US-Amerikaner aber auch eine weitere Universaltasche im Programm. Im Gegensatz zu der sehr schicken Retrospect-Serie ist hier Understatement angesagt.

ThinkTank Urban Disguise
Vergrößern ThinkTank Urban Disguise
© ThinkTank

Wir haben uns das Modell 35 ausgesucht, welches den Spagat perfekt hin bekommt. Sehr robust und perfekt gefertigt, gefällt die Kombination aus Nylon und Lederapplikationen. Robuste Reißverschlüsse mit Schlossschlaufen komplettieren den ersten positiven Eindruck.

Mit Staufächern geizt ThinkTank nicht. Die große Außentasche hat Platz genug für ein Netzteil mit Kabeln und in der Klappe sind die Fächer für Stifte und Kleinkram untergebracht. Zusätzlich ist noch ein Innenfach mit einem weiteren Reißverschluss darin zu finden. Verschlossen wird das große Fach durch einen kräftigen Klettverschluss, den man typisch für ThinkTank abdecken kann. Das Öffnen kann nämlich schon recht laut sein, die große Schnalle wäre der einzige Verschluss.

Das große Hauptfach schluckt mehr, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Nach dem Motto „Quadratisch - praktisch - gut“ wird kein Platz verschwendet. Mehrere Schnellhefter oder Jurismappen, Bücher und Kopfhörer bekommt man so unter. Eine kleine Trinkflasche passt in die flexible Außentasche an der einen Seite und an der anderen Seite ein kleiner Schirm. Ein schlankes Innenfach mit Klettverschluss schluckt einen Block oder viele einzelne Blätter im A4-Format.

Kein Business ohne Notebook – und so gibt es auch noch Platz für ein 13 Zoll Macbook Pro. Das tolle an dem Notebookfach ist der innen liegende Deckel mit Klettverschluss. Ist der Reißverschluss des Notebookfachs mal offen und die Tasche fällt vom Tisch, kann das kostbare Macbook Pro nicht heraus fallen.

Auf der Rückseite hat ThinkTank noch ein weiteres Fach mit Reißverschluss geschaffen, die Größe passt perfekt für ein iPad Air. Als Geschäftsmann oder -frau ist man eventuell viel unterwegs und da sind vielfältige Tragemöglichkeiten sehr willkommen. Neben einem stabilen Handgriff mit Leder, gibt es einen robusten Tragegurt mit einem großzügigen Polster und Längenverstellung. Der Tragegurt ist mit robusten Karabinern versehen und lässt sich leicht abnehmen. Einen Durchschub für den Teleskopgriff an einem Trolley darf natürlich auch nicht fehlen. On Top finden sich auf der Rückseite noch vier unauffällige Ösen für optionale Rucksacktragegurte. Eine clevere Idee.

Empfehlung

Langweilig? Vielleicht für die, die eher auf Bunt und Modern stehen. Die inneren Werte jedoch überzeugen. Tolle Verarbeitung, viel Stauraum und sehr praxisorientierte Fächer. Was will man mehr. Sowohl als Businesstasche, wie auch als Fototasche ein unauffälliger Begleiter, der viel wegsteckt. Die besten Voraussetzungen für eine lange Partnerschaft.

ThinkTank Urban Disguise 35 Classic

Hersteller:

ThinkTank

Preis:

235 Euro

Vorzüge:

tolle Verarbeitung, sehr robust, durchdachte Einteilung und Konstruktion, sehr guter Stauraum

Nachteile:

hoher Preis

Pack & Smooch Hampshire: Robuster Filz, modern interpretiert

Filz als Material hat schon lange sein angestaubtes Image verloren und liegt wieder voll im Trend. Ob als Material für Kleidung, Sofabezug oder Taschen, Filz ist robust und gewinnt mit dem Gebrauch an Charakter. Pack & Smooch nutzt diese Eigenschaften und kombiniert Merino-Wollfilz mit Lederapplikationen. Das Leder wurde nur rein pflanzlich gegerbt und genau an der Stelle vernäht, an der Handschweiß den Wollfilz schmutzig machen könnte. Eine tolle Idee, die auch noch schön aussieht.

Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle in vielen passenden Größe für Macbook und iPad. In das Zusatzfach passt neben dem Macbook Pro auch ein paar Stifte, ein iPhone und ein Block.
Vergrößern Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle in vielen passenden Größe für Macbook und iPad. In das Zusatzfach passt neben dem Macbook Pro auch ein paar Stifte, ein iPhone und ein Block.
© Thomas Bergbold

Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle und bietet Platz für ein Notebook und in einem extra Fach für einen Block mit Stiften und iPhone. Neben der von uns getesteten Version für das Macbook Pro in 13 Zoll, gibt es für nahezu jedes Macbook eine maßgeschneiderte Variante.

In drei Farbkombinationen ist die Hampshire zu haben: Anthrazit mit hellbraunem oder dunkelbraunen Leder, sowie grau mit hellbraunem Leder. Die gleiche Hülle gibt es auch für die verschiedenen iPads. Wir haben uns das Model für das iPad Air 2 angesehen und es passt ebenso perfekt.

Die Lederapplikation ist nicht nur Design, sondern dient auch als Schutz vor Handschweiß.
Vergrößern Die Lederapplikation ist nicht nur Design, sondern dient auch als Schutz vor Handschweiß.

Empfehlung

Ein wenig ist eine so minimalistische Hülle Luxus. Aber sie sieht verdammt gut aus und ist robust, wie man es von Wollfilz erwarten kann. Wenn man einen Kritikpunkt finden möchte, dann sind es die Druckknöpfe. Auch die sind sehr hochwertig, aber man muss schon fest drücken, damit sie zu gehen. Bei einem Macbook ist das sicher kein Thema, aber bei einem iPad bekommt man wegen des Displays ein wenig Bauchschmerzen. Zwar ist in unserem Test nichts passiert, ein ungutes Gefühl bleibt. Kleiner Tipp: Wir haben das iPad so eingeschoben, dass das Display nicht zum Deckel und damit nicht zu den Druckknöpfen zeigt.

Hampshire

Hersteller:

Pack & Smooch

Preis:

für Macbook Pro € 69,90, für iPad Air 2 € 59,90

Vorzüge:

sehr robust, tolles Material

Nachteile:

Druckknöpfe für das iPad etwas zu schwergängig

Kultbag Auckland XL: Wiederverwerteter Fahrradschlauch

Recycling wird beim Hersteller Kultbag groß geschrieben und so ist das Material Gummi nicht zu übersehen. Aus alten Reifen gewonnen sieht es nicht nur toll aus, sondern dient auch vorzüglich als Nässeschutz. Ein netter Gag am Rande zeigt unser Testmuster, das nicht nur deutlich seine Herkunft als Fahrradschlauch zu erkennen gibt, es ist auch noch ein Flicken drauf. Neben dem Deckel über dem Hauptfach ziert Gummi auch das kleine Fach auf der Vorderseite der Tasche. Der Deckel wird ausschließlich von den Klettverschlüssen gehalten. Da diese aber nicht nur sehr großzügig verbaut sind, sind sie darüber hinaus auch noch sehr kräftig ausgelegt. Was ein Vorteil für die Haftung ist, ist leider ein Nachteil beim Öffnen der Tasche: Das benötigt viel Kraft und ist mit einer ordentlichen Lautstärke verbunden.

In unserer Test-Variante mit dem der Kombination Fahrradschlauch und orange, ist die Auckland XL ein echter Hingucker.
Vergrößern In unserer Test-Variante mit dem der Kombination Fahrradschlauch und orange, ist die Auckland XL ein echter Hingucker.
© Kultbag

Der Korpus ist aus robuster LKW-Plane gefertigt und neben der abgebildeten Farbe orange, auch in gelb, grün und blau zu haben. Zusätzlich gibt es auch noch eine Variante komplett aus gebrauchter LKW-Plane. Die Inneneinteilung ist zweckmäßig: Ein großes Fach für das Notebook - in der Taschengröße XL für ein 17 Zoll geeignet – sowie ein großes Hauptfach mit einer Abtrennung, in die eine kleine Trinkflasche ihren Platz findet. Die Breite ist so konzipiert, dass auch noch A4-Hefter hineinpassen. Neben der Taschengröße XL liefert Kultbag auch eine um 10 Euro günstigere Variante, in die maximal ein 15-Zoll-Notebook passt. Sehr praktisch ist der große Handgriff auf dem Deckel der Tasche. Der breite Gurt lässt sich gut verstellen und verfügt über ein kleines Schulterpolster. Leider ist das Polster nicht sehr dick, dafür rutscht es auf der Kleidung wegen des eingesetzten Materials Neopren nicht.

Robuste Tasche aus Recycling Material in verschiedenen Größen

Hersteller:

Kultbag

Preis:

130,- €

Vorzüge:

Inneneinteilung flexibel, sehr robustes aber auch steifes Material

Nachteile:

wegen der robusten Bauweise relativ schwer

Zirkeltraining Kasten Uni B: Von der Turnhalle an die Schulter

Jeder hat so seine Erinnerungen an alte Turnmatten und dem speckigen Leder von Turngeräten - und jetzt als Notebooktasche? Aus eigener Erfahrung ist einem daher klar: Diese Materialien sind sehr robust. Und das merkt man auch sofort beim Ausprobieren der Tasche. Alles wirkt kräftig und fast für die Ewigkeit gemacht. Die Außenhaut besteht aus dem Material der Turnmatte, Innen ist eine ebenfalls robuste weiße LKW-Plane vernäht. An eine großzügige Polsterung hat Zirkeltraining auch gedacht.

Der Umhängegurt ist schräg angebracht, was dem Tragen sehr entgegen kommt. Ein zusätzlicher Beckengurt und ein Tragegriff unterstützen die gute Handhabung.
Vergrößern Der Umhängegurt ist schräg angebracht, was dem Tragen sehr entgegen kommt. Ein zusätzlicher Beckengurt und ein Tragegriff unterstützen die gute Handhabung.
© Zirkeltraining

Den Kasten Uni B gibt es in drei Größen passend für 13-, 15- und 17-Zoll-Notebooks . Unser Testexemplar ist von mittlerer Größe. In das Notebookfach der Tasche passt ein Macbook Pro mit 15 Zoll  und wenn man mal keines mitnehmen möchte, lässt sich die Abtrennung auch heraus nehmen. Ebenfalls herausnehmbar ist die sehr praktische Abtrennung für eine Trinkflasche. Das ist auch wichtig, denn sonnst passt kein Aktenordner in die Tasche. Die Robustheit hat seinen Preis, den das Material ist sehr steif, was den Zugriff ein wenig behindert. Für Kleinkram hat Zirkeltraining an zwei Außentaschen gedacht. In der Größeren - die über die gesamte Breite geht - passen wunderbar USB-Sticks oder ein Smartphone, aber auch Stifte, die in acht Schlaufen aus Turngeräteleder ihren Platz finden. Schön ist, das diese unterschiedlich groß sind, weniger schön aber, das Stifte ohne Klipp durchfallen und dann im Fach liegen. Die kleinere Außentasche ist mit 26 Zentimeter nicht wirklich klein und kann neben Adapterkabeln auch Tempos oder Schokoriegel aufnehmen. Schick ist deren Klappe aus Turngeräteleder. Aus dem gleichen Leder ist auch der große Deckel gefertigt. Interessant ist der neuartige Magnetverschluss an den Riemen des Deckels. Zum Öffnen schiebt man die zwei Schlossteile zur Seite, das Schließen klappt dank der Magnet fast automatisch. Das Tragesystem überzeugt durch den schräg angenähten Gurt mit Polsterung und einem zusätzlichen Beckengurt. Dadurch lässt sich der Kasten Uni B sehr gut beim Radfahren auf dem Rücken fixieren.

Robuste aber teure Tasche auch für große Notebooks

Hersteller: 

Zirkeltraining

Preis:

13 Zoll € 230,-,  15 Zoll € 240,-

Vorzüge:

sehr robust, gutes Tragesystem mit Beckengurt, Magentverschuss am Deckel

Nachteile:

hoher Preis, durch die LKW-Plane sehr steif

Feuerwear Eric: Quadratisch, praktisch, gut

Schnörkellos kommt der Rucksack Eric von Feuerwear daher. Wie auch schon die Taschen folgt auch Eric einer eckigen Formensprache. Wo es robust sein muss, ist das unverwüstliche Material Feuerwehrschlauch im Einsatz und zwar durchgehend von der Vorderseite über den Boden und Rückseite bis zum Deckel. An den Seiten ist flexibles Nylon vernäht.

So unscheinbar Eric aussieht, er schluckt so einiges. Zum Beispiel ein Macbook Pro 13 Zoll mit Netzteil, einen Ordner und ein paar Jurismappen mit Unterlagen, diverse Stifte und Kabel, sowie ein dickes Buch und eine Flasche Wasser. Natürlich passen Kopfhörer auch noch hinein.
Vergrößern So unscheinbar Eric aussieht, er schluckt so einiges. Zum Beispiel ein Macbook Pro 13 Zoll mit Netzteil, einen Ordner und ein paar Jurismappen mit Unterlagen, diverse Stifte und Kabel, sowie ein dickes Buch und eine Flasche Wasser. Natürlich passen Kopfhörer auch noch hinein.
© Thomas Bergbold

Dieser Materialeinsatz hat ein praktisches Detail zur Folge: Die flexible Größeneinstellung. Hat man viel eingeladen wird der Deckel nicht so weit runter gezogen, wie wenn sich nur wenig im Stauraum befindet. Erics Volumen schwankt so zwischen 17 und 23 Liter und die Höhe entsprechend zwischen 43 und 51 cm. Die Tiefe von 13 cm und Breite von 31,5 cm bleibt immer gleich. Der Transport eines Einkaufs mit Wasserflaschen steht somit genauso wenig im Wege wie die der Unterlagen für Arbeit, Schule oder Uni.

Eric ist in den Grundfarben Rot, Weiß und Schwarz zu haben. Daneben ist das Design abhängig von der Beanspruchung und aus welchem Teil des Schlauches die Teile herausgeschnitten wurden. Im Onlineshop kann so jeder seine individuelle Tasche entdecken und bestellen.
Vergrößern Eric ist in den Grundfarben Rot, Weiß und Schwarz zu haben. Daneben ist das Design abhängig von der Beanspruchung und aus welchem Teil des Schlauches die Teile herausgeschnitten wurden. Im Onlineshop kann so jeder seine individuelle Tasche entdecken und bestellen.
© Feuerwear

Verstellbare Tragegurte mit Polsterung und ein Meshgewebe auf der Rückenseite gewährleisten für einen guten Tragekomfort. Zusätzliche Staufächer sind jedoch Mangelware. Eine ungepolsterte Abtrennung für das 15“-Notebookfach und zwei unterschiedlich große Außenfächer müssen reichen.

Empfehlung

Eric ist ein robuster Rucksack im individuellen Design. Kein Exemplar gleicht dem anderen. Wie schon Dauertests anderer Feuerwear-Produkte zeigen, gewinnt das Material an Charakter mit der Beanspruchung ohne jedoch unansehnlich zu werden.

Macht man den Rucksack nicht voll ist er kleiner. Erics Volumen schwankt so zwischen 17 und 23 Liter und die Höhe entsprechend zwischen 43 und 51 cm.
Vergrößern Macht man den Rucksack nicht voll ist er kleiner. Erics Volumen schwankt so zwischen 17 und 23 Liter und die Höhe entsprechend zwischen 43 und 51 cm.
© Thomas Bergbold

Die flexible Größeneinstellung ist sehr praktisch. Trägt man nicht viel mit sich herum, ist Eric schön kompakt. Beim Zugriff auf den Stauraum hat dies aber auch Nachteile, man muss tief hinein greifen und sieht nicht immer den Bodensatz seines Rucksackes.

Den Tragekomfort eines Wanderrucksackes bietet Eric nicht, Breite und Dicke Dicke der Polsterung reichen jedoch für den täglichen Ritt durch den Großstadtdschungel vollkommen aus.

Hersteller:

Feuerwear

Preis:

€ 169,-

Vorzüge:

Robust und sehr gut Verarbeitet, flexibler Stauraum, individuelles Design

Nachteile:

wenig Staufächer, ungepolsterte Abtrennung zum Notebookfach

Artisan & Artist RDB-SL300: Wenn Design über alles geht

Was erwartet man von einem Sling? Er muss praktisch sein und leicht zu handhaben. Praktisch bedeutet dabei nicht nur, das man ihn einfach nach vorne ziehen kann, ohne ihn abzunehmen, nein, auch die Inneneinteilung muss diesem Anspruch stand halten. So klein und stylisch der RDB-SL300 auch aussehen mag, er kann einiges einstecken.

Ungehinderten Zugriff auf seine Kamera hat man konstruktionsbedingt nur in der Mitte. Auch lässt sich der Reißverschluss im beladenen Zustand vor dem Bauch unter Umständen nicht leicht zuziehen.
Vergrößern Ungehinderten Zugriff auf seine Kamera hat man konstruktionsbedingt nur in der Mitte. Auch lässt sich der Reißverschluss im beladenen Zustand vor dem Bauch unter Umständen nicht leicht zuziehen.
© Thomas Bergbold

In ein leicht gepolsterten Innenfach passt ein Macbook Pro 13 Zoll und zwei weitere Fächer mit Reißverschluss nehmen Stifte, Kabel und weiteren Kleinkram auf. Interessant ist der Zugang zu den Fächern. Der Zugriff ist sowohl von oben, als auch von den beiden Seiten möglich und mit Reißverschlüssen abgesichert. Die seitlichen Reißverschlüsse sind zwar nicht gegen Wasser abgedichtet, dafür ist dahinter eine großzügige Nylonlippe angebracht. Von oben ist der Regenschutz durch einen Deckel gegeben. Wie schon beim RDB-MG100 von Artisan & Artist, den wir zuvor testen konnten (Macwelt 9/15), sind die Haken zum Verschließen des Deckels aus Aluminium ein sehr schönes Detail. Mit den drei unterschiedlich angebrachten Schlaufen lässt sich je nach Beladung der Deckel weiter schließen und der Rucksack wird etwas kleiner.

Das Volumen reicht aus, um einige Bücher, eine kleine Mappe und Schreibkram unter zu bekommen. Ideal also für Schule, Uni oder Beruf. Fotografen können ihn auch nutzen, der mitgelieferte Kameraeinsatz macht es möglich.

Die große Öse ist super für den dicken Daumen, damit lässt sich der Gurt schnell weiter machen. Beim zu ziehen sollte man besser zwei freie Hände haben.
Vergrößern Die große Öse ist super für den dicken Daumen, damit lässt sich der Gurt schnell weiter machen. Beim zu ziehen sollte man besser zwei freie Hände haben.
© Thomas Bergbold

Durch die schmalen Öffnungen ist es jedoch nicht leicht, den Einsatz einzusetzen. Wegen der guten Polsterung und dem angenehmen Material gehört er jedoch zu den qualitativ besseren Einsätzen auf dem Markt. Das merkt man auch an den tollen Klettstreifen, die die zwei Trennstege frei positionieren lassen. Sie sind viel feinmaschiger und beschädigen das Material nicht, wie es die einfachen grobmaschigen machen. Man sieht es ihm nicht an, aber sogar eine größere DSLR-Kamera mit Teleobjektiv passt in den RDB-SL300.

Ob rechts oder links getragen, der RDB-SL300 macht es einem leicht seine Lieblingsseite zu nutzen, denn für den Gurt gibt es je eine Schlaufe auf jeder Seite zum befestigen. Der RDB-SL300 sitzt gut, so das selbst leichter Sport wie Nordic Walking oder Radfahren mit ihm möglich ist.

Eine ordentliche Profiausrüstung mit einem Telezoom und zwei kleineren Zoomobjektiven passt in den RDB-SL300.
Vergrößern Eine ordentliche Profiausrüstung mit einem Telezoom und zwei kleineren Zoomobjektiven passt in den RDB-SL300.
© Thomas Bergbold

Damit man einen Sling tragen kann, muss er einen längenverstellbaren Gurt haben. Zum Aufsetzen und nach vorne Schwenken ist der Gurt länger, beim fixieren auf dem Rücken kürzer.

Der japanische Hersteller hat sich hierzu Gedanken gemacht und eine große Öse an den verstellbaren Gurt montiert, die man nach kurzer Übung ganz gut verstellen kann. Groß genug für den dicken Daumen, ist es leicht den Gurt zu Lösen und damit länger zu machen. Das Straffziehen im aufgesetzten Zustand, damit der Sling stramm sitzt, bedarf etwas Übung. Zwei freie Hände sind von Vorteil, vor allem, wenn man eine Jacke mit sehr glattem Stoff trägt. Also einen typischen Winterblouson.

Neben einem Macbook Pro mit Kabeln und Kleinkram schluckt der RDB-SL300 drei Bücher, eine Wasserflasche und noch ein Notizbuch. Natürlich passen auch noch ein Kopfhörer und jede Menge Stifte hinein.
Vergrößern Neben einem Macbook Pro mit Kabeln und Kleinkram schluckt der RDB-SL300 drei Bücher, eine Wasserflasche und noch ein Notizbuch. Natürlich passen auch noch ein Kopfhörer und jede Menge Stifte hinein.
© Thomas Bergbold

Empfehlung

Artisan & Artist haben sich schon einiges gedacht bei der Konstruktion ihres sehr universell einsetzbaren RDB-SL300. Daraus wurde eine Umhängetasche, die beidseitig getragen werden kann, mit einem herausnehmbaren Fotoeinsatz, der sogar eine dicke Canon 5D Mk III sicher verstaut. Leider gibt es auch hier noch Luft für Verbesserungen. So ist es gerade der Fotoeinsatz, der Kritik einstecken muss. Die Trennstege sind so hoch, das man sich keine Brücke bauen kann. Sie ragen einfach die gesamten Höhe hoch. Zwei zusätzlich kleinere Trennstege wären ideal, um den Fotoeinsatz individueller gestalten zu können.

Konstruktionsbedingt hat ein Reißverschluss bei einem Sling einen Nachteil, wenn man ihn zuziehen möchte. Der Sling ist beladen und vor dem Bauch hängend etwas gebogen. Da wird das Schließen gern zur Fummelei. Und genau das kann beim RDB-SL300 auch mit Fotoeinsatz passieren.

Als stylischen Sling für jeden Tag macht er einen besseren Eindruck. Man kommt schnell an seine Bücher oder an die Wasserflasche und die kleinen Zusatzfächer halten dank Reißverschluss auch kostbare Kleinigkeiten sicher. Das Macbook Pro hat man jedoch nicht ganz so schnell raus gezogen, was ein wenig gegen Langfinger schützt. Die großen Reißverschlüsse könnten schon eher verlocken, man würde sich eine Abdeckung wünschen. Wer die Tasche nicht in Beige möchte, hat Dunkelblau und Schwarz zur Wahl.

Hersteller :

Artisan&Artist  

Vertrieb:

Kaiser Fototechnik

Preis:

€ 195,-

Vorzüge:

großes Stauvolumen, sehr schöne Verarbeitung, auch als Fototasche nutzbar, für links und rechts Träger

Nachteile:

seitliche Reißverschlüsse nicht gegen Langfinger geschützt, bei schwerer Beladung unbequem

Booq Viper S leeve 13: Stylische Notebook Hülle

Wie minimalistisch kann eine Tasche sein? Man verzichte auf extra Fächer, überflüssiges Volumen und Reißverschlüsse. Damit das Ganze nicht zu langweilig aussieht, verarbeitet man ein Naturfasergewebe. Was dabei heraus kommt ist eine stabile Hartschalenhülle, die nicht nach Plastik aussieht, weil sie mit einem Naturfasergewebe verkleidet ist. Das sieht nicht nur sehr schick aus, sondern fühlt sich auch super an.

In das Viper Sleeve passt nicht mehr als das Macbook, aber das ist dank robuster Hülle gut geschützt.
Vergrößern In das Viper Sleeve passt nicht mehr als das Macbook, aber das ist dank robuster Hülle gut geschützt.
© Thomas Bergbold

Klasse gelöst ist der Stauraum für das Macbook. Das Öffnen geht leicht und ist das Macbook eingepackt, schließt sich die Hülle magnetisch. Neben dem 13 Zoll Macbook Air findet auch das 13 Zoll Macbook Pro genug Platz. Neben Schwarz ist das Viper Sleeve in Grau und Sand zu haben.

Empfehlung

Vielleicht die erste Frage: Wer braucht so etwas? Der Minimalist natürlich, der eine stylische Hülle sucht, die einfach nur Schutz bieten soll. Dank langer Akkulaufzeit ist das gar nicht so abwegig. Oder man hat eine tolle Tasche beziehungsweise Rucksack ohne ein extra Notebookfach. Wer möchte sein Macbook schon gerne zu Butterbroten oder Lippenstifte stecken. Der Autor zum Beispiel nutzt einen Fotorucksack von Mindshift auf Reisen, der zwar eine tolle Fotoeinteilung hat, aber auf ein Notebookfach verzichtet. Hier ist das Viper Sleeve ein tolle Ergänzung. Einzig der etwas unangenehme Geruch im Innern stört den ansonsten sehr positiven Eindruck.

Das Viper Sleeve ist eine tolle Ergänzung zu einer Tasche oder Rucksack ohne Notebookfach.
Vergrößern Das Viper Sleeve ist eine tolle Ergänzung zu einer Tasche oder Rucksack ohne Notebookfach.
© Thomas Bergbold

Neben dem Klassiker „Rucksack“ mit seinen zwei Tragegurten etabliert sich auch immer mehr eine zweite Gattung, der Sling. Mit nur einem Gurt lässt er sich besonders leicht aufsetzen oder auch mal nur kurz nach vorne schwenken, um an den Inhalt heran zu kommen – und das, ohne ihn abnehmen zu müssen. Besonders beliebt ist der Sling bei Fotografen, daher ist auch hier die Auswahl besonders groß. Trotz oder gerade wegen der selbst zu kombinierenden Inneneinteilung ist diese Gattung auch für andere Nutzer sehr interessant.

Hersteller:

Booq

Preis:

€ 40,-

Vorzüge:

toller Magnetverschluss, robust

Nachteile:

unangenehmer Geruch

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