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Test: Praktische Taschen für Macbook und iPad

06.11.2017 | 15:45 Uhr |

Vom Großraum-Rucksack bis zur schicken kleinen Tasche für Macbook oder iPad: Die Top-Empfehlungen der Redaktion

Incase Reform Backpack 15“: Kann Design auch praktisch sein?

Große und praktische Rucksäcke sehen meist so aus, wie ihr Praxiswert ist: Zweckmäßig. Daher ist es selten, einen Rucksack zu finden, bei dem Funktion und Design im Einklang sind. Incase hat dies mit seinem Reform Backpack versucht ( Auf Amazon.de ab 180€ ). Das Design lässt in schlank wirken, obwohl er 29 cm in der Breite misst. In der Höhe misst er staatliche 44 cm.

Die elegant integrierten Außenfächer wirken wie ein Designelement. Sie sind über 28 cm lange Reißverschlüsse zugänglich. Hier bekommt man sehr gut einen kleinen Schirm, Getränkeflaschen oder aber das Netzteil des Macbook Pro unter. Das linke Fach ist sogar gefüttert, da freuen sich kratzempfindliche Teile. Etwas ungewöhnlich ist die Richtung, in die die Reißverschluss geöffnet werden. Entgegengesetzt der normalen Richtung ist Öffnen nach Oben und Schließen nach Unten. Das ist beim Packen leider ein wenig unpraktisch.

Das Hauptfach ist schön groß. In der Tiefe stehen die vollen 44 cm zur Verfügung. Da bekommt man locker drei bis vier 1,5 Liter Wasserflaschen unter. Oder aber ein 15 Zoll Macbook Pro, einen Ordner und zwei Bücher. Für Stifte und Kleinteile gibt es Innenfächer. Ein großes Innenfach, mit einer Breite von 21 cm und einer Höhe von 27 cm, mit einem kleinen aufgesetzten Fach für USB-Sticks. Für Stifte gibt es nur zwei Fächer, in die vier Stifte passen. Das Abteil für das Notebook ist abgetrennt und vor allem gut abgesichert. Die Absicherung ist nicht einfach nur eine Trennwand, sondern ein Kunststoff-Abteil mit Deckel. Zur Sicherung des Deckels, damit das Macbook Pro beim Sturz nicht herausfällt, wird dieser von einem Magneten gehalten. Wie es sich für einen Rucksack dieser Größe gehört, verfügt er über eine ordentliche Polsterung am Rücken und den Tragegurten.

 

Empfehlung

In den Reform Backpack geht wunderbar viel rein, doch behindert wird der Zugang ausgerechnet durch die zwei Innenfächer im Deckel. Packt man beispielsweise Adapter oder Kabel in das größere Fach, so beult es sich so stark aus, dass es immer im Weg ist. Das gleiche kann sogar beim kleineren Fach schon mit ein paar USB-Sticks passieren. Man braucht also immer zwei Hände, eine Hand, die die Innenfächer zur Seite drückt und eine um seine Sachen hineinzulegen. Hier wären Reißverschlüsse oder ein festeres Material geschickt gewesen.

Ein weiterer Schönheitsfehler ist der Magnetverschluss im Notebookabteil, der hält nämlich nicht sehr gut. Beim Auf- und Absetzen des Reform Backpack kann er sich öffnen.

Von den Punkten abgesehen gefällt am Reform Backpack die Kombination aus Material und Form. Sie macht aus einem an sich großen Rucksack einen schlanken und modernen Rucksack. Er passt daher nicht nur zu einem sportlichen, sondern auch zu einem Business-Outfit. Dass er angenehm zu tragen ist und einen sehr guten Schutz für das Macbook Pro bietet, steht ebenfalls auf der Haben-Seite. Ein kleines Detail hat uns besonders gefallen: Das gefütterte Außenfach. Eigentlich nur eine Kleinigkeit, aber für empfindliches Zubehör super.

Reform Backpack 15“

Hersteller:

Incase

Preis:

179,- Euro

Vorzüge:

großes Volumen, sehr gutes Notebookabteil, guter Tragekomfort

Nachteile:

Innenfächer beulen sich stark aus und stören

Golla Subra Commuter Bag: Klassische Notebooktasche in moderner Verpackung

Die klassische Notebook-Tasche hat den Ruf, miefig und langweilig zu sein, sowie einfach zu sehr nach Business auszusehen. Dass das nicht immer so sein muss, beweist unter anderem das finnische Label Golla. Der klassische Schnitt wird hier mit einer Farb/Materialkombination aufgepeppt, die eine Notebooktasche auch bei modisch interessierte Menschen salonfähig macht.

Wir testen das Subra Commuter Bag – der Name ist übrigens kein Schreibfehler -, das neben der Farbe Braun auch in einem angenehmen hellen Beige gibt. Auch wenn das Material nach Stoff aussieht, ist es Nylon und damit wasserabweisend. Wirklich wasserdicht ist sie nicht, also Regenschauern hält die Tasche nicht stand. Das liegt aber nicht am Material, sondern an den Reißverschlüssen. Tolle Akzente stellen die Griffe mit ihrem Naturweiß und Lederbesatz dar.

Optisch geht die Subra also schon mal als gelungen durch, jetzt die Frage, was bekommt man bei den Abmessungen von 400 x 290 x 110 mm so unter? Ein 15 Zoll-Macbook-Pro findet seinen Platz in einem gepolsterten Abteil im vorderen Fach. Das Fach ist so groß, das bequem noch das Netzteil, Kopfhörer und eine Brille ihren Platz darin finden. Da dieses vordere Fach sich etwas aufklappt, ist der Zugriff perfekt auf den gesamten Inhalt möglich.

Das Hauptfach für einen schlanken Ordner oder Bücher und Schreibunterlagen ist ausreichend dimensioniert. Ungewöhnlich ist, das dieses und nicht das Notebookfach, an der körpernahen Seite liegt. Ein kleines Innenfach mit Reißverschluss, stellt einen gut geschützten Platz für Geldbeutel dar.

Auf der Vorderseite befinden sich gleich zwei weitere Fächer. Eines über die gesamte Größe mit Reißverschluss und ein schlankes mit ungehinderten Zugriff auf den Inhalt. Gerade in das große Außenfach kann man viel unterbringen. Zum Beispiel ein Netzteil, Adapter, Kabel, USB-Sticks oder auch mal ein belegtes Brötchen. Da die Tasche nicht so steif ist, kann sie sich auch gut ausbeulen.

Empfehlung

Wer eher der Typ für eine Business-Tasche ist und eine moderne Variante sucht, sollte sich die Subra Commuter mal näher anschauen. Man bekommt viel rein und die Einteilung ist weitgehend praxisnah. Weitgehend nur deshalb, weil es für Stifte kein extra Fach oder Halterung gibt. Ansonsten gibt es an der Einteilung wenig zu meckern.

Am schönsten trägt man die Subra an den Handgriffen. Schön deshalb, weil der Schultergurt mit seinen Plastikkarabinern und Scharnieren, so gar nicht zu der ansonsten sehr schönen Tasche passt. Hier hätte man Metall und Leder erwartet, aber nicht so einen „billigen“ Schultergurt, der auch auf eine Polsterung verzichten muss. Und die wäre dann ganz angenehm, wenn man die Subra randvoll macht.

Subra Commuter

Hersteller:

Golla

Preis:

100 Euro

Vorzüge:

sehr gute Einteilung, moderner Look, viel Platz, gutes Preisleistungsverhältnis

Nachteile:

kein Fach für Stifte, einfacher Schultergurt

Preis bei Amazon

Ab 75 Euro

Everki Venue: Die Wiedergeburt der Herrentasche

Alle, die in den 70ern und 80ern mit offenen Augen durch die Städte gelaufen sind, kennen den Anblick noch: Herren mittleren Alters mit einer kleinen Umhängetasche. Die kompakte Venue greift genau diese Formensprache wieder auf und bringt sie in die aktuelle Zeit.

Die Tasche ist sehr gut verarbeitet und der Materialmix aus robusten Nylon und Leder bringt ein wenig Moderne. Mit ihren 26,5 x 6 x 31 cm, ist die Venue eine sehr kompakte und dünne Tasche. Während früher ein Pfeifenset und Geld in der Herrentasche verstaut wurde, ist es heute das iPad und das iPhone. OK, einen Geldbeutel hat man ja auch noch dabei. Und wer in diesem eine Karte mit RFID-Chip stecken hat, wird sich über das extra Fach freuen, welches einen Schutz vor unerlaubtem Auslesen bietet.

Das iPad hat natürlich auch ein Extra-Fach, schön weich gefüttert und gepolstert, so das dem guten Stück nichts passieren kann. Für das iPad gibt es so tolle Tastaturen, die man mit dem Tablet zu einer Einheit verbinden kann. Zum Beispiel von BrydgeAir. Und genau die passen auch noch in das Fach. 

Überhaupt ist man erstaunt, wie viele Fächer Everki untergebracht hat. So kommt man auf 16 verschiedene. Das geht bei den kleinen Fächern für USB-Sticks und Stifte los, die sich im Außenfach befinden. Hier findet auch ein Netzteil mit Kabel ein passendes Fach und ein praktischer Clip für den Schlüsselbund ist auch noch vorhanden. Der Clip hat gegenüber einem Karabinerhaken den Vorteil, dass im praktischen Einsatz der Schlüssel schneller wieder entnommen ist. Dieses Außenfach hat aber noch ein ganz unscheinbares aber cleveres Gimmick: Einen Magneten, der das Außenfach offen hält, damit man den Inhalt leichter überblickt und zugreifen kann.

Auf der Rückseite findet das iPhone seinen Platz in einem weichen Fach mit Klettverschluss. Da ist es gut vor Langfingern geschützt. Das letzte und größte Fach ist gerade so groß, dass man einen Block und ein kleines Buch mit einer Brille verstauen kann. Oder die Reisedokumente.

Empfehlung

Die Wiedergeburt der Herrentasche ist im Großen und Ganzen gelungen. So hat alles seine Ordnung und jedes noch so kleine Zubehör hat sein eigenes Fach. Da ist man versucht, auch viel rein zu packen. Doch hier kommt dann das große Erwachen. So viele Fächer, wie die Venue hat, bekommt man gar nicht voll und dann geht der Deckel nicht mehr zu. Wobei das mit dem "zu" nicht eindeutig zu definieren ist. Der Deckel wird mit einem Magnetverschluss gehalten und dieser ist nicht sehr kräftig. Ein Kopfhörer und ein Brillenetui sorgen schon dafür, dass dieser nicht mehr gut hält. Wer keinen Kopfhörer mitnehmen möchte, hat dieses Problem sicher nicht und neben einem Block oder einem Buch, sowie einer Lesebrille, sollte man auch nicht viel mehr mitnehmen wollen. Wer mehr Platz braucht, findet im Programm von Everki auch die größere Variante Venue XL, die einen Zentimeter dicker ist und Platz für das große iPad Pro bietet. Gelungen sind aber nicht nur die vielen Fächer, sondern auch der breite Tragegurt. Eine gute Längenverstellung und das er in einem Winkel an der Tasche angenäht ist, sorgen für einen guten Tragekomfort. Hier hat sich jemand Gedanken gemacht.

Everki Venue

Hersteller:

Everki

Preis:

125 Euro

Vorteile:

viele und durchdachte Fächer, sehr gute Verarbeitung, weiche Fütterung für iPhone und iPad-Fächer, 30 Jahre Garantie

Nachteile:

Magnet im Deckel nicht sehr kräftig, für On-Ear Kopfhörer zu wenig Platz, hoher Preis

Preis bei Amazon

ab 125 Euro

Moshi Helios light: Mit Style ins Büro

Es gibt auf der einen Seite Rucksäcke, die einfach nur praktisch sind und Platz ohne Ende haben, oder auf der anderen Seite die Rucksäcke, die einfach nur schick aussehen.

Der Helios light ist so ein Designerstück, das einem sofort ins Auge fällt. Vor allem in der Farbe Titaniumgrau, in der auch unser Testmuster ist. Der warme Grauton ergibt in Kombination mit den hellbraunen Lederapplikationen eine perfekte Zusammenstellung. Der Helios light fasst in ihrem Hauptfach einen schmalen Ordner oder ein paar Schnellhefter zusammen mit einem schlanken Kopfhörer, Brillenetui und Kleinkram. Sehr praktisch sind die vielen Innenfächer. So bekommen nicht nur Stifte, Adapterkabel und Presenter ein Zuhause, sondern auch eine kleine mobile Festplatte. In einem großen Außenfach lässt sich sehr gut das Netzteil des Macbook unterbringen und in das gepolsterte Notebookfach passt perfekt ein 13 Zoll Macbook Pro Retina.

Im Deckel haben die Designer von Moshi auch noch an ein kleines Fach mit Reißverschluss gedacht. Da passen Schlüssel oder USB-Sticks sehr gut hinein. Der Deckel wird ganz elegant mit Magnetverschluss geschlossen. Je nachdem wie voll man den kleinen Helios light gepackt hat, ist es angebracht, die Lederbänder, an denen die Magnete befestigt sind, länger zu machen. Sonst ist die Gefahr groß, dass unter leichtem Zug schon die Verschlüsse aufgehen. Eine schöne Idee ist das kleine Fach auf dem Rücken. Ist es doch ein sicherer Platz für einen Geldbeutel oder das iPhone. In der Praxis aber drückt ein Geldbeutel auf Dauer unangenehm in den Rücken, ein iPhone hingegen stört nicht.

Empfehlung

Was ein wenig zu kurz kommt, ist der Tragekomfort. Ein an den Rücken angepasste Polsterung oder dicke Polster an den Trageriemen sind Fehlanzeige. Aber mal ehrlich, wenn ich einen Rucksack suche, den ich stundenlang bei voller Beladung tragen kann, suche ich mir kein Designerstück aus. Mit einem Macbook Pro Retina und diversem Zubehör beladen, geht der Tragekomfort voll in Ordnung. Wer mehr Platz benötigt kann zum größeren Model Helios „ohne“ light greifen. Nur leider nicht in der tollen Farbkombination unserem Testmuster. Wer für sein Business Dress einen passenden Rucksack sucht, ist mit dem Helios light perfekt bedient und sieht immer gut aus. Nicht nur als Frau, sondern auch als Mann.

Helios light

Hersteller:

Moshi

Preis:

 € 120,-

Vorzüge:

sehr gute Verarbeitung, gute Notebookpolsterung, viele Fächer, gutes Preisleistungsverhältnis

Nachteile:

dünne Polsterung der Trageriemen

Knomo Hamilton: Der Abenteuerrucksack für digitale Großstädter

Einen Explorer-Rucksack für das digitale Zeitalter, so nennt das Label Knomo aus London seinen Rucksack Hamilton . Und so wundert es nicht, das Knomo dem strapazierfähigen Nylon eine wasserabweisende PU-Beschichtung verpasst. Von weitem sieht Hamilton mit seinem melierten Grau aus wie aus Stoff, tritt man näher und fasst ihn an, bemerkt man erst die glatte Beschichtung. Konsequenterweise sind die Reißverschlüsse gleich mit abgedichtet.

Einen besonderen Look bekommt der Hamilton durch seinen Rollverschluss mit den Clips. Das erinnert an eine gerollte Decke, die man über den Rucksack spannt. Dadurch sticht der Hamilton nicht nur optisch aus der Menge der Mitbewerber heraus, sondern der gerollte Deckel ist luftdicht und sorgt dafür, dass alles trocken bleibt. Beim Zurollen merkt man sofort das er luftdicht ist, es ist als ob man eine Tüte zumacht.

Knomo gibt als Stauvolumen 22,9 Liter an und damit alles seine Ordnung hat, sind auch sechs Fächer im großen Hauptfach zu finden. Das Notebookfach ist ausreichend gepolstert und nimmt ein Notebook bis 14 Zoll auf. Aber nicht nur ein Notebook findet seinen speziellen Platz, sondern auch ein iPad bekommt ein extra Fach. Wem die fehlende Polsterung in diesem Fach stört, kann aber auch einen Block oder Adapter in dem Fach unterbringen. Die restlichen kleineren Fächer sind für USB-Sticks, Festplatten oder Presenter, Stifte haben ein extra Fach zum Einstecken.

Sehr großzügig ist das Außenfach. Dabei ist nicht nur das Fassungsvermögen ordentlich, so passt locker ein Netzteil mit langem Stromkabel hinein, nein, auch der Reißverschluss lässt sich sehr weit öffnen. Das ist sehr bequem. Auch hier finden sich kleine Zusatzfächer, zum Beispiel für ein iPhone und eine Powerbank. Als letztes ist noch ein rund 20x20 cm großes schlankes Fach hinter einem verstecken Reißverschluss zu entdecken. Groß genug für Dokumente oder den Geldbeutel.

Einen Rucksack mit so viel Stauraum muss man auch tragen können. Atmungsaktive, gepolsterte Mesh-Einsätze am Rückenpolster sollen für eine gute Belüftung sorgen. Die Schulterriemen und der Brustgurt lassen sich gut anpassen, nur das Polster ist etwas dünn geraten. Und genau das macht den Hamilton bei großer Beladung unbequem. Wer keine weiten Strecken gehen oder keine größere Anzahl an Bücher mitschleppen muss, kann auch mit dem dünnen Polster klarkommen.

Empfehlung

Endlich mal ein günstiger Rucksack mit vielen Zusatzfächern. Doch auch hier finden wir einen kleinen Kritikpunkt: Einige der kleinen Zusatzfächer sind so flach und tief, dass man mit der Hand schlecht an den tief gerutschten Inhalt herankommt. Auch sind die Polster etwas zu dünn geraten. Von den zwei Kritikpunkte abgesehen ist Hamilton ein treuer Begleiter für die Großstadtexpedition, der auch mal einen Regenschauer abhält.

Hamilton

Hersteller:

Knomo

Preis:

129,- Euro

Vorzüge:

Wasserabweisend, viele Fächer, großes Staufach

Nachteile:

Schulterpolster zu dünn

Peak Design Everyday Sling: Toller Sling für digitale Nomaden und Fotografen

Ein Sling ist die spezielle Variante eines Rucksacks mit nur einem Tragegurt. Sein Vorteil: Mit einem Schwung lässt sich der Sling vom Rücken vor den Bauch ziehen, und man kommt bequem an seinen Inhalt. Kein umständliches Abziehen – das macht ihn bei Fotografen so beliebt. Wer mal mit den Füßen im Wasser gestanden hat und an die Ausrüstung im Rucksack möchte, weiß das sehr zu schätzen.

Das kalifornische Unternehmen Peak Design hat mit Hilfe eines Kickstarter-Projektes einen universellen Sling für Fotografen und digitale Nomaden geschaffen . Robustes, Wasser abweisendes Nylon, wasserdichte Reißverschlüsse und zwei gefällige Farben abseits des üblichen Schwarz machen neugierig.

Ob auf dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – digitale Nomaden sind viel unterwegs. Da hilft eine einfach zu benutzende Gurtverstellung ebenso wie der schöne große Handgriff, den man auch toll am Ausziehgriff eines Reise-Trolleys benutzen kann. Ein praktisches Gimmick ist die Druckknopf-Lasche am Reißverschluss-Zipper des Hauptfachs. Man kann sie mit dem Reißverschluss-Zipper des Vorfachs verbinden und macht es so den Langfingern etwas schwerer, die Tasche unbemerkt zu öffnen.

Wenn man sich den Everyday Sling so anschaut, kann man es kaum glauben, aber es passt sogar ein 13-Zoll Macbook Pro Retina hinein – dank des gewölbten Deckels. Ein Riemen mit Klettverschluss sorgt dafür, dass es nicht versehentlich heraus fällt. Für das Hauptfach gibt es zwei Abtrenner – FlexFold-Einteiler genannt – die sich mittels Klett frei positionieren lassen. Somit kann man die Inneneinteilung für kleine Getränkeflaschen, Notebookzubehör oder Bücher einteilen. Eine Besonderheit ist ihr origamiartiges Faltdesign, mit dem man einen kleinen Zwischenboden schaffen kann. Das ist ideal für die Nutzung als Kameratasche. Verzichtet man komplett auf die FlexFold-Einteiler, passen sogar Zeitschriften knickfrei in das Hauptfach. Der Deckel hat über die gesamte Fläche ein Zusatzfach mit Reißverschluss. Hier kann man perfekt Stifte, sein Smartphone, Speicherkarten, USB-Sticks oder Akkus unter bekommen. Dank einer Inneneinteilung sogar geordnet.

Eine Besonderheit weist das Außenfach auf, denn man kann sein Volumen vergrößern, so dass maximal eine kleine Wasserflasche hinein passt. Ansonsten ist es ein guter Platz für das Netzteil des Macbook Pro, Adapterkabel, Geldbeutel und anderen Kleinkram. Die Riemen an der Außenseite sind als Fototasche für das Stativ gedacht, man kann aber ebenso gut eine Jacke damit festklemmen. Mit einem normalen Stativ wird der Everyday Sling jedoch ungünstig ausbalanciert. Ein Mini-Stativ geht noch.

Empfehlung: Ob beim Fahrradfahren, beim Gehen oder sogar beim Ski-Langlauf, die Everyday Sling gibt eine gute Figur ab. Sie hält gut auf dem Rücken, was auch ein Verdienst des guten Sitzes des Gurtes ist. Der Schnellversteller für die Gurtlänge ist toll und das Beste, was wir bisher gesehen haben. Speziell Fotografen wissen das zu schätzen, da hierdurch der Gurt sehr schnell langgemacht werden kann, so dass man vor dem Bauch problemlos an die Ausrüstung kommt. Ein großes Manko darf man bei dem Gurt nicht verschweigen: sein sehr dünnes Schulterpolster. Eigentlich verdient es nicht den Namen Polster. Hat man nicht viel in der Tasche, ist das kein Problem. Ein Fotograf jedoch, der die Tasche maximal mit einer schweren DSLR-Kameraausrüstung befüllt, bekommt schnell eine schmerzende Schulter. Unsere leichte Fujifilm-Ausrüstung geht ebenso noch durch wie ein Macbook Pro mit Zubehör.

Einige schöne Detaillösungen wie der mit Leder besetzte Handgriff, die Inneneinteilung im Deckelfach und das im Volumen vergrößerbare Außenfach überzeugen bei der Everyday Sling. So macht der tägliche Einsatz im Beruf oder als Fototasche viel Spaß, der Name ist somit Programm. Die zwei Farbkombinationen hellgrau mit braunem Leder und dunkelgrau mit schwarzem Leder sorgen dafür, dass man mit der Everyday Sling immer gut aussieht.

Everyday Sling

Hersteller:

Peak Design

Vertrieb:

Enjoy Your Camera

Preis:

160 Euro

Vorzüge:

tolle Gurtverstellung, sehr gute Verarbeitung, praxisnahe Einteilung und Ausstattung, passend für 13 Macbook Pro Retina

Nachteile:

Schulterpolster zu dünn

Crumpler The Trooper - Der Lastesel unter den Rucksäcken

Minimalismus schön und gut, wer aber viel zu transportieren hat, sucht eine Lösung, die etwas wegstecken kann. Der The Trooper von Crumpler ist so ein Vertreter von Transportlösungen . Zwei Details heben ihn etwas von der Masse ab: Ein variables Volumen dank einrollbarem Hauptfach und ein extra Bodenfach.

The Trooper steckt was weg
Vergrößern The Trooper steckt was weg
© Thomas Bergbold

Da der Deckel des The Trooper eingerollt wird, schaut man wie in einen Seesack von Oben in das große Hauptfach. Und das  ist wirklich groß. Maximal 70 cm hoch und eine Grundfläche von 32 x 16.5 cm. Da passt locker der Einkauf für einen Studenten rein. Zum Beispiel sechs 1,5 Liter Wasserflaschen, ein Brot, ein Netz Orangen und noch etwas Kleinkram.

Wo Crumpler etwas geizig ist, ist bei Innenfächern. Zwei große Netzfächer müssen reichen, extra Abtrennungen für Stifte sucht man leider vergebens. Die Vortasche mit Klettverschluss ist das einzige extra Fach, in das eine Hand voll Stifte passt. Oder ein Smartphone. Das Notebook findet seinen Platz in einem extra Fach am Rücken und darf bis zu 15 Zoll groß sein.

Das Bodenfach wird durch einen umlaufenden Reißverschluss geöffnet und ist eigentlich für eine Kameraausrüstung gedacht. Der Einsatz lässt sich aber herausnehmen und macht so extra Platz für weiteres Zubehör, wie Netzteil, Kabel oder Maus. Das ist aber noch nicht alles, denn der Boden des Hauptfaches lässt sich öffnen, womit zusammen mit dem Bodenfach eine maximale Stauhöhe von 70 Zentimetern erreicht wird.

Der Kameraeinsatz lässt sich flexibel einrichten und ist groß genug für eine kleine Spiegelreflexkamera mit zwei Objektiven. Wenn man die Inneneinrichtung des Kameraeinsatzes heraus nimmt, hat man ein gepolstertes Fach für empfindliche Gerätschaften. Der Zugriff ist jedoch nicht ganz so leicht wie gedacht. Mit einem Notebook im entsprechenden Fach kann man das Bodenfach nur schlecht aufklappen. Ohne Notebook geht es zwar leichter, aber wegen des dick gepolsterten Rückens immer noch zu schwierig.

Die Schulterriemen sind für den Normalgebrauch ausreichend gepolstert und die Rückenpolsterung verfügt über ein atmungsaktives Netzgewebe. Sechs Schlaufen an jeder Seite und eine Öse für ein Fahrradlicht, vervollständigen die gute Ausstattung.

Empfehlung

Zugegebenermaßen ist der The Trooper groß, aber er ist auch praktisch. Das Bodenfach lernt man auch als Nichtkameramann und -frau schätzen, empfindliche Gerätschaften finden so ihren geschützten Platz. Und wenn es mal Platz machen muss, lässt sich durch herausnehmen und öffnen des Zwischenboden, der Stauraum vergrößern. Aber auch gute Ideen lassen sich noch verbessern. Dadurch das der Zwischenboden kein fester Boden ist, drücken sich schwere Gegenstände durch. Ein weiterer Kritikpunkt des Bodenfachs ist der eingeschränkte Zugang. Ein Abnäher am dicken Rückpolster würde das Umklappen stark erleichtern. Dafür ist der Schmutz unempfindliche Tarpaulin-Boden ein echter Segen: Robust und leicht zu säubern.

Der Deckel lässt sich leicht zusammenrollen und die verstellbare Schnalle ist herrlich groß und robust. Die Schulterriemen sind ordentlich dimensioniert, nur wenn man den Rucksack mit einem schweren Einkauf voll macht, möchte man nicht mehr ins nächste Dorf damit laufen. So bleibt als Wermutstropfen die zu geringe Anzahl an Innenfächern. Stifte, Schlüssel und Smartphone finden nicht so leicht einen guten Platz, das kennt man von Crumpler anders.

The Trooper

Hersteller:

Crumpler

Preis:

149,90 Euro

Vorzüge:

Sehr robust und hochwertig, leichtgängige Reißverschlüsse, großes Stauvolumen, robuster Boden

Nachteile:

wenig Innenfächer und Abtrennungen, Zugriff aufs Bodenfach eingeschränkt

ThinkTank Urban Disguise 35 Classic: Business, Freizeit oder Beides?

Bunt und stylisch ist nicht jedermanns Sache. Entweder, weil es nicht zum Beruf passt, eine auffällige Tasche zu tragen, oder man lieber unauffällig im Getümmel der Großstadt unterwegs sein möchte.

Den Hersteller ThinkTank kennt man eher von seinen sehr robusten und funktionalen Fototaschen. Mit der Urban Disguise Classic Serie haben die US-Amerikaner aber auch eine weitere Universaltasche im Programm. Im Gegensatz zu der sehr schicken Retrospect-Serie ist hier Understatement angesagt.

Wir haben uns das Modell 35 ausgesucht, welches den Spagat perfekt hin bekommt. Sehr robust und perfekt gefertigt, gefällt die Kombination aus Nylon und Lederapplikationen. Robuste Reißverschlüsse mit Schlossschlaufen komplettieren den ersten positiven Eindruck.

Mit Staufächern geizt ThinkTank nicht. Die große Außentasche hat Platz genug für ein Netzteil mit Kabeln und in der Klappe sind die Fächer für Stifte und Kleinkram untergebracht. Zusätzlich ist noch ein Innenfach mit einem weiteren Reißverschluss darin zu finden. Verschlossen wird das große Fach durch einen kräftigen Klettverschluss, den man typisch für ThinkTank abdecken kann. Das Öffnen kann nämlich schon recht laut sein, die große Schnalle wäre der einzige Verschluss.

Das große Hauptfach schluckt mehr, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Nach dem Motto „Quadratisch - praktisch - gut“ wird kein Platz verschwendet. Mehrere Schnellhefter oder Jurismappen, Bücher und Kopfhörer bekommt man so unter. Eine kleine Trinkflasche passt in die flexible Außentasche an der einen Seite und an der anderen Seite ein kleiner Schirm. Ein schlankes Innenfach mit Klettverschluss schluckt einen Block oder viele einzelne Blätter im A4-Format.

Kein Business ohne Notebook – und so gibt es auch noch Platz für ein 13 Zoll Macbook Pro. Das tolle an dem Notebookfach ist der innen liegende Deckel mit Klettverschluss. Ist der Reißverschluss des Notebookfachs mal offen und die Tasche fällt vom Tisch, kann das kostbare Macbook Pro nicht heraus fallen.

Auf der Rückseite hat ThinkTank noch ein weiteres Fach mit Reißverschluss geschaffen, die Größe passt perfekt für ein iPad Air. Als Geschäftsmann oder -frau ist man eventuell viel unterwegs und da sind vielfältige Tragemöglichkeiten sehr willkommen. Neben einem stabilen Handgriff mit Leder, gibt es einen robusten Tragegurt mit einem großzügigen Polster und Längenverstellung. Der Tragegurt ist mit robusten Karabinern versehen und lässt sich leicht abnehmen. Einen Durchschub für den Teleskopgriff an einem Trolley darf natürlich auch nicht fehlen. On Top finden sich auf der Rückseite noch vier unauffällige Ösen für optionale Rucksacktragegurte. Eine clevere Idee.

Empfehlung

Langweilig? Vielleicht für die, die eher auf Bunt und Modern stehen. Die inneren Werte jedoch überzeugen. Tolle Verarbeitung, viel Stauraum und sehr praxisorientierte Fächer. Was will man mehr. Sowohl als Businesstasche, wie auch als Fototasche ein unauffälliger Begleiter, der viel wegsteckt. Die besten Voraussetzungen für eine lange Partnerschaft.

ThinkTank Urban Disguise 35 Classic

Hersteller:

ThinkTank

Preis:

235 Euro

Vorzüge:

tolle Verarbeitung, sehr robust, durchdachte Einteilung und Konstruktion, sehr guter Stauraum

Nachteile:

hoher Preis

Booq Shock Pro: Der Profi unter den Rucksäcken

Sie suchen einen Rucksack der ein kleines Büro weg stecken kann? Dann ist der Shock Pro von Booq einen genaueren Blick wert. Seinem Zusatz "Pro" wird er schon gerecht, wenn man alleine die Staufächer durchgeht: Zwei kleine Netzfächer für Adapter, Presenter oder Maus, ein größeres Fach mit Reißverschluss für Zubehör wie ein Netzteil, Platz für Stifte und einen kleinen Block, ein schlankes Fach für mehrere Schnellhefter oder Jurismappen im A4-Format. Das waren nur die rund um das große Hauptfach, welches locker einen dicken Ordner und zwei bis drei Bücher unter bringt.

Bei der Inneneinteilung und den Staufächern hat sich Booq viel Gedanken gemacht und nutzt auch die Seiten für zusätzliche Netzfächer. Praktisch für Mäuse, Brillen oder Presenter. In die ein Seitentasche passte sogar eine 1l-Wasserflasche oder ein Regenschirm.
Vergrößern Bei der Inneneinteilung und den Staufächern hat sich Booq viel Gedanken gemacht und nutzt auch die Seiten für zusätzliche Netzfächer. Praktisch für Mäuse, Brillen oder Presenter. In die ein Seitentasche passte sogar eine 1l-Wasserflasche oder ein Regenschirm.
© Thomas Bergbold

Ist man unterwegs, freut man sich über den Platz für eine Wasserflasche in einem der zwei großen äußeren Seitenfächern. Ein kleines Fach auf dem Deckel für den Geldbeutel darf natürlich ebenso wenig fehlen. Jetzt haben wir in der langen Aufzählung eigentlich nur das toll gepolsterte Notebookfach für ein 15 Zoll Macbook Pro vergessen und das extra Fach für ein iPad. Damit jetzt im Herbst und im Winter ausreichend Schutz da ist, hat der Shock Pro eine wasserabweisende Beschichtung und gummierte Reißverschlüsse am Notebookfach.

Eine interessante Option ist der Kameraeinsatz CamShell für 40,- Euro. Er nimmt eine spiegellose Systemkamera mit zwei Objektiven und Kleinteile auf. Im Gegensatz zu den restlichen Fächern, kann der Kameraeinsatz nicht ganz überzeugen. So ist es kaum möglich, eine spiegellose Systemkamera schnell zu verstauen. Die Ränder des CamShell stehen am Fach so weit über, das man auch mit einer sehr kompakte Fuji seine Probleme hat. Da die Einteilung mit Klettbändern individualisiert werden kann, sollte man sich hier kreativ betätigen.

Der Shock Pro ist im wahrsten Sinne des Wortes ein professioneller Rucksack: Viel Stauraum, robust und sehr gut gefertigt. Die Tragegurte, sowie der Brustgurt, lassen sich sehr gut einstellen.
Vergrößern Der Shock Pro ist im wahrsten Sinne des Wortes ein professioneller Rucksack: Viel Stauraum, robust und sehr gut gefertigt. Die Tragegurte, sowie der Brustgurt, lassen sich sehr gut einstellen.
© Booq

Empfehlung

Nicht immer ist Pro drin, wenn Pro drauf steht. Der von uns getestete Shock Pro gehört zur Top-Serie von Booq, was sich auch im hohen Preis niederschlägt. Wie es zu erwarten war, fehlt es dem Rucksack weder an Stauraum und praxisorientierten Fächern noch an Robustheit. Hier kann der Shock Pro voll überzeugen. Auch lassen sich die Tragegurte und der Brustgurt sehr gut anpassen. Wenn man den Shock Pro voll packt, sind die Polster eventuell zu dünn. Aber auf der anderen Seite müsste man dann auch kräftig sein, weil der Shock Pro ganz schön viel „Einstecken“ kann. Nur in einem Punkt hat der Shock Pro etwas enttäuscht, beim optionalen Kameraeinsatz.

Booq Shock Pro

Hersteller:

Booq

Preis:

€ 195,-

Vorzüge:

sehr robust, viel Stauraum und viele Fächer mit Reißverschluss

Nachteile:

optionaler Kameraeinsatz hat Schwächen

Pack & Smooch Hampshire: Robuster Filz, modern interpretiert

Filz als Material hat schon lange sein angestaubtes Image verloren und liegt wieder voll im Trend. Ob als Material für Kleidung, Sofabezug oder Taschen, Filz ist robust und gewinnt mit dem Gebrauch an Charakter. Pack & Smooch nutzt diese Eigenschaften und kombiniert Merino-Wollfilz mit Lederapplikationen. Das Leder wurde nur rein pflanzlich gegerbt und genau an der Stelle vernäht, an der Handschweiß den Wollfilz schmutzig machen könnte. Eine tolle Idee, die auch noch schön aussieht.

Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle in vielen passenden Größe für Macbook und iPad. In das Zusatzfach passt neben dem Macbook Pro auch ein paar Stifte, ein iPhone und ein Block.
Vergrößern Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle in vielen passenden Größe für Macbook und iPad. In das Zusatzfach passt neben dem Macbook Pro auch ein paar Stifte, ein iPhone und ein Block.
© Thomas Bergbold

Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle und bietet Platz für ein Notebook und in einem extra Fach für einen Block mit Stiften und iPhone. Neben der von uns getesteten Version für das Macbook Pro in 13 Zoll, gibt es für nahezu jedes Macbook eine maßgeschneiderte Variante.

In drei Farbkombinationen ist die Hampshire zu haben: Anthrazit mit hellbraunem oder dunkelbraunen Leder, sowie grau mit hellbraunem Leder. Die gleiche Hülle gibt es auch für die verschiedenen iPads. Wir haben uns das Model für das iPad Air 2 angesehen und es passt ebenso perfekt.

Die Lederapplikation ist nicht nur Design, sondern dient auch als Schutz vor Handschweiß.
Vergrößern Die Lederapplikation ist nicht nur Design, sondern dient auch als Schutz vor Handschweiß.

Empfehlung

Ein wenig ist eine so minimalistische Hülle Luxus. Aber sie sieht verdammt gut aus und ist robust, wie man es von Wollfilz erwarten kann. Wenn man einen Kritikpunkt finden möchte, dann sind es die Druckknöpfe. Auch die sind sehr hochwertig, aber man muss schon fest drücken, damit sie zu gehen. Bei einem Macbook ist das sicher kein Thema, aber bei einem iPad bekommt man wegen des Displays ein wenig Bauchschmerzen. Zwar ist in unserem Test nichts passiert, ein ungutes Gefühl bleibt. Kleiner Tipp: Wir haben das iPad so eingeschoben, dass das Display nicht zum Deckel und damit nicht zu den Druckknöpfen zeigt.

Hampshire

Hersteller:

Pack & Smooch

Preis:

für Macbook Pro € 69,90, für iPad Air 2 € 59,90

Vorzüge:

sehr robust, tolles Material

Nachteile:

Druckknöpfe für das iPad etwas zu schwergängig

Kultbag Auckland XL: Wiederverwerteter Fahrradschlauch

Recycling wird beim Hersteller Kultbag groß geschrieben und so ist das Material Gummi nicht zu übersehen. Aus alten Reifen gewonnen sieht es nicht nur toll aus, sondern dient auch vorzüglich als Nässeschutz. Ein netter Gag am Rande zeigt unser Testmuster, das nicht nur deutlich seine Herkunft als Fahrradschlauch zu erkennen gibt, es ist auch noch ein Flicken drauf. Neben dem Deckel über dem Hauptfach ziert Gummi auch das kleine Fach auf der Vorderseite der Tasche. Der Deckel wird ausschließlich von den Klettverschlüssen gehalten. Da diese aber nicht nur sehr großzügig verbaut sind, sind sie darüber hinaus auch noch sehr kräftig ausgelegt. Was ein Vorteil für die Haftung ist, ist leider ein Nachteil beim Öffnen der Tasche: Das benötigt viel Kraft und ist mit einer ordentlichen Lautstärke verbunden.

In unserer Test-Variante mit dem der Kombination Fahrradschlauch und orange, ist die Auckland XL ein echter Hingucker.
Vergrößern In unserer Test-Variante mit dem der Kombination Fahrradschlauch und orange, ist die Auckland XL ein echter Hingucker.
© Kultbag

Der Korpus ist aus robuster LKW-Plane gefertigt und neben der abgebildeten Farbe orange, auch in gelb, grün und blau zu haben. Zusätzlich gibt es auch noch eine Variante komplett aus gebrauchter LKW-Plane. Die Inneneinteilung ist zweckmäßig: Ein großes Fach für das Notebook - in der Taschengröße XL für ein 17 Zoll geeignet – sowie ein großes Hauptfach mit einer Abtrennung, in die eine kleine Trinkflasche ihren Platz findet. Die Breite ist so konzipiert, dass auch noch A4-Hefter hineinpassen. Neben der Taschengröße XL liefert Kultbag auch eine um 10 Euro günstigere Variante, in die maximal ein 15-Zoll-Notebook passt. Sehr praktisch ist der große Handgriff auf dem Deckel der Tasche. Der breite Gurt lässt sich gut verstellen und verfügt über ein kleines Schulterpolster. Leider ist das Polster nicht sehr dick, dafür rutscht es auf der Kleidung wegen des eingesetzten Materials Neopren nicht.

Robuste Tasche aus Recycling Material in verschiedenen Größen

Hersteller:

Kultbag

Preis:

130,- €

Vorzüge:

Inneneinteilung flexibel, sehr robustes aber auch steifes Material

Nachteile:

wegen der robusten Bauweise relativ schwer

Zirkeltraining Kasten Uni B: Von der Turnhalle an die Schulter

Jeder hat so seine Erinnerungen an alte Turnmatten und dem speckigen Leder von Turngeräten - und jetzt als Notebooktasche? Aus eigener Erfahrung ist einem daher klar: Diese Materialien sind sehr robust. Und das merkt man auch sofort beim Ausprobieren der Tasche. Alles wirkt kräftig und fast für die Ewigkeit gemacht. Die Außenhaut besteht aus dem Material der Turnmatte, Innen ist eine ebenfalls robuste weiße LKW-Plane vernäht. An eine großzügige Polsterung hat Zirkeltraining auch gedacht.

Der Umhängegurt ist schräg angebracht, was dem Tragen sehr entgegen kommt. Ein zusätzlicher Beckengurt und ein Tragegriff unterstützen die gute Handhabung.
Vergrößern Der Umhängegurt ist schräg angebracht, was dem Tragen sehr entgegen kommt. Ein zusätzlicher Beckengurt und ein Tragegriff unterstützen die gute Handhabung.
© Zirkeltraining

Den Kasten Uni B gibt es in drei Größen passend für 13-, 15- und 17-Zoll-Notebooks . Unser Testexemplar ist von mittlerer Größe. In das Notebookfach der Tasche passt ein Macbook Pro mit 15 Zoll  und wenn man mal keines mitnehmen möchte, lässt sich die Abtrennung auch heraus nehmen. Ebenfalls herausnehmbar ist die sehr praktische Abtrennung für eine Trinkflasche. Das ist auch wichtig, denn sonnst passt kein Aktenordner in die Tasche. Die Robustheit hat seinen Preis, den das Material ist sehr steif, was den Zugriff ein wenig behindert. Für Kleinkram hat Zirkeltraining an zwei Außentaschen gedacht. In der Größeren - die über die gesamte Breite geht - passen wunderbar USB-Sticks oder ein Smartphone, aber auch Stifte, die in acht Schlaufen aus Turngeräteleder ihren Platz finden. Schön ist, das diese unterschiedlich groß sind, weniger schön aber, das Stifte ohne Klipp durchfallen und dann im Fach liegen. Die kleinere Außentasche ist mit 26 Zentimeter nicht wirklich klein und kann neben Adapterkabeln auch Tempos oder Schokoriegel aufnehmen. Schick ist deren Klappe aus Turngeräteleder. Aus dem gleichen Leder ist auch der große Deckel gefertigt. Interessant ist der neuartige Magnetverschluss an den Riemen des Deckels. Zum Öffnen schiebt man die zwei Schlossteile zur Seite, das Schließen klappt dank der Magnet fast automatisch. Das Tragesystem überzeugt durch den schräg angenähten Gurt mit Polsterung und einem zusätzlichen Beckengurt. Dadurch lässt sich der Kasten Uni B sehr gut beim Radfahren auf dem Rücken fixieren.

Robuste aber teure Tasche auch für große Notebooks

Hersteller: 

Zirkeltraining

Preis:

13 Zoll € 230,-,  15 Zoll € 240,-

Vorzüge:

sehr robust, gutes Tragesystem mit Beckengurt, Magentverschuss am Deckel

Nachteile:

hoher Preis, durch die LKW-Plane sehr steif

Feuerwear Eric: Quadratisch, praktisch, gut

Schnörkellos kommt der Rucksack Eric von Feuerwear daher. Wie auch schon die Taschen folgt auch Eric einer eckigen Formensprache. Wo es robust sein muss, ist das unverwüstliche Material Feuerwehrschlauch im Einsatz und zwar durchgehend von der Vorderseite über den Boden und Rückseite bis zum Deckel. An den Seiten ist flexibles Nylon vernäht.

So unscheinbar Eric aussieht, er schluckt so einiges. Zum Beispiel ein Macbook Pro 13 Zoll mit Netzteil, einen Ordner und ein paar Jurismappen mit Unterlagen, diverse Stifte und Kabel, sowie ein dickes Buch und eine Flasche Wasser. Natürlich passen Kopfhörer auch noch hinein.
Vergrößern So unscheinbar Eric aussieht, er schluckt so einiges. Zum Beispiel ein Macbook Pro 13 Zoll mit Netzteil, einen Ordner und ein paar Jurismappen mit Unterlagen, diverse Stifte und Kabel, sowie ein dickes Buch und eine Flasche Wasser. Natürlich passen Kopfhörer auch noch hinein.
© Thomas Bergbold

Dieser Materialeinsatz hat ein praktisches Detail zur Folge: Die flexible Größeneinstellung. Hat man viel eingeladen wird der Deckel nicht so weit runter gezogen, wie wenn sich nur wenig im Stauraum befindet. Erics Volumen schwankt so zwischen 17 und 23 Liter und die Höhe entsprechend zwischen 43 und 51 cm. Die Tiefe von 13 cm und Breite von 31,5 cm bleibt immer gleich. Der Transport eines Einkaufs mit Wasserflaschen steht somit genauso wenig im Wege wie die der Unterlagen für Arbeit, Schule oder Uni.

Eric ist in den Grundfarben Rot, Weiß und Schwarz zu haben. Daneben ist das Design abhängig von der Beanspruchung und aus welchem Teil des Schlauches die Teile herausgeschnitten wurden. Im Onlineshop kann so jeder seine individuelle Tasche entdecken und bestellen.
Vergrößern Eric ist in den Grundfarben Rot, Weiß und Schwarz zu haben. Daneben ist das Design abhängig von der Beanspruchung und aus welchem Teil des Schlauches die Teile herausgeschnitten wurden. Im Onlineshop kann so jeder seine individuelle Tasche entdecken und bestellen.
© Feuerwear

Verstellbare Tragegurte mit Polsterung und ein Meshgewebe auf der Rückenseite gewährleisten für einen guten Tragekomfort. Zusätzliche Staufächer sind jedoch Mangelware. Eine ungepolsterte Abtrennung für das 15“-Notebookfach und zwei unterschiedlich große Außenfächer müssen reichen.

Empfehlung

Eric ist ein robuster Rucksack im individuellen Design. Kein Exemplar gleicht dem anderen. Wie schon Dauertests anderer Feuerwear-Produkte zeigen, gewinnt das Material an Charakter mit der Beanspruchung ohne jedoch unansehnlich zu werden.

Macht man den Rucksack nicht voll ist er kleiner. Erics Volumen schwankt so zwischen 17 und 23 Liter und die Höhe entsprechend zwischen 43 und 51 cm.
Vergrößern Macht man den Rucksack nicht voll ist er kleiner. Erics Volumen schwankt so zwischen 17 und 23 Liter und die Höhe entsprechend zwischen 43 und 51 cm.
© Thomas Bergbold

Die flexible Größeneinstellung ist sehr praktisch. Trägt man nicht viel mit sich herum, ist Eric schön kompakt. Beim Zugriff auf den Stauraum hat dies aber auch Nachteile, man muss tief hinein greifen und sieht nicht immer den Bodensatz seines Rucksackes.

Den Tragekomfort eines Wanderrucksackes bietet Eric nicht, Breite und Dicke Dicke der Polsterung reichen jedoch für den täglichen Ritt durch den Großstadtdschungel vollkommen aus.

Hersteller:

Feuerwear

Preis:

€ 169,-

Vorzüge:

Robust und sehr gut Verarbeitet, flexibler Stauraum, individuelles Design

Nachteile:

wenig Staufächer, ungepolsterte Abtrennung zum Notebookfach

Artisan & Artist RDB-SL300: Wenn Design über alles geht

Was erwartet man von einem Sling? Er muss praktisch sein und leicht zu handhaben. Praktisch bedeutet dabei nicht nur, das man ihn einfach nach vorne ziehen kann, ohne ihn abzunehmen, nein, auch die Inneneinteilung muss diesem Anspruch stand halten. So klein und stylisch der RDB-SL300 auch aussehen mag, er kann einiges einstecken.

Ungehinderten Zugriff auf seine Kamera hat man konstruktionsbedingt nur in der Mitte. Auch lässt sich der Reißverschluss im beladenen Zustand vor dem Bauch unter Umständen nicht leicht zuziehen.
Vergrößern Ungehinderten Zugriff auf seine Kamera hat man konstruktionsbedingt nur in der Mitte. Auch lässt sich der Reißverschluss im beladenen Zustand vor dem Bauch unter Umständen nicht leicht zuziehen.
© Thomas Bergbold

In ein leicht gepolsterten Innenfach passt ein Macbook Pro 13 Zoll und zwei weitere Fächer mit Reißverschluss nehmen Stifte, Kabel und weiteren Kleinkram auf. Interessant ist der Zugang zu den Fächern. Der Zugriff ist sowohl von oben, als auch von den beiden Seiten möglich und mit Reißverschlüssen abgesichert. Die seitlichen Reißverschlüsse sind zwar nicht gegen Wasser abgedichtet, dafür ist dahinter eine großzügige Nylonlippe angebracht. Von oben ist der Regenschutz durch einen Deckel gegeben. Wie schon beim RDB-MG100 von Artisan & Artist, den wir zuvor testen konnten (Macwelt 9/15), sind die Haken zum Verschließen des Deckels aus Aluminium ein sehr schönes Detail. Mit den drei unterschiedlich angebrachten Schlaufen lässt sich je nach Beladung der Deckel weiter schließen und der Rucksack wird etwas kleiner.

Das Volumen reicht aus, um einige Bücher, eine kleine Mappe und Schreibkram unter zu bekommen. Ideal also für Schule, Uni oder Beruf. Fotografen können ihn auch nutzen, der mitgelieferte Kameraeinsatz macht es möglich.

Die große Öse ist super für den dicken Daumen, damit lässt sich der Gurt schnell weiter machen. Beim zu ziehen sollte man besser zwei freie Hände haben.
Vergrößern Die große Öse ist super für den dicken Daumen, damit lässt sich der Gurt schnell weiter machen. Beim zu ziehen sollte man besser zwei freie Hände haben.
© Thomas Bergbold

Durch die schmalen Öffnungen ist es jedoch nicht leicht, den Einsatz einzusetzen. Wegen der guten Polsterung und dem angenehmen Material gehört er jedoch zu den qualitativ besseren Einsätzen auf dem Markt. Das merkt man auch an den tollen Klettstreifen, die die zwei Trennstege frei positionieren lassen. Sie sind viel feinmaschiger und beschädigen das Material nicht, wie es die einfachen grobmaschigen machen. Man sieht es ihm nicht an, aber sogar eine größere DSLR-Kamera mit Teleobjektiv passt in den RDB-SL300.

Ob rechts oder links getragen, der RDB-SL300 macht es einem leicht seine Lieblingsseite zu nutzen, denn für den Gurt gibt es je eine Schlaufe auf jeder Seite zum befestigen. Der RDB-SL300 sitzt gut, so das selbst leichter Sport wie Nordic Walking oder Radfahren mit ihm möglich ist.

Eine ordentliche Profiausrüstung mit einem Telezoom und zwei kleineren Zoomobjektiven passt in den RDB-SL300.
Vergrößern Eine ordentliche Profiausrüstung mit einem Telezoom und zwei kleineren Zoomobjektiven passt in den RDB-SL300.
© Thomas Bergbold

Damit man einen Sling tragen kann, muss er einen längenverstellbaren Gurt haben. Zum Aufsetzen und nach vorne Schwenken ist der Gurt länger, beim fixieren auf dem Rücken kürzer.

Der japanische Hersteller hat sich hierzu Gedanken gemacht und eine große Öse an den verstellbaren Gurt montiert, die man nach kurzer Übung ganz gut verstellen kann. Groß genug für den dicken Daumen, ist es leicht den Gurt zu Lösen und damit länger zu machen. Das Straffziehen im aufgesetzten Zustand, damit der Sling stramm sitzt, bedarf etwas Übung. Zwei freie Hände sind von Vorteil, vor allem, wenn man eine Jacke mit sehr glattem Stoff trägt. Also einen typischen Winterblouson.

Neben einem Macbook Pro mit Kabeln und Kleinkram schluckt der RDB-SL300 drei Bücher, eine Wasserflasche und noch ein Notizbuch. Natürlich passen auch noch ein Kopfhörer und jede Menge Stifte hinein.
Vergrößern Neben einem Macbook Pro mit Kabeln und Kleinkram schluckt der RDB-SL300 drei Bücher, eine Wasserflasche und noch ein Notizbuch. Natürlich passen auch noch ein Kopfhörer und jede Menge Stifte hinein.
© Thomas Bergbold

Empfehlung

Artisan & Artist haben sich schon einiges gedacht bei der Konstruktion ihres sehr universell einsetzbaren RDB-SL300. Daraus wurde eine Umhängetasche, die beidseitig getragen werden kann, mit einem herausnehmbaren Fotoeinsatz, der sogar eine dicke Canon 5D Mk III sicher verstaut. Leider gibt es auch hier noch Luft für Verbesserungen. So ist es gerade der Fotoeinsatz, der Kritik einstecken muss. Die Trennstege sind so hoch, das man sich keine Brücke bauen kann. Sie ragen einfach die gesamten Höhe hoch. Zwei zusätzlich kleinere Trennstege wären ideal, um den Fotoeinsatz individueller gestalten zu können.

Konstruktionsbedingt hat ein Reißverschluss bei einem Sling einen Nachteil, wenn man ihn zuziehen möchte. Der Sling ist beladen und vor dem Bauch hängend etwas gebogen. Da wird das Schließen gern zur Fummelei. Und genau das kann beim RDB-SL300 auch mit Fotoeinsatz passieren.

Als stylischen Sling für jeden Tag macht er einen besseren Eindruck. Man kommt schnell an seine Bücher oder an die Wasserflasche und die kleinen Zusatzfächer halten dank Reißverschluss auch kostbare Kleinigkeiten sicher. Das Macbook Pro hat man jedoch nicht ganz so schnell raus gezogen, was ein wenig gegen Langfinger schützt. Die großen Reißverschlüsse könnten schon eher verlocken, man würde sich eine Abdeckung wünschen. Wer die Tasche nicht in Beige möchte, hat Dunkelblau und Schwarz zur Wahl.

Hersteller :

Artisan&Artist  

Vertrieb:

Kaiser Fototechnik

Preis:

€ 195,-

Vorzüge:

großes Stauvolumen, sehr schöne Verarbeitung, auch als Fototasche nutzbar, für links und rechts Träger

Nachteile:

seitliche Reißverschlüsse nicht gegen Langfinger geschützt, bei schwerer Beladung unbequem

Booq Viper S leeve 13: Stylische Notebook Hülle

Wie minimalistisch kann eine Tasche sein? Man verzichte auf extra Fächer, überflüssiges Volumen und Reißverschlüsse. Damit das Ganze nicht zu langweilig aussieht, verarbeitet man ein Naturfasergewebe. Was dabei heraus kommt ist eine stabile Hartschalenhülle, die nicht nach Plastik aussieht, weil sie mit einem Naturfasergewebe verkleidet ist. Das sieht nicht nur sehr schick aus, sondern fühlt sich auch super an.

In das Viper Sleeve passt nicht mehr als das Macbook, aber das ist dank robuster Hülle gut geschützt.
Vergrößern In das Viper Sleeve passt nicht mehr als das Macbook, aber das ist dank robuster Hülle gut geschützt.
© Thomas Bergbold

Klasse gelöst ist der Stauraum für das Macbook. Das Öffnen geht leicht und ist das Macbook eingepackt, schließt sich die Hülle magnetisch. Neben dem 13 Zoll Macbook Air findet auch das 13 Zoll Macbook Pro genug Platz. Neben Schwarz ist das Viper Sleeve in Grau und Sand zu haben.

Empfehlung

Vielleicht die erste Frage: Wer braucht so etwas? Der Minimalist natürlich, der eine stylische Hülle sucht, die einfach nur Schutz bieten soll. Dank langer Akkulaufzeit ist das gar nicht so abwegig. Oder man hat eine tolle Tasche beziehungsweise Rucksack ohne ein extra Notebookfach. Wer möchte sein Macbook schon gerne zu Butterbroten oder Lippenstifte stecken. Der Autor zum Beispiel nutzt einen Fotorucksack von Mindshift auf Reisen, der zwar eine tolle Fotoeinteilung hat, aber auf ein Notebookfach verzichtet. Hier ist das Viper Sleeve ein tolle Ergänzung. Einzig der etwas unangenehme Geruch im Innern stört den ansonsten sehr positiven Eindruck.

Das Viper Sleeve ist eine tolle Ergänzung zu einer Tasche oder Rucksack ohne Notebookfach.
Vergrößern Das Viper Sleeve ist eine tolle Ergänzung zu einer Tasche oder Rucksack ohne Notebookfach.
© Thomas Bergbold

Neben dem Klassiker „Rucksack“ mit seinen zwei Tragegurten etabliert sich auch immer mehr eine zweite Gattung, der Sling. Mit nur einem Gurt lässt er sich besonders leicht aufsetzen oder auch mal nur kurz nach vorne schwenken, um an den Inhalt heran zu kommen – und das, ohne ihn abnehmen zu müssen. Besonders beliebt ist der Sling bei Fotografen, daher ist auch hier die Auswahl besonders groß. Trotz oder gerade wegen der selbst zu kombinierenden Inneneinteilung ist diese Gattung auch für andere Nutzer sehr interessant.

Hersteller:

Booq

Preis:

€ 40,-

Vorzüge:

toller Magnetverschluss, robust

Nachteile:

unangenehmer Geruch

Im Praxistest

Wir testen hier Tragetaschen, Messenger-Bags und Rucksäcke, die für Macbook Pro , Macbook Air sowie das iPad sichere Aufbewahrungsfächer bieten. Dabei müssen die Taschen nicht einmal teuer sein, so kostet die günstigste Umhängetasche von Golla   gerade mal 35 Euro. Unsere Auswahl zeigt auch deutlich elegantere Modelle, wie beispielsweise den 265 Euro teuren Edel-Rucksack Booq Cobra Pack , oder Taschen aus Recyclingmaterial wie unser Start-Modell von Zirkeltraining. Weitere Rucksäcke und Taschen im Test sind von Bonobo, Built, Crumpler , Incase , Manfrotto und Kata . Diese eignen sich teilweise auch als Kamera-Tasche für eine Spiegelreflex -Kamera.

Wie immer Sie sich entscheiden: Wir raten, auf jeden Fall auf die Polsterung des Macbook -Fachs zu achten und im Zweifelsfall zusätzlich eine gepolsterte Schutzhülle für den Transport des Rechners zu verwenden. Achten Sie auch auf die Polsterung der Tragegurte sowie ein stabile Verankerung derselben an Tasche beziehungsweise Rucksack.

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