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Test Callas PDF Toolbox

04.03.2009 | 10:55 Uhr | Thomas Armbrüster

Test Callas PDF Toolbox

Die PDF-Toolbox 4 bietet eine lange Liste an Prüfoptionen und Korrekturfunktionen, die sich entweder einzeln anwenden oder zu Profilen zusammenstellen lassen, die dann mehrere Arbeitsschritte erledigen. Ein Großteil der Optionen ist mit der in Acrobat 9 integrierten Preflight-Funktion identisch, da diese wie die PDF Toolbox aus der Programmierwerkstatt von Callas stammt. Die Toolbox umfasst aber mehr Optionen, beispielsweise bei der Farbkonvertierung, und ist zudem in der Lage, Ebenen anzulegen, zusammenzufassen und zu löschen, Seiten oder den Seiteninhalt zu skalieren, ein PDF als Broschüre zu montieren, auszuschießen oder mehrfach auf einer Seite zu platzieren und ein Dokument für eine Präsentation vorzubereiten.

Über das Switchboard von PDF-Toolbox kann man schnell auf wichtige Funktionen zugreifen.
Vergrößern Über das Switchboard von PDF-Toolbox kann man schnell auf wichtige Funktionen zugreifen.

Mit Hilfe eines Zusatzmoduls lässt sich die Farbkonvertierung von CMYK zu CMYK über Device-Link-Profile erledigen (was auch Pitstop über eine Aktion erledigen kann), sodass kein Umweg über den Lab-Farbraum mit den dabei auftretenden Konvertierungsproblemen genommen werden muss. Das kostenpflichtige Add-on ist schon mit Profilen für die gängigsten Druckverfahren ausgestattet, arbeitet aber auch mit anderen Device-Link-Profilen zusammen. Bedient wird die Toolbox zum einen über ein Fenster, das der Preflight-Funktion von Acrobat 9 entspricht, und in dem man die Prüf- und Korrekturfunktionen startet oder zu Profilen zusammenstellt, und zum anderen über die Switchbox. Dieses Fenster hat Anleihen an der Oberfläche des iPhones genommen und bietet einen direkten Zugang zu wichtigen Funktionen. Häufig verwendete Optionen lassen sich in den Arbeitsplatz aufnehmen, nicht möglich ist es jedoch, selbst definierte Profile in das Fenster zu übernehmen.

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