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Test: JBL Charge - die Tankstelle mit Musik

10.10.2014 | 11:40 Uhr |

JBL ist mit dem Charge etwas wirklich Praktisches eingefallen: Eine Kreuzung aus Bluetooth-Lautsprecher und mobilem Akku.

Bluetooth-Lautsprecher gibt es inzwischen in allen Formen, GrĂ¶ĂŸen und Farben. Langsam mĂŒssen sich die Hersteller etwas einfallen lassen, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. ZunĂ€chst zum Lautsprecher-Teil: Mit seinem robusten und gummierten GehĂ€use und der Zylinderform sieht der Charge nicht nur gut, sondern ideal fĂŒr den Einsatz am Baggersee oder auf dem Balkon aus – und das ist er auch. Die mitgelieferte Neopren-HĂŒlle macht schon mal den Transport einfach. In Zylinderform kann er horizontal oder vertikal aufgestellt werden, je nachdem ob auf dem Grilltisch oder Badehandtuch. Eine integrierte Bassreflexöffnung sorgt fĂŒr satten Klang, sowie zwei Lautsprecher und die zwei 5-Watt VerstĂ€rker, die an Bord sind. Der Zylinder klingt in unserem Test kraftvoller als einige grĂ¶ĂŸere Konkurrenten. Die Form lĂ€sst ihn praktischerweise auch in den GetrĂ€nkehalter vom Fahrrad passen. Der Preis fĂŒr den guten Klang ist jedoch auch etwas mehr GrĂ¶ĂŸe, als mancher Bluetooth-Winzling mitbringt.

 
Das wahre Killer-Feature steckt an der Seite des Mini-Lautsprechers: Die Gummilasche hochklappen setzt eine USB-Schnittstelle frei, in die man einfach das Standard-Ladekabel fĂŒr iPhone oder iPad einstöpselt. Der eingebaute Lithium-Ionen-Akku liefert hier 6000 Milliamperestunden ab. Ausreichend Saft um iPhone oder iPad (halb) zu laden. So verlĂ€ngert sich die Spielzeit. Den Ladezustand zeigt der Charge mit drei LEDs an der Oberseite an. Beim Laden von iPhone oder iPad kann der Lautsprecher auch gleichzeitig den Klang verstĂ€rken. Ein ideales Setup zum Beispiel wenn ĂŒber Sport-Apps bei der Grillparty gestreamt werden soll. Hier sind die leisen, krĂ€chzenden internen Lautsprecher der Schwachpunkt und der Akku des Charge sorgt dafĂŒr dass das komplette Fußballspiel, Formel-1-Rennen und andere auf jeden Fall gestreamt werden können ohne das der interne Akku schlapp macht.
 
Fazit: Selten gab es eine Kombi aus zwei GerĂ€ten – Akku und Lautsprecher – die so gut zusammenpasst. FĂŒr den Charge spricht außerdem, dass er in beiden Disziplinen voll ĂŒberzeugen kann.

JBL Charge

JBL, www.jbl.com

VorzĂŒge: Kraftvoller Sound, praktisches, robustes Design, vielseitig aufstellbar, gute Bedienung

Nachteile: Kein Mikrofon fĂŒr Telefonie an Bord

Voraussetzung: iPhone, iPad

Preis: 125 Euro

Note: 1,3

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