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Test: Die besten Full-HD-Gaming-Monitore (1080p) für PC-Spieler im Vergleich

01.06.2022 | 10:05 Uhr |

Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung (1080p) erfreuen sich großer Beliebtheit bei PC-Spielern und E-Sportlern: Sie sind günstig, erfordern keine teure Highend-Grafikkarte und erreichen sehr hohe Bildwiederholraten.

1080p-Gaming-Monitore sind weiterhin die beliebtesten Modelle bei den meisten Spielern - und auch E-Sportler schätzen die Full-HD-Auflösung. Kein Wunder, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Modelle, die auch für ambitionierte Gamer und schnelle Spiele vollauf genügen, sind teilweise schon zu günstigen Preisen von unter 200 Euro zu haben - etwa der Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U und der Philips 24E1GAJ . Selbst Modelle mit einem 32-Zoll-Panel sind mittlerweile zu einem sehr attraktiven Preis zu haben, etwa der AOC C32G2AE und der Viewsonic VX3218-PC-MHD für jeweils rund 250 Euro.

1080p-Monitore liefern hohe Bildraten von mindestens 144 Hertz und besitzen moderne Leistungsmerkmale wie der Asus VG278Q , der sich mit AMD- wie Nvidia-Grafikprozessoren synchronisiert. Neu auf den Markt kommen jetzt High-End-Modelle mit 360 Hertz Bildrate, wie unser Testsieger Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN , der AOC AG254FG , und der Viewsonic XG251G , die sich an ambitionierte FPS-Gamer und professionelle E-Sportler richten.

Der Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN schaftt bis zu 360 Hertz Bildwiederholrate und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten fürs Gaming
Vergrößern Der Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN schaftt bis zu 360 Hertz Bildwiederholrate und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten fürs Gaming
© PC-WELT

Viele Spieler bevorzugen 24-Zoll-Bildschirme mit 180 Hertz Bildrate, da sie - anders als bei den größeren Displays - sehr nah am Monitor sitzen und so das gesamte Spielgeschehen besser im Überblick haben - und so viel schneller auf neue Situationen reagieren können. Zudem passen 24-Zöller wie etwa der Acer BE240Y auf jeden Schreibtisch. Die geringere Full-HD-Auflösung spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Aber auch 27-Zoll-Modelle wie die Gigabyte M27F und Benq Mobiuz EX2710 finden immer mehr Anhänger. Mittlerweile gibt es zusätzlich 32-Zoll-Modelle wie den AOC C32G2ZE , den AOC C32G2AE und den Viewsonic VX3218-PC-MHD .


Zudem sind die Preise der meisten Full-HD-Bildschirme durch die schnelleren Profi-Modelle und die höherauflösenden 27-Zöller mit WQHD (2560 x 1440 Bildpunkte) und die noch größeren Bildschirme mit UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixel deutlich nach unten gegangen und für jedermann erschwinglich. Der sehr günstige Philips 242E1GAJ kostet nur rund 180 Euro und die beiden 27-Zöller Gigabyte M27F und Benq Mobiuz EX2710 liegen zwischen 220 und 270 Euro. Zum anderen benötigen Sie keine teure Highend-Grafikkarte, es genügt bereits eine Mittelklasse-Grafikkarte, um die hohe Spiele-Performance von mindestens 144 Bildern/s auf den Schirm zu zaubern.

Vergleichs-Test: Die besten WQHD-Gaming-Monitore (1440p)   

Fazit: Unsere Tests zeigen: Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung gehören noch lange nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil: Gerade bei schnellen Action-Games besitzen sie gegenüber den größeren Bildschirmen mit höheren Auflösungen viele Vorteile wie ultraschnelle Bildraten und sehr kurze Reaktionszeiten. Und durch den Preisverfall der Mittelklasse-Modelle sind sie praktisch für jeden Gamer erschwinglich. Und das sind die herausragenden Gaming-Monitore in unserem 1080p-Vergleichstest:

Testsieger: Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN

aktueller Testsieger Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN
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© Asus

Der Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN ist ein Full-HD-Gaming-Monitor (1080p) für Profi- und ambitionierte Hobby-Gamer, die noch den letzten Geschwindigkeitsvorteil beim Spielen erreichen wollen. Der 23,5-Zöller arbeitet auch bei maximaler Bildrate von 360 Hertz fehlerfrei und bietet gegenüber Bildschirmen mit niedrigeren Bildraten noch ein Quäntchen mehr Reaktionsschnelligkeit besonders bei sehr flotten Games. Daneben lässt sich der Monitor ergonomisch sehr gut an den Aufstellort abpassen und er besitzt ein sehr komfortables Bildschirmmenü mit zahlreichen Gaming-Features. Der Stromverbrauch ist vergleichsweise hoch. Diese Gaming-Performance hat allerdings Ihren Preis: Der Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN schlägt mit rund 650 Euro zu Buche.

Ausführlicher Test des Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN


Preis-Leistungs-Sieger: AOC 24G2U

aktueller Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U
Vergrößern aktueller Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U
© AOC

Der AOC 24G2U ist ein überzeugender Gaming-Monitor der Mittelklasse, der sich für alle Spieler unterhalb des Profi-Segments eignet und auch schnelle und reaktionsfreudige Spiele flott und flüssig auf den Bildschirm zaubert. Die Bildqualität des Full-HD-Modells überzeugt mit hohem Kontrast und guter Helligkeit plus natürlicher Farbdarstellung. Das Highlight des 24-Zöllers ist aber sein sehr attraktiver Straßenpreis von unter 200 Euro.

Ausführlicher Test des AOC 24G2U


Innovations-Sieger: Asus ROG Strix XG17AHPE

aktueller Innovations-Sieger Asus ROG Strix XG17AHPE
Vergrößern aktueller Innovations-Sieger Asus ROG Strix XG17AHPE
© Asus

Der Asus ROG Strix XG17AHPE ist ein sehr überzeugender Gaming-Monitor für den mobilen Einsatz. Er bietet alles, was auch die großen stationären Kollegen können: sehr schnelle Bildraten bis 240 Hertz, Adative-Sync für die Synchronisation, flüssige und schnelle Gaming-Performance und smarte Aufstellmöglichkeiten und üppigen Lieferumfang. Lediglich der Stromverbrauch ist für einen 17-Zöller ziemlich hoch. Wie auch der Preis: Das Gesamtpaket Asus ROG Strix XG17AHPE kostet rund 500 Euro. Der Asus ROG Strix XG17AHPE ohne das höhenverstellbare Stativ kostet rund 110 Euro weniger - immer noch ziemlich kostspielig.

Ausführlicher Test des Asus ROG Strix XG17AHPE

Attraktiver Preis: Viewsonic VX3218-PC-MHD

aktueller Preis-Tipp: Viewsonic VX3218-PC-MHD
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© Viewsonic

Der Viewsonic VX3218-PC-MHD ist ein Full-HD-Gaming-Monitor mit einem gebogenen 32-Zoll-Panel, der mit seinem niedrigen Preis von rund 240 Euro aber gleichzeitig potenter Gaming-Performance und guter Bildqualität für eine Vielzahl von Spielern - vom Einsteiger bis zum ambitionierten Gamer - interessant ist. Schwachpunkt des Gaming-Monitors ist die fehlende Höhenverstellbarkeit um den Bildschirm optimal an den Standort anzupassen.

Ausführlicher Test des Viewsonic VX3218-PC-MHD

Bildwiederholraten bis 360 Hertz: genug für die schnellsten Spiele

Zahlreiche Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung liefern hohe Bildwiederholraten von 165 Hertz wie der HP Omen 25i , bis zu 180 Hertz wie der Asus ROG Swift PG248Q oder 240 Hertz wie der AOC Agon AG251FZ , die für jedes moderne reaktionsschnelle Spiel ausreichen. Hier haben Sie also eine sehr große Auswahl auch an preiswerten Gaming-Monitoren. Neu auf den Markt kommen aktuell Modelle mit der maximalen Bildrate von 360 Hertz wie unser Testsieger Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN , der AOC AG254FG ,und der Viewsonic XG251G , die mit Preisen von bis zu 900 Euro aber auch deutlich teurer sind.


Mobiles Gaming bis 240 Hertz

Für alle die im Urlaub oder unterwegs nicht aufs geliebte Spielen verzichten wollen, gibt es auch kompakte Monitore wie den Asus ROG Strix XG17AHPE . Der kompakte Bildschirm wiegt nur rund 1000 Gramm und besitzt ein 17,3-Zoll-Panel. Das FHD-Modell basiert auf einem internen Akku, der den Gaming-Monitor bis zu 3,5 Stunden ohne Netzanschluss am Leben erhält. Der Innovations-Sieger Asus ROG Strix XG17AHPE lässt sich dabei über Tablets, Smartphones, Konsolen und Notebook ansteuern und erreicht eine maximale Bildrate von 240 Hertz.


AMD FreeSync und Nvidia G-Sync minimieren Bildfehler

Um diese rasend schnellen Bildraten auch auf dem Bildschirm zu zaubern, muss sich der Monitor mit der Grafikkarte synchronisieren, sonst drohen Bildfehler. Die beiden Verfahren, die Bildraten angleichen, heißen AMD FreeSync und Nvidia G-Sync . Die Techniken sind eigentlich nicht miteinander kompatibel, sie funktionieren nur mit Grafikprozessoren des jeweiligen Herstellers. FreeSync unterstützt AMD ab der Radeon R7, Nvidia G-Sync ab der Geforce GTX 650 Ti Boost. Daneben gibt es Gaming-Monitore mit Freesync-Technik, die auf der Kompatibilitäts-Liste von Nvidia als kompatibel zur G-Sync-Technik zertifiziert sind.

Vergleichs-Test: Die besten UHD-Gaming-Bildschirme (2160p)

In unseren Test arbeiten beide Verfahren zuverlässig und lassen auch bei extremen Bildraten praktisch keine Bildfehler zu. Nachteil von G-Sync: Bildschirme mit dieser Technik sind meist teurer als vergleichbare Freesync-Monitore. In unseren Tests stellen wir keine nennenswerten Unterschiede zwischen den beiden Techniken fest.


TN, VA oder IPS: Vor- und Nachteile der Panel-Techniken

Der Input-Lag - also die Verzögerung zwischen Signaleingabe und Signalverarbeitung durch den Monitor - sollte idealerweise sehr kurz sein. Daher setzen die Hersteller meist TN-Panel ein, die hier die geringsten Verzögerungswerte liefern. Allerdings holen andere Techniken auf, so dass sich die Unterschiede minimieren. Unser Testsieger Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN basiert beispielsweise auf einem IPS-Panel, das mit einer Reaktionszeit von 1 Millisekunde sehr schnell ist.

Der Curved Monitor des preiswerten AOC C27G1 erhöht die Konzentration bei Spielen
Vergrößern Der Curved Monitor des preiswerten AOC C27G1 erhöht die Konzentration bei Spielen
© AOC


Elektronische Helfer optimieren den Spielespaß

Alle getesteten Gaming-Displays bieten neben schnellen Bildraten und Synchronisationstechnik weitere elektronische Features, die die Gaming-Performance steigern. Die Hersteller benennen diese Unterstützer meist mit Fantasienamen wie etwa Acer mit "Visioncare". Hinter Visioncare wie hinter der Elektronik der anderen Hersteller verbergen sich jedoch meist ähnliche Funktionen.

Zu nennen sind vor allem die Aufhellung dunkler Bildschirmbereiche um Details besser erkennen zu können - bei Benq etwa "Black eQualizer" genannt. Weitere Einstellungen sind die Flickerfree-Technik zur Reduzierung von Flimmern und der Blaulichtfilter um die Augen weniger zu ermüden. Weitere Features lassen sich über das Bildschirmmenü aufrufen, etwa verschiedene Fadenkreuz-Overlays, um den Gegner in Shootern immer perfekt im Visier zu haben.

Aber auch in Sachen Design optimieren die Hersteller ihre Gaming-Displays. So haben diverse Bildschirme ganz schmale Panel-Einfassungen von nur 1 Millimeter um den Multi-Monitor-Einsatz zu verbessern. Einge Hersteller liefern zu ihren Gaming-Monitoren einen kleinen Hotkey-Puck mit, der Tasten zum Aufruf von abgespeicherten Spiele-Profilen besitzt. Andere Hersteller - sichtbar beim AOC Agon AG251FZ - integrieren diese Hotkey-Tasten lieber in den Panel-Rahmen oder ins On-Screen-Menü.

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