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Übergänge, Filter und Generatoren

01.07.2011 | 10:22 Uhr |

Übergänge, Filter und Generatoren

Filter-Einstellung wie das "Perspektivische Kacheln" können direkt im Vorschaufenster bearbeitet werden. Auch hier finden sich weitere Parameter und Keyframes in den Effekt-Einstellungen.
Vergrößern Filter-Einstellung wie das "Perspektivische Kacheln" können direkt im Vorschaufenster bearbeitet werden. Auch hier finden sich weitere Parameter und Keyframes in den Effekt-Einstellungen.

Wie nicht anders zu erwarten kommt Final Cut Pro X mit jeder Menge Effekte daher: Über 50 Übergänge, über 100 Filter, über 70 vorgefertigte Titel und Texte (inklusive Drop-Zones für zusätzliches Videomaterial) sowie knapp 30 Generatoren finden sich in der Effekte-Palette.

Übergänge lassen sich per Drag-and-Drop auf eine Schnittmarke in der Timeline ziehen und dort nach Belieben verlängern/verkürzen oder verschieben. Die Blende wird sofort in Echtzeit dargestellt und später im Hintergrund gerendert.

Bevor man einen Filter anwendet, kann der Anwender den Clip in der Timeline aktivieren und mit der Maus in der Filterpalette über einen Effekt fahren; der Filter wird sofort mit dem passenden Clip im Vorschaufenster darstellt, so dass man nicht erst lange mit Effekten experimentieren muss, bevor man den richten Filter findet.

Viele Effekte, wie zum Beispiel das "Perspektive Kacheln", lassen sich nun auch direkt im Vorschaufenster bearbeiten, oder man greift über das Effekte-Fenster auf die einzelnen Parameter zu, wo auch entsprechende Keyframes für die zeitliche Änderung bereitstehen.

Bandlos, bandlos, BANDLOS!

Durch die neue 64-Bit-Architektur nutzt Final Cut Pro X die Systemperformance weit besser aus als die Vorgängerversionen. Dies erlaubt nicht nur eine sofortige Vorschau von Effekten in Echtzeit und in bester Qualität aus der Timeline, sondern auch die Berechnung von Effekten im Hintergrund. Das Rendering startet dabei automatisch nach einigen Sekunden (Benutzer-definierbar) und zeigt den jeweiligen Status im Timecode-Fenster an. Die Berechnung ist dabei, abhängig vom Rechner, vom Effekt und vom Material, gefühlt um ein vielfaches schneller als in Final Cut Pro 7 .

Besonders bei den Ausgabeformaten hat Apple mehr als gespart: Professionelle Funktionen wie der EDL- oder OMF-Export wurden komplett weggelassen, und auch der "Schnitt auf Band", für die Fernsehproduktion zwingend notwendig, wurden ersatzlos gestrichen. Stattdessen kann der Anwender ausschließlich über das "Bereitstellen"-Menü Filme auf DVD oder Bluray brennen, als Quicktime-Datei ausgeben, oder für das Web, im Speziellen Facebook, Youtube und Vimeo, exportieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Film an den neuen Compressor zu senden, um ihn in ein anderes Format zu wandeln.

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