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Vergessen Sie Apples Magic Mouse: Logitech MX 3 im Test

26.04.2022 | 17:00 Uhr |

Unser Autor ist ein Verfechter der Apple Magic Mouse, bis er die Logitech MX 3 ausprobieren konnte.

Wenn man die Magic Mouse einzeln möchte, zahlt man für die kleine, weiße Maus 85 Euro. Es sei denn, man hätte lieber die schwarze Farbvariante, dann verlangt Apple 109 Euro. Die schwarze Maus kann nicht mehr als die weiße, ist aber teurer, weil sie ursprünglich zusammen mit dem iMac Pro herauskam. 85 Euro, respektive 109 Euro, für eine schlichte Maus im minimalistischen Design ohne Scrollrad und Maustasten ist schon ein stolzer Preis. Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die Magic Mouse vielleicht für Standard-Aufgaben am Mac entworfen wurde, für manche Arbeiten im Profi-Bereich aber komplett ungeeignet ist.  

Manche User bevorzugen eine Maus mit einem physischen Scroll-Rad und Tasten. Die Logitech MX 3 bringt gleich mehrere davon mit: Zwei Scroll-Räder und insgesamt sechs Tasten, die zudem individuell belegbar sind – und das so einfach, als wäre die Maus von Apple höchstpersönlich. 

MX 3: Schlicht und umfangreich

Die MX 3 ist zwar nicht so elegant wie die Magic Mouse, doch passt die Maus rein optisch aufgrund ihres grauen Designs sehr gut zu jedem Apple Produkt. Die MX 3 wurde explizit für den Mac entworfen, wobei Sie die Bluetooth-Maus auch problemlos mit dem iPad verbinden können. Als Erstes fällt auf, dass die MX 3 ergonomisch an die Handfläche angepasst ist.  

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Dies hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen wird Ihr Handgelenk geschont, zum anderen entsteht dadurch Platz für zusätzliche Tasten. Direkt oberhalb der Daumenposition befinden sich zwei kleine Tasten und ein weiteres Scroll-Rad, die Sie über die „Logi Options“-App individuell mit Funktionen belegen können. Auf der Ablagefläche für den Daumen befindet sich ein weiterer Druckknopf, der zwar im ersten Moment etwas Übung bei seiner Bedienung bedarf, aber durchaus praktisch ist. So können Sie etwa den Schreibtisch wechseln, wenn Sie diesen gedrückt halten und die Maus nach links und rechts bewegen. Wischen Sie mit der Maus nach oben, gelangen Sie zu einer Übersicht aller geöffneter Programme und Fenster. 

Ein weiterer Pluspunkt: Sie können eine Maus mit mehreren Geräten koppeln. Unter der Maus können Sie über eine kleine Taste bis zu drei Geräte auswählen, und somit ganz leicht zwischen iMac, iPad oder Macbook wechseln. 

Individuelle Funktionen festlegen

Die volle Funktionskraft der MX 3 kommt jedoch erst dann zutage, wenn Sie die Maus in der bereits erwähnten App konfigurieren.

Sie können die MX3 individuell konfigurieren
Vergrößern Sie können die MX3 individuell konfigurieren

Hier können Sie aus mehreren Programmen auswählen und die Maus-Tasten und Scroll-Räder individuell belegen. Da kann selbst der Zauber der Magic Mouse nicht mithalten. Sie haben die Auswahl aus folgenden Programmen: 

  • Adobe Photoshop

  • Adobe Premiere Pro 

  • Final Cut Pro

  • Finder

  • Google Chrome

  • Excel 

  • PowerPoint

  • Teams

  • Word

  • Safari 

  • Zoom 

Haben Sie ein Programm ausgewählt, können Sie die Tasten und Scroll-Räder aus einer Auswahl an Funktionen individualisieren. 

Fazit

Die MX 3 von Logitech ist sehr angenehm zu benutzen. Die ergonomische Ausrichtung ist ein klarer Pluspunkt, in Kombination mit den frei auswählbaren Funktionen möchte man nicht mehr zu Magic Mouse zurück. Zudem funktioniert die Maus auf vielen unterschiedlichen Oberflächen (Filz, Holz und Glas) und lässt sich zudem via USB-C so aufladen, dass man sie nicht (wie bei der Magic Mouse) auf den Kopf stellen muss. Der aktuelle Angebotspreis von 69 Euro bei Amazon ist für die Maus durchaus fair und eine klare Kaufempfehlung für jeden, der mit seiner Magic Mouse zu kämpfen hat. 

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