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Was der Pearc kostet

16.03.2010 | 17:28 Uhr |

Was der Pearc kostet

Abweichend von der Basisausstattung ist unser Testgerät mit 12 statt sechs Gigabyte RAM ausgerüstet. Im Pearc-Shop kostet das 140 Euro Aufpreis. Auch die interne Festplatte ist ein Sonderfall. Statt einer ein Terabyte fassenden 3,5-Zoll-Platte ist eine 64 Gigabyte große SSD-Platte im 2,5-Zoll-Formfaktor verbaut. Damit diese in einen der vier SATA-Schächte passt, verwendet Pearc einen 2,5-auf-3,5-Zoll-Festpattenadapter von Kingston. Die SSD-Platte schlägt mit zusätzlichen 210 Euro zu Buche.

Unser Testmodell kommt mit leiserer Lüftung.
Vergrößern Unser Testmodell kommt mit leiserer Lüftung.

Weitere 200 Euro muss man in die "Super Silent"-Ausstattung investieren, mit der unser Testgerät aufwartet. Hier verwendet Pearc besonders leise Lüfter und kleidet das Gehäuse innen mit Dämmstoff aus.

Rechnet man noch eine Apple-Tastatur und Maus hinzu kostet der Mac-Clone etwa 2200 Euro, also nur knapp 100 Euro weniger, als die kleinste Konfiguration des aktuellen Mac Pro. Bluetooth, Wlan und Firewire-800 sind darin aber noch nicht enthalten.

Dafür bekommt man nicht weniger als 12 USB-2.0-Ports und zwei Firewire-400-Anschlüsse. Gigabit-Ethernet gibt es ebenfalls in doppelter Ausführung. Daneben ist auch ein eSata-Anschluss vorhanden, der im Test einwandfrei unter Mac-OS X funktioniert.

Mac-OS X Installation

Die Installation von Mac-OS X hat der Hersteller seit unserem Test vor einem Jahr vereinfacht. Kommandos im Terminal muss man nun nicht mehr eingeben. Man bootet das System zunächst von einer beiliegenden Boot-CD. Danach wechselt man die CD und legt Apples Snow-Leopard-Installations-DVD in das Laufwerk. Der Rechner startet problemlos und man kann das System auf die interne Festplatte installieren. Allerdings ist es damit noch nicht getan, man muss zwei weitere Schritte unternehmen. Zunächst muss man den Combo-Updater auf Mac-OS X 10.6.2 installieren, den man sich von Apples Website herunterlädt und auf einen USB-Stick kopiert oder auf eine CD brennt.

Das sollte man jedoch schon vorbereitet haben, denn über Netzwerkfähigkeiten verfügt der Clone in diesem Stadium noch nicht. Ist das System auf Version 10.6.2 gebracht, installiert man den speziellen Pearc-Updater, der die Treiber für die Hauptplatine und die Grafikkarte enthält. Außerdem installiert der Updater eine spezielle EFI-Partition, von der der Mac-Clone anschließend bootet und das Mac-OS von der Festplatte nachlädt.

Die ganze Installationsprozedur ist langwierig, kompliziert und fehlerträchtig. Pearc sollte sich hier dringend Vereinfachungen einfallen lassen.

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