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Wecker Soundfreaq Sound Rise Classic im Test

27.09.2019 | 13:26 Uhr | Markus Schelhorn

Schlicht und funktional ist der Wecker von Soundfreaq. Erfahren Sie, was wir an ihm schätzen – und was nicht.

Das Einsatzgebiet des Soundfreaq Sound Rise Classic ist klar umrissen: der Nachttisch im heimischen Schlafzimmer. Er weckt seine Besitzer sanft mit zunehmender Lautstärke auf. Der Soundfreaq Sound Rise Classic zeigt sich funktional bodenständig und verzichtet auf Spielereien.

Das zeigt sich bereits bei seinem geräuschlosen Quarz-Uhrwerk. Es bietet ein Drehrad zum Einstellen der Uhrzeit und ein weiteres für die Weckzeit. Klingelt der Wecker, schaltet man ihn aus – oder nutzt eine Snooze-Funktion, die einen noch ein paar Minuten länger im Bett verweilen lässt. Im Fall eines Stromausfalls läuft die Uhr dank einer eigenen AA-Batterie (mitgeliefert) weiter. Das Radio und alle Wiedergabequellen für Audio (Bluetooth, AUX und Weckton) brauchen eine Stromversorgung über ein mitgeliefertes Netzteil. Der Nachteil dabei: Fällt der Strom aus, läuft zwar die Uhr weiter, allerdings ist dann die Weckfunktion lahmgelegt. Entnimmt man übrigens die Batterie, läuft die Uhr weiter, sofern der Wecker am Stromnetz angeschlossen ist.

Soundfreaq Sound Rise Classic

Preis bei Amazon: Schwarz oder Weiß

Vorzüge : Einfache Bedienung, Sanfte Weckfunktion, Uhr mit Notfallbatterie

Nachteile : Kein eingebauter Akku, weckt nicht bei Stromausfall, etwas flacher Küchenradio-Sound

Funktionen:

UKW-Radio mit sechs Senderspeicher

Bluetooth

AUX-Eingang

USB-Schnittstelle zum laden

Licht für Uhr

Weckfunktion mit zunehmender Lautstärke

 

 

Einfache Bedienung

Der Wecker selber ist funktional aufgebaut, seine Bedienung erklärt sich beinahe von selbst. Ihm liegt zudem eine Schnellstartanleitung in Deutsch und Englisch bei. Über den Schalter „Source“ lässt sich Bluetooth als Quelle wählen. Neben der Lautstärke kann man Vorheriges Lied/Nächstes Lied auswählen sowie die Wiedergabe stoppen und fortsetzen. Das UKW-Radio mit dem Frequenzbereich von 87,5 bis 108 MHz nutzt für den Empfang eine 1,5 Meter lange Wurfantenne. Der Empfang ist passabel. Im Radio-Modus dient der Start/Pause-Schalter als Stationstaste. Bis zu sechs Sender lassen sich hier speichern.

Die Bedienung des Soundfreaq Sound Rise Classic erklärt sich fast von selber.
Vergrößern Die Bedienung des Soundfreaq Sound Rise Classic erklärt sich fast von selber.
© Markus Schelhorn

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Wecken auch über Bluetooth

Neben einem herkömmlichen Weckton bietet der Sound Rise Classic übrigens die Möglichkeit, sich mit einem Radio oder Musik aus Geräten, die per Bluetooth oder AUX-Eingang mit dem Wecker verbunden sind. Über den Schiebeschalter „Wake To“ lässt sich Bluetooth als Quelle wählen. Findet der Wecker über Bluetooth oder AUX-Eingang kein angeschlossenes Gerät, dann aktiviert er stattdessen den normalen Weckton (BEEP). Auf der Rückseite befindet sich zudem eine USB-Schnittstelle, über die man beispielsweise ein Smartphone laden kann.

Küchenradio-Klang

Ein Soundwunder ist der Soundfreaq Sound Rise Classic wahrlich nicht. Die Klangqualität reicht als Küchenradio oder eben zum Wecken im Schlafzimmer. Allerdings erhebt der Wecker auch nicht den Anspruch auf eine gehobene Tonqualität. Immerhin: Der Sound lässt sich über eine UQ-Taste etwas verbessern.

Fazit Soundfreaq Sound Rise Classic

Der Soundfreaq Sound Rise Classic kommt ohne hippes Design daher. Dafür lässt er sich unkompliziert bedienen und weckt zuverlässig. Wir hätten uns noch einen eingebauten Akku gewünscht, damit der Wecker sich zumindest kurzzeitig auch unabhängig vom Stromnetz betreiben lässt.

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