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iPhone 12 Pro im Macwelt-Test: Apples S-Klasse

23.10.2020 | 15:15 Uhr | Stephan Wiesend

Das neue iPhone 12 Pro ist schneller als der Vorgänger, bietet aber auch eine verbesserte Kamera und ein komplett neues Design.

Bei den neuen iPhone-12-Modellen hat Apple die Modellpolitik verändert: iPhone 11 Pro und Modelle wie das iPhone XR oder iPhone 11 waren völlig unterschiedliche Geräte. Von den "Brot-und-Butter"-iPhones konnten sich die Pro-Modelle bisher immer deutlich abheben, etwa durch ein OLED-Display und andere Abmessungen. Vergleicht man aber iPhone 12 Pro und iPhone 12, ist der Abstand doch stark geschrumpft. So sind die Maße identisch, ebenso A14-Chip und Display. Sieht man die beiden Modelle nebeneinander, fragt man sich, ob man zwei Versionen des gleichen iPhones vor sich hat.

(Hinweis: Der Artikel wird im Laufe der nächsten Tage noch aktualisiert, so fehlen bisher Tests der Akkulaufzeit).

Design: Stabil und schwer

Das Design des iPhone 12 Pro ist gut gelungen, das elegante Smartphone ist schlicht gestaltet und wirkt mit seinem an das iPad Pro erinnernden Gehäuse sehr gediegen – es ist eindeutig ein Oberklasse-Handy und kann sich mit seinem Stahlrahmen optisch von seinem günstigeren Schwestergerät iPhone 12 abgrenzen – etwa wie E-Klasse und S-Klasse. Ist einem Spacegrau/Silber/Gold zu langweilig, gibt es mit „Pacific Blue“ die Sonderfarbe der Saison. Näher sollte man sich laut Berichten aber offenbar auch das neue Modell in Gold ansehen, das exklusiv eine neue Oberfläche erhielt (im sogenannten HiPIMS-Verfahren).

iPhone 12 im Macwelt-Test: Warum "Pro" verzichtbar ist

Gut gefällt uns bei den Pro-Modellen die matte Rückseite, Fingerabdrücke sind hier weit weniger sichtbar als beim 12. Das 12 Pro ist dadurch außerdem ein klein wenig weniger „rutschig“. Das iPhone 12 wirkt daneben fast ein wenig langweilig, ist aber dafür 20 Gramm leichter.

Beim iPhone 12 Pro muss man sich klarmachen, dass man nun nur noch die Wahl zwischen der Größe L und XL hat. Legt man ein iPhone 12 Pro auf ein altes iPhone XR oder iPhone 11, sieht man einen kleinen Unterschied, vor allem in Schutzhüllen wirken die beiden Geräte aber gleich groß. Will man ein kleines, handliches iPhone, muss man zum SE oder 12 Mini greifen, das iPhone 12 ist zumindest etwas leichter.

Das iPhone Pro ist nur wenig kleiner als ein iPhone 11 oder iPhone XR.
Vergrößern Das iPhone Pro ist nur wenig kleiner als ein iPhone 11 oder iPhone XR.

Magsafe

Zum Thema Magsafe haben wir hier einen eigenen Artikel veröffentlicht .

Display: Ceramic Shield

Ein wenig soll der etwas protzige Name des Displays wohl an Apples Top-Bildschirm für den Mac Pro erinnern, es ist in jedem Fall aber eines der besten Smartphone-Displays auf dem Markt. Eine wichtige Verbesserung ist die neue Technologie Ceramic Shield: Durch ein stabileres Glas mit Keramik-“Stütze“ und auch dank des neuen Gehäuses soll das Frontdisplay um den Faktor vier stabiler gegen Stürze sein – was wir aber nicht nachgeprüft haben. Die Rückseite hat keine derartige Keramik, ist aber dank des eckigeren Designs immer doch doppelt so gut gegen Stürze gesichert wie der Vorgänger.

(Update: Erste Youtube-Tests, etwa von Everything-Apple scheinen zu bestätigen, dass das neue Display wirklich besser gegen Stöße geschützt ist – in begrenztem Maße auch gegen Kratzer. Aussagekräftigere Tests mit einer Falltrommel fehlen allerdings bisher.)

Sieht man ein iPhone 12 Pro neben einem iPhone 12, wirkt das Display so gut wie identisch. Auflösung und Kontrast sind bei beiden OLED-Panels gleich hoch, das Display des iPhone 12 Pro ist laut Datenblatt aber etwas heller. Ein kurzer Test mit der App Lux bei maximaler Bildschirmhelligkeit bestätigt Apples Angabe, der Unterschied ist aber kaum sichtbar. Die Bildqualität ist in jedem Fall ausgezeichnet, auch die Blickwinkelabhängigkeit unauffällig.

iPhone 12 und iPhone 12 Pro im Vergleich: Beim Design unterscheiden sich die beiden Modelle nur wenig.
Vergrößern iPhone 12 und iPhone 12 Pro im Vergleich: Beim Design unterscheiden sich die beiden Modelle nur wenig.
© Macwelt

Beim Display handelt es sich um ein OLED-Display mit hohem Kontrast von 2.000.000:1. HDR wird unterstützt, ebenso True Tone und der erweiterte Farbraum P3. Das Display des   iPhone   12 Pro ist etwas größer als das des iPhone Pro, statt 5,8-Zoll stehen nun 6,1-Zoll zur Verfügung. Die Auflösung liegt bei 2532 × 1170 Pixel bei 460 ppi statt 2436 × 1125 Pixel. In der Praxis ist dies ein Vorteil: Ruft man eine Webseite auf, sieht man folglich auf dem Bildschirm des   iPhone   12 Pro einige Zeilen zusätzlich oder mehr Tabellenzeilen. Will man wirklich mehr Bildschirmfläche, muss man aber zu den Max-Modellen greifen. Einige Funktionen wie die Zwei-Spalten-Darstellung des Kalenders werden allerdings nicht unterstützt, dies bleibt den Max-Modellen vorbehalten.

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5G: Killer-Feature oder Gimmick?

Die Kurzfassung: 5G ist eine tolle Technologie, aber mit mieser Verfügbarkeit...

Bei der Bewertung der neuen Technologie 5G hat man als Tester ein Problem: Im Stadtgebiet München sollte für Telekom-Kunden 5G flächendeckend verfügbar sein, allerdings sehen wir fast überall nur das vertraute LTE-Symbol. Anfangs zweifeln wir sogar, ob unsere Test-Karte wirklich für 5G freigeschaltet war. In einem nahen Industriegebiet finden wir dann aber doch eine Straßenecke mit erstklassigen 5G-Empfang. Laut Nperf erzielt unser iPhone eine durchschnittliche Downloadrate von 683 MB/s und eine Upload-Rate von 90,8 MB/s – wir sind beeindruckt. Ausgezeichnet ist ebenso die Latenz von 21 ms.

Enttäuschend dagegen ist die Reichweite: Schon hundert Meter weiter ist es mit dem 5G-Empfang vorbei und nur noch herkömmliches LTE steht zur Verfügung. Es sind aber nicht nur die tollen Download-Raten, die 5G attraktiv machen, auch simples Surfen wird rasant beschleunigt. Zum Vergleich rufen wir mit zwei iPhones über 5G und LTE mehrere Webseiten und Dienste auf – der Unterschied in der Ladezeit ist beeindruckend und man fühlt sich mit 5G als surfe man mit einer DSL-Verbindung. Eine Besonderheit von 5G ist die Unterstützung von Facetime-Anrufen per HD, aber auch aufwendige Spiele werden von der besseren Latenz profitieren. Diese verbesserte Latenz sollte nicht unterschätzt werden: Webanwendungen werden immer aufwendiger und bei der Nutzung von Online-Apps wie Google Office kann eine schnellere Reaktivität ein echter Produktivitätsgewinn sein. Auch wenn man nur schnell eine Webseite aufrufen will, ist 5G LTE überlegen – Die Webseite ist (wohl auch dank des schnellen A14-Chips) sofort da, das E-Mail-Konto schneller abgefragt. In den nächsten Jahren könnte man sich vielleicht ärgern, dass man kein 5G nutzen kann.

Flach, flacher, iPhone.
Vergrößern Flach, flacher, iPhone.
© Macwelt

Von der schlechten Netzabdeckung sind wir aber irritiert, fraglich ist schließlich, ob sich dies in der nächsten Zukunft ändern wird. Aktuell erinnert uns das Konzept von 5G eher an WLAN-Hotspots als Mobilfunk. So sieht nicht zuletzt die Telekom 5G in Zukunft immer öfter in Innenräumen und öffentlichen Plätzen – als Ersatz für WLAN. In der Allianz-Arena wurde etwa großflächig 5G-Unterstützung ergänzt . Ein weiterer Nachteil von 5G ist der höhere Energieverbrauch als bei LTE, allerdings liegen hier bisher nur wenig Messdaten aus der Praxis vor. Apple bietet aber wohl nicht ohne Grund mehrere Einstellungsmöglichkeiten, um die 5G-Nutzung zu begrenzen, so schaltet das iPhone im Smart Data Mode automatische einen Gang runter, wenn 5G nicht mehr zur Verfügung stellt. Das noch bedeutend schnellere 5G per Millimeterwelle, das Verizon stolz auf der Apple-Keynote zeigte, steht in Europa gar nicht erst zur Verfügung, Apple liefert hier andere Telefone aus. Doch hat mmWave hierzulande den Experimentierstatus noch nicht verlassen.

Man kann die Nutzung von 5G minimieren, Grund dafür ist der hohe Energieverbrauch.
Vergrößern Man kann die Nutzung von 5G minimieren, Grund dafür ist der hohe Energieverbrauch.

Hohe Fotoqualität – aber eher nicht gleichauf mit dem Max Pro

Die „Hardware“ der Kamera des kleinen iPhone 12 Pro hat Apple eigentlich nur wenig verbessert, alle iPhone 12 Pro bieten wie das iPhone 11 Pro ein Drei-Kamera-System aus Teleobjektiv, Weitwinkel und Ultraweitwinkel. Etwas verbessert hat Apple das Objektiv der Hauptkamera, diese erhält bei beiden Modellen ein lichtstärkeres Objektiv aus sieben Komponenten mit einer Blende von f/1,6. Laut Apple sorgt dies für ein um 27 Prozent höhere Lichtempfindlichkeit, sollte also in Innenräumen oder bei schlechten Lichtverhältnissen etwas bessere Bilder produzieren. Gegenüber der Kamera des iPhone 11 Pro eine nicht unbeträchtliche Verbesserung, an der auch der A14 mitwirkt.

Mit dem iPhone 12 Pro sind sehr detailreiche Fotos mit toller Dynamik möglich.
Vergrößern Mit dem iPhone 12 Pro sind sehr detailreiche Fotos mit toller Dynamik möglich.

Weit mehr Verbesserungen erfolgen aber im Bereich Software, bzw. der „Computational Photography“. So bietet der neue A14-Chip einen verbesserten HDR-Modus „Smart HDR 3“, der für natürlicher wirkemde Bilder etwa unterschiedliche Weißabgleich in unterschiedlichen Bildteilen vornehmen kann  und erstmals steht der Nachtmodus auch für die Frontkamera und die Ultraweitwinkelkamera zur Verfügung. Schade: Statt solche Verbesserungen per Update auch älteren Modellen zugänglich zu machen, profitieren nur neue Geräte. Interessanter Aspekt beim Nachtmodus der Selfie-Kamera: Der Bildschirm leuchtet hier nur kurz auf, um die Szene zu beleuchten, die Daten des dabei aufgenommen Frames spielen eine wichtige Rolle bei der Echtzeitberechnung des fertigen Bildes.

Was man noch nicht testen kann: Erstmals erhalten die Pro-Modelle einen RAW-Modus namens Apple ProRAW. Dieses ermöglicht die Nachbearbeitung von Dynamik, Farbe und Detail von Aufnahmen, wird aber erst im Laufe des Jahres nachgeliefert. Das ist sicher hilfreich, wenn man mit den Ergebnissen von SmartHDR nicht zufrieden ist, etwa eine Nachtaufnahme zu stark oder zu wenig aufgehellt wurde. Das iPhone 12 bekommt diese Option nicht, exklusiv dem Pro vorbehalten bleibt außerdem die oben erwähnte Funktion „Nachtmodus Porträt“.

Nicht zu vergessen: Das iPhone 12 Pro Max bietet eine noch bessere Kamera als das iPhone 12 Pro: Das Teleobjektiv des Max-Modell bietet erstmals 65 statt 55 mm (also 2,5 statt 2-fachem Zoom) und dadurch einen bis zu 12-fachem statt 10-fachem digitalen Zoom. Nur das Max-Modell bietet außerdem eine optische Bildstabilisierung per Sensor Shift. Das Modell Max erhält außerdem einen neuen Sensor mit 1,7μm Pixeln, der deutlich lichtstärker ist – laut Apple um 87 Prozent. Will man die beste Kamera, muss man also eigentlich gleich zum Pro Max greifen, das wir jedoch noch nicht testen konnten, Apple liefert die großen iPhone 12 Pro ab November aus.

Ein der wichtigsten Neuerung ist außerdem die Unterstützung von Dolby Vision, einem HDR-Format. Während etwa Samsung bei seinem Top-Modell nun auf 8K-Video setzt, hat sich Apple offenbar für HDR entschieden. Dolby Vision ermöglicht bei Videoaufnahmen eine besonders hohe Dynamik, etwa um zugleich einen hellen Himmel als auch Schattenbereiche aufzunehmen. Die Nachbearbeitung ist aber aktuell nur auf dem iPhone möglich.

Das neue Videoformat Dolby Vision war eine Überraschung, es verspricht (allerdings nur auf dem iPhone Pro und einem Endgerät mit Dolby Vision-Unterstützung) eindrucksvolle HDR-Videos. Auf einem herkömmlichen Abspielgerät oder Computerbildschirm erscheinen die Videos des iPhone Pro allerdings wie ein herkömmliches Video.
Interessant für Hobbyfilmer ohne HDR-TV-Gerät: Bei einer Bearbeitung stehen dank 10-Bit statt 8-Bit-Video mehr Bildinformationen zur Verfügung, man kann ein dunkles Video etwa stärker aufhellen. Als Test nehmen wir ein Video mit einem iPhone XR und einem iPhone 12 Pro auf und hellen in der Bearbeitungs-App die Schatten stark auf – beim Video des XR ist das Ergebnis überbelichtet und unbrauchbar, beim Video des 12 Pro bleiben deutlich mehr Bildinformationen erhalten.

Wie oft bei neuen iPhones traten dann doch kleinere Bugs auf: Ein Video wurde in der Fotos App plötzlich viel zu dunkel abgespielt, was wir aber mit einem Neustart beheben konnten.

Lidar für schnellen Autofokus

Beim Fotografieren von Kindern oder anderen schnell sich bewegenden Objekten ist das Ergebnis oft unscharf: Hier soll der neue LiDAR-Sensor sehr nützlich sein. Er unterstützt den Autofokus und kann vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen und nahen Motiven für scharfe Bilder sorgen. Profitieren soll außerdem die Porträt-Funktion. Mit Smart HDR 3 wurde der HDR-Modus zugleich verbessert und die Selfie-Kamera unterstützt den Nachtmodus. Eigentlich soll der LiDAR-Sender aber eine ganze Welt an neuen Anwendungen erschließen. Per Laser kann er den Abstand und die Geschwindigkeit von Objekten in bis zu fünf Metern Entfernung messen. Das ist für AR-Anwendungen ideal, die bisher auf wirklich exakte Positionsdaten verzichten mussten. Das ist nicht nur für die Maßband- und Ikea-App hochinteressant. Zuletzt ist das Thema AR aber doch etwas aus dem Fokus der Medien verschwunden.

Akkulaufzeit

Bereits oft kritisiert: Das neue iPhone Pro hat einen kleineren Akku als das iPhone 11 Pro. Das Tool Coconut Battery bescheinigt dem Akku eine Kapazität von 2798 mAh,  etwa neun Prozent weniger als beim iPhone 11 Pro mit 3046 mAh. Trotzdem soll der Akku laut Apple gleich lange durchhalten, was unsere Tests aber im Prinzip bestätigen. Im praxisnahen Surftest rufen wir ständig verschiedene Webseiten auf, bei halber Display-Helligkeit. Hier hält das iPhone 12 Pro knapp 10 Stunden durch, nur etwas weniger als das iPhone 11 Pro. In der Praxis reicht eine Akkuladung für einen Arbeitstag, beeindruckend ist die Leistung aber nicht. Etwa überrascht sind wir, dass das technisch fast gleiche iPhone 12 in unserem Test deutlich länger durchhält, allerdings hat dieses Modell einen dunkleren Bildschirm, der bei 50 Prozent Helligkeit auch weniger Strom verbraucht.
In einem zweiten Test spielen wir einen Film in Endlosschleife ab, allerdings mit maximaler Helligkeit  – ein echter Härtetest. Hier hält das Pro gute 11 Stunden und 20 Minuten durch.

Nicht unterschätzen sollte man aber auch, wie schnell das iPhone wieder aufgeladen werden kann. Sehr gut ist die Ladezeit an einem neuen 20W-Apple-Ladegerät, schon nach 30 Minuten ist der Akku halb geladen – nach einer weiteren halben Stunde schon zu 85 Prozent. Ab diesem Zeitpunkt wird aber die Ladegschwindigkeit reduziert um den Akku zu schonen und es dauert eine weitere halbe Stunde bis 93 Prozent errreicht sind. Etwas länger dauert übrigens das Aufladen am neuen Magsafe-Ladegerät: Hier ist das Gerät nach einer halben Stunde erst zu 25 Prozent aufgeladen.

Performance

Bei unseren ersten Geekbench-Tests erzielte das iPhone 12 Pro im Single-Core-Test einen Wert von 1599, im Multicore-Test 4059 Punkte – das iPhone 11 Pro 1327 bzw. 3289 Punkte. Laut Apple ist die CPU zwar „50 Prozent schneller als jeder andere Smartphone-Chip“ allerdings nur knapp 20 bis 25 Prozent schneller als die A13-CPU des Vorgängers. Da hatten wir mehr erwartet, aber noch größere Performance-Sprünge sollen Spezial-Chips wie die neue Neural Engine bringen. Verbessert hat Apple aber auch die Grafikleistung: Der Grafikbenchmark Wild Life bescheinigt dem iPhone 12 Pro 6644 Punkte, beim GFX Metal-Test 1080p Manhattan sind es 10886 Punkte. Auch im Benchmark Linpack kann das Pro mit 20 001,17 Mflops/s überzeugen. (Eine ausführliche Tabelle mit Vergleichsdaten liefern wir nach). Wir haben bereits das iPad Air der vierten Generation getestet und die Performance überprüft, dabei baut Apple den gleichen A14-Chip ein, allerdings mit einem anderen Thermal Design, was Unterschiede bei den Benchmarks erklären kann.

Fazit:

In unserem vorläufigen Test kann das neue iPhone Pro begeistern. Das neue Design ist gelungen, die verbesserte Kamera macht einfach Freude und den hohen Preis muss man akzeptieren. Der preisliche Abstand zum iPhone 12 ist nebenbei geringer geworden, gibt es das Pro-Modell doch schon für 244 Euro Aufpreis. Nimmt man das iPhone 12 mit 128 GB als Vergleichspunkt, sind es sogar nur noch 195 Euro. Gegenüber dem iPhone 12 sind aber auch die Vorteile gering und beschränken sich vor allem auf das gediegenere Design und die Tele-Kamera. LiDAR und 5G sehen wir aktuell eher als Investition in die Zukunft. Aus Sicht des Preis-Leistungsverhältnisses ist für die meisten Anwender wohl das iPhone 12 trotzdem die vernünftigere Wahl.

Ihr bisheriges Smartphone können Sie übrigens über eine Gebrauchtbörse zu Bargeld machen. Apple bietet hierzu sein sogenanntes „ Trade In “ Programm an, welches aber eher schlechte Konditionen bietet. Abhängig von Alter und Modell bezahlen andere Dienste wie Flip4new , Rebuy oder Zoxs deutlich attraktivere Preise für ein gebrauchtes Gerät. Auch WirKaufens und Rankauf bieten Bares für gebrauchte Smartphones und viele andere elektronische Geräte. Beim Kauf eines neuen iPhones können Sie somit unterm Strich sparen, wenn Sie das bisher verwendete Smartphone ohnehin nicht mehr brauchen und in einer Schublade verstaubt.

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