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iPhone 13: Features, Design, Preis – das kommt 2021

20.07.2021 | 11:00 Uhr |

Das iPhone 13 wird dieses Jahr pünktlich im Herbst erscheinen. Bis dahin müssen wir uns noch ein paar Wochen gedulden, wir verraten Ihnen aber schon jetzt, was wir alles über die Features, das Design und den Preis vom iPhone 13 wissen.

Update vom 20.Juli 2021

Wenn man sich die Konkurrenz anschaut, dann hat Apple in Sachen Display noch einiges aufzuholen. Dass das iPhone 13 ein 120-Hz-Display bekommt, gilt mittlerweile als recht sicher. Unklar ist jedoch, ob Apple bereits in dem diesjährigen iPhone ein Always-On-Display verbaut. Der in der Regel gut informierte Mark Gurman von Bloomberg hat diesbezüglich gute Neuigkeiten, wobei noch ein paar Fragen ungeklärt bleiben. Mehr Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel, in dem wir für Sie alles zusammenfassen, was wir bereits über das iPhone 2021 wissen.

 


12S oder 13: Wie heißt das nächste iPhone?

In den letzten Wochen beschäftigte das Internet vor allem die Frage nach dem Namen der nächsten iPhone-Generation. Heißt dieses iPhone 12S oder iPhone 13? Die Antwort lautet: Wir bekommen ein iPhone 13 ! Dabei hat eine Umfrage ergeben, dass viele Nutzer lieber auf ein iPhone 13 verzichtet hätten – aus Sorge vor der Unglückszahl

Wann findet das iPhone-13-Event statt? 

Nachdem im letzten Jahr das Herbst-Event in den Oktober verschoben wurde, sollte dieses Jahr die Keynote traditionell wieder im September stattfinden. Genauer gesagt am 14. September. Die bekanntesten Apple-Leaker haben sich auf dieses Datum geeinigt. Eine offizielle Einladung von Apple gibt es zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht, dafür ist es noch ein bisschen zu früh. Sollte am 14. September tatsächlich das Special Event stattfinden, dürfte Apple wohl ein bis zwei Wochen davor auf die Keynote aufmerksam machen. 

Wann kann man das iPhone 13 kaufen? 

In der Regel werden die neuen Geräte Anfang bis Mitte September angekündigt und gehen etwa eine Woche später in den Verkauf. Sollte sich der spekulierte Keynote-Termin als wahr herausstellen, dürften wir also ab dem 21. September das iPhone 13 selbst in den Händen halten. Gelegentlich gibt es jedoch Ausnahmen: Im letzten Jahr verursachte COVID-19 eine große Störung in der Apple-Lieferkette und verzögerte die Markteinführung der 12er-Serie bis Oktober 2020. Zwei der Modelle kamen sogar erst im November in den Handel. Bisher deutet aber nichts darauf hin, dass sich dies 2021 wiederholt.

Alle Hinweise aus der Lieferkette lassen darauf schließen, dass die Dinge nach Plan laufen. Die Montagepartner wurden benannt und der A15-Chip war bereits im Mai 2021 in Produktion . Ende Juni konnten wir berichten, dass Apple auch mit dem iPhone 13 mit der Massenproduktion begonnen habe . Trotz anfänglicher Lieferschwierigkeiten verkaufte sich das iPhone 12 bereits hervorragend und anscheinend plant Apple an den Erfolg aus dem letzten Jahr anzuknüpfen.  Bis Ende 2021 hat Apple anscheinend 90 Millionen Geräte bestellt. 


iPhone 13: Wie viele Modelle wird es geben? 

Mittlerweile sind bereits die Modellnummern bekannt, die Apple den neuen Modellen zuweisen wird. Im Juni 2021 wurde bekannt , dass das Unternehmen sieben neue Telefone mit den Modellnummern A2628, A2630, A2634, A2635, A2640, A2643 und A2645 in der EEC-Datenbank registriert hatte. Keines davon entspricht den Kennungen bisher bekannter iPhone-Modelle. Solche Registrierungen waren in der Vergangenheit ein verlässlicher Indikator dafür, dass Apple in Kürze eine neue Produktreihe auf den Markt bringen wird, so dass es nun so scheint, dass das iPhone 13 tatsächlich existiert – ob es nun so heißt oder nicht.

Aktuell geht man davon aus , dass das iPhone-13-Line-Up identisch zum dem der iPhone-12-Generation ist. Zwischenzeitig wurde gemunkelt, Apple würde die Mini-Serie wegen zu schlechter Verkaufszahlen einstellen, doch die Gerüchte sind mittlerweile wieder vom Tisch: Das iPhone Mini bekommt eine zweite Chance . Demnach dürften uns vier verschiedene Modelle erwarten: 

  • iPhone 13 Mini (5,4 Zoll)

  • iPhone 13 (6,1 Zoll)

  • iPhone 13 Pro (6,1 Zoll)

  • iPhone 13 Pro Max (6,7 Zoll)


Wie viel kostet das iPhone 13? 

In den letzten Jahren gelang es Apple immer weniger, die wichtigsten Informationen bis zum Tag der Keynote geheim zu halten. Besonders die Preise wurden in der Regel vorher geleakt. Dies sollte auch für die nächste iPhone-Generation gelten. Anhand der aktuellen iPhone-12-Generation können wir aber ableiten, dass das iPhone 13 je nach Modell wohl grob zwischen 780 Euro und 1.500 Euro kosten wird. Wie die Preise ausfallen, hängt natürlich größtenteils von den technischen Features ab. Sollte Apple ein revolutionäres Feature gelingen, steigt natürlich der Preis. 


Welches Design bekommt das iPhone 13?

Apple ist eines der konservativeren Unternehmen in der Tech-Branche, wenn es um das Design von Telefonen geht. Historisch gesehen neigt das Unternehmen dazu, ein (extrem elegantes) Gehäuse zu finden, das ihm gefällt, und dann für drei oder vier Generationen dabei zu bleiben, bevor es schließlich das Design wechselt.

Da das iPhone 12 im letzten Jahr erst ein neues Design bekommen hat, dürfen wir für das iPhone 13 auf keine allzu großen optischen Veränderungen hoffen. Die eckigen Geräte der 12er-Serie waren, wenn auch nicht die totale Designüberholung, die wir 2017 mit dem iPhone X gesehen haben, für Apples Verhältnisse aber doch eine ziemlich große Überarbeitung. Und es wäre untypisch für das Unternehmen, die Dinge im Jahr darauf erneut zu ändern.

Wie der bekannte Apple-Youtuber "Everything Apple Pro" berichtet, sei mit nur minimale Änderungen zu rechnen. Demnach will Apple die Rückseite verändern, sodass das Gerät besser in der Hand liegt. Ähnlich wie bei der Google-Pixel-Reihe soll das Material weicher und griffiger werden als bisher. Darüber hinaus gibt es optische Veränderungen, die durch neue Hardware zu Stande kommt. 


Welche neuen Features bekommt das iPhone 13?

Die größten Änderungen bei der iPhone-12-Generation waren – neben dem Design – technischen Ursprungs: Alle iPhone-12-Modelle unterstützen 5G, außerdem befindet sich nun in allen Modellen ein Super Retina XDR Display. Die Kamera wurde geringfügig verbessert und ist nun zusätzlich mit einem Lidar-Scanner ausgestattet. Mit dem A14 steckt außerdem einer der leistungsstärksten Chips im iPhone 12 und zu guter Letzt hat Apple das neue Magsafe-Feature vorgestellt.

Kamera

Bereits im Mai gab es erste Leaks , die darauf hinzudeuten schienen, dass das iPhone 13 ein größeres Kameramodul bekommt. Dieses wird wohl noch weiter herausragen als ohnehin schon: satte 2,51 mm, statt 1,5-1,7 mm bei den Geräten der 12er-Serie. Das bedeutet auch, dass die Telefone selbst dicker sein werden: Die neuen Modelle werden 7,57 mm dick sein, im Vergleich zu 7,4 mm beim iPhone 12. Dies belegten Fotos von iPhone-13-Dummies , die Ende Juni auftauchten. Außerdem geht aus den Fotos hervor, dass Apple einen Wechsel von einer vertikalen zu einer diagonalen Ausrichtung der beiden Linsen auf dem 13 und 13 Mini plant. 

Die Apple-Ingenieure machen das natürlich nicht zum Spaß: Das größere Modul soll neue Funktionen ermöglichen, die hoffentlich etwas Trost für das klobige Gehäuse bieten. Quellen gehen nämlich davon aus , dass das iPhone 13 viel bessere Kameras haben wird als das iPhone 12. Basierend auf Nachrichten über einen dreijährigen Lieferantenvertrag mit Sony wird vermutet, dass alle iPhone 13-Modelle mit LiDAR ausgestattet sein werden. Diese Technologie wird derzeit nur von den Modellen iPhone 12 Pro und Pro Max angeboten. Die LiDAR-Technologie ermöglicht es Nutzern, einen 3D-Raum zu vermessen und abzubilden. Dies kann für AR-Anwendungen (z. B. Spiele und Innenarchitektur) und für Verbesserungen in der Fotografie (Fokussierung bei schwachem Licht) genutzt werden.

Das taiwanesische Outlet Digitimes erwartet unterdessen, dass Apple eine optische Bildstabilisierung mit Sensorverschiebung in alle Modelle des iPhone 13 einbauen wird. Auch dies ist etwas, das derzeit nur beim Topmodell angeboten wird. In Bezug auf Glaswaren hat der Analyst Ming-Chi Kuo die Idee geäußert, dass das Ultra-Weitwinkel-Objektiv (das wir nur in den beiden Pro-Modellen erwarten) seine Blende von f2.4 auf f1.8 ändern könnte. Dies wird die Lichtmenge verdoppeln, die aufgenommen werden kann und die Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern. Das Ultra-Weitwinkel-Objektiv wird auch einen Autofokus bekommen, was die Arbeit im Nahbereich verbessern sollte.

In einer späteren Prognose im Januar 2021 deutete Kuo jedoch an , dass das iPhone 13 keine neuen Kameralinsen bekommt. Im April sagte er weiter voraus, dass es relativ wenige Kameraänderungen in der 2021er Generation geben wird.

Geräte-Farben

Basierend auf den Dummies sieht es so aus, als ob die größte Änderung am Design die Farben sein werden. Das iPhone 12 bietet Apple derzeit in folgenden Farben an: 

  • iPhone 12 Pro und 12 Pro Max: Silber, Gold, Graphit, Blau

  • iPhone 12 und 12 mini: Weiß, Schwarz, Blau, Grün, Rot, Lila

Es ist wahrscheinlich, dass die meisten dieser Farben bei den Geräten der 13er-Serie wieder auftauchen werden: Das 13 Pro wird sicher in Silber, Gold und einer Variante von Grau/Schwarz kommen, während das 13er in Weiß, Schwarz und Rot erhältlich sein wird. Aber Apple wird sich die Verkaufszahlen der blauen und grünen Varianten genau ansehen und sie möglicherweise ersetzen.

Wir hören, dass Apple derzeit zwei Ersatzfarben ins Auge fasst: mattes Schwarz und orangefarbenes Bronze. Das iPhone 7 kam 2016 in einem matt-schwarzen Finish neben einem glänzenderen Jet Black, das dieses Mal jedoch keine Option zu sein scheint.

Gerätespeicher

Die iPhone-12-Modelle gibt es derzeit mit einer Speicherkapazität von 64, 128 und 256 GB beim iPhone 12 und iPhone 12 Mini, sowie 128, 256 und 512 GB bei den Pro-Modellen. Gerüchten zufolge sollen die Pro-Modelle der 13er-Generation sogar noch mehr bieten: Hier werden Kapazitäten von bis zu 1 TB erwartet

Display mit ProMotion / 120 Hz

Angesichts der Tatsache, dass eine breite Palette von Android-Geräten bereits eine 90Hz oder sogar 120Hz Bildwiederholrate bietet und das iPad Pro schon seit einiger Zeit 120Hz hat, war es sehr enttäuschend, als die iPhone 12-Reihe mit 60Hz-Bildschirmen ankam. Aber natürlich lässt dies die Tür offen für Apple, die schnelleren Displays beim iPhone 13 einzuführen.

Der Konsens ist, dass 2021 endlich das Jahr für das 120Hz-iPhone sein wird . Soweit die gute Nachricht, aber natürlich gibt es auch eine schlechte: Anscheinend werden vorerst nämlich nur die Pro-Modelle damit ausgestattet. 

Display-Technik

Die neuen iPhones werden auch in diesem Jahr wieder OLED-Displays haben – Apple hat sogar einen neuen OLED-Zulieferer für die neuen Smartphones angeheuert. Es besteht keine Gefahr, dass das Unternehmen zurück zu LCD geht, trotz des Potenzials zur Kostensenkung.

Aber es gibt andere Bildschirmtechnologien, die Apple hinzufügen könnte. Es gibt zum Beispiel ein immer wiederkehrendes Gerücht, dass es für das iPhone 13 die LTPO-Display-Technologie verwenden wird, wie sie auch in der Apple Watch zu finden ist. LTPO bietet eine überlegene Energieeffizienz, die den Stromverbrauch senkt und die Batterielebensdauer potenziell erhöht. Die Technologie kann die Akkuleistung um bis zu 15 % verlängern, obwohl Apple sich entscheiden könnte, einen Teil davon zu opfern, indem der Energiebedarf an anderer Stelle erhöht wird.

Always-On-Display

Laut Mark Gurman von "Bloomberg"  bekommt die nächste iPhone-Generation nicht nur einen Bildschirm mit einer doppelt so hohen Bildwiederholungsrate von 120 Hz, angeblich bekommt das iPhone 13 auch ein Always-On-Display. In seinem Newsletter spezifiziert Gurman nicht, welche Modelle des iPhone 13 die neue Option bekommen können. Frühere Berichte weisen darauf hin, dass nur die Pro-Modelle wie das iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max ein LTPO-Display eingebaut bekommen. Allerdings ist ein solches Display keine notwendige Voraussetzung für Always-On, es bleibt also abzuwarten, ob auch die Einstiegs-iPhones die immer eingeschalteten Bildschirme erhalten. 

Touch-ID im Display

Neben einem Always-On-Display würden sich die Nutzer bestimmt auch über eine Touch-ID im Display freuen.   Laut Mark Gurman von Bloomberg testet Apple eine Reihe von In-Screen-Fingerabdruck-Scannern, die voraussichtlich in den iPhone-Modellen des Jahres 2022 als völlig neue Touch ID zurückkehren werden. 2021 werden wir dieses Feature aber wohl noch in keinem iPhone sehen. 

Kleinere Notch

Aus diesem Grund wird uns beim iPhone 13 auch noch die Notch erhalten bleiben, wobei Apple auch hier kleinere Änderungen vorsieht. Apple plant Gerüchten zufolge , den True-Depth-Empfänger von der Vorderseite an die Seite des Smartphones zu verlegen, um die Notch etwas schmaler zu gestalten. Andere Quellen gehen davon aus, dass der True-Depth-Sensor an der gleichen Stelle verbleiben wird, aber nur halb so groß sein wird wie die aktuelle Komponente.

A15 Bionic Chip

Wir wissen, dass der A15 schneller als der A14 sein wird und auf einem verbesserten 5-Nanometer-Produktionsprozess (5 nm) des Zulieferers TSMC basiert – und nicht auf einem völlig neuen 3-nm-Prozess, der für den A16 erwartet wird. Dadurch wird er leistungsfähiger als der A14-Chip, den Sie in der iPhone 12-Serie finden werden. Er wird Schätzungen zu Folge wohl bis zu 15-20 % größer sein. Das bringt die hypothetische Transistor-Anzahl des A15 in den Bereich von etwa 14 Milliarden. 

Akku

Wir kennen noch nicht die Kapazität der Batterien in den Geräten der 13er-Serie, aber wir haben bereits eine grobe Vorstellung von der Leistung dieser Akkus. Apple wird noch keinen Zugang zu den potenziell spielverändernden Verbesserungen der Batterie haben, die durch den 4 nm A16-Prozessor im Jahr 2022 möglich sein werden, aber zwei andere Änderungen sollten solide Verbesserungen mit sich bringen. Das 5G-Modem im diesjährigen iPhone wird eine bessere Akkulaufzeit unterstützen , ebenso wie die erwartete Verwendung von energieeffizienten LTPO-Displays (die an anderer Stelle in diesem Artikel besprochen werden).

Wie immer ist die Frage, wie sehr sich Apple um die Akkuleistung kümmert. Für jede Verbesserung der Effizienz, die durch technische Upgrades erreicht wird, kann sich das Unternehmen dafür entscheiden, die Größe des Akkus zu verringern, um ein schlankeres Telefon zu schaffen, oder den Energiebedarf zu erhöhen, indem neue stromfressende Funktionen hinzugefügt werden.

Basierend auf der Häufigkeit von Kundenbeschwerden über die iPhone-Akkulaufzeit sind wir jedoch optimistisch, dass Apple diesen Aspekt der Leistung des Telefons zu einer Priorität machen wird.

Neues Magsafe mit Reverse-Charging?

Wenn wir schon beim Thema Batterieleistung sind, sollten wir auch einige potenzielle Änderungen an der Ladeeinrichtung des iPhone erwähnen. Quellen behaupten , dass das iPhone 13 größere Ladespulen als die Vorgängermodelle haben wird, was zwei potenzielle Auswirkungen haben könnte: die Notwendigkeit von stärkeren Magneten und die Möglichkeit des Reverse Charging. Letzteres ist die unter Android-Nutzern beliebte Funktion, bei der ein Smartphone selbst kleinere Geräte wie kabellose Ohrhörer über die Geräte-Rückseite aufladen kann. Das aktuelle iPhone 12 wird eine Art Reverse Charging ab iOS 14.7 mitbringen : Das Smartphone kann die drahtlose Batterie Magsafe Battery aufladen.

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