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iPod hoch vier – Teil 2

28.11.2007 | 12:00 Uhr | Markus Schelhorn

Passend: Die beiden Modelle iPod Classic haben die gleichen Maße wie ihre Vorgänger.
Vergrößern Passend: Die beiden Modelle iPod Classic haben die gleichen Maße wie ihre Vorgänger.

Die Maße des Displays sind zwar mit 2,5 Zoll gleich geblieben, allerdings bietet das Display nun wie beim iPod Nano einen deutlich höheren Kontrast von 185:1 im Gegensatz zu 161:1. Zudem leuchtet es mit maximal 470,48 cd 2 heller, hier schafft das Display des Vorgängers gerade mal 189,84 cd 2 . Exzellent ist die Akkulaufzeit bei der Musikwiedergabe. Wir messen beim 80-GB-Modell über 36 Stunden im Kopfhörerbetrieb bei höchster Lautstärke, bei seinem großen Bruder sogar unglaubliche 53 Stunden.

Übrigens eignen sich beide iPods auch gut als externe Festplatte. Die Übertragungsraten sind wegen der schlechten USB-2.0-Unterstützung von Apple zwar beschränkt, allerdings für den Betrieb einer Festplatte ausreichend schnell. Nach unseren Messungen erreichen beide iPods Übertragungsraten wie herkömmliche externe USB-2.0-Festplatten.

Kontaktschwierigkeiten

Glücklicherweise ist der Dock-Connector bei allen iPods der alte geblieben, abgesehen vom iPod Shuffle mit seinem eigenen Anschluss. Und trotz neuer Benutzeroberfläche verstehen sich auch der iPod Nano und der iPod Classic mit Docking-Statio­nen oder iPod-Lautsprechern, bei denen man den iPod mit einer Fernbedienung steuert. Sogar der iPod Touch lässt sich eingeschränkt mit einem Drittanbieter-Dock per Fernbedienung steuern. Da der iPod Classic mit 80 GB und 160 GB die identischen Maße seiner Vorgänger hat, braucht man auch kein neues Passstück. Anders sieht es beim iPod Nano aus, denn diese Gehäusemaße gab es bisher nicht. Apple legt einen Adapter für den eigenen Dock-Connector bei, der auch für manch anderes Zubehör von Drittanbietern passt.

Schwachbrüstig: Die Endstufe im iPod Nano ist schwachbrüstig. Das merkt man beim hohen Abfall im Bassbereich um satte sechs Dezibel von 1 KHz auf 20 Hz, wie unsere Messungen ergeben. In der Praxis fällt dies jedoch kaum auf.
Vergrößern Schwachbrüstig: Die Endstufe im iPod Nano ist schwachbrüstig. Das merkt man beim hohen Abfall im Bassbereich um satte sechs Dezibel von 1 KHz auf 20 Hz, wie unsere Messungen ergeben. In der Praxis fällt dies jedoch kaum auf.

Ärgerlich ist dagegen, dass Apple beim iPod Nano und Classic sowie beim iPod Touch die Video-out-Funktion eingeschränkt hat und diese so für die meisten Drittanbieter-Docks nicht mehr verwendbar ist. Somit muss man entweder auf wenige hochpreisige Drittanbieter-Docks oder auf die Original-Apple-Docks und -Kabel ausweichen. Im Test lässt sich die Videoausgabe sogar aktivieren, wenn der iPod im iPod HiFi eingesetzt ist – obwohl dieser Lautsprecher keinen Videoausgang besitzt. Doch wenn man den iPod Nano oder Classic wieder entfernt, ist der Video­ausgang wieder deaktiviert.

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