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Airpods 3 vs. Airpods 2 im Vergleich

18.10.2021 | 21:50 Uhr | Halyna Kubiv

Airpods 3 kosten 50 Euro mehr als die zweite Generation. Lohnen die neuen Features den Aufpreis?

Wider Erwarten hat Apple im Produkt-Portfolio die zweite Generation seiner Airpods gelassen. Die Airpods drei sind dagegen ein Zwitter zwischen den Eintiegs-Kopfhörer und der Pro-Version. Die beiden Modelle unterscheiden sich im Preis um 50 Euro, doch wofür zahlt man bei den Airpods 3 mehr?

Airpods 3 fĂĽr 199 Euro kaufen

Aussehen

Die ersten Skizzen der neuen Airpods 3 kursierten bereits seit geraumer Zeit: Die Kopfhörer haben sich in der Form an Airpods Pro angepasst – kürzere Stiele, anders geformte Audio-Köpfe, auch die Ladehülle sieht wie bei Airpods Pro aus: Nicht mehr von allen Seiten ungefähr gleich, sondern eher gedrückt. Einzeln die Silikontips fehlen noch den Airpods der dritten Generation, ansonsten kann man sie leicht mit den Pro-Kopfhörern verwechseln. Die Airpods 2 behalten jedoch ihre Form seit der ersten Vorstellung – etwas länger Stiele und Kopfhörer, geformt wie die normalen Earpods. Die Airpods 3 können ihre Fans bei den Nutzern und Nutzerinnen finden, deren die Ur-Airpods zu klein waren und ständig aus den Ohren fielen und die Airpods Pro zu teuer.

Akku

Irgendwie hat es Apple geschafft, in einen kleineren Airpod einen Akku einzubauen, der selbst der größeren Batterie im Airpod 2 überlegen ist. Die Airpods der dritten Generation sind in Sachen Batterie besser als die Airpods 2 und Airpods Pro! Bis zu sechs Stunden können die Kopfhörer mit einer Ladung aushalten, selbst bei den Einstiegs-Airpods sind das fünf Stunden. Die Airpods 3 halten dazu bis zu vier Stunden Telefongespräche, die zweite Generation der Airpods – "nur" noch drei. Eine komplette Ladung der Magsafe-Hülle garantiert 30 Stunden Musik-Wiedergabe, die herkömmliche Airpods-2-Hülle – nur 24 Stunden. Die neuen Airpods können mit einer Ladung der Magsafe-Hülle auch bis zu 20 Stunden Sprechdauer liefern, bei den Airpods 2 sind das nur 18 Stunden, obwohl die Hülle größer ist. Offenbar beherrschen die neuen Airpods eine Art Notaufladung wie bei einem Apple Pencil oder den Airpods Pro – fünf Minute in der Hülle reichen für eine Stunde Musikwiedergabe oder eine Stunde Sprechdauer. Die Airpods 2 müssen dagegen für die Notladung in der Hülle deutlich länger bleiben, dagegen reichen die 15 Minuten gleich für drei Stunden Musikwiedergabe. Allein schon wegen des deutlich robusteren Akkus lohnt sich der Aufpreis von 50 Euro auf die neue Generation von Airpods.

Audio

Eigentlich kauft man sich die drahtlosen Kopfhörer wegen der Musik. Aber auch im Bereich Audio können Airpods 3 den Vorgänger toppen: Die neuen Geräte unterstützen 3D-Audio von Apple, dazu hat der Hersteller neue Technologien eingebaut, sodass damit adaptiver EQ, besser Bässe und größerer Dynamikbereich möglich sind. Wir sind schon auf die Probe-Hören gespannt, man kann aber davon ausgehen, dass die Airpods 3 deutlich besser klingen werden als die Airpods 2.

Ein paar weitere Details

Die Airpods 3 sind nun von Spritzwasser und Schweiß geschützt, man kann sie ohne Bedenken beim Sport und im Regen nutzen. Durch den neuen Hautsensor, der sich übrigens auch nicht in Airpods Pro finden, kann die dritte Generation deutlich mehr Gesten am Stiel unterscheiden als noch der Vorgänger. Neben dem Standard-Dopppeltippen kommen noch Einmal-Tipp, Dreifach-Tipp und Gedrückthalten dazu. Die dritte Generation hat noch ein zusätzliches nach Innen gerichtetes Mikrophon verpasst bekommen, dieses ist wohl für den adaptiven EQ ausschlaggebend. 

Fazit

Für nur 50 Euro mehr bieten die Airpods 3 recht viel Mehrwert: Neben deutlich längeren Akkulaufzeiten hat sich der Sound verbessert, die neuen Kopfhörer von Apple der Mittelklasse können sogar 3D-Audio. Der Aufpreis lohnt sich auf jeden Fall.

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