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Alternative Abspielgeräte und deren Steuerung

30.11.2010 | 08:45 Uhr |

Alternative Abspielgeräte und deren Steuerung

Terratec Noxon
Vergrößern Terratec Noxon

Beim Digital-Media-Renderer, also dem Abspielgerät, hat man die Qual der Wahl: Von Stereo-Receivern wie Pioneer PDX-Z9 über das kleine Noxon iRadio (rund 150 Euro) von Terratec bis hin zu High-End-Geräten von Linn, Naim und T+A - hier findet sich für jeden Geldbeutel etwas.

Der Digital-Media-Controller, also die Steuerung, kann bei DLNA getrennt vom Musik-Player erfolgen. Die meisten Hersteller kombinieren beides in einem Gerät, nur Linn trennt dies konsequent. Bei diesem Hersteller ist es Pflicht, ein Programm für den Mac oder eines der Touch-Geräte von Apple zu verwenden. Hierfür gibt es eine kleine, aber feine Auswahl von Chorus DS und Songbook für den Mac oder den Apps für den iPod Touch und das iPhone wie Chorus DS, Songbook Mobile und Plugplayer . Sehr empfehlenswert sind die iPad-Versionen von Chorus DS und Plugplayer (rund 33 Euro respektive 4 Euro). Den Gewinn an Komfort möchte man nach einer Stunde nicht mehr missen.

Man muss aber nicht gleich einen Streaming-Player von Linn nehmen, wenn man diesen Steuerungskomfort möchte. Mit Plugplayer sind viele andere Musik-Player steuerbar, zum Beispiel von T+A.

Abseits von DLNA haben sich zwei Hersteller mit einem eigenen, geschlossenen System etabliert: Sonos und Logitech Squeezebox. Diese bringen eigene Serverprogramme mit und greifen ebenfalls auf die iTunes-Bibliothek zu.

Ein Mischbetrieb ist somit kein Problem. Ein Squeezebox Radio (rund 150 Euro) im Schlafzimmer und ein Linn Majik DS-I als Verstärker mit integriertem Streaming-Player zum Musikhören im Wohnzimmer, greifen auf die Wiedergabelisten von iTunes zurück.

Eines haben wir noch nicht beachtet: die Alben-Cover. So lange wir in iTunes bleiben, werden diese angezeigt. Wenn wir aber einen Server wie Eye Connect oder Twonkyserver verwenden, tauchen sie nicht mehr auf. Der Grund ist, dass die Serverprogramme die Bilddaten nicht aus den Metadaten der Musikstücke auslesen können. Für Twonkyserver gibt es eine Abhilfe: Man legt das Cover als JPEG-Bild unter dem Namen "folder.jpg" in den Ordner mit den Audio-Dateien. Musik-Player lesen dann diese Bilddatei und zeigen sie an - beispielsweise die Apps Plugplayer, Chorus DS und Songbook.

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