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Darstellung

06.10.2010 | 13:52 Uhr |

Darstellung

Nach den Benutzer- bzw. Sequenzeinstellungen nun zu einigen versteckten Darstellungsfunktionen:

Insbesondre bei der Farbkorrektur kann es sehr hilfreich sein, im Viewer- bzw. im Canvas-Fenster die Option "Öffnen" zu aktivieren. Sobald wir unser Projekt in der Timeline abspielen, öffnet sich daraufhin automatisch der aktuelle Clip im Viewer-Fenster sowie der dazugehörige Farbkorrektur-Filter, ohne dass wir selbigen per Doppelklick in der Timeline öffnen müssen. Das erleichtert den Zugriff auf unsere Farbkorrektur und erspart uns lästige Klickerei.

Ähnlich die Option "Koppeln": Sie verknüpft die Abspielposition eines Clips im Viewer mit der Abspielposition in der Timeline. Drücken wir im Canvas auf Play, sorgt Final Cut dafür, dass die Abspielposition im Viewer um die selbe Dauer nach vorne oder nach hinten wandert, wie die des Canvas-Fensters. Allerdings geschieht dies nicht in Echtzeit und sobald der Clip im Viewer am Medienanfang bzw. -ende angelangt ist, bleibt die Abspielposition stehen und springt nicht, wie bei der Option "Öffnen" zum nächsten Clip weiter.

Der Modus "Koppeln" ist dann nützlich, wenn wir Videoschnitte durchführen, bei denen wir In- oder Out-Punkte im Fenster "Viewer" setzen und dabei Angaben zur Dauer als Referenz verwenden wollen, die durch Objekte oder Marker im Fenster "Timeline" festgelegt sind.

Gleich daneben findet sich ein Knopf, über den wir zahlreiche nützliche Einblendungen aktivieren können.

An erster Stelle steht hier die Bild- und Drahtmodelldarstellung, welche uns die Möglichkeit gibt, das Videomaterial im Viewer oder Canvas buchstäblich "anzufassen". In Folge 9 zum Thema Compositing in Final Cut Express hat uns diese Einstellung bereits gute Dienste geleistet.

Ebenfalls sehr hilfreich: Die Darstellung der so genannten "Titelbereichsrahmen". Denn da handelsübliche TV-Geräte - egal ob Röhre oder Flachbildschirm - meist einige Prozent weniger Bildinhalt darstellen, als unser Computermonitor, sollten wir hier darauf achten, dass Grafiken oder Texteinblendungen sich mindestens innerhalb des äußeren, besser aber innerhalb des inneren türkisfarbenen Rahmens befinden. Andernfalls kann es passieren, dass selbige, vor allem auf älteren TV-Geräten abgeschnitten werden oder gar nicht sichtbar sind.

Wichtig bei all diesen Einblendungen: Die Informationen erscheinen nur während der Darstellung in Final Cut und werden beim Export nicht auf das Material geschrieben.

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