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Der Ausstellungsdruck

11.09.2011 | 16:11 Uhr |

Der Ausstellungsdruck

Im Profil sieht man sehr schön den Aufbau mit zwei Aluplatten und einem Hartschaumkern.
Vergrößern Im Profil sieht man sehr schön den Aufbau mit zwei Aluplatten und einem Hartschaumkern.

Eine Vielzahl von Druckdienstleistern bietet Posterdrucke an, auch spezielle Drucke beispielsweise auf Alu-Dibond oder Leinwand haben viele im Programm. Zwar bieten viele Dienstleister auch Rahmen an, doch individueller geht es, wenn man das Bild selber ausdruckt. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten. Neben günstigen Forex oder Holzplatten, hat sich gerade für Ausstellungen Aluminium und Acrylglas etabliert.

Bei Bildern, die auf ein Trägermaterial aufgebracht sind - meist ist es geklebt, selten auch direkt bedruckt - sorgt dieses Trägermaterial für Stabilität und es lassen sich auf der Rückseite Halter für die Wand befestigen. Bei Alu-Dibond besteht der Aufbau aus zwei dünnen Aluminiumplatten, zwischen denen ein Hartschaumkern steckt. Der Vorteil von Aluminium ist die hohe Stabilität, die speziell bei großen Bildern wichtig ist. Dabei hat es auch noch ein relativ geringes Gewicht. Manche Dienstleister wie Whitewall oder Poster XXL bieten auch das direkte Bedrucken von Aluminium an, was sehr künstlerisch aussieht. Wegen der silbernen Oberfläche ist das aber nicht für jedes Motiv geeignet.

Ein anderer Weg ist die Verwendung von Acrylglas, auch unter dem Namen Diasec bekannt. Hierbei werden die Bilder hinter das Acrylglas geklebt, was sich mit Bildern aus Tintenstrahldrucken problematisch gestalten kann. Daher wird meist ein chemischer Druckprozess verwendet. Acrylglas ist jedoch schwer, kratzempfindlich und spiegelt stark. Beim richtigen Standort ist das Spiegeln kein Problem, dafür faszinieren die Bilder durch eine Tiefe und Brillanz. Beim richtigen Motiv erhalten die Bilder eine dritte Dimension.

Eine preisgünstige Alternative können Kapaplatten in diversen Ausführungen sein.
Vergrößern Eine preisgünstige Alternative können Kapaplatten in diversen Ausführungen sein.

Wenn man seine Bilder entweder aus Kostengründen oder einfach aus Spaß an der Freude selber drucken möchte, dann gibt es auch dafür verschiedene Möglichkeiten. Platten aus Materialien wie Aluminium, Holz, Forex oder Kapa lassen sich auch leicht selbst bekleben.

Im Fachhandel bekommt man neben den Platten auch Sprühkleber oder Klebefolien wie die Gudy 831 für das Aufziehen. Hierfür sind beispielsweise die Hersteller Monochrom und Boesner gute Anlaufstellen. Bevor man sich an kostbare Drucke heranwagt, sollte man auf jeden Fall üben, denn es ist nicht leicht, auf Anhieb das Bild korrekt und blasenfrei zu platzieren beziehungsweise die Klebefolie faltenfrei aufzubringen. Wer sich das nicht zutraut, erhält beispielsweise von der Küper KG Alu-Dibond Bildplatten mit selbstklebender Oberfläche. Das erleichtert die Arbeit sehr. Der letzte Schritt ist das Anbringen von Haken; Diese gibt es aus Metall oder Kunststoff mit selbstklebender Oberfläche und das eigene Bild ist fertig für die Wand.

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