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Die 8 teuersten Desktop-PCs in der Computer-Historie

30.06.2018 | 09:09 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Wir werfen einen Blick auf die acht teuersten PCs, die jemals in der Desktop-Computer-Historie auf den Markt gekommen sind.

Computer sind f├╝r Endanwender ├╝ber die Zeit immer erschwinglicher geworden. Das war nat├╝rlich in den Anf├Ąngen der Desktop-Computer-Historie noch ganz anders. Damals musste man mehr als ein Jahresgehalt auf den Tisch legen, um einen Rechner f├╝r zu Hause zu ergattern.

Unsere US-Schwesterpublikation Infoworld hat die acht teuersten Desktop-PCs in der Desktop-Computer-Historie gesammelt. Aus Italien stammte mit dem Programma 101 der erste Desktop-Rechner und der war auch nicht gerade billig. F├╝r die erste Mondlandung sollte der Rechner aber eine wichtige Rolle spielen. Apple ist mit gleich zwei Rechnern vertreten.

Programma 101 (1965)

Programma 101 (1965)
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© Storiaolivetti.it

Der Programma 101 war der erste Desktop-PC und wurde in Italien gefertigt. Letztendlich handelte es sich um eine Art "Supertaschenrechner", der sich auch programmieren lie├č. Die NASA erwarb einige dieser Rechner, um Berechnungen f├╝r die Landung der Apollo 11 auf dem Mond durchzuf├╝hren. Damals kostete der Rechner 3.500 US-Dollar. Das entspricht heute einem Preis von 24.000 US-Dollar. Damit war der Programma 101 der teuerste Rechner seiner Zeit. Kein Wunder: War ja schlie├člich auch der einzige erh├Ąltlich Desktop-Rechner...

IBM Portable Computer (1975)

IBM Portable Computer (1975)
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© Wikimedia Commons

Dieser portable Rechner passte in einen Koffer und wog knapp 27 Kilogramm. IBM vermarktete den Rechner als den kleinsten Mini-Computer seiner Zeit. In dem Rechner waren ein kleiner 5-Zoll-CRT-Bildschirm und ein magnetisches Kassettenlaufwerk integriert. Auf einer Kassette passten 204 KB an Daten! Der Preis f├╝r das 64-KB-Modell: 19.975 US-Dollar (heute entspr├Ąche dies einem Preis von 88.000 US-Dollar).

Cromemco System Three (1979)

Cromemco System Three (1979)
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© IDG

Cromemco war eine kalifornische Computerschmiede, die von zwei Stanford-Studenten gegr├╝ndet worden war. Im Jahr 1979 brachte das Unternehmen System Three auf den Markt. F├╝r die damaligen Verh├Ąltnisse mit einer Top-Ausstattung, darunter 512 KB RAM und 5 MB gro├če externe Festplatte. Der Rechner lie├č sich mit Fortran IV oder Z80 Basic programmieren. Der Preis: 12.495 US-Dollar (heute entspr├Ąche dies einem Preis von: 36.000 US-Dollar).

Apple Lisa (1983)

Apple Lisa (1983)
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© Wikimedia Commons

Apple Lisa war erste Personal Computer mit Maus und GUI. Damit richtete sich der Rechner vor allem an den Mainstream-Markt. Im Rechner steckten eine 5-MHz-CPU von Motorola und 1 MB RAM. Daten lie├č sich auf eine externe 5-MB-Festplatte oder auf Floppy-Discs mit jeweils 871 KB Speicherkapazit├Ąt ablegen. Dazu besa├č Lisa gleich zwei Floppy-Disc-Laufwerke. Hinzu kam ein 12-Zoll Monochrom-Monitor. Preis: 9.995 US-Dollar (entspr├Ąche heute einem Preis von 24.000 US-Dollar)

Osborne Vixen (1985)

Osborne Vixen (1985)
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© Wikimedia Commons

Der Osborne Vixen war einer der ersten tragbaren Rechner mit integrietem 7-Zol-Display. Zusammengeklappt konnte der Rechner per Handgriff bequem auf Reisen mitgenommen werden. Zur Ausstattung geh├Ârten eine 4-MHz-CPU, 64 KB RAM und zwei Floppy-Disc-Laufwerke. Vorinstalliert waren diverse Office-Programme und sogar ein Adventure-Spiel. Optional war auch noch eine 10-Megabyte-Festplatte erh├Ąltlich. Preis: 2.800 US-Dollar (entspr├Ąche heute einem Preis von 6.200 US-Dollar).

Apple Macintosh Portable (1989)

Apple Macintosh Portable (1989)
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© Wikimedia Commons

Der erste portable Macintosh-Rechner von Apple kam 1989 auf den Markt. Die Ausstattung: 16-MHz-CPU von Motorola, 1 MB RAM (erweiterbar auf 9 MB), eine 40-MB-Festplatte und ein 640x400-Pixel-Monochrom-Bildschirm. Optional konnte auch noch ein 9.600-Baud-Modem hinzugekauft werden. Der Akku wog allein zwei Pfund. Preis: 6.500 US-Dollar (entspr├Ąche heute einem Preis von 12.500 US-Dollar).

Risc PC (1994)

Risc PC (1994)
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© Wikimedia Commons

Die britische Firma Acorn brachte im Jahr 1994 diesen Rechner auf den Markt. Und setzte auf ein f├╝r damalige Verh├Ąltnisse innovatives Geh├Ąuse-Design. Au├čerdem lie├č sich der Rechner dank zweitem CPU-Slot relativ schnell und einfach erweitern. Auf dem Rechner lief Risc OS. Im Lieferumfang befand eine 420-MB-Festplatte und ein 17-Zoll-Display. Das Top-Modell kostete seinerzeit 3.000 US-Dollar (entspricht heute einem Preis von etwa 5.000 US-Dollar).

Dell Dimension XPS T600 (1999)

Dell Dimension XPS T600 (1999)
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© recycledgoods.com

Ende der 1990er Jahre waren viele Desktop-PC-Modelle erh├Ąltlich und auch die Preise daf├╝r wurden immer attraktiver. Dieses Modell geh├Ârte zu den eher teueren Angeboten. Der Dell Dimension XPS T600 geh├Ârte Ende 1999 auch zu den damals besten und schnellsten PCs f├╝r Privatanwender. Zur Ausstattung geh├Ârten ein Pentium III-600, 128 MB RAM, 20 GB Festplatte und ein 17-Zoll-Display. Preis: 2.300 US-Dollar (entspr├Ąche heute einem Preis von 3.400 US-Dollar).

In der folgenden Galerie stellen wir Ihnen die Rechner vor.

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