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Die besten iPad-Apps für Studenten

18.11.2021 | 16:35 Uhr | Andreas Müller

Während des Studiums fallen oft hunderte Seiten an Notizen, Bildern, Mindmaps und Listen an. Statt einem riesigen Berg an Notizblöcken, lässt sich vieles deutlich besser auf dem iPad notieren und Organisieren.

Bei aller Euphorie rund um das neue MacBook Pro gibt es viele, für die Tablets auch weiterhin erste Wahl sind. Studenten/-innen schätzen die Mobilität, das geringe Gewicht und die vergleichsweise niedrigen Anschaffungskosten eines iPads. Die Bedienung via Touchscreen oder den Apple Pencil lässt die Haptik eines Collegeblocks mit den Vorzügen der digitalen Welt verschmelzen. 

Mit diesen Studenten-Apps erleichtern Sie sich den Alltag

Für schnelle Notizen und die Organisation des Alltags am Campus ist ein Tablet prädestiniert. Leicht, kompakt und mit ausreichend großem Speichervolumen kann es Berge von Papier und Büchern ersetzen. Das schont nicht nur den Rücken sondern auch die Umwelt. Bei einem Einstiegspreis von 379 Euro dürfte das auch für Hochschüler mit kleinem Geldbeutel erschwinglich und durchaus lohnenswert sein. Doch was nützt die beste Hardware ohne smarte und spezialisierte Software? Mit den folgenden Apps lässt sich der Uni-Alltag komfortabler und effizienter gestalten.

GoodNotes 5

Goodnotes 5 ist speziell auf das iPad zugeschnitten.
© Goodnotes

Soll das Tablet die Simplizität eines konventionellen Notizblocks simulieren, ist GoodNotes eine ausgezeichnete Wahl. Sofern ein Apple Pencil vorhanden ist, lässt sich hier wunderbar zeichnen, schreiben und konzipieren. Es stehen unterschiedliche Stifte, Stärken und Farben für alle handschriftlichen Kreationen zur Wahl. PDFs und andere Dokumente lassen sich leicht importieren und dienen als Grundlage für ergänzende Notizen. Ordnerstrukturen und eine gute funktionierende Texterkennung erleichtern das Arbeiten zusätzlich.

Fazit

Seit Jahren erfreut sich GoodNotes an den Universitäten großer Beliebtheit. Einfache Bedienung und gewohnte Haptik treffen auf clevere Zusatzfeatures.

Pro:

+ Intuitive Bedienung mit einem Apple Pencil
+ Dokumente und Titel, handschriftliche Notizen und Ordner lassen sich durchsuchen
+ Mit einmalig 7,99 Euro eine gute Investition

Contra:

- Ohne Apple Pencil nicht optimal nutzbar

Zum Download:

App Store

Evernote

Evernote hilft Ihnen mit vielen Listen und Planern.
© Evernote

Ganzheitliche Organisation unterstützt die App Evernote. To-Do-Listen, Wochenplaner, Literaturlisten, Einkaufslisten und vieles mehr stehen in Form von gut strukturierten Vorlagen zur Verfügung. Synchronisiert werden alle Notizen über die iCloud. Jedem erstellten Objekt können beliebig viele Fotos oder Skizzen hinzugefügt werden. Auf Wunsch lassen sich die Notizen mit anderen Personen teilen.

Fazit

Wer sich besser organisieren möchte, wird mit Evernote bestens bedient. Der große Vorteil liegt darin, dass hier alle Arten von Notizen sinnvoll zusammenfließen.

Pro :

+ Kostenlose Testversion
+ Neben Fotos und Notizen lassen sich auch Audio-Memos aufnehmen

Contra:

- Rund 60 Euro Jahresgebühr oder 6,99 Euro monatliche Nutzungsgebühr für erweiterten Funktionsumfang
- Kalendersynchronisation nur mit Google Kalender

Zum Download:

App Store
Google Play Store

MindNode - Mind Map & Outline

Mit MindNode können Sie Mindmaps Ihrer Notizen anlegen.
© MindNode

Ideen oder Gedankengänge sind häufig sehr komplex und zunächst unstrukturiert. Mit Hilfe von MindNote lassen sich Zusammenhänge und Abhängigkeiten in Mind Maps abbilden. Dabei werden binnen Sekunden Knotenpunkte und Verknüpfungen angelegt und benannt. Durch eine nachträgliche Anordnung via Drag & Drop wird Chaos durch Struktur ersetzt und Kohärenzen verdeutlicht. Auch die Inhalte komplexer Vorlesungen oder fachlicher Zusammenhänge können mit MindNode strukturiert und somit besser erfasst und verstanden werden.

Fazit

Rundum gelungene App mit der sich nicht nur Gedanken und Ideen sondern durchaus auch komplexe Sachverhalte sinnvoll strukturieren lassen.

Pro:

+ Kostenlose 2-wöchige Testphase und funktional eingeschränkte kostenlose Basisversion
+ Übersichtliche Benutzeroberfläche und gutes Tutorial

Contra:

- Voller Funktionsumfang für 2,99 Euro pro Monat oder 21,99 Euro pro Jahr

Zum Download:

App Store

Doodle: Termine finden

Doodle hilft Ihnen dabei, Termin mit anderen abzustimmen.
© Doodle

Gemeinsam lernen oder einfach eine Studentenparty geben? Es ist nicht immer leicht den passenden Termin zu finden. Genau für diesen Zweck wurde die App „Doodle“ entwickelt. Ein Moderator legt den Anlass fest und gibt eine Reihe von Terminen vor. Danach lassen sich alle Teilnehmer zur Abstimmung einladen. Jeder teilt kurz mit, wann er Zeit hätte und wann es für ihn gar nicht passt. Auf diese Weise ist der perfekte Zeitpunkt schnell ausfindig gemacht.

Fazit

Gelungene Problemlösung! Gerade wenn der Freundes- oder Kommilitonenkreis schnell expandiert, erleichtert Doodle Zusammenkünfte aller Art.

Pro:

+ Einfaches Problem einfach gelöst
+ Kostenlos
+ App für Teilnehmer optional / Abstimmung auch über Webseite möglich

Zum Download:

App Store
Google Play Store

Studydrive - einfach Studieren

In Studydrive finden Sie Diskussionsgruppen, Lehrmaterial und vieles mehr.
© Studydrive

Studydrive ist ein gelungener Mix aus Studenten-Community und Dokumenten-Archiv. Stundenten/-innen wählen ihre Universität, Studiengänge und Kurse. Danach stehen ihnen Diskussionsgruppen, Abstimmungen und relevante Dokumente zur Verfügung. Wer schnell mal eine Frage hat kann diese unkompliziert äußern und bekommt kurzfristig eine Antwort. Das Dokumenten-Archiv umfasst auch Mitschriften von Mitgliedern und Karteikarten, die das Lernen erleichtern.

Fazit

Tolle App die mit wertvollen Dokumenten und Inhalten glänzt. Darüber hinaus wird das Studium durch den sozialen Aspekt interessanter und facettenreicher.

Pro:

+ Kostenlos

Contra :

- Etwas altbackenes Design/Benutzerinterface

Zum Download:

App Store
Google Play Store

Quizlet: Intelligentes Lernen

Quizlet hilft Ihnen spielerisch beim Lernen.
© Quizlet

Als Vokabeltrainer oder allgemeines Themenquiz erleichtert und versüßt Quizlet das Lernen. Zu verschiedenen Bereichen wie Sprachen, Naturwissenschaften oder Allgemeinwissen stehen abwechslungsreiche Quiz-Sets bereit. Von Multiple-Choice Fragen über Freitext-Antworten bis hin zu einer Art Memory-Variante, bei der zusammengehörige Begriffe oder Definitionen gefunden werden müssen, ist vieles im Angebot. Wer mag darf auch ein eigenes Lernset anlegen und es der Community zur Verfügung stellen. Beim jährlich 41,99 Euro teuren Quizlet Plus Abo lässt sich der Lernfortschritt detailliert tracken und es lassen sich personalisierte Lernpfade erstellen.

Fazit

Wer spielerisch lernen möchte, ist bei Quizlet gut aufgehoben.

Pro:

+ Vielfältige Quiz-Runden aus unterschiedlichen Bereichen
+ Highscore-Listen und Abwechslungsreichtum fördern die Freude am Lernen

Contra:

- Teils konfuse Inhalte in der kostenlosen Version
- In-App Werbung bei der kostenlosen Version
- Unübersichtliche und wenig intuitive Benutzeroberfläche

Zum Download:

App Store
Google Play Store

Rocketbook - die iPad Alternative

Das ist Rocketbook ist quasi ein digitaler Notizblock.
© Rocketbook

Etwas konventioneller wird es mit dem Rocketbook. Wer bereits ein Smartphone besitzt und sich ein Tablet sparen möchte, kann seine Notizen mit einem Stift machen. Das rund 40 Seiten umfassende Buch bietet reale Vorlagen für ToDo Listen, Wochenplanung und Notizen. Per mitgeliefertem Stift lassen sich handschriftliche Einträge vornehmen, die mit einem Tuch und etwas Wasser wieder restlos entfernt werden können. Der Clou dabei - in der zugehörigen App lassen sich Aktionen mit sieben verschiedenen Symbolen verknüpfen. Auf jeder Seite befinden sich genau diese Symbole am unteren Seitenrand. Vor dem Scannen werden die gewünschten Aktionen angekreuzt und schon wird der Scan beispielsweise automatisch an eine bestimmte E-Mail Adresse geschickt oder in der iCloud gespeichert.

Fazit

Für viele etwas „oldschool“, für andere genau das Richtige. Gut durchdachte und sinnvolle Lösung für alle, die noch mit echten Stiften arbeiten wollen.

Pro:

+ Anschaffungskosten für ein iPad entfallen
+ Mit rund 40 Euro insgesamt eine günstige und dennoch digitale Lösung

Contra:

- Eingeschränkter Anwendungsbereich kann kein Tablet ersetzen

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