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Finder und System

06.08.2010 | 12:20 Uhr |

Finder und System

Klappt man die Tastatur beiseite, was einfach zu bewerkstelligen ist, lässt sich nach Entfernen der Airportkarte der Arbeitsspeicher aufrüsten.
Vergrößern Klappt man die Tastatur beiseite, was einfach zu bewerkstelligen ist, lässt sich nach Entfernen der Airportkarte der Arbeitsspeicher aufrüsten.

Die Verbindung des iBook mit dem WLAN klappt auf Anhieb und weder Filesharing noch Airtunes geben irgendwelche Probleme auf. Beim Übertragen eines Ordners mit 645 MB über die drahtlose Verbindung von einem Mac Mini nimmt sich das iBook fast doppelt so viel Zeit wie das Macbook Air, da letzteres den schnelleren Standard 802.11n unterstützt, das iBook sich dagegen mit 802.11g begnügen muss. Beim Surfen im Internet und dem Herunterladen von Dateien ist die langsamere Airport-Karte des iBook aber kein Flaschenhals. Für das Duplizieren und das Komprimieren des Ordners im Finder benötigt das iBook mehr als doppelt so viel Zeit wie das Macbook Air, hier machen sich die langsame Festplatte und der G4-Prozessor bemerkbar. Auch der Arbeitsspeicher mit 768 MB ist etwas knapp bemessen, da das iBook hin und wieder Daten aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte auslagert. Wir ersetzen deshalb das Modul mit 512 MB durch ein neues mit 1 GB, das uns bei einem Internet-Händler 40 Euro kostet, so dass zusammen mit dem festverlöteten Speicher (256 MB) insgesamt 1280 MB RAM zur Verfügung stehen. Außerdem spendieren wir dem iBook einen neuen Akku, da der Original-Akku nur noch 59 % der ursprünglichen Kapazität hat. Damit können wir rund 3,5 Stunden ohne Stromanschluss arbeiten (Surfen, E-Mail, Texte schreiben, Bilder in iPhoto bearbeiten). Schaltet man Airport aus, wenn man es nicht benötigt, hält das iBook länger durch. Dass das iBook noch keinen Magsafe-Anschluss hat, ist etwa für Wohnmobilisten sogar ein Vorteil, denn für den alten Anschluss gibt es Adapter für den Zigarettenanzünder, für den aktuellen Anschluss jedoch bis heute nicht. So lässt sich das iBook unterwegs aufladen, ohne einen Konverter von 12 Volt auf 220 Volt bemühen zu müssen.

Fazit

Das iBook G4 schlägt sich wacker und lässt sich für E-Mail, Surfen, Texte schreiben, Bilder verwalten und normale Videos anschauen einsetzen, ohne dass Ungeduld aufkommt. Für prozessorintensive Arbeiten, wie Musik konvertieren, muss man jedoch deutlich mehr Zeit einplanen als bei aktuellen Macs, und HD-Videos kann man gar nicht abspielen. Auf den Schrottplatz gehört das iBook also auf keinen Fall. Und mit 2,2 kg trägt man auch kaum mehr mit sich herum als beim aktuellen weißen Macbook , das 2,13 kg wiegt.

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