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Fotos für macOS: Fotokalender selbst gemacht

26.12.2017 | 13:00 Uhr |

Fotobücher, Kalender oder einfach nur Abzüge in Formaten bis 20 mal 30 Zentimeter: Aus Apple Fotosoftware lassen sich bequem Druckerzeugnisse bestellen. 

Muss ja nicht nur zu Weihnachten sein, Jahreskalender können längst mit einem beliebigen Monat beginnen und eignen sich so ganzjährig als Geschenke.

Einen Fotokalender kann man klassisch gestalten: Entweder Sie bemalen ihn selbst oder kleben Abzüge auf einen vorgedruckten Kalender. Doch hochwertiger sieht ein Kalender aus, auf den die eigenen Fotos gedruckt sind. Einige Anbieter belichten auf Wunsch sogar Kalender auf echtem Fotopapier aus – die hochwertigste Art, seine Fotos zu präsentieren. Wir zeigen, wie Sie mit kleinen Helfern unkompliziert gestalten und geben einen Überblick über ausgewählte Fotokalender-Anbieter.

Kalender selbst gedruckt

Anstatt einen Kalender bei einem Fotodienstleister im Internet zu bestellen, können Sie ihn auch selbst gestalten, ausdrucken und in einem Copy-Shop mit einer Spiralbindung versehen lassen. Hier lohnt es sich, vorher zu fragen.

Die beliebtesten Formate für Fotokalender sind DIN A4 und  DIN A3. Bei den meis­ten Anbietern kann man in diesen Größen zwischen Hoch- und Querformat wählen. Einige bieten auch Kalender in Sonderformaten an, beispielsweise quadratische, solche im Panorama-Format (30 x 60 cm) oder einen Kalender bis hin zum A2-Format von Pos­ter XXL .

Grafik-Tools zur Bildgestaltung für den Fotokalender

Sehr gut zum Gestalten eines eigenen Fotokalenders, eignet sich das Programm " Belight Swift Publisher ". Im App Store gibt es dieses Programm für rund 20 Euro (Stand Dezember 2017). Dieses einfache Layoutprogramm bietet unter anderem Vorlagen für Kalender und Jahresplaner, die Sie sehr individuell selbst weiter gestalten können. So lässt sich etwa die Position des Kalendariums verschieben und dessen Schriftstil und Farbe anpassen.

Für Kalender eignen sich Fotocollagen besonders gut. Hier können Sie im App Store mit dem Suchbegriff „Collage“ viele zum Teil auch kos­tenlose Tools finden, beispielsweise das kostenlose Tool "Picture Collage Maker Lite" oder "Collage It Free". Im Internet finden Sie übrigens mit dem Suchbegriff „Scrapbook Vorlagen“ sehr viele schöne Hintergründe und Gestaltungselemente. Diese eignen sich gut, falls Sie eine Collage mit dem kostenlosen Programm Gimp oder Photoshop erstellen möchten.

Fotokalender am Mac gestalten

Wer kein Geld für Tools von Dritten ausgeben will, kann durchaus auch mit Fotos für Mac einen professionell aussehenden Kalender gestalten. Das Programm bietet mit jeder Iteration immer mehr schicke Vorlagen, startet man ein neues Projekt, kann man aus nun siebzehn Layouts auswählen. Ab dann ist die Gestaltung ähnlich wie bei den gewöhnlichen Fotobüchern: Die Bildbearbeitung ist nahtlos in das Layout-Programm integriert, auch Hintergrundfarben und Layouts der Seiten kann man für jede einzelne Seite definieren. Doch wenn man sich schon die Arbeit macht, warum nicht gleich einen individuellen Kalender mit persönlichen Feiertagen? Auch dies geht über die Einstellungsfläche gleich neben dem Bestell-Knopf. Auch die Geburtstage von den Freunden und Familie kann man so auf das Kalenderblatt bringen, wir empfehlen jedoch, einen separaten Kalender in iCloud mit diesen Daten einzupflegen, die automatischen Facebook-Kalender oder die Kontakt-Geburtstage spülen jede Menge unnötige Erinnerungen auf den Mac-Bildschirm. Besondere Termine wie Hochzeiten oder größere Feste kann man manuell eintragen, dafür reicht ein Klick in das entsprechende Datumsfeld.

macOS-Kalender fremdgedruckt

Als Mac-Besitzer sind Sie in der angenehmen Lage, einen Kalender mit Fotos für macOS gestalten zu können. Das Programm  bietet dafür schicke Vorlagen. Einen Kalender können Sie direkt bei Apple als Fotokalender bestellen. Dies ist der komfortabelste, aber auch kostspieligste Weg. Ein solcher Fotokalender ist mit 20 Euro (etwas größer als das A4-Format) im Vergleich  am teuersten, zu diesem Preis erhalten Sie bei einigen anderen Anbietern bereits einen A3-Kalender. Die happigen Versandkosten von 8,32 Euro (Deutschland) müssen Sie zusätzlich dazu rechnen. Möchten Sie selber ausdrucken, dann müssen Sie beachten, dass das Seitenverhältnis nicht mit dem DIN-Format identisch ist. Die Maße des Foto-Kalenders betragen 33 x 25 cm und werden entsprechend beschnitten beziehungsweise skaliert.

Hohe Auflagen

Für diese Fälle kann man bei diversen Online-Druckereien, die sich auf Business-Kunden spezialisiert haben, eine höhere Auflage von Fotokalendern bestellen. Solche Anbieter sind beispielsweise Die Druckerei , Viaprinto oder Pixartprinting .

Wir haben mit Photographerbook und Viaprinto zwei günstigere Alternativen gefunden, über die man per PDF-Bestellung außer einem mit Fotos für macOS gestalteten Fotobuch auch einen Kalender ordern kann. Dazu müssen Sie den Kalender im PDF-Format exportieren. Photographerbook bietet auch an , die exportierten PDF-Dateien aus Fotos direkt auszudrucken. Die Erzeugnisse sind jedoch kaum billiger als bei Apple.

Mit Fotos für macOS gelingt dies folgendermaßen: Klicken Sie mit gedrückter Wahl-Taste oben rechts auf "Kalender kaufen" und speichern den Kalender so als PDF-Dokument. Eine weitere Alternative gibt es: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den grauen Bereich neben dem Kalender um ihn als PDF zu speichern.

Tipps zur Qualität

Das gewählte Papier sollte mindes­tens 250 Gramm pro Quadratmeter schwer sein, damit der Fotokalender einen hochwertigen Eindruck vermittelt. Diese Papierstärke bieten ohnehin schon fast alle Anbieter als Standard an, bei Viaprinto muss man es beispielsweise extra auswählen.

Ein normaler Fotokalender wird auf einer Digitaldruckmaschine ausgegeben, meist wie Fotobücher auch auf einer HP Indigo. So erhält man einen Ausdruck auf mattem Papier. Man kann bei den meisten Anbietern den Kalender in einer Hochglanz-Variante wählen, bei der nach dem Druck Lack aufgebracht wird. Dieser Überzug ist aber nicht für jeden Platz an der Wand geeignet, denn bei ungünstigen Lichtverhältnissen spiegelt sich die Umgebung auf dem Papier.

Die Ausgabe auf echtem ausbelichteten Fotopapier ist eine weitere Variante, die einige Anbieter mit im Programm haben, allerdings teils in einem eigenen Format. Fotos auf Fotopapier bietet die im Detail beste Fotoqualität, doch Schriften erscheinen unschärfer als bei Kalendern mit herkömmlichem Digitaldruck.

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