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Fritzbox-Router im Vergleich: Welches ist das beste Modell?

30.03.2019 | 09:45 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Mit einem GerĂ€t der Fritzbox-Familie finden Sie einen fĂŒr Ihre BedĂŒrfnisse passenden Router. Je nach Modell bietet eine Fritzbox mal mehr, mal weniger Funktionen. Unsere Kaufberatung zeigt die Unterschiede.

Die Fritzbox ist ein echter Allrounder in Ihrem Zuhause. Als DSL/VDSL- beziehungsweise Kabelrouter stellt sie eine Verbindung mit dem Internet her, lĂ€sst an den Netzwerkports angeschlossene Desktop-PCs und Netzwerkspeicher (NAS) online gehen und verbindet die GerĂ€te im lokalen Netzwerk miteinander. DarĂŒber hinaus ist die Fritzbox ein WLAN-Router, der etwa Notebooks, Tablets, Smartphones und andere WLAN-GerĂ€te in Reichweite verbindet, um sie ebenfalls ins Internet zu bringen. Einige Fritzboxen verfĂŒgen sogar ĂŒber eine Telefonanlage – leicht zu erkennen am Ausstattungsmerkmal DECT. Sie können Telefone mit Kabel und bis zu sechs Schnurlostelefone an der Fritzbox verwenden. Der integrierte Anrufbeantworter wie auch die Faxfunktion inklusive E-Mail-Weiterleitung bieten Ihnen zusĂ€tzlichen Komfort.

Auch interessant: Fritzbox-Tuning - Die besten Tipps fĂŒr den Alltag

Maximale Freiheit: Fritzbox-Auswahl ohne Router-Zwang

Bis zum 1. August 2016 war es gĂ€ngige Praxis, dass Sie als Kunde von Ihrem Internetprovider einen Router fĂŒr die komplette Vertragslaufzeit erhalten haben. Dieser Router-Zwang ist Geschichte. Die ZugangsgerĂ€te fĂŒr DSL/ VDSL und Kabel sind fĂŒr die Kunden seither frei wĂ€hlbar. AVM fasst die Vorteile der freien Routerwahl gut zusammen:

„Dank der Routerfreiheit können Sie nun auch am Kabel- oder Glasfaseranschluss einen Router frei nach Ihren BedĂŒrfnissen wĂ€hlen und selbst kaufen. Es entstehen keine Mietkosten fĂŒr GerĂ€t oder WLAN; Updates fĂŒr mehr Funktionen und Sicherheit sind direkt vom Hersteller und gratis erhĂ€ltlich. Bei Providerwechsel oder Umzug vermeiden Sie umstĂ€ndliche Neukonfigurationen Ihres Heimnetzwerks beziehungsweise der WLAN-Einstellungen. Ein integrierter Router umfasst Modem, WLAN-Router, Telefonanlage und steuert Multimedia sowie Smart Home – Sie sparen Anschaffungskosten. Auch die Stromaufnahme fĂ€llt geringer aus, wenn alle Funktionen in einem GerĂ€t enthalten sind.“

Ein gewichtiges Argument fĂŒr den Umstieg von einer gemieteten auf eine eigene Fritzbox ist die AktualitĂ€t der Betriebssoftware („Firmware“) Fritz-OS . AVM stellt fĂŒr seine Fritzbox-Modelle regelmĂ€ĂŸig kostenlose Updates fĂŒr Fritz-OS bereit. Sie können die Funktion „automatische Updates“ nutzen und erhalten dann das aktuelle Fritz-OS sofort bei Veröffentlichung. Diese Funktion ist bei allen Fritzboxen voreingestellt. Bei den MietgerĂ€ten vom Provider ist die Update-Funktion hingegen ausgeschaltet – der Kunde ist vom Provider abhĂ€ngig, wann und welche Version der Firmware er einspielt. Oft verstreichen mehrere Monate, bis etwa der Kabel-Provider Unitymedia die Aktualisierung auf den Kabelboxen vornimmt. Nachfragen beim Support helfen wenig, hier wird auf umfangreiche interne PrĂŒfungen verwiesen. So bleiben oftmals neue Funktionen fĂŒr Kabelkunden außen vor. Im schlimmsten Fall lassen sich noch nicht einmal an die Fritzbox angeschlossene Telefone von AVM aktualisieren, da die Firmware auf der Fritzbox zu alt ist.

Fritzboxen fĂŒr DSL/VDSL

DSL beschreibt mehrere Standards zur DatenĂŒbertragung ĂŒber einfache Kupferleitungen. ADSL als erster fĂŒr Kunden nutzbare DSL-Standard besaß zwei Merkmale, die bis heute fĂŒr alle DSL-Varianten charakteristisch sind: die gleichzeitige Nutzung von Internetleitung und Festnetztelefon sowie das asymmetrische VerhĂ€ltnis zwischen Sende- und Empfangsleistung. Es steht mehr Bandbreite fĂŒr den Down- als fĂŒr den Upload zur VerfĂŒgung. Mit ADSL2+ sind Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 16 MBit/s möglich. VDSL2 basiert auf der ADSL-Technik und erlaubt Übertragungsraten von bis 50 MBit/s. Dank VDSL-Supervectoring 35b erreichen einige Fritzboxen Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s. Die Fritzbox-Modelle 7590 , 7580 , 7490 , 7560 , 7430 , 7360 und 3490 sind sowohl fĂŒr DSL als auch fĂŒr VDSL geeignet.

Eine Besonderheit sind IP-basierte AnschlĂŒsse, wie sie etwa die Telekom anbietet. Im Unterschied zu anderen Anschlussarten werden beim IP-basierten Anschluss alle Verbindungen fĂŒrs Telefonieren, Surfen, Mailen, Faxen und Fernsehen ĂŒber das Internet aufgebaut. Bei All-IP-AnschlĂŒssen fĂ€llt der von DSL-AnschlĂŒssen bekannte Splitter weg, da die Telefonie ĂŒber das Internet lĂ€uft.

Die aktuellen Fritzbox-Modelle sind IP-fĂ€hige Router und können daher auch an IP-basierten AnschlĂŒssen weiter verwendet werden. Es sind weder neue Hardware noch andere Kabel notwendig.

Viele Fritzbox-Modelle

Auf seiner Website listet AVM ĂŒber ein Dutzend verschiedene Fritzbox-Modelle auf – fĂŒr DSL, Kabel, LTE und Glasfaser-Anschluss. Am besten augestattet sind die Top-Modelle der 7000er-Serie mit DSL-Modem, DECT-Basistation, AnschlĂŒsse fĂŒr Analogtelefone und teilweise ISDN-Anschluss. Außerdem gibt es Modelle ohne eingebautes Modem, die nur als WLAN-Router arbeiten, zum Beispiel die Fritzbox 4040 . FĂŒr jede Anschlussart gibt es meist sehr umfangreich ausgestattete Modelle, die mit aktuellem AC-WLAN, vier Gigabit-LAN-Ports, USB-3.0-Schnittstellen, DECT-Telefonanlage und Mediaserver aufwarten wie die Fritzbox 7590 fĂŒr VDSL oder die Fritzbox 6590 Cable fĂŒr den Kabelanschluss . Daneben gibt es auch preisgĂŒnstigere Modem-Router ohne TelefonanschlĂŒsse wie die Fritzbox 3490 .

Wichtig zu wissen: Nicht fĂŒr alle GerĂ€te ist die aktuellste Fritz-OS-Version verfĂŒgbar. Eine neue Firmware bekommen ĂŒblicherweise zunĂ€chst die Top-Modelle - so gibt es fĂŒr die Fritzbox 7590 schon Fritz-OS 6.90, wĂ€hrend die Fritzbox 4020 bisher bei Version 6.83 steht. Allerdings unterstĂŒtzt AVM die meisten Modelle sehr lange mit neuen Firmware-Versionen: Zum Beispiel bekommen Sie auch fĂŒr die inzwischen ĂŒber vier Jahre alte Fritzbox 7490 die aktuelle Version Fritz-OS 6.90.

Siehe auch: Die zehn besten Tipps & Tricks fĂŒr die Fritzbox

Das aktuelle Top-Modell: Fritzbox 7590
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© AVM

Top-Modelle ohne Kompromisse

Das aktuelle Spitzenmodell von AVM ist die Fritzbox 7590 . Sie besitzt ein VDSL-Modem, das Supervectoring fĂŒr Downloadraten bis 300 Mbit/s unterstĂŒtzt. FĂŒr WLAN stehen acht interne Antennen zur VerfĂŒgung, die eine 4x4-Datenrate von bis 1733 Mbit/s ĂŒber 5 GHz und 800 Mbit/s ĂŒber 2,4 GHz ermöglichen. Außerdem unterstĂŒtzt sie Multi-User-MIMO (MU-MIMO), um passende WLAN-Clients schneller zu bedienen. FĂŒr Telefone gibt es eine DECT-Basisstation, einen ISDN-Anschluss und 2 a/b-Ports, fĂŒr Peripherie- und SpeichergerĂ€te zwei USB-3.0-Buchsen.

AVM: Smart Home mit Fritzbox - alle GerÀte und Möglichkeiten

Eine Ă€hnliche Ausstattung, aber ein anderes Design besitzt die Fritzbox 7580 : Der aufrecht stehende Router bringt ebenfalls 11ac-WLAN mit 4x4-DatenĂŒbertragung mit 1733 Mbit/s ĂŒber 5 GHz und 800 Mbit/s ĂŒber 2,4 GHz sowie MU-MIMO mit. Wie die Fritzbox 7590 dient sie als DECT-Basisstation, Telefonanlage und lĂ€sst sich mit zwei analogen GerĂ€ten sowie einem ISDN-GerĂ€t verbinden. Außerdem besitzt sie ebenfalls zwei USB-3.0-AnschlĂŒsse. Das VDSL-Modem unterstĂŒtzt Vectoring mit bis zu 100 Mbit/s Downloadrate.

Die rund 100 Euro gĂŒnstigere Fritzbox 7490 hat ein etwas langsameres 11ac-WLAN (3x3-Datenrate, maximal 1300 Mbit/s ĂŒber 5 GHz, maximal 450 Mbit/s ĂŒber 2,4 GHz) und kein MU-Mimo. Außerdem ist sie wie die Fritzbox 7590 im Gegensatz zur Fritzbox 7580 auch fĂŒr Festnetztelefonie geeignet. Ansonsten bietet sie die gleichen AnschlĂŒsse - allerdings hat die Fritzbox 7580 einen zusĂ€tzlichen Gigabit-WAN-Port, ĂŒber den sie sich direkt mit Kabel- und Glasfaser-Modems verbinden lĂ€sst. Bei der Fritzbox 7490 mĂŒssen Sie dafĂŒr einen der vier LAN-Ports nutzen.

Als Allrounder fĂŒr kleinere Heimnetze bieten sich die Fritzbox 7560 und die Fritzbox 7430 an: Die 7560 bietet 11ac-WLAN mit 866 MBit/s (5 GHz) und 450 Mbit/s (2,4 GHz), und nur einen USB-2.0- und a/b-Anschluss fĂŒr ein Analogtelefon. Diese AnschlĂŒsse besitzt auch die 7430, hat aber nur 11n-WLAN ĂŒber 2,4 GHz (maximal 450 Mbit/s) sowie vier LAN-Ports mit Fast-Ethernet statt Gigabit-Tempo.

Die Fritzbox 7360 bietet fĂŒr ADSL/VDSL-Anwender ein gutes Preis-/LeistungsverhĂ€ltnis. Zur Ausstattung gehören unter anderem WLAN N mit bis zu mit 300 MBit pro Sekunde, 2 x USB 2.0 sowie vier LAN-AnschlĂŒsse (2 x 100 MBit/s und 2 x 1.000 MBit/s). FĂŒr die Telefonie gibt es DECT und eine Anschlussmöglichkeit fĂŒr analoge EndgerĂ€te. Die Fritzbox 7330 ist weitgehend baugleich zur7360, hat aber kein VDSL-Modem, sondern nur eines fĂŒr ADSL/ADSL2+ und nur zwei LAN-Ports.

Wer auf die eingebauten Telefonfunktionen der Fritzbox 7490 verzichten kann, ansonsten aber eine umfassende Ausstattung benötigt, ist mit der Fritzbox 3490 bestens bedient. Diese Variante ist rund 50 Euro gĂŒnstiger als ihr großer Bruder. FĂŒr etwas mehr als 100 Euro ist die Fritzbox 3390 zu haben. Ihr WLAN-N-Router mit drei 450-MBit/s-Datenströmen funkt im 2,4-GHz- und im 5-GHz-Bereich. Dazu besitzt das GerĂ€t vier Gigabit- und zwei USB-2.0-AnschlĂŒsse.

Die Fritzbox im Mini-Format

Die Fritzbox 4020 wiegt rund 200 Gramm und misst 16,5 x 12 x 5 cm. Die Fritzbox 7490 ist etwa doppelt so groß.
VergrĂ¶ĂŸern Die Fritzbox 4020 wiegt rund 200 Gramm und misst 16,5 x 12 x 5 cm. Die Fritzbox 7490 ist etwa doppelt so groß.
© AVM

Neben den Fritzboxen mit DSL-Modem gibt es auch Modelle, die nur als WLAN-Router dienen: Die Fritzbox 4040 und die Fritzbox 4020 . FĂŒr den Online-Zugang benötigen Sie deshalb ein weiteres GerĂ€t: Ein DSL-, Kabel- oder Glasfasermodem oder einen Modem-Router, an den Sie die Fritzbox anschließen. Außerdem kann sie einen vorhandenen Online-Zugang per WLAN nutzen. Dann arbeitet die Box als Router mit einem eigenen IP-Adressbereich. So können sich beispielsweise mehrere Parteien in einem Haus sicher einen Online-Anschluss teilen. Außerdem können Sie mit der kleinen Fritzbox ein kabelgebundenes GerĂ€t ĂŒber das WLAN ins Heimnetz einbinden – die Box arbeitet in diesem Fall als IP-Client. Schließlich kann sie auch ĂŒber einen Mobilfunk-Stick online gehen, der per USB an der Kompakt-Box hĂ€ngt.

Die Fritzbox 4040 nutzt das aktuelle WLAN-AC mit 866 MBit/s sowie WLAN-N mit bis zu 400 MBit/s. Auch beim LAN und dem USB-Anschluss ist sie mit Gigabit- beziehungsweise USB-3.0-Tempo auf dem aktuellen Stand. Die kleine Fritzbox 4020 dagegen arbeitet mit Fast-Ethernet und USB 2.0.

Tipp: Fritzbox-Login - So rufen Sie das Router-MenĂŒ auf

Seit August im freien Handel erhältlich: Die Fritzbox 6490 für den Kabelanschluss
VergrĂ¶ĂŸern Seit August im freien Handel erhĂ€ltlich: Die Fritzbox 6490 fĂŒr den Kabelanschluss
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Fritzbox fĂŒr den Kabelanschluss

Seit August 2016 ist der Routerzwang beim Internet-Zugang weggefallen. Davon profitieren vor allem Kunden mit einem Kabelanschluss: Sie dĂŒrfen sich jetzt einen Router ihrer Wahl aussuchen. Das aktuelle Top-Modell von AVM fĂŒr diese Anschlussart ist die Fritzbox 6590 Cable . Ihre Ausstattung entspricht weitgehend der Fritzbox 7590 fĂŒr VDSL, unter anderem mit DECT-Basisstation, AnschlĂŒssen fĂŒr zwei analoge und einem ISDN-Telefon sowie schnellem WLAN-AC (1750 Mbit/s) und WLAN-N (450 Mbit/s) sowie MU-MIMO. Allerdings arbeiten die beiden USB-Ports nur mit 2.0-Geschwindigkeit. Das Kabelmodem nach EuroDOCSIS 3.0 ist fĂŒr bis zu 1760 Mbit/s im Downstream geeignet.

Die Fritzbox 6490 Cable ist das Kabel-Pendant zur 7490: Ihr WLAN arbeitet mit bis zu 1300 Mbit/s (AC, 5 GHz) und 450 Mbit/s (N, 2,4 GHz), fĂŒr Telefone gibt es eine DECT-Basis, einen ISDN-Anschluss sowie 2 a/b-Ports. Außerdem zwei USB-2.0.Ports. Das Kabelmodem schafft bis zu 1320 Mbit/s im Downstream.

Die gĂŒnstigere Variante nennt sich Fritzbox 6430 Cable . Im Vergleich zur 6490 hat sie ein langsameres WLAN, das nur nach 11N ĂŒber 2,4 GHz mit maximal 450 MBit/s arbeitet und keinen ISDN-Anschluss. DECT-Basis, 2 AnschlĂŒsse fĂŒr Analog-Telefone sowie zwei USB-2.0-Ports sind aber auch hier an Bord. Ihr Kabelmodem ist fĂŒr eine maximale Download-Geschwindigkeit von 880 MBit/s ausgelegt.

Fritzbox-Umstieg: Einstellungen ĂŒbertragen

Wenn Sie eine neue Fritzbox kaufen, mĂŒssen Sie diese nicht unbedingt komplett neu konfigurieren. Sie können Daten und Einstellungen von der alten auf die neue Fritzbox ĂŒbertragen. Ersetzen Sie eine Fritzbox durch ein neues Exemplar des gleichen Modells, können Sie somit alle auf dem GerĂ€t gespeicherten Einstellungen ĂŒbernehmen. Dazu gehören unter anderem Internet-Zugangsdaten, Portfreigaben, Nutzer, Einstellungen fĂŒr DHCP, WLAN, aber auch Telefoniedaten, TelefonbĂŒcher, Ruflisten und vieles mehr. Tauschen Sie die alte Box gegen ein neueres Modell aus, ist nur eine grundlegende EinstellungsĂŒbertragung möglich. Dies betrifft beispielsweise die Funktionen, die beide GerĂ€te unterstĂŒtzen.

Sicherung anlegen: In der OberflĂ€che aller aktuellen Fritzboxen lĂ€sst sich die Konfiguration unter „System –â€ș Sicherung“ speichern.

Das hier vergebene Kennwort sollten Sie sich gut merken, denn nur damit können Sie die Sicherungsdatei spÀter auch verwenden. Alternativ erstellen Sie eine Sicherung mittels gleichnamigem Push-Service völlig automatisch. Dann werden die Einstellungen beim Laden der Werkseinstellungen oder bei einem Firmware-Update automatisch an die von Ihnen hinterlegte E-Mail-Adresse geschickt.

Sicherung einspielen: Möchten Sie die Einstellungen auf einer Fritzbox laden, klicken Sie in der BenutzeroberflĂ€che an die gleiche Stelle wie bei der Sicherung, nur dass Sie nun oben auf den Reiter „Wiederherstellen“ klicken. Im entsprechenden Feld wĂ€hlen Sie nun die Datei aus, die Sie im ersten Schritt erstellt und abgelegt haben. Anschließend geben Sie das Kennwort ein. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, eine vollstĂ€ndige oder teilweise Wiederherstellung (mit entsprechenden Auswahlmöglichkeiten) vorzunehmen. Nachdem die Datei geladen und die Einstellungen wiederhergestellt wurden, fĂŒhrt die Fritzbox einen Neustart durch.

Fritzboxen fĂŒr LTE

Auch ohne DSL/VDSL und Kabel gehen Desktop-PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones im Heimnetz mit hohen Datenraten ins Internet. Die Lösung ist eine Fritzbox aus der LTE-Familie, die mit einem passenden Tarif das Internet per Mobilfunk nach Hause bringt.

Die Fritzboxen der LTE-Baureihe sind eine ideale Alternative, wenn DSL und Kabel nicht verfügbar sind.
VergrĂ¶ĂŸern Die Fritzboxen der LTE-Baureihe sind eine ideale Alternative, wenn DSL und Kabel nicht verfĂŒgbar sind.
© AVM

Die Fritzbox 6820 LTE erlaubt per LTE eine maximale Downloadrate von 150 MBit/s, funkt im WLAN aber nur ĂŒber die 2,4-GHZ-Frequenz mit bis zu 450 Mbit/s. Bis auf einen Gigabit-LAN-Port fehlen weitere AnschlĂŒsse. Die bekommen Sie bei der Fritzbox 6842 LTE , unter anderem einmal USB 2.0, einen Anschluss fĂŒr ein Analogtelefon sowie vier Gigabit-Ports. Außerdem arbeitet diese Fritzbox als DECT-Basisstation. Das WLAN befördert aber nur maximal 300 Mbit/s ĂŒber die 2,4-GHz-Frequenz, der LTE-Download betrĂ€gt bis zu 100 Mbit/s. Weitgehend identisch ausgestattet ist die Fritzbox 6840 LTE , die aber nur einen Gigabit-Port und drei Fast-Ethernet-AnschlĂŒsse mitbringt.

Mittlerweile ist auch das neue Top-Modell fĂŒr LTE, die Fritzbox 6890 LTE , erhĂ€ltlich: Sie vereint ein VDSL-Modem fĂŒr Supervectoring und ein LTE-Modem, die jeweils eine Downloadrate von bis zu 300 Mbit/s schaffen. LTE dient dabei als alternative Internetverbindung falls DSL ausfĂ€llt, parallel lassen sich die ZugĂ€nge nicht nutzen. Beim WLAN ist die 6890 auf aktuellem Stand, mit 11ac-Standard, 4x4-DatenĂŒbertragung sowie MU-MIMO.

Beim DSL-Provider 1&1 ist die Fritzbox 7490 unter der Bezeichnung "HomeServer" bei einigen Tarifen inklusive.
VergrĂ¶ĂŸern Beim DSL-Provider 1&1 ist die Fritzbox 7490 unter der Bezeichnung "HomeServer" bei einigen Tarifen inklusive.
© AVM

Fritzbox fĂŒr den Glasfaseranschluss

Auch fĂŒr den Anschluss oder Glasfaser gibt es eine passende Fritzbox. Die Fritzbox 5490 ist allerdings nur ĂŒber einen entsprechenden Online-Provider erhĂ€ltlich - bisher nutzen Glasfaseranbieter in der Schweiz, den Niederlanden und Österreich den Router. Seine Ausstattung entspricht der VDSL-Fritzbox 7490.

Fritzbox-Modelle im Überblick
VergrĂ¶ĂŸern Fritzbox-Modelle im Überblick

➀ Fritzbox 7580 im Preisvergleich    ➀ Fritzbox 7560 im Preisvergleich   

➀ Fritzbox 7490 im Preisvergleich    ➀ Fritzbox 7430 im Preisvergleich   

➀ Fritzbox 7360 im Preisvergleich    ➀  Fritzbox 7272 im Preisvergleich   

➀ Fritzbox 7330 im Preisvergleich    ➀  Fritzbox 3390 im Preisvergleich   

➀ Fritzbox 3490 im Preisvergleich    ➀  Fritzbox 4020 im Preisvergleich   

➀ Fritzbox 3272 im Preisvergleich    ➀  Fritzbox 6430 im Preisvergleich   

➀ Fritzbox 4040 im Preisvergleich    ➀  Fritzbox 6820 LTE im Preisvergleich  

➀ Fritzbox 6490 Cable im Preisvergleich    

➀ Fritzbox 6842 LTE im Preisvergleich   

➀ Fritzbox 6840 LTE im Preisvergleich   

➀ Fritzbox 5490 LTE im Preisvergleich

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