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Geräte finden

14.12.2010 | 10:02 Uhr |

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Da sich Namen besser merken lassen als eine 12-stellige IP-Adresse, übernehmen im Internet DNS-Server die Übersetzung von Namen wie " www.apple.com " in IP-Nummern. Für lokale Netze gibt es eine einfachere Lösung. Jeder Mac bekommt in den Einstellungen unter "Freigaben" einen Namen, unter dem er sich im privaten Netz ansprechen lässt. Das " Bonjour "-Protokoll sorgt dafür, dass andere Rechner ihn ohne weitere Konfiguration problemlos finden. Auf die Nutzung der verschiedenen Dienste, die sich unter Freigaben aktivieren lassen, gehen wir in den folgenden Artikeln näher ein.

Schnittstelle wählen

Bei der Wahl der Schnittstelle haben sowohl Ethernet als auch WLAN so ihre Vorteile. Für das Kabel spricht ganz klar die wesentlich höhere Geschwindigkeit. Die seit Langem üblichen Gigabit-Ethernet-Ports bieten nicht nur ein Vielfaches der Bandbreite, sondern nutzen diese auch noch effektiver, da bei Funkübertragungen immer noch zusätzliche Daten zur Fehlererkennung mitgesendet werden. Dafür spart Letzteres natürlich das Strippenziehen, was gerade im Privatbereich ein dicker Pluspunkt ist. Zudem sind die aktuellen Airport-Karten nach "802.11n"-Standard für Privatanwender einfach schon flott genug, selbst wenn sie oft nur mit 150 statt möglichen 300 MBit/s arbeiten. Dass man drahtlose Netze leichter abhören kann, ist für die meisten Privathaushalte dagegen kein Thema. WPA2-Verschlüsselung sorgt hier für völlig ausreichende Sicherheit.

Ein guter Kompromiss ist immer, den privaten Server zu verkabeln, damit Reserven für mehrere parallele Zugriffe vorhanden sind, aber bei den Clients - vor allem bei Notebooks - den Komfort des WLAN zu nutzen.

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