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Glasfaser-Anschluss mit älterer Fritzbox einrichten

15.01.2021 | 09:00 Uhr | Thomas Armbrüster

Wer auf einen Glasfaseranschluss der Deutschen Glasfaser umsteigt, muss nicht unbedingt eine neue Fritzbox anschaffen.

In einigen Gegenden Deutschlands bietet die Deutsche Glasfaser Leitungen bis in Haus an, wenn in der Gemeinde genügend Kunden einen Anschluss beauftragen. An den Netzabschluss (NT) wird ein Router angeschlossen, über den dann der Internetzugang über LAN-Kabel oder WLAN im lokalen Netz zur Verfügung gestellt wird. Dafür bietet die Deutsche Glasfaser entweder eigene Router oder eine Fritzbox 7590 an. Bei der kostenlosen Basisversion ist das WLAN deaktiviert. Die Freischaltung kostet zwei Euro Aufpreis pro Monat, bei der Fritzbox sind fünf Euro fällig. Wer jedoch schon eine DSL-Fritzbox hat, kann diese meist weiterverwenden.

Die von der Deutschen Glasfaser angebotenen Router haben einen WAN-Anschluss (Wide Area Network), an den der Netzabschluss mit einem LAN-Kabel angeschlossen wird. Andere Fritzboxen haben einen solchen WAN-Anschluss hingegen nicht. Es funktioniert jedoch auch mit einer DSL-Fritzbox ohne WAN-Anschluss wie mit der Fritzbox 7490, was wir selbst so eingerichtet haben. Dazu verbindet man das vom Netzabschluss kommende LAN-Kabel mit dem Anschluss LAN 1 der Fritzbox. Anschließend öffnet man die Bedienoberfläche der Fritzbox und klickt in der Seitenleiste auf „Internet > Zugangsdaten“. Im Aufklappmenü bei „Internetanbieter“ wählt man nun „vorhandener Zugang über LAN“ aus und klickt auf „Übernehmen“, um die Einstellung zu speichern. Das war schon alles. Der Netzwerkbereich wurde bei uns dann automatisch von 192.168.178.x auf 192.168.188.x geändert. Sofern man also bestimmten Geräten eine feste IP-Adresse zugewiesen hat, muss man diese in den Fritzbox-Einstellungen noch dementsprechend ändern. Änderungen an den WLAN-Einstellungen sind nicht notwendig.

Fritzbox für Glasfaser einrichten
Vergrößern Fritzbox für Glasfaser einrichten

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