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Homebridge: Homekit und Fritzbox effektiv zur Heimautomatisierung nutzen

28.03.2022 | 15:30 Uhr |

Die Fritzbox ist der wohl am häufigsten anzutreffende Router in deutschen Haushalten. Und mit Homekit liefert Apple eine Lösung zur Heimautomatisierung, die ebenfalls zunehmend häufig anzutreffen ist. Doch wie finden die beiden Systeme zusammen? Am besten via Raspberry Pi!

AVMs Fritzbox und Apples Homekit wären eigentlich das ideale Team für ein perfektes Heimautomatisierungs-Ökosystem: Die Fritzbox könnte den Zugriff verwalten und bei der Steuerung helfen, Homekit könnte dafür sorgen, dass alles auch von unterwegs reibungslos läuft. Wer allerdings iPhone, iPad, Homekit und AVMs Fritzbox samt Smart-Home-Zubehör besitzt, weiß: Hier passt gar nichts zusammen. Einerseits, weil Apple einmal mehr lieber auf proprietäre Standards setzt. Andererseits, weil AVM ganz offensichtlich nicht bereit ist, Apple Lizenzgebühren für die HomeKit-Anbindung in den Rachen zu werfen.

Viele Standards, viele Apps

Und so existieren das Bluetooth- und WLAN-basierte Homekit auf der einen und die DECT- und WLAN-basierten Heimautomatisierungslösungen von AVM auf der anderen Seite parallel vor sich hin: Wer sie zusammen bringen möchte, muss mindestens einen Homepod Mini oder ein Apple TV als Homekit-Steuerzentrale besitzen und obendrein noch mit mehreren Apps auf dem iPhone herumhantieren. Und als ob das noch nicht genug wäre, gibt es natürlich noch eine ganze Reihe weiterer Heimautomatisierungs-Standards, denn viele Hersteller kochen hier nach wie vor ein eigenes Süppchen.

Der Raspberry Pi als Heimautomatisierungs-Server

Zum Glück gibt es aber auch die Software Homebridge : Das Open-Source-Projekt ist dazu ausgelegt, alle möglichen Standards so zu verbinden, dass sie mit Apples Homekit laufen. Alles, was für deren Einsatz benötigt wird, ist eine Homebridge-Zentrale – ein kleiner Rechner, auf dem Homebridge läuft, das wiederum andere Standards in Homekit „übersetzt“. Der kleine, preiswerte und stromsparende Bastelrechner Raspberry Pi eignet sich hierfür perfekt – so perfekt, dass Homebridge inzwischen eine eigene Distribution für den Mini-Rechner herausbringt: Der Raspberry Pi wird damit zum effizienten Heimautomatisierungs-Server über alle Systemgrenzen hinweg. Inzwischen kann Homebridge auch auf einem nicht mehr genutzten Mac, einem Windows- oder Linux-PC oder als Docker-Container genutzt werden – allerdings sind diese Optionen alles andere als stromsparend, weshalb sich der Pi mit seinem geringen Stromverbrauch in den meisten Fällen als optimale Lösung anbietet.

Wie Homekit und andere Smarthome-Lösungen funktionieren

Doch zunächst ein Blick auf Apples Homekit: Das Smarthome-System ist auf Einfachheit getrimmt und perfekt mit Apples Hard- und Software-Infrastruktur abgestimmt. Wie bei allen Smarthome-Lösungen wird auch bei Homekit eine sogenannte Steuerzentrale benötigt, deren einfachste (und preiswerteste) Form ein Homepod Mini ist. Auch andere Homepods und natürlich auch Apple TVs können als Homekit-Basis („Home-Hub“) arbeiten. Zum Ausprobieren kann gegebenenfalls auch ein iPad eingesetzt werden, das dann aber permanent am Stromnetz hängen muss. Ist diese Steuerzentrale im heimischen WLAN eingerichtet, können andere Geräte – smarte Steckdosen, Thermostate, Fenster- und Tür-Sensoren, Rauchmelder, Überwachungskameras und eben alles, was eine Homekit-Zertifizierung besitzt – verbunden und automatisiert werden. Die Steuerung erfolgt anschließend über die Home-App oder Siri. So weit, so einfach. Dummerweise mag HomeKit nur Geräte, die auch mit Homekit zusammenarbeiten. Alles andere braucht eine separate App, was sehr lästig sein kann.

Homebridge vereint Smarthome-Standards

Genau hier setzt Homebridge an: Die Software vereint verschiedene Smarthome-Standards und übersetzt sie für Homekit. Die Geräte melden sich beim Homebridge-Server, dieser gibt sie anschließend für das Homekit-System frei. Auf diese Weise kann die Homekit-App auch Geräte ansprechen, die eigentlich kein Homekit unterstützen, neben AVM-Smarthome-Geräten an der Fritzbox etwa auch Geräte von ZigBee, Ring, Nest, Wemo, myQ, UniFi Priotect, und viele mehr. Dafür sorgen auch über 2.000 Homebridge-Plugins, die selbst exotische Hardware ohne Weiteres ins Homekit-Netzwerk bringen können.

Die AIN wird benötigt, um Fritz-Geräte per Homebridge mit HomeKit zu verbinden
Vergrößern Die AIN wird benötigt, um Fritz-Geräte per Homebridge mit HomeKit zu verbinden

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Was wird für Homebridge benötigt?

Die Installation auf dem Raspberry Pi war ursprünglich alles andere als eine Freude. inzwischen ist sowohl der Installationsvorgang des Raspberry Pis, als auch das Setup von Homebridge deutlich einfacher zu bewerkstelligen. Hardwareseitig wird, neben einem (AVM-)Router, ein Raspberry Pi benötigt. Homebridge unterstützt alle Pis, je neuer, desto mehr Performance. Wir verwenden in diesem Artikel einen älteren Raspberry Pi 3B, da Homekit keine schnellen Schnittstellen erfordert. Zusätzlich sind natürlich eine passende Micro-SD-Karte mit mindestens 4 Gigabyte Speicher sowie ein Raspberry-Pi-Netzteil notwendig. Auch ein Ethernet-Kabel sollte zur Hand sein. Dann kann es auch schon losgehen:

 

1.     Raspberry Pi Imager laden und installieren

Der Raspberry Pi Imager ist die einfachste Möglichkeit, den Raspberry Pi zu installieren. Das praktische Tool ist für macOS, Windows und Ubuntu erhältlich: Laden Sie es herunter und kopieren Sie es in den Programme-Ordner. Dort kann es bleiben – es ist immer wieder nützlich, wenn Sie einen Raspberry Pi einrichten wollen.

Raspberry Pi Imager
Vergrößern Raspberry Pi Imager

 

2.     Homebridge auswählen

Starten Sie jetzt den Raspberry Pi Imager und klicken Sie auf „OS wählen“. Ein Menü erscheint, in dem Sie verschiedene Betriebssystem-Kategorien finden: Der Imager kann diese Betriebssysteme für den Pi herunterladen und installieren. Homebridge versteckt sich unter Other specific purpose OS -> Home assistants and home operation -> Homebridge . Klicken Sie „Homebridge“ an: Es ist jetzt unter „Betriebssystem“ eingehängt.

HomeBridge auswählen
Vergrößern HomeBridge auswählen
HomeBridge auswählen
Vergrößern HomeBridge auswählen

3.     SD-Karte auswählen

Stecken Sie jetzt die SD-Karte in Ihren Mac und klicken Sie auf „SD-Karte wählen“. Achtung: Der Imager zeigt hier alle am Mac angeschlossenen Laufwerke an, Sie müssen aufpassen, dass Sie nicht die falsche Festplatte erwischen. Einen guten Hinweis geben die Gigabyte-Größen.

SD-Karte auswählen
Vergrößern SD-Karte auswählen

4. Homebridge auf SD-Karte schreiben

Anschließend können Sie auf „Schreiben“ klicken: Der Raspberry Pi Imager warnt nun, dass alle Daten auf der Speicherkarte überschrieben werden. Bestätigen Sie das mit „Ja“. Nach Eingabe des Administrator-Passworts beginnt Raspberry Pi Imager mit dem Download und der Installation von Homebridge auf der Speicherkarte.

HomeBridge auf SD-Karte schreiben
Vergrößern HomeBridge auf SD-Karte schreiben

5. Raspberry Pi mit Homebridge fertigstellen

Das war es auch schon: Raspberry Pi Imager wirft die Speicherkarte nach dem Beschreiben automatisch aus. Sie können sie abziehen und in den Raspberry Pi stecken. Dieser benötigt für die weitere Einrichtung weder Tastatur, noch Maus – und kann sogar per WLAN betrieben werden. Stecken Sie den Pi einfach an sein Netzteil und stellen sie ihn in der Nähe des Routers auf. Nach ca. 2 Minuten Boot-Zeit ist die Homebridge ist jetzt einsatzbereit.

Raspberry Pi mit HomeBridge fertigstellen
Vergrößern Raspberry Pi mit HomeBridge fertigstellen

Homebridge per WLAN nutzen

Der Betrieb der Homebridge ist natürlich am einfachsten, wenn diese direkt per Ethernet-Kabel an der FritzBox (oder einem anderen Router) arbeitet: Dann ist das Homebridge-System sofort über die Adresse erreichbar. Wer den Pi ohne Ethernet-Verbindung zum Router nutzen möchte, muss vorher noch einen kleinen Zwischenschritt einlegen: Der Raspberry erscheint in der WLAN-Liste des Macs, iPads oder iPhones als „Homebridge WiFi Setup (SNEG)“.

Homebridge taucht für die kabellose Nutzung als WLAN-Hotspot auf
Vergrößern Homebridge taucht für die kabellose Nutzung als WLAN-Hotspot auf

 

Nach der Verbindung kann das eigentliche WLAN im Captive-Portal konfiguriert werden. Leider klappt das nicht unbedingt: Taucht das WLAN samt Captive-Portal wieder und wieder auf, muss der Pi per Ethernet verbunden werden.

 

Im Captive-Portal kann das WLAN eingerichtet werden.
Vergrößern Im Captive-Portal kann das WLAN eingerichtet werden.

Homebridge-Konfiguration aufrufen

Sobald der Homebridge-Server im Netzwerk ist, kann seine Verwaltungsoberfläche über http://homebridge.local/ im Browser aufgerufen werden. Der Standard-Benutzername lautet wie das Standard-Passwort admin . Mit einem Klick auf „Anmeldung“ ist man auch schon „drin“. Der Homebridge-Server ist betriebsbereit und wartet darauf, dass Geräte hinzugefügt werden. Übrigens: Der Homebridge-Pi ist auch per ssh pi@homebridge.local mit dem Passwort raspberry per SSH erreichbar: Hiermit kann der Pi zum Beispiel für zusätzliche Anwendungen eingerichtet oder aktualisiert werden.

Das Standard-Passwort sollte geändert werden.
Vergrößern Das Standard-Passwort sollte geändert werden.

Homebridge zur Home-App hinzufügen

Als nächstes sollte Homebridge zur Home-App hinzugefügt werden. Der Raspberry Pi verhält sich jetzt wie ein Drittgeräte-Hub innerhalb der HomeKit-App.

 

1.     Öffnen Sie die Home-App auf Ihrem iPhone oder iPad und wählen Sie hier mit Tipp auf das Plus-Symbol „Gerät hinzufügen“. 

„Gerät hinzufügen“
Vergrößern „Gerät hinzufügen“

2.     Scannen Sie anschließend den QR-Code, der Ihnen im Homebridge-Verwaltungsoberfläche angezeigt wird.

3.     Mit Tipp auf „Zu Home hinzufügen“ wird die Homebridge mit der Home-App verbunden. Möglicherweise warnt Home jetzt, dass das Gerät nicht zertifiziert sei: Tippen Sie in diesem Fall auf „Trotzdem hinzufügen“.

„Zu Home hinzufügen“
Vergrößern „Zu Home hinzufügen“

4.     Wählen Sie jetzt den Ort der Homebridge aus und tippen Sie auf „Weiter“. Der Ort ist wichtig, um die Home-Geräte zuordnen zu können.

Tippen Sie auf „Weiter“.
Vergrößern Tippen Sie auf „Weiter“.

5.     Zuguterletzt können Sie der Bridge noch einen Namen zur Identifikation innerhalb der Home-App geben und anschließend auf „Weiter“ tippen.

Auf „Weiter“ tippen.
Vergrößern Auf „Weiter“ tippen.

6.     Das war es auch schon: Homebridge ist jetzt mit der Home-App verbunden und kann verwendet werden. Geräte, die in Homebridge eingepflegt werden, erscheinen automatisch in der Home-App.-

 

Fritzbox-Plug-in für Homebridge installieren

Jetzt müssen nur noch die Fritzbox-Smarthome-Geräte zu Homebridge hinzugefügt werden, um über Homekit gesteuert werden zu können. Dazu besitzt die Software eine leistungsfähige Plug-in-Schnittstelle: Öffnen Sie die Homebridge-GUI im Browser und klicken Sie auf den Reiter „Plug-ins“. Geben Sie hier „AVM“ ein, um das passende Plug-in „Homebridge Fritz Platform“ zu finden. Mit Klick auf „Installieren“ wird das Plugin auf dem Homebridge-Server eingerichtet.

Mit wenigen Handgriffen wird Homebridge Fritz-kompatibel.
Vergrößern Mit wenigen Handgriffen wird Homebridge Fritz-kompatibel.

Zu guter Letzt: Fritz-Geräte einrichten

Anschließend kann das Homebridge-Plugin eingerichtet werden: Zunächst muss dazu die FritzBox eingepflegt werden. Dafür benötigen Sie, neben der IP-Adresse der Fritzbox (Standard: 192.178.168.1) den Benutzernamen und das Passwort. Zudem sollten auf der Fritzbox-Adminoberfläche unter Heimnetz -> Netzwerk -> Netzwerkeinstellungen die Heimnetzfreigaben aktiviert sein. Zudem sollte der verwendete Benutzer alle Zugriffsrechte besitzen.

In der FritzBox sollten diese beiden Haken aktiviert sein.
Vergrößern In der FritzBox sollten diese beiden Haken aktiviert sein.

1.     Öffnen Sie in der Homebridge-Verwaltungsoberfläche unter „Plugins“ die Einstellungen der Homebridge Fritz Platform.

Unter „Plugins“
Vergrößern Unter „Plugins“

2.     Klicken Sie hier zunächst auf „Devices“: Hier markieren Sie den Haken „Active“ und geben die Daten ihrer FritzBox ein.

„Devices“
Vergrößern „Devices“

3.     Der Router kann selber in Homekit bedient werden: Geben Sie dazu einfach unter „Options“ die benötigten Schalter an: So können Sie etwa das WLAN, den Gastzugang oder die LEDs schnell an und ausschalten. Wählen Sie dazu einfach unter „Options“ den jeweiligen Schalter und setzen Sie ihn auf „Switch“.

„Switch“
Vergrößern „Switch“

4.     Für einen ersten Test klicken Sie jetzt auf „Speichern“ und starten Homekit anschließend oben rechts mit dem Neustart-Icon neu. Dieser Schritt ist übrigens nach jeder Änderung der Konfiguration notwendig.

„Speichern“
Vergrößern „Speichern“

5.     Die Fritzbox erscheint jetzt nach ein paar Sekunden mit den gewünschten Schaltern in der Home-App. Sie können diese jetzt nach Belieben bedienen und konfigurieren.

 

Bedienen und konfigurieren.
Vergrößern Bedienen und konfigurieren.

Fritz Smart-Home-Geräte in Homebridge einrichten

Weitere Fritz-Geräte lassen sich auf die gleiche Weise einrichten: Smart-Home-Geräte werden unter „Smart Home“ in der Konfiguration der Fritz-Platform-Plug-ins eingerichtet. Wichtig ist, dass hier die AIN (eindeutige Gerätenummer) vorliegt: Diese ist auf dem Fritz-Smart-Home-Gerät aufgedruckt. Die Geräte müssen vorher ganz normal an der Fritzbox eingerichtet werden, damit Homebridge sie finden kann. Anschließend tauchen sie automatisch in der Home-App auf und können auch über das Internet gesteuert werden, immer vorausgesetzt, dass der Homebridge-Server – also der Raspberry Pi – am Router angeschlossen ist.

Achtung: Falls es nicht klappen sollte, gibt es möglicherweise noch keine Unterstützung in Homebridge für das verwendete Gerät oder die Kombi aus Fritzbox und Firmware-Version. Hier hilft es, sowohl Homebridge, als auch die Fritzbox über die jeweils integrierten Update-Routinen auf den neuesten Stand zu bringen. Gegebenenfalls ist auch ein wenig Geduld angesagt, bis die Homebridge-Community eventuelle Bugs behebt.

Unter Smart-Home können Smart-Home-Geräte eingefügt werden.
Vergrößern Unter Smart-Home können Smart-Home-Geräte eingefügt werden.

Alle Fritz-Geräte mit Homekit steuern...

Der Rest ist ein Kinderspiel: Der Raspberry Pi übernimmt die „Übersetzung“ der Fritz-Smart-Home-Komponenten für Homekit. Ist er aktiv, tauchen nun alle Fritzbox-Smarthome-Geräte automatisch in der Home-App auf und können wie native Homekit-Geräte angesteuert werden.

Öffnen Sie einfach die Home-App: Neue Geräte werden von Homebridge automatisch hinzugefügt oder nach dem Löschen entfernt. Sie können den Geräten wie für Homekit üblich Räume und Szenarien zuordnen – ganz so, als wären es „normale“ Homekit-Geräte. Damit das alles von außerhalb der Wohnung klappt, ist allerdings nach wie vor ein Homepod, ein AppleTV oder ein iPad als Homekit-Hub notwendig – hier lässt sich Apple leider nicht austricksen.

 

... und mehr

Der Clou an einem einmal korrekt aufgesetzten Homebridge-System liegt auf der Hand: Sie sind deutlich freier in der Gestaltung Ihrer Smart-Home-Umgebung und haben mit der Homekit-App trotzdem eine zentrale Anlaufstelle für alle Geräte. Da Homebridge über zahlreiche Plug-ins fast jeden denkbaren Heimautomatisierungs-Standard unterstützt, können natürlich über die AVM-Geräte hinaus auch alle denkbaren anderen Smart-Home-Komponenten eingebunden werden. Denn gerade günstigere Geräte besitzen oft keine Homekit-Schnittstelle und setzen auf andere, zum Teil offene Smart-Home-Systeme: Hier gilt es, einfach das passende Plug-in in Homebridge zu installieren und einzurichten.

 

Homebridge hilft, wenn kein Homekit möglich ist

Natürlich ist eine native HomeKit-Anbindung immer vorzuziehen: In den letzten Jahren ist die Auswahl entsprechender Geräte deutlich angewachsen und es gibt inzwischen eigentlich alle möglichen Komponenten, die direkt per Homekit ins smarte Zuhause eingebunden werden können. Wer die Wahl hat, sollte also wenn möglich zu einer nativen Homekit-Lösung greifen, denn Homebridge ist, allen Vorteilen zum Trotz, immer noch eine „Bastellösung“, bei der immer die Gefahr besteht, dass ein Gerät nicht mehr unterstützt wird. Trotzdem kann Homebridge dabei helfen, vor allem ältere oder günstigere Geräte anderer Smart-Home-Systeme – oder eben die beliebten AVM-Smart-Home-Komponenten – ins Homekit-Netz zu bringen.

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