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Mehr Leistung im privaten Netzwerk

28.06.2011 | 11:05 Uhr |

Mit ein paar Handgriffen lassen sich Sicherheit, Leistung und Komfort im privaten Netz optimieren. Wir zeigen, worauf man achten sollte

Test Apple TV: airport-extreme-neu
Vergr├Â├čern Test Apple TV: airport-extreme-neu

Das heimische Netzwerk ist die Grundlage f├╝r die Nutzung der Privatfreigabe von iTunes. Ohne Netzwerk kommen Mac, iPhone, iPad und Apple TV nicht zusammen. Bei der Planung f├Ąllt die Wahl heutzutage meist auf ein WLAN, da man sich das Strippenziehen spart. Dagegen spricht nichts, da mittlerweile die ├╝blichen Ger├Ąte alle WLAN-f├Ąhig sind. Nur auf eine angemessene WPA2-Verschl├╝sselung sollte man achten. Zum einen, um die eigenen Daten zu sch├╝tzen, aber fast noch mehr, um den Missbrauch des Netzes durch Unbefugte zu verhindern. Aus Performancegr├╝nden sollte man darauf achten, dass Strecken mit hohem Datenaufkommen, zum Beispiel f├╝r Videostreams, ein schnelles 802.11n-WLAN oder ein Kabel erhalten. Alte 802.11g-Ger├Ąte, die nur zur Fernsteuerung dienen, lagert man am besten in ein getrenntes WLAN aus.

Sicherheit mit WPA2

Um das eigene Netz vor fremdem Zugriff zu sch├╝tzen, sollte am Router die WPA2-Verschl├╝sselung aktiviert werden. Bei Apples Ger├Ąten geschieht das ├╝ber das Airport-Dienstprogramm. Nach der Anmeldung an der Apple-Basis klicken Sie auf "Airport" und darunter auf "Drahtlos". Im Men├╝ "Schutz" w├Ąhlen Sie "Pers├Ânlicher WPA2" und geben ein Passwort ein.

Umgebung checken

Gerade in Altbauten, die ohne Stahlbeton gebaut wurden, empf├Ąngt man oft die Netze der Nachbarn, was zu Verbindungsst├Ârungen f├╝hren kann. Das kostenlose Programm iStumbler ( www.istumbler.net ) zeigt Ihnen Signalst├Ąrke und Frequenzen der WLANs in Reichweite. Bei einem starken St├Ârsender lohnt es eventuell, manuell den Kanal zu wechseln und einen mit mehr Abstand zu anderen Sendern zu w├Ąhlen (im Airport-Dienstprogramm ebenfalls unter "Drahtlos").

Ger├Ąte im WLAN wecken

Die Router von Apple sind weder die g├╝nstigsten noch die vielseitigsten. Daf├╝r sind sie im Komfort schwer zuschlagen. Das macht sich auch im Team mit iTunes und Apple TV bezahlt. Time Capsule und Airport Extreme Basis k├Ânnen Ger├Ąte, die Dienste anbieten, bei Bedarf aufwecken - selbst per WLAN . Sie nutzen daf├╝r eine Funktion namens "Bonjour Sleep Proxy". Das Ger├Ąt teilt dem Router mit, was es kann und geht in den Ruhezustand. W├Ąhrenddessen vertritt es der Proxy, sodass ein Mac mit aktiver iTunes-Freigabe in der Auswahl anderer Rechner auftaucht oder ein Apple TV als iTunes-Lautsprecher. Erfolgt ein Zugriff, weckt der Router das Ger├Ąt auf und l├Ąsst es ├╝bernehmen. Voraussetzung ist Mac-OS X 10.6, die Airport-Firmware 7.4.2 und f├╝r das Wecken per WLAN ein 802.11n-f├Ąhiges Ger├Ąt.

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