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Privatsphäre, Filevault 2

26.07.2011 | 12:56 Uhr |

Privatsphäre, Filevault 2

Keine Daten an Apple übermitteln

Apple ist als Datensammler bekannt, in letzter Zeit besonders durch iOS-Geräte. Anonym erfasst der Hersteller Daten über die Nutzung seiner Hardware, Pro-gramme und weitere Informationen seiner Benutzer. Wem die Übermittlung seiner Daten an Apple nicht recht ist, der wählt in der Systemeinstellung "Sicherheit" den Reiter "Privatsphäre" und deaktiviert das Häkchen.

Keine Ortsdaten an Programmhersteller

Wer ein iPhone besitzt, kennt Ortungsdienste und Apps, die den Service nutzen. Freigegeben stellt die App den aktuellen Ort des Benutzers dar und übermittelt den oft an den Server des App-Herstellers. Das tun auch einige Mac-Programme anhand der IP-Nummer. Unter "Privatsphäre" lassen sich die Ortungsdienste allgemein oder für einzelne Programme deaktivieren.

Filevault erstmals nutzen

Mit Filevault 2 lassen sich jetzt die gesamte Festplatte des Macs sowie externe Festplatten verschlüsseln. Bis Mac-OS X 10.6 ließen sich nur die einzelnen Home-Verzeichnisse der Benutzer kodieren. Verschlüsselung und Entschlüsselung erfolgen - ist Filevault aktiviert - ohne weiteres Zutun des Benutzers. Klicken Sie auf "Filevault aktivieren", um den Schutz einzuschalten. Sind mehrere Benutzer angelegt, ist jeweils das Kennwort einzugeben.

Wiederherstellungsschlüssel

Die automatische Entschlüsselung und damit Freigabe der Daten für die Arbeit erfolgt bei eingeschaltetem Filevault nur, wenn der Benutzer sein Kennwort eingegeben hat. Hat er das vergessen, ist die neue Option über den "Wiederherstellungsschlüssel" die letzte Möglichkeit, um an die Daten zu kommen. Mithilfe des Schlüssels lässt sich das Volume dann im Notfall lesbar machen. Ist auch der Schlüssel weg, sind alle Daten verloren.

Schlüssellager

Den Wiederherstellungsschlüssel müssen Sie abschreiben und sicher aufbewahren - für den Notfall. Falls Sie zu den vergesslichen Zeitgenossen gehören, kann Apple die Aufbewahrung übernehmen. Dazu müssen Sie drei Fragen auswählen und mit passenden Antworten versehen. Wenn Sie den Schlüssel im Notfall haben wollen, rückt Apple den nur heraus, wenn Sie auf die Fragen die richtigen Antworten geben.

Verschlüsseltes Image

Meist reicht es, nur sensible Daten zu verschlüsseln. In dem Fall sind Sie mit einer verschlüsselten Image-Datei besser beraten. Öffnen Sie das Festplatten-Dienstprogramm, und legen Sie mit "Ablage > Neu > Neues Image" ein virtuelles Volume an. Wählen Sie eine passende Größe. Tipp: Ein mitwachsendes Image belegt erst Speicherplatz, wenn Dateien hinzugefügt werden. Wer auf das Volume zugreifen will, muss zum Mounten das Passwort eingeben.

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