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Robovac 30c – Smarter Saugroboter im Test

26.02.2019 | 14:48 Uhr |

Saugroboter werden immer beliebter. Eufy hat nun die dritte Generation des Robovac auf den Markt gebracht.

Die größte Neuerung dieses Modells ist eine App zur Steuerung des Saugroboters. Dazu bindet man ihn in das heimische WLAN ein, was ohne Probleme vonstatten geht. Nach der Einrichtung ist er nun aus dem Internet erreichbar und lässt sich somit auch bequem von unterwegs starten.

In der App lassen sich verschiedene Reinigungsmodi ansteuern. Im Automatikmodus reinigt der Staubsauger normal gründlich, im Schnellreinigungsmodus fährt er innerhalb von 30 Minuten durch die Wohnung und reinigt sie in der Zeit. Ein weiterer Modus ist der Kantenreinigungsmodus, bei welchem der Robovac die Kanten der Wohnung abfährt. Zu guter Letzt wäre noch der Kreismodus zu nennen, in diesem zieht der Staubsauger an einer bestimmten Stelle einen intensiven größer werdenden Kreis von zirka einem Meter Radius. Alle Modi sind auch über die mitgelieferte Fernbedienung ausführbar. Innerhalb der Eufy App lässt sich ein Zeitplan erstellen, an welchen Tagen zu welcher Uhrzeit er reinigen soll. Außerdem lässt er sich über einen Knopfdruck bequem zur Ladestation zurückschicken. Er besitzt drei verschiedene Reinigungsstufen. Zum einen den Normalmodus, dazu den BoostIQ Modus und den Maximal-Modus.

Vorsichtig, aber nicht immer gründlich

Der 30c geht vorsichtig ans Werk und erkennt Hindernisse meist rechtzeitig und umfährt diese. Zudem arbeitet er angenehm leise. Im Lieferumfang liegen neben Ersatzfiltern und Bürsten, Kabelbindern, Fernbedienung und Ladestation auch Klebestreifen für den Boden. Mit diesen lassen sich Zonen definieren, aus welchen er sich raushalten soll. Die Klebestreifen erkennt er durch seine Sensoren. Neben den Sensoren auf der Unterseite befindet sich in Fahrtrichtung noch ein Bumper, durch welchen er Hindernisse erkennen kann. Geht der Akku dem Ende zu, fährt er selbstständig zurück zur Ladestation. Dies funktionierte in unserem Langzeittest ohne Probleme. Die Ladestation braucht laut Anleitung nach links und rechts einen Meter und nach vorne zwei Meter Platz, damit der Robovac 30c richtig einparken kann. Dies war in unserem Test allerdings nicht notwendig. Allerdings lässt sich der Roboter auch bequem über das mitgelieferte Ladekabel direkt laden. Der Akkuzustand ist dabei über die App abrufbar. Anker verspricht eine Laufzeit von etwa 100 Minuten, was unser Test in etwa bestätigen konnte. Bei leerem Akku muss der Roboter für rund fünf Stunden an die Ladestation für eine volle Ladung.

Die Reinigung des Roboters ist einfach: Der Staubbehälter lässt sich einfach in den Mülleimer ausleeren, mit einem Lappen lässt sich einfach über den Filter, den Behälter und die Infrarotsensorik wischen.

Einziger Nachteil des Eufy Robovac 30c ist, dass er recht chaotisch unterwegs ist. Leider besitzt er zu wenige Sensoren, um den Raum zu vermessen und weiß somit nicht, wo er sich befindet. Dies bedeutet in der Praxis, dass er öfter über die gleichen Stellen fährt und dafür einige Stellen ungereinigt bleiben.

Fazit

Trotz seiner kleinen Schwächen geben wir für den Roboter eine klare Kaufempfehlung, da der Preis von 270 € sehr vernünftig ist.

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