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Sicherer surfen mit 1Password

27.10.2009 | 14:34 Uhr |

Sicherer surfen mit 1Password

Deshalb empfehlen wir für Banken doch den Rückgriff auf den Namen der Internet-Seite.
Vergrößern Deshalb empfehlen wir für Banken doch den Rückgriff auf den Namen der Internet-Seite.

Eine Alternative, die wir allerdings nur mit Firefox empfehlen können, ist die Software 1Password. 1Password lässt sich mit Safari nutzen, doch der Hersteller verwendet dafür eine Hintertür, die Apple häufig (praktisch bei jedem Update von Safari) schließt – ohne ein Update für 1Password lassen sich dann die Kennworte in Safari nicht mehr nutzen.

1Password installiert im Browser ein Plug-in, das die Eingabe von Benutzername und Kennwort erleichtert. Wenn man zum Beispiel statt der Internet-Adresse www.t-mobile.de die IP-Adresse (193.254.151.164) anwählt, läuft man nicht Gefahr, an eine gefälschte Seite zu geraten. Diese IP-Adresse ist eine weltweit einmalige und fest zugewiesene Rechneradresse, die sich nicht ändert und auch nicht fälschen lässt. Herausfinden lässt sich die IP-Adresse mit dem Netzwerkdienstprogramm. Wechselt man dort in den Abschnitt "Lookup", kann man die Internet-Adresse oben eintippen und erhält unten die numerische Form. Diese Nummer aus vier Teilen wählt man dort aus und kopiert sie in die Adresszeile des Browsers.

Safari öffnet ein Fenster und fragt, ob man die Kennworte sichern möchte und speichert sie anschließend im Schlüsselbund.
Vergrößern Safari öffnet ein Fenster und fragt, ob man die Kennworte sichern möchte und speichert sie anschließend im Schlüsselbund.

Ist man auf der gewünschten Internet-Seite gelandet, gibt man wie gewohnt Benutzername und Kennwort ein. Wer 1Password verwendet, erhält eine zusätzliche Zeile im Browser eingeblendet, in der die Software fragt, ob und unter welchem Namen die Anmeldedaten im Schlüsselbund gespeichert werden sollen.

So lässt sich prinzipiell mit allen wichtigen Internet-Seiten verfahren. Wenn man in den Lesezeichen statt des Namens die IP-Adresse einträgt, bekommt man nach der ersten Einrichtung so gut wie nichts mit.

Bei Internet-Seiten von Banken verhält sich das ganze allerdings ein wenig anders. Oft setzen die Banken voraus, dass man den Namen in der Adresszeile einträgt. Andernfalls werden die digitalen Zertifikate, mit deren Hilfe sich der Internet-Server einer Bank eindeutig ausweist, vom Browser als ungültig eingestuft. Da sich aber auch die IP-Adressen beim Online-Banking nicht verändern, kann man die Warnmeldung ignorieren. Wir empfehlen deshalb, die Internet-Seiten von Banken mit der normalen Internet-Adresse aufzurufen und somit auf das Zertifikat zu achten – in Safari sieht man das Zertifikat, wenn man auf das kleine Schloss rechts oben im Browserfenster klickt.

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