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Software für den Mac: So sparen Sie als Student

05.11.2021 | 08:00 Uhr | Jan Schaller,

Als Student muss man häufig mit einem engen Budget kalkulieren. Für Apple-Geräte wie den Mac oder das iPad gibt es häufig Studenten-Angebote, doch auch bei der dazugehörigen Software lässt sich sparen.

Was wäre ein Computer ohne Software? Genau: nichts. Nun gibt es zwar ein schier unerschöpfliches Reservoir an kostenloser Software und vieles davon ist auch extrem gut. Allerdings stößt man auch irgendwann an Grenzen. Microsoft Office ist ein Beispiel, welches wohl jeder kennt. Zum Glück gibt es für Studenten viele Möglichkeiten, auch bei Software kräftig zu sparen.

Die erste Option, die man als Student immer prüfen sollte, ist das Software-Angebot der eigenen Universität. Mit etwas Glück sind hier richtig brauchbare Angebote dabei. Häufig ist zum Beispiel Microsofts Office Suite beziehbar.

Setapp - die besten Mac-Apps in einem Paket

Um diese Angebote zu nutzen, muss man sich im Normalfall einfach auf dem jeweiligen IT-Portal der Uni umschauen. Die Software-Lizenz ist dann an die eigene Uni-Mailadresse gebunden. Im Fall von Microsoft Office kann man so – immer vorausgesetzt, die eigene Uni ist mit an Bord – den kompletten Preis für ein Jahr sparen. Nach einem Jahr muss man meist wieder den Nachweis erbringen, noch Student an dieser Universität zu sein.

Oft gibt es zusätzlich die Möglichkeit, etwas weniger bekannte Software dauerhaft zu beziehen. Klassiker sind hier Programme zur Literaturverwaltung wie Citavi oder Endnote, aber auch Antiviren-Software. Was genau angeboten wird, ist natürlich immer von der jeweiligen Hochschule abhängig. Ein Blick lohnt sich aber auf jeden Fall.

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Flatrate-Sparen mit Setapp

Das beste Software-Angebot, das ich bisher finden konnte, ist Setapp . Man kann sich das ganze wie eine Art Netflix für Apps vorstellen. Man bezahlt eine monatliche Summe (im Normalfall 9,99 US-Dollar pro Monat plus Mehrwertsteuer) und erhält Zugang zu mittlerweile sage und schreibe über 150 Programmen. Natürlich wird man nur einen Bruchteil hiervon benötigen. Das Angebot ist aber sehr vielfältig aufgestellt und, selbst wenn man nur wenige Apps nutzt, spart man eine Menge.

Es ist nämlich beileibe nicht so, dass nur B-Ware angeboten wird. Eines der bekanntesten Programme ist die Schreibsoftware Ulysses. Das kostet normalerweise 4,99 € im Abomodell pro Monat. Bei Setapp ist es bereits im Preis inbegriffen. Überdies finden sich viele weitere spannende Apps, beispielsweise Goodtask, Bartender, iThoughtsX, Busycal, Clean My Mac, PDFpen oder die Projekt-Management-Software Merlin Project Express.

Noch besser wird das Angebot, wenn man das Angebot für Studenten betrachtet. Hier halbieren sich nämlich die Kosten auf 4,99 US-Dollar pro Monat plus Mehrwertsteuer. Allerdings ist der Nachlass auf einige spezielle Bildungsdomains begrenzt wie @edu oder @as.uk. Solche Mailadressen werden in Deutschland die wenigsten haben. Zum Glück kann man Setapp auch eine Mail schreiben, um einen persönlichen Rabatt zu beantragen. Auf diesem Weg sollte es relativ einfach möglich sein, Setapp den eigenen Anspruch deutlich zu machen.

Natürlich hat ein Modell wie Setapp auch Tücken. Es kann immer passieren, dass Software plötzlich nicht mehr im Leistungsumfang inbegriffen ist, weil Entwickler ihr Einverständnis zurückziehen. Das ist sicher ein Risiko, welches es zu bedenken gilt. Dennoch bekommt man hier für umgerechnet etwa 60 € im Jahr ein buntes Paket an Software. Mit Sicherheit ein Angebot, das sich sehen lassen kann.

Die neue Welt der Software-Services

Günstigerer Laptop, verbilligte Software — was fehlt noch? Richtig! Die vielen kleinen Services und Dienstleistungen, die wir mittlerweile tagtäglich beziehen. Spotify, Netflix und wie sie nicht alle heißen.

Kaum jemand kommt noch ohne sie aus, aber natürlich fressen diese Anbieter auch das monatliche Budget auf. Hier zehn Euro, dort einen Fünfer und, und, und. Zum Glück können Studenten auch hier oftmals sparen — meist über den weiter oben bereits genannten Anbieter Unidays.

Setapp - die besten Mac-Apps in einem Paket

Für fast jeden Studenten dürfte Musik unerlässlich sein und da kommen dann plötzlich die großen Anbieter wie Spotify oder Apple Music ins Spiel. Und es ergibt auch Sinn: Wer sich auch nur ein reguläres Album im Monat kauft, gibt schon mehr Geld aus, als für ein Spotify-Abo. Umso besser, dass Studenten hier ganze 50 Prozent sparen können.

Dazu müsst Ihr einfach nur auf die entsprechende Seite von Spotify gehen und euch dort mit eurem Spotify-Account anmelden. Danach folgt dann die Überprüfung durch Unidays. Das funktioniert in der Regel problemlos. Sollte es doch einmal nicht auf Anhieb funktionieren, kann man es einfach erneut probieren. Ist dann der eigene Status als Student bestätigt, wird ab der nächsten Rechnung nur noch die Hälfte, also 4,99 € pro Monat berechnet. Das Ganze funktioniert auch, wenn man schon Spotify-Premium-Kunde ist. Eine erneute Prüfung des Studentenstatus wird übrigens erst nach einem Jahr fällig. Wer also bald das Studium geschafft hat und sich exmatrikuliert, sollte diesen Vorteil ruhig noch mitnehmen.

Für Apple Music gilt im Übrigen genau das Gleiche. Auch hier prüft Unidays den Studentenstatus, auch hier halbiert sich der Preis auf 4,99 € im Monat.

Ein weiterer Dauerbrenner unter Studenten ist Netflix. Allerdings kann man hier nicht extra sparen. Der kalifornische Streaming-Anbieter hat zwar verschiedene Abo-Modelle im Angebot, aber keine zusätzliche Vergünstigung für Studenten. Aber natürlich spricht nichts dagegen ein geteiltes Konto kreativ zu nutzen. Ein Netflix-Konto kann problemlos mit bis zu vier Profilen genutzt werden und das ohne, dass alle Personen mit Zugangsdaten unter einem Dach wohnen müssen. Für WGs ist dieses Modell also selbst dann noch spannend, wenn mal ein Mitbewohner auszieht.

Deutlich spendabler zeigt sich hier ein Konkurrent von Netflix: Amazon. Amazon tut fast alles, um sein Prime-Abo an seine Kunden zu verkaufen und packt einiges rein: kostenlose Lieferung, ein Videostreaming-Service, Musik-Streaming, die Kindle-Leihbücherei, Speicherplatz für Fotos in der Amazon-Cloud und noch einiges mehr. Der Clou: Für ein Jahr kann man dieses Angebot als Student völlig kostenfrei nutzen. Das Kalkül dahinter ist natürlich klar. Wenn man sich erst mal an die vielen schönen Services gewöhnt hat, möchte man nicht mehr darauf verzichten und wird auch weiterhin Amazon-Prime-Kunde bleiben. Zunächst aber hat man nichts zu verlieren und auch nach dem ersten kostenfreien Jahr muss man nur die Hälfte des regulären Preises zahlen: 34 € statt der üblichen 69 € im Jahr. Ein weiteres Plus: Andere Personen, die im gleichen Haushalt wohnen, können auch versandkostenfrei bei Amazon bestellen. Ebenfalls ideal für WGs.

Ein paar Geheimtipps zum Schluss

Wem das alles noch nicht reicht, der kann sich auch auf diversen Sparseiten umschauen, die sich nicht explizit an Studenten richten, beispielsweise Mydealz . Ein Geheimtipp für Software ist der Anbieter Stacksocial . Dort findet man verschiedene Kategorien für vergünstigte Software und Services. Und auch unsere Schwesterpublikation PC-Welt berichtet immer über aktuelle Sonderangebote für Hard- und Software, für Sie zusammengefasst auf dieser Seite.

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