2020038

Backup mit Time Machine: So sichert man seine Daten gegen Verlust

28.11.2018 | 16:00 Uhr |

Mit Time Machine verfügt das Mac-Betriebssystem über ein leicht zu bedienendes Werkzeug, um Sicherungskopien der Dokumente und des Systems anzulegen und diese auch wieder zurückzuholen.

Daten können verloren gehen, weil man sie versehentlich löscht, oder weil durch einen Fehler in der Software oder der Hardware der Datenträger nicht mehr zugänglich ist. Ohne Backup ist es dann im Zeitalter von fest eingebauten und/oder verschlüsselten SSDs in der Regel nicht möglich, wieder an diese Objekte zu gelangen. Time Machine macht es aber sehr leicht, regelmäßig ein Backup zu erstellen. Außerdem speichert Time Machine in lokalen Schnappschüssen für jeweils 24 Stunden den Zustand des Datenspeichers, sodass man schnell zu einer vorhergehenden Version zurückkehren kann.

Backup aktivieren

Schließt man eine Festplatte oder SSD das erste Mal an einen Mac an, auf dem Time Machine noch nicht aktiviert ist, öffnet sich ein Dialogfenster und man wird gefragt, ob man das Medium für Time Machine verwenden möchte. Mit einem Klick auf „Als Backup-Volume verwenden“ öffnet sich die Systemeinstellung „Time Machine“ und die Festplatte oder SSD wird für Time Machine aktiviert. Sofern man nun nichts weiter unternimmt, beginnt das erste Backup automatisch nach zwei Minuten. Sollte der Datenträger in einem nicht von Time Machine unterstützten Format eingerichtet sein, öffnet sich zuerst ein weiteres Dialogfenster mit dem Hinweis auf das inkompatible Format. Ein Klick auf „Löschen“ formatiert dann den Datenträger für Time Machine, eventuell vorhandene Daten gehen dabei verloren. Time Machine versteht sich nur auf das Format „Mac OS Extended (Journaled)“, sowohl in der normalen Version als auch derjenigen mit der Berücksichtigung von Groß- und Kleinschreibung. Als Partitionstabelle ist „GUID“ die richtige Wahl, falls man den Datenträger selbst mit dem Festplattendienstprogramm formatieren möchte.

Schließt man eine neue Festplatte oder SSD an den Mac an, fragt Time Machine, ob sie für das Backup verwendet werden soll.
Vergrößern Schließt man eine neue Festplatte oder SSD an den Mac an, fragt Time Machine, ob sie für das Backup verwendet werden soll.

Öffnet sich beim Anschließen des neuen Backup-Mediums das Fenster zur Aktivierung von Time Machine nicht automatisch, öffnet man die Systemeinstellung „Time Machine“, klickt dort auf „Volume auswählen“, markiert unter „Verfügbare Volumes“ das Medium, auf dem das Backup gespeichert werden soll, und klickt auf „Volume verwenden“. Anschließend startet das erste Backup ebenfalls automatisch nach zwei Minuten. Auch in diesem Fall gibt es einen Hinweis, wenn die Formatierung der Festplatte oder SSD nicht mit Time Machine kompatibel ist, und man kann das Medium formatieren.

Hat das neue Backup-Medium nicht das richtige Dateisystem, kann Time Machine es im richtigen Format einrichten.
Vergrößern Hat das neue Backup-Medium nicht das richtige Dateisystem, kann Time Machine es im richtigen Format einrichten.

Was sichert Time Machine?

Sofern man nichts anderes einstellt, sichert Time Machine mit Ausnahme von Cache-Dateien alle Daten, die sich auf dem internen Datenträger des Mac befinden, also auch System und Programme. Das ermöglicht es im Falle eines gravierenden Problems, System, Programme und sämtliche Daten aus dem Backup wiederherzustellen. Nach der ersten Sicherungskopie überträgt Time Machine jede Stunde nur noch die Daten, die sich geändert haben oder neu hinzugekommen sind. Ältere Versionen von Dokumenten werden aber nicht überschrieben, und auf dem Mac gelöschte Dateien werden auch nicht aus dem Backup entfernt, sodass man sowohl frühere Versionen eines Dokuments als auch versehentlich gelöschte Objekte aus der Sicherungskopie wieder zurückholen kann. Damit sich das Backupmedium nicht zu schnell füllt, fasst Time Machine nach 24 Stunden die stündlichen Sicherungskopien zu einer Tageskopie zusammen, und nach einem Monat die Tageskopien zu einer Wochenkopie. Die Wochenkopien werden so lange aufbewahrt, bis die Backup-Platte voll ist. Dann löscht Time Machine die ältesten Sicherungskopien.

Time Machine sichert automatisch jede Stunde, wenn die automatische Sicherung aktiviert ist.
Vergrößern Time Machine sichert automatisch jede Stunde, wenn die automatische Sicherung aktiviert ist.

Damit Time Machine automatisch sichern kann, muss „Automatische Datensicherung“ in der Systemeinstellung „Time Machine“ markiert sein, was standardmäßig der Fall ist. Man muss diese Einstellung jedoch nicht deaktivieren, wenn man das Backup-Medium vom Mac trennt, was bei einem mobilen Mac ja häufiger der Fall ist. Time Machine wartet dann so lange, bis das Medium wieder verfügbar ist. Bei einem mobilen Mac sichert Time Machine zudem standardmäßig nur dann, wenn das Macbook an das Netzteil angeschlossen ist. Soll die Sicherung auch im Batteriebetrieb erfolgen, aktiviert man in der Systemeinstellung von Time Machine „Backup während Batteriebetrieb durchführen“ unter „Optionen“. Außerdem kann Time Machine auch sichern, wenn sich der Mac im Ruhezustand befindet. Dazu markiert man „Die Option ‚Power Nap‛ bei angeschlossenem Netzteil“ in der Systemeinstellung „Energie sparen“ unter „Netzteil“. Im Batteriebetrieb arbeitet Time Machine grundsätzlich nicht, wenn der Mac schläft.

Bei einem Macbook erstellt Time Machine das Backup dann, wenn das Sicherungsmedium verfügbar ist.
Vergrößern Bei einem Macbook erstellt Time Machine das Backup dann, wenn das Sicherungsmedium verfügbar ist.

Backup einstellen

Sind an den Mac externe Medien (Festplatten, SSDs, USB-Sticks) angeschlossen, wird deren Inhalt standardmäßig nicht von Time Machine gesichert. Nur Speicherkarten, die im SD-Karten-Steckplatz eingesteckt sind, berücksichtigt Time Machine von sich aus. Um auch externe Medien zu sichern, öffnet man die Systemeinstellung „Time Machine“, klickt auf „Optionen“, markiert den Datenträger in der Liste „Folgende Objekte nicht sichern“, klickt auf das Minuszeichen, um ihn aus der Liste zu entfernen, und abschließend auf „Sichern“. Es lassen sich auch Objekte der Liste mit den nicht zu sichernden Elementen hinzufügen, wozu man auf das Plussymbol klickt, einen Ordner oder ein Laufwerk auswählt und dann auf „Ausschließen“ klickt.

Laufwerke und Ordner, die nicht gesichert werden sollen, legt man in den Optionen von Time Machine fest.
Vergrößern Laufwerke und Ordner, die nicht gesichert werden sollen, legt man in den Optionen von Time Machine fest.

Sinnvoll ist es, in der Systemeinstellung die Option „Time Machine in der Menüleiste anzeigen“ zu aktivieren. Klickt man dann in der Menüleiste auf das Time-Machine-Symbol, blendet sich ein Menü ein, in dem ganz oben der Zeitpunkt des letzten Backups angezeigt wird. Außerdem lässt sich mit „Backup jetzt erstellen“ ein Sicherungsvorgang manuell starten, und man kann über das Menü die Systemeinstellung „Time Machine“ öffnen und mit „Time Machine öffnen“ die Umgebung zur Datenwiederherstellung starten.

Über das Time-Machine-Menü lässt sich ein Backup manuell starten sowie Time Machine zur Wiederherstellung aufrufen.
Vergrößern Über das Time-Machine-Menü lässt sich ein Backup manuell starten sowie Time Machine zur Wiederherstellung aufrufen.

Backup verschlüsseln

Möchte man sicherstellen, dass niemand auf die Daten im Backup zugreifen kann, lässt sich dieses verschlüsseln. Die Verschlüsselung aktiviert man entweder im Dialogfenster, das sich beim ersten Anschließen des Backup-Mediums einblendet, oder wenn man in der Systemeinstellung „Time Machine“ ein neues Backup-Medium auswählt. Um die Backup-Verschlüsselung nachträglich auf einer am Mac angeschlossenen Festplatte oder SSD einzuschalten, öffnet man die Systemeinstellung „Time Machine“, klickt auf „Volume auswählen“, markiert das Backup-Medium unter „Backup-Volumes“ und klickt auf „Volume entfernen“. Anschließend markiert man das Medium unter „Verfügbare Volumes“ und kann nun „Backups verschlüsseln“ aktivieren. In allen Fällen muss man nun ein Passwort vergeben, es zur Kontrolle nochmals eintippen und wird auch genötigt, eine Merkhilfe einzutippen, bevor man „Volume verschlüsseln“ ankreuzen kann. Das Passwort muss man sich gut merken oder an einem sicheren Ort aufbewahren. Bei der Merkhilfe genügt eine einzige Zahl oder ein Buchstabe, wenn man sie nicht wirklich verwenden möchte.

Ein Backup lässt sich auch verschlüsseln, das Passwort darf man aber nicht vergessen.
Vergrößern Ein Backup lässt sich auch verschlüsseln, das Passwort darf man aber nicht vergessen.

Schließt man das verschlüsselte Backup an den Mac an, öffnet sich ein Fenster zur Eingabe des Passworts. Erst nach dem Eintippen wird das Volume aktiviert. Man kann dann das Passwort auch im Schlüsselbund ablegen lassen. Alle Daten auf dem Backup sind schreibgeschützt und lassen sich nicht verändern. Man kann jedoch eine Kopie auf dem Mac erstellen. Das ist aber bei allen Time-Machine-Backups so, unabhängig davon, ob das Backup verschlüsselt ist oder nicht. Um Daten aus einem Backup zurückzuholen, ist es jedoch auf jeden Fall besser, wenn man Time Machine zur Datenwiederherstellung verwendet.

Um auf das Backup-Medium zuzugreifen, muss man das Passwort eintippen.
Vergrößern Um auf das Backup-Medium zuzugreifen, muss man das Passwort eintippen.

Daten wiederherstellen

Für die Wiederherstellung einzelner Dateien ruft man im Finder „Time Machine öffnen“ im Time-Machine-Menü auf oder startet das Programm Time Machine, das man im Ordner „Programme“ findet. Der Bildschirm wechselt dann zur Oberfläche von Time Machine. In der Mitte des Bildschirms ist das zuvor im Finder geöffnete Fenster zu sehen. War vorher nur der Schreibtisch eingeblendet, wird sein Inhalt nun in einem Finder-Fenster dargestellt. Hinter dem vordersten Fenster sind verdeckt weitere Fenster angeordnet, nur die Titelleisten sind zu sehen. Rechts am Bildschirmrand ist eine Zeitleiste zu finden, und rechts neben dem Fenster zwei Pfeilsymbole. Zwischen diesen wird ein Datum eingeblendet, das jeweils anzeigt, zu welchem Zeitpunkt der momentan im Fenster dargestellte Inhalt gesichert wurde.

Über die Zeitleiste von Time Machine kann man schnell auch auf ältere Sicherungskopien zugreifen.
Vergrößern Über die Zeitleiste von Time Machine kann man schnell auch auf ältere Sicherungskopien zugreifen.

Um die Dateien zu finden, die man wiederherstellen möchte, begibt man sich auf eine Art Zeitreise. Entweder bewegt man den Mauszeiger an den rechten Bildschirmrand und klickt dann in der Zeitleiste auf ein bestimmtes Datum. Oder man blättert mithilfe der Pfeiltasten durch die Fenster oder klickt auf die Titelleiste eines der verdeckten Fenster. Man kann zudem wie im Finder jeden anderen Ordner öffnen oder über das Suchfeld des Fensters nach einem Objekt suchen und dann diesen Ordner oder das Suchergebnis durchblättern. Hat man das gewünschte Objekt gefunden, markiert man es und klickt auf „Wiederherstellen“. Um sicher zu gehen, dass man die richtige Datei gefunden hat, lässt sich der Inhalt der meisten Dateien zuvor in Quickview vergrößert darstellen, wozu man die Datei markiert und die Leertaste drückt. Die wiederhergestellte Datei wird im selben Ordner abgelegt, an dem sie zuvor gespeichert war. Ist dort schon ein Dokument mit demselben Namen vorhanden, kann man dieses durch die wiederhergestellte Version ersetzen beziehungsweise beide Versionen oder das Original (das ist in diesem Fall die aktuelle Version) behalten. Es ist zu empfehlen, hin und wieder Time Machine aufzurufen und anhand einiger Dateien zu testen, ob die Wiederherstellung klappt.

Beim Wiederherstellen von Dokumenten lässt sich die neue Version überschreiben, oder man kann beide Varianten behalten.
Vergrößern Beim Wiederherstellen von Dokumenten lässt sich die neue Version überschreiben, oder man kann beide Varianten behalten.

Lokale Schnappschüsse

Seit der Einführung von Apples neuem Dateisystem APFS (Apple File System) und von macOS High Sierra sichert Time Machine nicht nur auf ein externes Medium, sondern legt außerdem lokale Schnappschüsse auf dem internen Datenträger an, sofern dieser im Format APFS eingerichtet ist, was bei allen aktuellen Macs mit SSD-Datenspeicher immer der Fall ist. Einen lokalen Schnappschuss erstellt Time Machine jeweils vor jeder Datensicherung sowie vor einem Systemupdate. Auch wenn das Backup-Laufwerk nicht angeschlossen, erstellt Time Machine lokale Schnappschüsse, wenn die automatische Datensicherung aktiviert ist. Ein Schnappschuss wird für 24 Stunden aufbewahrt und dann automatisch gelöscht. Bei mobilen Macs muss „Backup während Batteriebetrieb durchführen“ aktiviert sein, um lokale Schnappschüsse auch ohne Anschluss ans Netzteil zu machen.

In den lokalen Schnappschüssen speichert Time Machine jeweils den aktuellen Zustand des internen Datenträgers.
Vergrößern In den lokalen Schnappschüssen speichert Time Machine jeweils den aktuellen Zustand des internen Datenträgers.

Man muss sich aber nicht sorgen, dass die SSD des Mac durch die Schnappschüsse nun schnell zu voll wird. Denn Time Machine legt sie nur an, wenn genügend Speicherplatz verfügbar ist und löscht sie, wenn der von ihnen belegte Platz benötigt wird. Wählt man im Festplattendienstprogramm das Startvolume aus, sieht man bei „Verfügbar“ in Klammern einen Wert mit der Bezeichnung „löschbar“. Das ist der Speicherplatz, der bei Bedarf freigegeben werden kann. Auch im Informationsfenster des internen Datenträgers wird diese Information angezeigt. Ein Schnappschuss umfasst wie das Backup auf einem externen Medium jeweils den aktuellen Datenbestand des internen Datenspeichers, ohne jedoch Kopien der Daten anzulegen. Im Schnappschuss werden jeweils nur Verweise auf die Originale gespeichert, er benötigt also kaum Speicherplatz. Löscht man jedoch Dateien, werden die Originale nicht sofort entfernt, sondern so lange aufbewahrt, wie noch ein Schnappschuss auf sie verweist. Das sind dann die Daten, die als „löschbar“ vom System vorgemerkt sind. Das hat zur Folge, dass sich der angezeigte freie Speicherplatz nicht sofort vergrößert, wenn man große Dateien löscht. Änderungen an einem Dokument werden vom Dateisystem APFS unabhängig vom Original gespeichert. Das erspart Speicherplatz, da nicht eine vollständige Kopie des geänderten Originals gespeichert wird, sondern nur die Abweichungen vom Original. Auch wenn man eine Datei kopiert, ist sie trotzdem nur einmal vorhanden. Es gibt nur zwei unabhängige Verweise auf sie.

Gelöschte Dateien verbleiben so lange verfügbar, wie ein lokaler Schnappschuss auf sie verweist. Bei Platzbedarf kann sie das System aber löschen.
Vergrößern Gelöschte Dateien verbleiben so lange verfügbar, wie ein lokaler Schnappschuss auf sie verweist. Bei Platzbedarf kann sie das System aber löschen.

Durch die Schnappschüsse ist es zudem möglich, zu einer versehentlich gelöschten Datei oder zum Original eines veränderten Dokuments zurückzukehren, wenn das Medium mit dem Backup nicht verfügbar ist. Dazu startet man Time Machine wie beim Wiederherstellen von Daten aus einem Backup. Eine dunklere Färbung der Titelleiste eines verdeckten Fensters zeigt dann jeweils einen Schnappschuss an. Navigiert man über die Pfeiltasten, gelangt man ebenfalls zum nächsten verfügbarem Schnappschuss. Nun kann man eine versehentlich gelöschte Datei oder die ältere Version eines Dokuments markieren und auf „Wiederherstellen“ klicken. Ohne externes Backup hat man aber maximal nur einen Zeitraum von 24 Stunden zur Verfügung, um Dokumente zurückzuholen.

Auch aus einem Schnappschuss lassen sich versehentlich gelöschte Dokumente wiederherstellen.
Vergrößern Auch aus einem Schnappschuss lassen sich versehentlich gelöschte Dokumente wiederherstellen.

System wiederherstellen

Mithilfe eines Time-Machine-Backups lässt sich auch eine frühere Version des gesamten Datenträgers wiederherstellen. Dazu startet man den Mac von der Recovery-Partition, indem man beim Neustart cmd-R gedrückt hält. Im sich öffnenden Fenster wählt man „Aus Time-Machine-Backup wiederherstellen“ aus, klickt auf „Fortfahren“, liest sich die Anweisungen durch, klickt nochmals auf „Fortfahren“ und kann dann im Fenster „Wiederherstellungsquelle“ das Medium mit dem Backup auswählen. Nun werden alle verfügbaren Backups aufgelistet und man wählt das gewünschte aus. Nach dem Klick auf „Fortfahren“ werden die Daten auf dem internen Datenträger des Mac durch die Daten aus dem Backup ersetzt.

Startet man von der Recovery-Partition, lässt sich der interne Datenträger aus einem Time-Machine-Backup wiederherstellen.
Vergrößern Startet man von der Recovery-Partition, lässt sich der interne Datenträger aus einem Time-Machine-Backup wiederherstellen.

Im Fenster „Wiederherstellungsquelle“ wird außer dem externen Backup-Medium auch der interne Datenträger des Mac aufgelistet. Wählt man diesen aus, erscheint eine Liste mit allen verfügbaren lokalen Schnappschüssen. Markiert man einen der Schnappschüsse und klickt auf „Fortfahren“, wird nach einer Nachfrage, die man noch bestätigen muss, der interne Datenträger auf den Zustand dieses Schnappschusses zurückgestellt. Das geht in sehr kurzer Zeit, da weder Daten gelöscht noch kopiert werden müssen, da die Originale ja noch alle vorhanden sind. Dieses Vorgehen eignet sich insbesondere dazu, nach einem Systemupdate schnell zur vorherigen Version zurückzukehren. Denn bevor die Systemaktualisierung ihre Arbeit aufnimmt, erstellt sie zuvor einen Schnappschuss des aktuellen Zustands des internen Datenträgers, den man dann für die Wiederherstellung auswählen kann. Länger als 24 Stunden darf man damit aber nicht warten, da sonst der Schnappschuss nicht mehr verfügbar ist. Sicherheitshalber sollte man vor einem größeren Systemupdate aber noch ein normales Backup auf einem externen Medium erstellen, wobei ebenfalls ein lokaler Schnappschuss angelegt wird.

Ein Schnappschuss ermöglicht es, schnell zu einem früheren Zustand des Systems zurückzukehren.
Vergrößern Ein Schnappschuss ermöglicht es, schnell zu einem früheren Zustand des Systems zurückzukehren.

Macwelt Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2020038