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Backup mit Time Machine: So sichert man seine Daten gegen Verlust

13.04.2021 | 16:30 Uhr | Thomas Armbrüster

Mit Time Machine verfügt das Mac-Betriebssystem über ein leicht zu bedienendes Werkzeug, um Sicherungskopien der Dokumente und des Systems anzulegen und diese auch wieder zurückzuholen.

Daten können verloren gehen, weil man sie versehentlich löscht, oder weil durch einen Fehler in der Software oder der Hardware der Datenträger nicht mehr zugänglich ist. Ohne Backup ist es dann im Zeitalter von fest eingebauten und/oder verschlüsselten SSDs in der Regel nicht möglich, wieder an diese Objekte zu gelangen. Time Machine macht es aber sehr leicht, regelmäßig ein Backup zu erstellen. Außerdem speichert Time Machine in lokalen Schnappschüssen für jeweils 24 Stunden den Zustand des Datenspeichers, sodass man schnell zu einer vorhergehenden Version eines Dokuments zurückkehren kann, wenn das Backup-Medium momentan nicht verfügbar ist.

Inhalt

Backup mit Time Machine aktivieren

Was sichert Time Machine?

Backup einstellen

Backup verschlüsseln

Daten wiederherstellen

Lokale Schnappschüsse

System wiederherstellen

Backup mit Time Machine aktivieren

Schließt man eine Festplatte oder SSD an einen Mac an, auf dem Time Machine noch nie aktiviert war, öffnet sich ein Dialogfenster und man wird gefragt, ob man das Medium für Time Machine verwenden möchte. Mit einem Klick auf „Als Backup-Volume verwenden“ öffnet sich die Systemeinstellung „Time Machine“ und die Festplatte oder SSD wird für Time Machine aktiviert. Sofern man nichts weiter unternimmt, beginnt das erste Backup automatisch nach zwei Minuten. Sollte der Datenträger in einem nicht von Time Machine unterstützten Format eingerichtet sein, wird dieser von Time Machine neu formatiert, alle vorhandenen Daten gehen dabei verloren. Bis einschließlich macOS Catalina hat Time Machine das Format „Mac OS Extended (Journaled)“ für die Speichermedien verwendet. Ab macOS Big Sur unterstützt Time Machine nur noch das Dateiformat APFS (Apple File System) mit Groß/Kleinschreibung für das Backup-Medium.

Bietet Time Machine ein externes Medium nicht automatisch für das Backup an, wählt man es in der Systemeinstellung aus.
Vergrößern Bietet Time Machine ein externes Medium nicht automatisch für das Backup an, wählt man es in der Systemeinstellung aus.

Öffnet sich beim Anschließen des neuen Backup-Mediums das Fenster zur Aktivierung von Time Machine nicht automatisch, öffnet man die Systemeinstellung „Time Machine“, klickt dort auf „Backup-Volume auswählen“, markiert das Medium, auf dem das Backup gespeichert werden soll, und klickt auf „Volume verwenden“. Anschließend startet das erste Backup ebenfalls automatisch nach zwei Minuten. Sollte das Medium noch nicht das richtige Dateiformat verwenden, wird es automatisch neu formatiert.

Was sichert Time Machine?

Sofern man nichts anderes einstellt, sichert Time Machine bis macOS Catalina mit Ausnahme von Cache-Dateien alle Daten, die sich auf dem internen Datenträger des Mac befinden, also auch System und Programme. Das ermöglicht es im Falle eines gravierenden Problems, System, Programme und sämtliche Daten aus dem Backup wiederherzustellen. Ab macOS Big Sur wird das System nicht mehr von Time Machine gesichert, zum Wiederherstellen wird es über das Internet auf den Mac geladen. Nach der ersten Sicherungskopie überträgt Time Machine jede Stunde nur noch die Daten, die sich geändert haben oder neu hinzugekommen sind. Ältere Versionen von Dokumenten auf dem Backup-Medium werden nicht überschrieben, und auf dem Mac gelöschte Dateien werden nicht aus dem Backup entfernt, sodass man sowohl frühere Versionen eines Dokuments als auch versehentlich gelöschte Objekte aus der Sicherungskopie wieder zurückholen kann. Damit sich das Backup-Medium nicht zu schnell füllt, fasst Time Machine nach 24 Stunden die stündlichen Sicherungskopien zu einer Tageskopie zusammen, und nach einem Monat die Tageskopien zu einer Wochenkopie. Die Wochenkopien werden so lange aufbewahrt, bis die Backup-Platte voll ist. Dann löscht Time Machine die ältesten Sicherungskopien.

Time Machine sichert automatisch jede Stunde, wenn die automatische Sicherung aktiviert ist.
Vergrößern Time Machine sichert automatisch jede Stunde, wenn die automatische Sicherung aktiviert ist.

Damit Time Machine automatisch sichern kann, muss „Automatische Datensicherung“ in der Systemeinstellung „Time Machine“ markiert sein, was standardmäßig der Fall ist. Man muss diese Einstellung jedoch nicht deaktivieren, wenn man das Backup-Medium vom Mac trennt, was bei einem mobilen Mac ja häufiger der Fall ist. Time Machine wartet dann so lange, bis das Medium wieder verfügbar ist. Bei einem mobilen Mac sichert Time Machine zudem standardmäßig nur dann, wenn das Macbook an das Netzteil angeschlossen ist. Soll die Sicherung auch im Batteriebetrieb erfolgen, aktiviert man in der Systemeinstellung von Time Machine „Backup während Batteriebetrieb durchführen“ unter „Optionen“. Außerdem kann Time Machine sichern, wenn der Mac an ein Netzteil angeschlossen ist, sich aber im Ruhezustand befindet. Dazu markiert man „Die Option ‚Power Nap‛ bei angeschlossenem Netzteil aktivieren“ in der Systemeinstellung „Batterie“ beziehungsweise „Energie sparen“ unter „Netzteil“.

Soll Time Machine auch im Batteriebetrieb sichern, muss man dies in der Systemeinstellung unter „Optionen“ aktivieren.
Vergrößern Soll Time Machine auch im Batteriebetrieb sichern, muss man dies in der Systemeinstellung unter „Optionen“ aktivieren.

Backup einstellen

Sind an den Mac externe Medien (Festplatten, SSDs, USB-Sticks) angeschlossen, wird deren Inhalt standardmäßig nicht von Time Machine gesichert. Nur Speicherkarten, die im SD-Karten-Steckplatz eingesteckt sind, berücksichtigt Time Machine von sich aus. Um auch externe Medien zu sichern, öffnet man die Systemeinstellung „Time Machine“, klickt auf „Optionen“, markiert den Datenträger in der Liste „Folgende Objekte nicht sichern“, klickt auf das Minuszeichen, um ihn aus der Liste zu entfernen, und abschließend auf „Sichern“. Es lassen sich auch Objekte der Liste mit den nicht zu sichernden Elementen hinzufügen, wozu man auf das Plussymbol klickt, einen Ordner oder ein Laufwerk auswählt und dann auf „Ausschließen“ klickt.

Laufwerke und Ordner, die nicht gesichert werden sollen, legt man in den Optionen von Time Machine fest.
Vergrößern Laufwerke und Ordner, die nicht gesichert werden sollen, legt man in den Optionen von Time Machine fest.

Sinnvoll ist es, in der Systemeinstellung die Option „Time Machine in der Menüleiste anzeigen“ zu aktivieren. Klickt man dann in der Menüleiste auf das Time-Machine-Symbol, blendet sich ein Menü ein, in dem ganz oben der Zeitpunkt des letzten Backups angezeigt wird. Außerdem lässt sich mit „Backup jetzt erstellen“ ein Sicherungsvorgang manuell starten, und man kann über das Menü die Systemeinstellung „Time Machine“ öffnen und mit „Time Machine öffnen“ die Umgebung zur Datenwiederherstellung starten.

Über das Time Machine-Menü lässt sich ein Backup manuell starten sowie Time Machine zur Wiederherstellung aufrufen.
Vergrößern Über das Time Machine-Menü lässt sich ein Backup manuell starten sowie Time Machine zur Wiederherstellung aufrufen.

Backup verschlüsseln

Möchte man sicherstellen, dass niemand auf die Daten im Backup zugreifen kann, lässt sich dieses verschlüsseln. Die Verschlüsselung aktiviert man entweder im Dialogfenster, das sich beim ersten Anschließen des Backup-Mediums einblendet, oder wenn man in der Systemeinstellung „Time Machine“ ein neues Backup-Medium auswählt. Um die Backup-Verschlüsselung nachträglich einzuschalten, öffnet man die Systemeinstellung „Time Machine“, klickt auf „Volume auswählen“, markiert das Backup-Medium unter „Backup-Volumes“ und klickt auf „Volume entfernen“. Anschließend markiert man das Medium wieder unter „Verfügbare Volumes“ und kann nun „Backups verschlüsseln“ aktivieren. In allen Fällen muss man ein Passwort vergeben, es zur Kontrolle nochmals eintippen und wird auch genötigt, eine Merkhilfe einzutippen, bevor man „Volume verschlüsseln“ ankreuzen kann. Das Passwort muss man sich gut merken oder an einem sicheren Ort aufbewahren. Bei der Merkhilfe genügt eine einzige Zahl oder ein Buchstabe, wenn man sie nicht verwenden möchte.

Ein Backup lässt sich verschlüsseln, das Passwort darf man aber nicht vergessen.
Vergrößern Ein Backup lässt sich verschlüsseln, das Passwort darf man aber nicht vergessen.

Schließt man das verschlüsselte Backup an den Mac an, öffnet sich ein Fenster zur Eingabe des Passworts. Erst nach dem Eintippen wird das Volume aktiviert. Man kann das Passwort auch im Schlüsselbund ablegen lassen. Alle Daten auf dem Backup sind schreibgeschützt und lassen sich nicht verändern. Man kann jedoch Dateien oder Ordner auf den Mac kopieren. Um Daten aus einem Backup zurückzuholen, ist es jedoch besser, wenn man Time Machine zur Datenwiederherstellung verwendet.

Um auf das Backup-Medium zuzugreifen, muss man das Passwort eintippen.
Vergrößern Um auf das Backup-Medium zuzugreifen, muss man das Passwort eintippen.

Daten wiederherstellen

Für die Wiederherstellung einzelner Dateien ruft man im Finder „Time Machine öffnen“ im Time-Machine-Menü auf. Der Bildschirm wechselt dann zur Oberfläche von Time Machine. In der Mitte des Bildschirms ist das zuvor im Finder geöffnete Fenster zu sehen. War vorher nur der Schreibtisch eingeblendet, wird sein Inhalt nun in einem Finder-Fenster dargestellt. Hinter dem vordersten Fenster sind verdeckt weitere Fenster angeordnet, nur die Titelleisten sind zu sehen. Rechts am Bildschirmrand ist eine Zeitleiste zu finden, und rechts neben dem Fenster zwei Pfeilsymbole. Zwischen diesen wird ein Datum eingeblendet, das jeweils anzeigt, zu welchem Zeitpunkt der momentan im Fenster dargestellte Inhalt gesichert wurde.

Über die Zeitleiste von Time Machine kann man schnell auch auf ältere Sicherungskopien zugreifen.
Vergrößern Über die Zeitleiste von Time Machine kann man schnell auch auf ältere Sicherungskopien zugreifen.

Um das Dokument oder die Dateien zu finden, die man wiederherstellen möchte, begibt man sich auf eine Art Zeitreise. Entweder bewegt man den Mauszeiger an den rechten Bildschirmrand und klickt in der Zeitleiste auf ein bestimmtes Datum. Oder man blättert mithilfe der Pfeiltasten durch die Fenster oder klickt auf die Titelleiste eines der verdeckten Fenster. Man kann zudem wie im Finder jeden Ordner öffnen oder über das Suchfeld des Fensters nach einem Objekt suchen und dann diesen Ordner oder das Suchergebnis durchblättern. Hat man das gewünschte Objekt gefunden, markiert man es und klickt auf „Wiederherstellen“. Um sicherzugehen, dass man die richtige Datei gefunden hat, lässt sich der Inhalt der meisten Dateien zuvor in Quickview vergrößert darstellen, wozu man die Datei markiert und die Leertaste drückt. Die wiederhergestellte Datei wird im selben Ordner abgelegt, an dem sie zuvor gespeichert war. Ist dort schon ein Dokument mit demselben Namen vorhanden, kann man dieses durch die wiederhergestellte Version ersetzen beziehungsweise beide Versionen oder das Original (das ist in diesem Fall die aktuelle Version) behalten. Es ist zu empfehlen, hin und wieder Time Machine aufzurufen und anhand einiger Dateien zu testen, ob die Wiederherstellung klappt.

Beim Wiederherstellen von Dokumenten lässt sich die neue Version überschreiben, oder man kann beide Varianten behalten.
Vergrößern Beim Wiederherstellen von Dokumenten lässt sich die neue Version überschreiben, oder man kann beide Varianten behalten.

Lokale Schnappschüsse

Seit der Einführung von Apples Dateisystem APFS (Apple File System) und von macOS High Sierra sichert Time Machine nicht nur auf ein externes Medium, sondern legt außerdem lokale Schnappschüsse auf dem internen Datenträger an, sofern dieser im Format APFS eingerichtet ist, was bei allen aktuellen Macs mit SSD-Datenspeicher immer der Fall ist. Einen lokalen Schnappschuss erstellt Time Machine jeweils vor jeder Datensicherung sowie vor einem Systemupdate. Auch wenn das Backup-Laufwerk nicht angeschlossen ist, erstellt Time Machine lokale Schnappschüsse, wenn die automatische Datensicherung aktiviert ist. Ein Schnappschuss wird für 24 Stunden aufbewahrt und dann automatisch gelöscht. Bei mobilen Macs muss „Backup während Batteriebetrieb durchführen“ aktiviert sein, um lokale Schnappschüsse auch ohne Anschluss ans Netzteil zu machen.

In den lokalen Schnappschüssen speichert Time Machine jeweils den aktuellen Zustand des internen Datenträgers.
Vergrößern In den lokalen Schnappschüssen speichert Time Machine jeweils den aktuellen Zustand des internen Datenträgers.

Man muss sich aber nicht sorgen, dass die SSD des Mac durch die Schnappschüsse nun schnell zu voll wird. Denn Time Machine legt sie nur an, wenn genügend Speicherplatz verfügbar ist und löscht sie, wenn der von ihnen belegte Platz benötigt wird. Wählt man im Festplattendienstprogramm das Startvolume aus, sieht man bei „Verfügbar“ in Klammern einen Wert mit der Bezeichnung „löschbar“. Das ist der Speicherplatz, der bei Bedarf freigegeben werden kann. Auch im Informationsfenster des internen Datenträgers wird diese Information angezeigt. Ein Schnappschuss umfasst jeweils den aktuellen Datenbestand des internen Datenspeichers, jedoch ohne Kopien der Daten anzulegen. Im Schnappschuss werden jeweils nur Verweise auf die Originale gespeichert, er benötigt also kaum Speicherplatz. Löscht man Dateien, werden die Originale darum nicht immer sofort entfernt, sondern so lange aufbewahrt, wie noch ein Schnappschuss auf sie verweist. Das sind dann die Daten, die als „ löschbar “ vom System vorgemerkt sind. Das hat auch zur Folge, dass sich der angezeigte freie Speicherplatz nicht sofort vergrößert, wenn man große Dateien löscht. Änderungen an einem Dokument werden vom Dateisystem APFS unabhängig vom Original gespeichert. Das erspart Speicherplatz, da nicht eine vollständige Kopie des geänderten Originals gespeichert wird, sondern nur die Abweichungen vom Original. Auch wenn man eine Datei kopiert, ist sie trotzdem nur einmal vorhanden. Es gibt nur zwei unabhängige Verweise auf sie.

Gelöschte Dateien verbleiben so lange verfügbar, wie ein lokaler Schnappschuss auf sie verweist.
Vergrößern Gelöschte Dateien verbleiben so lange verfügbar, wie ein lokaler Schnappschuss auf sie verweist.

Durch die Schnappschüsse ist es möglich, zu einer versehentlich gelöschten Datei oder zum Original eines veränderten Dokuments zurückzukehren, wenn das Medium mit dem Backup nicht verfügbar ist. Dazu startet man Time Machine wie beim Wiederherstellen von Daten aus einem Backup. Eine etwas dunklere Färbung der Titelleiste eines verdeckten Fensters zeigt einen Schnappschuss an. Navigiert man über die Pfeiltasten, gelangt man ebenfalls zum nächst verfügbarem Schnappschuss. Nun kann man eine versehentlich gelöschte Datei oder die ältere Version eines Dokuments markieren und auf „Wiederherstellen“ klicken. Ohne externes Backup hat man aber maximal nur einen Zeitraum von 24 Stunden zur Verfügung, um Dokumente zurückzuholen.

Aus einem Schnappschuss lassen sich innerhalb von 24 Stunden versehentlich gelöschte Dokumente wiederherstellen.
Vergrößern Aus einem Schnappschuss lassen sich innerhalb von 24 Stunden versehentlich gelöschte Dokumente wiederherstellen.

System wiederherstellen

Mithilfe eines Schnappschusses kann man nach einem Systemupdate schnell zur vorherigen Version des Systems zurückkehren, da vor dem Update ein aktueller Schnappschuss erstellt wird. Dazu startet man einen Mac mit Intel-Prozessor von der Recovery-Partition, indem man beim Neustart Command (⌘)-R gedrückt hält. Einen M1-Mac schaltet man aus und hält dann die Einschalttaste so lange gedrückt, bis die Meldung erscheint, dass die Startup-Optionen geladen werden. Danach markiert man „Optionen“ und klickt auf „Fortfahren“. In beiden Fällen öffnet sich nun das Fenster „macOS-Wiederherstellung“. Man markiert den Benutzer, klickt auf „Weiter“ und tippt das Passwort für den Benutzer ein. Anschließend wählt man „Aus Time Machine-Backup wiederherstellen“ aus, klickt auf „Fortfahren“, liest sich die Anweisungen durch, klickt nochmals auf „Fortfahren“, und kann dann im Fenster „Wiederherstellungsquelle auswählen“ das Volume markieren, auf dem die Schnappschüsse gespeichert sind. Ist das Laufwerk mit Filevault verschlüsselt , muss man nach dem Klick auf „Schutz aufheben“ noch das Passwort zum Entschlüsseln eintippen. Dann sollten eigentlich alle verfügbaren Schnappschüsse aufgelistet werden.

Im Recovery-Modus kann man schnell zur früheren Version des Systems nach einem Systemupdate zurückkehren.
Vergrößern Im Recovery-Modus kann man schnell zur früheren Version des Systems nach einem Systemupdate zurückkehren.

Bei unseren Tests müssen wir jedoch nochmals zurückgehen zu „Aus Time Machine-Backup wiederherstellen“ und dann von dort aus nochmals beginnen. Da das Volume nun aber nicht mehr schreibgeschützt ist, werden jetzt die verfügbaren Schnappschüsse aufgelistet. Man wählt den passenden Schnappschuss aus, klickt auf „Fortfahren“, und nach einer Nachfrage, die man noch bestätigen muss, und der Eingabe des Benutzerpassworts wird der interne Datenträger auf den Zustand dieses Schnappschusses zurückgestellt und der Mac von diesem neu gestartet. Achtung: Alle nach dem Zeitpunkt des Schnappschusses neu erstellte oder geänderte Dateien gehen dabei verloren. Die Wiederherstellung benötigt sehr wenig Zeit, da weder Daten gelöscht noch kopiert werden müssen, da die Originale ja noch alle vorhanden sind.

Ein Schnappschuss ermöglicht es, schnell zu einem früheren Zustand des Systems zurückzukehren.
Vergrößern Ein Schnappschuss ermöglicht es, schnell zu einem früheren Zustand des Systems zurückzukehren.

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