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Viel sagende Web-Adresse

27.10.2009 | 14:34 Uhr |

Viel sagende Web-Adresse

Würde der Domainname auf ".de" enden, entscheiden dagegen die Domainserver der deutschen Firma Denic (www.denic.de). Denn damit ein Browser eine Seite laden kann, müssen diese Namen von einer zentralen Stelle (zum Beispiel von Denic) in numerische Adressen umgesetzt werden – zum Beispiel übersetzt Denic "www.lokalisten.de" in "195.30.111.200".

Zu diesem Zeitpunkt ist in 1Password noch kein Kennwort zu dieser IP gespeichert.
Vergrößern Zu diesem Zeitpunkt ist in 1Password noch kein Kennwort zu dieser IP gespeichert.

Gegen beide Betrugsversuche kann man sich relativ gut schützen, wenn man für wichtige Internet-Seiten statt der Namen die nummerischen Adressen verwendet (und sich entsprechende Lesezeichen im Browser anlegt). Zusätzlich sollte man das Kennwort für diese Seiten im Schlüsselbund oder in der Hilfssoftware 1Password speichern – denn dann hat man eine direkte Verknüpfung zwischen dem Internet-Server und dem Kennwort geschaffen, die von einem Betrüger nicht geändert werden kann.

Variante 1 dieses Tricks arbeitet mit dem Dienstprogramm Schlüsselbundverwaltung. Um es zum Beispiel in Safari einzusetzen, aktiviert man in den Einstellungen von Safari ("Safari > Einstellungen > Autom. ausfüllen") das Ankreuzfeld "Benutzernamen und Kennwörter". Danach startet man Safari einmal neu, um den Mechanismus zu aktivieren. Safari fragt dann in der Regel bei allen Seiten nach, ob man die Anmeldedaten speichern möchte. Bestätigt man mit "Ja", speichert Safari die Daten in einem Schlüsselbund. Sichtbar sind sie deshalb in Safari und im Dienstprogramm Schlüsselbundverwaltung – in Safari zum Beispiel, wenn man in den Einstellungen für die Ausfüllautomatik auf den Knopf "Bearbeiten" klickt.

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