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Webkit: Eine Sicherheitslücke

13.09.2010 | 18:05 Uhr |

Webkit: Eine Sicherheitslücke

Bei der Entwicklung von Safari setzt Apple auf Webkit, eine Open-Source-Software für Webinhalte. Neben Apple arbeiten Firmen wie Nokia und Google an Webkit. Außer Safari greifen viele andere Programme auf Webkit zurück, darunter die Browser Chrome, Opera und iCab sowie die Adobe-Plattform Air. Textedit und Mail verwenden Webkit für die HTML-Darstellung, auch die Hilfefunktion greift auf die Bibliothek zurück. Leider fanden sich in Webkit in der Vergangenheit mehrere Sicherheitsprobleme. Bereits im September 2008 mit Erscheinen von Chrome treten erste Sicherheitslücken auf, die auf Webkit zurückgehen. Von den 46 Sicherheitslücken, die Apple mit Safari 5 geschlossen hat, sind 44 Fehler im Webkit. Schwachstellen, die die Bibliothek angreifen, öffnen Angreifern oft die Möglichkeit, schädlichen Code auf den Rechner zu bringen und auszuführen. Üblicherweise schlagen Sicherheitslücken, die in Webkit auftreten, auch auf andere Bereiche durch. So betrifft eine Webkit-Lücke, die in Safari auftritt, meist auch die anderen Browser und die Betriebssysteme diverser mobiler Geräte. Einen guten Schutz bietet es, die automatischen Aktualisierungsbenachrichtigungen einzuschalten. Apple verteilt neue Safari-Versionen über die Software-Aktualisierung von Mac-OS X.

Fazit

Plug-ins gehören zu den unterschätzten Sicherheitsrisiken eines jeden Rechners. Zwar kostet es etwas Zeit und Arbeit, sie auf dem aktuellen Stand zu halten, aber diese Investition lohnt sich. Überdies finden sich im Browser und im Internet eine Reihe von Hilfen, die Mac-Anwendern die Arbeit abnehmen.

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