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Wie kann ich Icons ausrichten?

28.04.2009 | 09:13 Uhr |

Wie kann ich Icons ausrichten?

Die Ausrichtung am Raster sorgt für Ordnung. Oben können Sie die Rasterweite einstellen.
Vergrößern Die Ausrichtung am Raster sorgt für Ordnung. Oben können Sie die Rasterweite einstellen.

Wer einen Ordner oder vielleicht den Schreibtisch als Standardablage für alle möglichen Dateien benutzt, steht ohne eiserne Disziplin schnell einem ausgewachsenen Chaos gegenüber. Da es bei vielen Computerbenutzern bei den guten Absichten fürs tägliche Aufräumen auf der Platte bleibt, bietet das System einige Funktionen, die dabei helfen die Übersicht zu behalten.

Neben dem automatischen Sortieren (Seite 27) leistet dabei auch die Ausrichtung der Symbole an einem Raster gute Dienste. Sie bewirkt, dass die Icons in einem Fenster in Symboldarstellung an einem unsichtbaren Gitter ausgerichtet werden. Die Funktion wird im Menü "Ausrichten nach" in den Darstellungsoptionen aktiviert. Weiter oben im selben Fenster können Sie mit dem Schieber "Gitterabstand" die Weite des Rasters, also den Abstand der einzelnen Icon-Plätze, einstellen.

Das Gitter bewirkt ein ordentliches Bild, ohne Ihnen vorzuschreiben, wo Dateien liegen sollen. Sie können Objekte trotzdem noch nach Inhalt sortieren, zum Beispiel wichtige Aliase rechts oben neben den Volumes oder "Später-lesen-Dokumente" links auf dem Schreibtisch.

Wie kann ich den Fensterinhalt sortieren?

Auch Dateietiketten bilden eine einfache und übersichtliche Möglichkeit der Sortierung.
Vergrößern Auch Dateietiketten bilden eine einfache und übersichtliche Möglichkeit der Sortierung.

Es gibt verschiedene Methoden, den Inhalt eines Fensters zu sortieren. Für welche man sich entscheidet, hängt von den Absichten ab, die man damit verfolgt.

In Symbol- und Spaltendarstellung wird die Sortierung in den Darstellungsoptionen aktiviert.
Vergrößern In Symbol- und Spaltendarstellung wird die Sortierung in den Darstellungsoptionen aktiviert.

Wir beginnen mit einem Fenster in Symbol- oder Spaltendarstellung. Hier können Sie in den Darstellungsoptionen (Befehl-J) die automatische Sortierung im Menü "Ausrichten nach" aktivieren. Dort stehen sechs Kriterien, wie zum Beispiel Name, Größe oder Erstellungsdatum, für die sortierte Anzeige zur Verfügung. In der Symboldarstellung wird dabei gleichzeitig das Raster für die Ausrichtung der Icons im Fenster aktiviert. In der Listendarstellung klicken Sie einfach in einen Spaltenkopf, um den Fensterinhalt nach dieser Spalte zu sortieren. Ein weiterer Klick auf den gleichen Spaltenkopf kehrt die Reihenfolge von auf- in absteigend um und umgekehrt. Über die Darstellungsoptionen können Sie dem Fenster weitere Spalten hinzufügen. Die Cover-Flow-Darstellung enthält im unteren Teil des Fensters eine normale Liste, für die entsprechend das Gleiche gilt.

Eine weitere Sortiermöglichkeit bilden "Etiketten". Diese können Sie über den gleichnamigen Befehl im Ablage- oder Kontextmenü des Finders vergeben. Sie markieren Dateien farblich und versehen sie mit einem Etikettennamen. Das ist ein echter Mac-Klassiker aus Vor-OS-X-Zeiten. Hierüber lassen sich sogar einfache Workflows abbilden, indem man zum Beispiel jedem Mitarbeiter im Team oder jeder Bearbeitungsstufe einer Datei ein Etikett zuordnet. Es stehen sieben Etiketten zur Verfügung, deren Namen sich in den Finder-Einstellungen ändern lassen.

Als vierte Option möchten wir Ihnen noch die Suche vorschlagen. Mit intelligenten Ordnern lassen sich sehr einfach Dateifilter bauen, die aus einer großen Menge von Objekten die passenden herauspicken. Sie können übrigens auch nach Etiketten suchen und so diese beiden Methoden kombinieren.

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