1026473

iMovie

19.10.2009 | 12:24 Uhr |

iMovie

Wer über einen digitalen Camcorder verfügt, benötigt iMovie. Ob in Standardauflösung oder HD, das Programm kümmert sich um Videoschnitt, Nachvertonung, Titel und Übergänge.
Vergrößern Wer über einen digitalen Camcorder verfügt, benötigt iMovie. Ob in Standardauflösung oder HD, das Programm kümmert sich um Videoschnitt, Nachvertonung, Titel und Übergänge.

Wer über einen Consumer-Camcorder verfügt, der die Formate DV, HDV oder AVCHD nutzt, und seine Aufnahmen später schnell und mit relativ geringem Aufwand schneiden will, für den ist iMovie 09 das Produkt der Wahl. Der Import von Videoclips in iMovie 09 gestaltet sich denkbar einfach, egal aus welcher Quelle das Material stammt. Videomaterial vom Band, zum Beispiel DV, lässt sich manuell oder automatisch über den Importbefehl einspielen, wobei das Programm die Aufnahmen in einzelne Clips separiert. Rohmaterial von bandlosen Zuspielern, zum Beispiel AVCHD-Kameras mit Flash-Speicher, wählt man einzeln über das Importfenster mithilfe von Checkboxen aus oder importiert alle Clips in einem Durchgang.

Ist ein Projekt angelegt und Material importiert, erscheint dieses als Ereignis in der "Ereignis-Mediathek".

Da iMovie die Clips zusammen mit dem Aufnahmedatum speichert, ist es möglich, passende Fotos zum Ereignis in iPhoto zu finden.

Mithilfe des Präzisionsschnittwerkzeugs lassen sich die Clips wesentlich genauer zu schneiden als durch das Ziehen des Mauszeigers in der Mediathek. Frei wählbare Übergänge zwischen Clips werden einfach mit der Maus zwischen zwei Clips gezogen. Um seinem Filmprojekt darüber hinaus die gewünschte Musik hinzuzufügen, zieht man aus der iTunes-Bibliothek, die sich einfach über einen Klick auf das Notenzeichen in iMovie öffnen lässt, das ausgewählte Lied in das Projektfenster.

iMovie bietet haufenweise Übergänge für die Verbindung von Clips, dazu einen ausgefeilten Titel- und Textgenerator. Um einen Titel im Video einzufügen, zieht man diesen aus der Vorschaupalette auf ein Video oder zwischen zwei Videoclips im Projektfenster.

iDVD

iDVD lässt den Benutzer professionelle DVDs mit Menü und Hintergrundmusik erstellen. Das Programm bietet dabei Zugriff auf andere iLife-Medien, etwa Bilder. Fotos lassen sich optional im DVD-ROM-Teil der DVD hinzufügen.
Vergrößern iDVD lässt den Benutzer professionelle DVDs mit Menü und Hintergrundmusik erstellen. Das Programm bietet dabei Zugriff auf andere iLife-Medien, etwa Bilder. Fotos lassen sich optional im DVD-ROM-Teil der DVD hinzufügen.

Ist ein iMovie-09-Projekt fertig gestellt, lässt sich das Video exportieren, auf Youtube stellen oder auf DVD brennen. Das Tool der Wahl ist hier iDVD 09, das ebenfalls zur iLife-Suite gehört. Das Programm ist absolut ausreichend ausgestattet, um hochwertige Video-DVDs zu erstellen und diese sogar noch mit Bildmaterial aufzustocken. Es bietet für iMovie-Projekte eine einfache Übernahmefunktion. Der Benutzer muss in das Projekt iMovie einfach für iDVD "Bereitstellen", den Rest übernehmen die beiden Programme. Das Projekt wird dabei in ein DVD-konformes MPEG-2-Format überführt. Mit Einzelheiten der Videoumrechnung wird der Benutzer nicht weiter belästigt, iDVD wird automatisch geöffnet und das Projekt in ein neues Thema eingefügt.

Im Prinzip kann der Benutzer jetzt sofort eine DVD brennen, sollte allerdings noch ein paar Arbeiten vornehmen, um das spätere Filmvergnügen zu vervollkommnen. So lassen sich zum Beispiel, wie von kommerziellen DVDs her bekannt, animierte Menüs erzeugen, Kapitelmarker verwenden und das Ganze natürlich noch mit Musik hinterlegen. Der Benutzer soll nachher schließlich bequem auf dem Sofa in der DVD navigieren können. iDVD versteht es auch, einen Datenteil auf der späteren DVD einzurichten, auf dem sich etwa Fotos speichern lassen.

Macwelt Marktplatz

1026473