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Musik ohne iTunes hören: Apple-Music-Alternativen

30.12.2016 | 08:28 Uhr |

Wenn einem iTunes nicht passt, dann soll man halt eine andere Software nutzen. Sagt sich so leicht. Es gibt aber Alternativen.

Der Apple-Streamingdienst Apple Music erfreut sich zwar großer Beliebtheit, Apple sprach zuletzt von 20 Millionen Abonnenten . Guter Start, aber vorerst bleibt Spotify mit der doppelten Zahl an Abonnenten der Marktführer. Auch viele Mac-Anwender machen einen Bogen um Apple Music und nutzen lieber Spotify und Co. Die Mitbewerber bieten ebenfalls eine gute Leistung und lassen sich ohne Probleme auch auf Apple-Geräten nutzen. Hinzu kommt ein prinzipieller Umstand mit der Software: Auf dem Mac ist Apple Music (noch?) an das l ängst renovierungsbedürftige iTunes gebunden, als einziger relevanter Streaming-Dienst lässt sich Apple Music nicht über einen Webbrowser nutzen. Wer also häufiger auch von unterwegs oder über einen Webbrowser Musik hören will, benötigt ohnehin eine Alternative. Immerhin gibt es sogar eine Android-Version von Apple Music.

Deezer, Amazon und Spotify bieten eigene Anwendungen für Mac und Windows, wer Apple Music nutzen will, muss immer auf iTunes setzen, respektive auf die Musik-App von iPhone und iPad. Vorteil: Wer bereits ein umfassendes iTunes-Musikarchiv mit Kaufdownloads und von CD gerippten Songs nutzt, kann dieses auch in Apple Music weiter verwenden. Außerdem bietet Apple Music eine eigene Musikredaktion und einen eigenen Live-Radiosender - der auch für Nicht-Abonnenten 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu hören ist.

Ein weiterer Vorteil von Apple Music, aber auch von Google Play Music, ist die Verwendung von kuratierten Playlisten. Dabei handelt es sich um spezielle Playlists, die für besondere Anlässe von der Redaktion zusammengestellt werden. Die Playlists werden von Musikexperten zusammengestellt, speziell für Fitnessstudio, mobile Anwender oder für das Putzen. Für jede Gelegenheit bieten die beiden Dienste angepasste Playlists, die Sie nur noch abspielen müssen.

Wer keinen Streaming-Dienst sucht, aber die eigene Musik-Sammlung lieber mit einem anderen Player abspielen will, findet im Netz ebenfalls einige Alternativen. Natürlich gibt es haufenweise Media Player für Mac, Windows oder Linux. Aber nur wenige können mit iTunes-Bibliotheken umgehen, und die Daten mit iPhone/iPad synchronisieren. Wir gehen nachfolgend auf die verschiedenen Streamingdienste ein, und im Anschluss auf Media Player, die auch ohne Streamingdienst iTunes ersetzen können.

Kostenlose Version?

Preis/Monat

Preisnachlässe?

Probeabo

Zahlungsoptionen

Spotify

Spotify Free (Werbung, max. 6 Songs überspringen pro Stunde auf dem Handy, schlechtere Qualität, kein Offline-Modus)

9,99 Euro

50% Rabatt für Studenten, 14,99 Euro Familienabo bis zu 6 Personen

30 Tage

Rechnung, Paypal, Paysafecard, Kreditkarte, Handyrechnung

Amazon Prime Music

49 Euro / Jahr

50% Rabatt für Studenten  

30 Tage

Rechnung, Kreditkarte, Lastschriftverfahren  

Amazon Unlimited

9,99 Euro

7,99 Euro für Prime-Mitglieder, Prime Student, 4 Euro bei Nutzung über Amazon Echo, 14,99 Euro Familienabo bis zu 6 Personen

30 Tage

Kreditkarte, Bankeinzug

Google Play

-

9,99 Euro

-

60 Tage

Über Google Play Store, Geschenkkarte

Apple Music

Kostenlose Mitgliedschaft (nur Beats 1 Radio und Künstlerseiten)

9,99 Euro

14,99 Euro Familienabo bis zu 6 Personen

90 Tage

Kreditkarte

Napster

-

9,95 Euro

7,95 Euro reine Browser-Version

30 Tage

Paypal, Kreditkarte

Aldi Life

-

7,99 Euro  

-

30 Tage

Paypal, Kreditkarte, Aldi-Life-Guthaben-Bon  

Deezer

Deezer Gratis (Werbung, kein Offline-Modus, kein Import eigener MP3s, schlechtere Qualität)

9,99 Euro

14,99 Euro Familienabo bis zu 6 Personen

30 Tage

Paypal, Kreditkarte

Tidal

-

9,99 Euro (Hi-Fi: 19,99 Euro)

-

30 Tage

Paypal, Kreditkarte

Soundcloud Go

Sound Cloud Free

9,99 Euro

30 Tage

Paypal, Kreditkarte, App Store (für 13 Euro pro Monat)

Juke

-

9,99 Euro

-

30 Tage

Paypal, Kreditkarte, Guthabenkarte, Lastschrift

Darum sind Alternativen durchaus sinnvoll

Großer Vorteil von Apple Music ist die riesige Auswahl und gute Integration in macOS, Apple TV und iOS. Selbst Spotify bietet nicht so viele verschiedene aktuelle Titel wie Apple Music, aber auch nicht deutlich weniger. Der Konkurrent Google Play bietet etwas mehr Auswahl, das dürfte in der Praxis ebenfalls selten auffallen. Im großen Ganzen bieten alle Alternativen einen ähnlichen Umfang von etwa 40 Millionen Titeln. Spätestens mit Apple Music ist iTunes auf dem Mac aber ein wenig unübersichtlich geworden. Es wäre vielleicht höchste Zeit, dass Apple eine eigenständige App vor allem für Apple Music entwickelt.

Für Apple Music gibt es weder unabhängige Clients, noch die Möglichkeit, lediglich über den Browser auf den Dienst zugreifen zu können wie es bei der Konkurrenz üblich ist. Umgekehrt binden iTunes und die Musik-App auf dem iPhone keine alternativen Streamingdienste mit ein, wie es etwa bei der Sonos-App der Fall ist, die zugleich die Angebote von Apple Music, Spotify und anderen integriert. Seit Ende letzten Jahres ist Apple Music auch per Android-App nutzbar, was die Macianer erfreut, die kein iPhone ihr Eigen nennen, sondern ein Android-Smartphone.

Die Preise bei allen Diensten sind recht ähnlich, und liegen in etwa bei 10 Euro pro Monat. Einige Dienste wie Spotify und Deezer lassen sich eingeschränkt auch kostenlos nutzen. Wer in der ganzen Familie Streaming nutzen will, erhält bei Spotify 50 Prozent Rabatt. Apple Music bietet hier für 15 € pro Monat die Möglichkeit, bis zu sechs Familienmitglieder in ein Abo zusammenzufassen. Andere Dienste bieten in dieser Hinsicht keine speziellen Rabattaktionen.

Fast alle Streaming-Dienste bieten ähnliche Funktionen. Zwar hat diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber schon, dass es durchaus interessante Alternativen gibt, auf die Sie einen Blick werfen können, vor allem da sie alle Dienste mindestens 30 Tage lang kostenlos nutzen dürfen. Es gibt aber auch sehr häufig Sonderaktionen, etwa für Telekom-Kunden sechs Testmonate Apple Music.

Spotify - Das Urgestein

Der Marktführer im Streamingbereich Spotify bietet einen kostenlosen, von Werbung finanzierten Zugang, allerdings in schlechterer Qualität und etwas weniger Umfang.

Nur das kostenpflichtigen Abo erlaubt es, offline Musik zu hören. Das werbefinanzierte Angebot dient aber als dauerhaftes Probeabo, wo andere nur 30 Tage oder 90 Tage (nur Apple) gewähren. Dafür bieten weder Apple Music noch Google kostenlose und werbefinanzierte Versionen ihrer an, den bereits erwähnten Sender Beats 1 bei Apple Music ausgenommen.

Spotifiy lässt sich auf dem Mac über ein eigenständiges Programm nutzen, aber auch über den Browser und mobil per App, in allen Lösungen bekommt man das Komplettpaket zu hören. Ein enormer Vorteil von Spotify besteht vor allem darin, dass der Dienst  dank Spotify Connect anders als andere auch auf sehr vielen Multimedia-Boxen, Smart-TVs und anderen Geräten funktioniert.  Apple Music ist auf die Protokolle Airplay und Bluetooth eingeschränkt.

Leider ist es in Deutschland immer noch üblich, Mobilfunk-Verträge mit eingeschränkten Volumen zu verkaufen. Das Abspielen von Musik über einen Streamingdienst belastet natürlich deutlich das Datenvolumen. Wer auf Spotify, in Verbindung mit einem Mobilfunk-Vertrag oder einem Internet-Vertrag der Telekom setzt, kann Musik streamen, ohne dass die übertragenen Daten im Datenvolumen angerechnet werden. Wer unterwegs viel Musik hört und ständig an die Grenzen seines Datenvolumens kommt, hat mit Spotify also einen echten Mehrwert.

Aber auch Apple Music bietet Offline-Funktionen und speichert Songs zur Nutzung ohne Internetverbindung auf dem Gerät. Sie müssen in diesem Fall die Online-Verwendung von Apple Music in den Einstellungen deaktivieren und sicherstellen, dass auch der Offline-Modus verwendet wird. Wenn Sie in iOS die iCloud-Musikmediathek mit Apple Music zusammenführen, haben Sie die Möglichkeit Songs, offline zu speichern und diese auch ohne Datenverbindung zu nutzen. Dazu wählen Sie die Option mit den drei Punkten aus. Für den Download sollten Sie sich möglichst in einem WLAN befinden - sonst ist ihr Inklusivvolumen schnell ausgeschöpft.

Amazon Prime Music und Amazon Music Unlimited

Neben der Möglichkeit, gekaufte Musik im Cloud-Speicher bei Amazon abzulegen, und jederzeit auch online verwenden zu können, haben Prime-Kunden mit Prime Music ebenfalls Zugriff auf eine kostenlose Bibliothek. Im Vergleich zu anderen Diensten ist die Auswahl bei Amazon aber stark eingeschränkt. Amazon Prime Music ist kein eigenständiger Streamingdienst, den man abonniert, sondern lediglich eine Zusatzfunktion für Prime-Kunden.

Diese können aber die Möglichkeiten entdecken und sich unter Umständen das Buchen weiterer Dienste sparen. In Verbindung mit anderen kostenlosen Lösungen wie Spotify oder Deezer kann sich dabei eine durchaus interessante Alternative zu Apple Music ergeben, und das vollkommen kostenlos. Natürlich ist die Bedienung in diesem Fall etwas umständlich, da Sie nicht auf die internen Funktionen von iPhone/iPad und iTunes setzen können, sondern mehrere Oberflächen und Apps benötigen. Die Auswahl bei Prime Music ist sehr begrenzt, Neuheiten fehlen fast ganz.


Ganze 40 Millionen Titel bietet dagegen der neue Amazon-Dienst Music Unlimited. Geboten werden Playlists und Radiosender einer eigenen Redaktion, Prime-Abonnenten zahlen 8 Euro pro Monat. Regulär kostet das Abo 10 Euro. In den USA hat Amazon mit Amazon Echo außerdem ein interessantes Hardwaregerät im Angebot. In Deutschland war der sprachgesteuerte Lautsprecher und Sprachassistent dagegen bei Redaktionsschluss nur per Einladung verfügbar. Ein auf das Echo als Abspielgeräte beschränktes Abo kostet nur 4 Euro.

Google Play Music

Sie können in Google Play zwar keine kostenlose Funktionen nutzen, haben aber immerhin einen kostenlosen Cloud-Speicher, in dem in dem Sie Ihre eigene Sammlung ablegen und auch abspielen können. Im Grunde genommen ist Google Play Music sehr ähnlich zu Apple Music. Der Dienst ist vor allem bei Android-Anwendern beliebt, es gibt aber auch eine App für iOS und eine Web-App.

Napster und Aldi Life Musik

Auch Napster bietet grundsätzlich keinen kostenlosen Zugang, allerdings zwei unterschiedlich Flatrates. Für 7,95 Euro erhalten Sie einen eingeschränkten Zugang, zum Beispiel was die mobile Nutzung angeht. Wer den Dienst umfassend nutzen will, muss 9,95 Euro/Monat ausgeben. Hier haben Sie aber auch die Möglichkeit auf Aldis Dienst Life Musik zu setzen. Dabei handelt es sich einfach um einen Reseller-Dienst für Napster, der aber auch für 7,99 Euro im Monat mobilen Zugang zu Napster bietet. Sie sollten allerdings nicht blindlings zu diesem Dienst greifen, da er wiederum lediglich Smartphones und Desktop-Geräte zum Abspielen unterstützt. Ungewöhnlich: Zu Aldi Life gehört auch eine Flatrate für E-Books.

Auf Smart-TVs und anderen Geräten findet sich derzeit noch keine App, die mit Aldi kompatibel ist. Hier sind Sie mit Napster oder Spotify besser aufgehoben. Napster können Sie über einen Browser nutzen, oder über einen eigenständigen Client. Genauso wie Spotify wird auch Napster auf sehr vielen Endgeräten unterstützt, zum Beispiel auch auf Multimedia-Boxen oder Smart-TVs.

Deezer

Deezer lässt sich 30 Tage kostenlos testen, bietet aber auch einen kostenlosen Zugang. Dieser ist allerdings von den Möglichkeiten her eingeschränkt. Vom Umfang her bietet Deezer ähnliche Auswahl wie der Mitbewerb. Sie können den Dienst auf sehr vielen Endgeräten nutzen, und es stehen Apps für alle maßgeblichen Systeme zur Verfügung. Ein Vorteil von Deezer ist die Verwendung einer eigenen App, speziell für Hörbücher. Bei Apple Music gibt es überhaupt keine Hörbücher, und auch in Google Play Music sind Hörbücher eher Mangelware. Zwar lässt sich Deezer über einen Mobilfunkvertrag mit Vodafone buchen, allerdings wird das Datenvolumen angerechnet.

Alternative Mediaplayer für Mac und iPad

Neben der Verwendung von Online-Streamingdiensten spielt beim Ersatz von iTunes natürlich auch das Abspielen von Medien eine wichtige Rolle. Denn wenn Sie iTunes nicht mehr verwenden wollen, benötigen Sie auch eine Alternative zur Media-Player-Funktion. Aber auch als Ersatz auf iPhone, iPad und iPod können Tools von Drittherstellern durchaus interessant sein.

Um iTunes aber auf dem Mac zu ersetzen, verwenden Sie Tools wie Swinsian . Mit der Anwendung greifen Sie unbegrenzt auf iTunes-Bibliotheken zu. Sie können mit dem Programm Ihre Musik-Sammlung aber auch verwalten. Swinsian kostet etwa 20 Euro. Sie können mit Swinsian auch Flac, WMA oder OGG-Dateien problemlos abspielen.

Ein weiterer beliebter Mediaplayer für OS X ist Sonara . Auch hier ist die Oberfläche für das Abspielen von Multimedia-Dateien optimiert, und nicht so überfrachtet wie iTunes. Das Tool steht unter Open-Source-Lizenz. Für Macs gibt es aber zahlreiche weitere Alternativen, die von den Funktionen her identisch mit iTunes, oder der Software sogar überlegen sind. Die bekanntesten Beispiele dafür sind:

Vox Music Player : - Der Player kann problemlos die iTunes-Bibliothek einlesen und ist für OS X und iOS erhältlich. Er unterstützt auch hochauflösende Audiodateien und bietet einige interessante Spezialfunktionen. Für zehn US-Dollar kann man Funktionen wie Internetradio freischalten.

Vox ist ein schlanker Musikplayer, der direkt auf die iTunes-Bibliothek zugreift.
Vergrößern Vox ist ein schlanker Musikplayer, der direkt auf die iTunes-Bibliothek zugreift.

Ecoute - Dieser Player ist vor allem für iPhone und iPad geeignet. Da er kostenlos zur Verfügung steht, ist er eine durchaus interessante Alternative. Allerdings ist die Oberfläche nicht sehr ansprechend, sondern eher einfach gehalten.

Garage Tunes stammt von den gleichen Programmierern wie das Ebay-Tools Garage Sale und basiert auf Spotlight. Über eine schlanke Oberfläche hat man Zugriff auf alle Musikdateien auf internen und externen Festplatten. Für 5 Euro ist das Tool zu haben.

VLC ist vor allem als Videoplayer bekannt, von vielen Anwendern wird er aber auch als Musikplayer verwendet. Er kann nicht nur verlustfreie Formate wie FLAC abspielen, dank DNLA- und Icecast-Unterstützung ist die Freeware ein interessanter Netzradio-Client. Versionen für iOS und nicht zuletzt Apple TV sind verfügbar.

iTunes-Ersatz und Media Player für Windows und Mac

Natürlich stehen auch für Windows passende Player als Ersatz für iTunes zur Verfügung. Prominentes Beispiel, wenn es darum geht iTunes zu ersetzen, und Musik auf iPhone und iPad zu synchronisieren sind vor allem folgende Player:

Clementine - Der kostenlose Player kann alles abspielen, was auch iTunes abspielen kann und bietet eine Synchronisierung mit iPhones und iPads. Der Player gibt es nicht nur für Windows, sondern auch für OS X und Linux. Der Player kann sich außerdem mit Spotify genutzt werden. Natürlich lassen sich problemlos auch iTunes-Bibliotheken importieren.

Tomahawk - Auch dieser Player steht für Windows, Mac und Linux zur Verfügung, aber auch für Android. Tomahawak importiert vorhandene iTunes-Bibliotheken, genauso wie Clementine. Interessant ist das komplexe Programm aber vor allem für Social-Media Fans.

Waltr ist ideal um ohne iTunes schnell Video- oder Audiodateien auf ein iPhone oder iPad zu übertragen. Das mit 40 US-Dollar relativ teure Programm kann Mediendateien wie MKV oder FLAC davor in kürzester Zeit in kompatible Formate umwandeln und ergänzt Metadaten. Die aktuelle Version unterstützt neben der Übertragung per USB auch WiFi.

Mit Waltr kann man sehr schnell Daten auf ein iPhone oder iPad übertragen.
Vergrößern Mit Waltr kann man sehr schnell Daten auf ein iPhone oder iPad übertragen.

Primo Music - Mit einem Preis von 20 US-Dollar ist der Musikverwalter Primo Music etwas günstiger, der für Mac und PC verfügbar ist. In Sachen Import und Export der Musikdateien vom und auf das iPhone kann das Programm iTunes ohne Weiteres ersetzen. Dazu kann Primo Music die Einkäufe vom mobilen Gerät sichern oder eine kaputte iTunes-Mediathek wiederherstellen.

Fazit

Ob Sie auf Apple Music, Google Play Music, Spotify, Napser oder Deezer setzen ist schlussendlich Geschmackssache oder hängt davon ab, ob ihnen die exklusiven Inhalte zusagen, die sie beim einen bekommen und beim anderen nicht. Wer häufig Musik im Netzwerk streamen will und eher kein iTunes Fan ist, kann auf Spotify setzen. Das gilt auch dann, wenn Sie häufig unterwegs sind, und einen Mobilfunkvertrag der Telekom nutzen wollen. Der größte Nachteil von Apple Music besteht im Grunde genommen darin, dass für die Verwendung im internen Netzwerk auf iTunes gesetzt werden muss. Bleibt zu hoffen, dass Apples Entwickler bald eine eigene App für Apple Music zur Verfügung stellen, oder iTunes grundlegend verbessern.

Wer zusätzlich noch eigene Media Player nutzen will, muss entscheiden, ob er auch die iTunes-Bibliotheken nutzen will, und mit dem gleichen Tool die Synchronisierung mit seinem iPhone/iPad durchführen will. In diesem Fall können zusätzliche Player durchaus eine interessante Rolle spielen. Leider wird von den meisten Media Playern die iTunes ersetzen können, und die auch iPads/iPhones synchronisieren können, nur Spotify als Streamingdienst unterstützt.

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