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Die besten Problemlösungen für den Mac

02.05.2016 | 09:40 Uhr |

Was tun, wenn der Mac streikt oder Programme zicken? Die besten Troubleshooting-Tipps für OS X und seine wichtigsten Apps.

Den Ordner „Library“ im Privatordner immer anzeigen

Problem: Standardmäßig wird im Privatverzeichnis des Benutzers der Ordner „Library“ nicht angezeigt, in dem unter anderem die Daten von Mail, Kontakte und Kalender, die Schlüsselbunde sowie die benutzerspezifischen Vorgaben abgelegt sind. Wie lässt sich der Ordner dauerhaft einblenden?

Das Fenster mit den Darstellungsoptionen bietet nun eine Einstellung für den Ordner „Library“ im eigenen Privatordner.
Vergrößern Das Fenster mit den Darstellungsoptionen bietet nun eine Einstellung für den Ordner „Library“ im eigenen Privatordner.

Lösung: Während man in früheren Versionen von OS X noch das Terminal bemühen musste, um diese Vorgabe von Apple zu ändern, gibt es nun einen bequemeren Weg. Man öffnet dazu im Finder ein neues Fenster, klickt in der Seitenleiste auf das Symbol mit dem Haus, um den eigenen Privatordner zu öffnen, und blendet mit „Befehlstaste-J“ („cmd-J“) das Fenster mit den Darstellungsoptionen ein. Dort markiert man die Option „Ordner Library anzeigen“.

So kann man feststellen, ob eine bestehende Bluetooth-Verbindung gut ist

Problem: Verwendet man Bluetooth-Geräte wie Maus, Trackpad, Drucker und Lautsprecher mit einem Mac, ist die Verbindung nicht immer problemlos, und es kann zu Unterbrechungen kommen. Wie kann man feststellen, ob eine Verbindung gut oder schlecht ist?

Lösung: Lässt man sich das Bluetooth-Menü in der Menüleiste anzeigen, blendet sich dort die Verbindungsqualität ein, wenn man das Menü mit gedrückter Wahltaste („alt“) öffnet und den Mauszeiger über eines der im Menü aufgelisteten Geräte bewegt. Im sich einblendenden Untermenü wird ein Wert bei RSSI angezeigt. RSSI steht für „ Received Signal Strength Indication “. Ein Wert zwischen 0 und -60 bedeutet eine gute Verbindung, bis -70 ist es noch in Ordnung, darüber hinausgehende Werte (-71 bis -100) signalisieren eine schlechte Verbindung.

Mit Spotlight nach dem Datum von Dokumenten suchen

Problem: Über die Option „ Alle meine Dateien “ kann man sich im Finder schnell alle heute, gestern oder in den vorherigen sieben Tagen erstellten oder geänderten Dokumente auflisten lassen, indem man die Dokumente nach einem dieser Kriterien ausrichten lässt. Um gezielt nach Dokumenten zu suchen, die man an einem bestimmten Datum erstellt oder geändert hat, muss man zuerst einen intelligenten Ordner anlegen.

Lösung: Man kann auch über Spotlight nach einem Datum suchen, an dem Dateien erstellt oder geändert wurden. Dazu tippt man in das Spotlight-Suchfeld entweder „Erstellt:“ oder „Geändert:“ ein (ohne die Anführungszeichen), dann ein Leerzeichen und das Datum im Format TT.MM.JJJJ (zum Beispiel 26.01.2015). Spotlight listet dann alle Objekte auf, die diesem Kriterium entsprechen. Welche Objektarten angezeigt werden, legt man in der Systemeinstellung „Spotlight“ unter „Suchergebnisse“ fest.

Die dauernde Nachfrage nach dem aktuellen WLAN-Passwort unterbinden

Problem: Nach Einschalten eines Mac Mini wird jedes Mal nach dem Passwort für das lokale WLAN gefragt, die automatische Verbindung mit dem drahtlosen Netz funktioniert nicht.

Den Ausschaltdialog von OS X sofort über den Einschaltknopf aufrufen

Problem: Apple hat bei den Macs das Verhalten des Einschaltknopfs geändert. Während sich früher bei eingeschaltetem Mac nach kurzem Drücken das Dialogfenster mit den Ausschaltoptionen geöffnet hat, geht der Mac nun in den Ruhemodus. Um das Dialogfenster zu öffnen, muss man den Knopf länger gedrückt halten, sodass man durch zu frühes Loslassen den Mac versehentlich in den Ruhemodus schickt.

Lösung: Um das alte Verhalten des Einschaltknopfs wiederherzustellen, startet man das Terminal und tippt dort folgenden Befehl ein, gefolgt von einer Zeilenschaltung:

defaults write com.apple.login.window PowerButtonSleepsSys tem -bool no

Die Umstellung tritt dann sofort in Kraft. Um die Änderung wieder rückgängig zu machen, nimmt man denselben Befehl und ersetzt „no“ durch „yes“.

Bestimmte Dateitypen immer mit einem Programm öffnen

Problem: Auf dem Mac ist Acrobat Reader installiert, und ein PDF soll mit diesem Programm, anstatt wie standardmäßig vom System festgelegt mit Vorschau, geöffnet werden, wenn man die Datei im Finder per Doppelklick startet. Dazu hat man das PDF im Finder mit der rechten Maustaste angeklickt und aus dem Kontextmenü „Öffnet mit Acrobat Reader“ ausgewählt. Beim nächsten Doppelklick auf die Datei wird aber wieder Vorschau gestartet.

Im Info-Fenster legt man fest, dass eine Datei mit einem bestimmten Programm geöffnet wird.
Vergrößern Im Info-Fenster legt man fest, dass eine Datei mit einem bestimmten Programm geöffnet wird.

Lösung: Um dauerhaft festzulegen, mit welchem Programm eine Datei bei einem Doppelklick darauf geöffnet werden soll, markiert man die Datei im Finder, ruft mit „Befehlstaste-I“ („cmd-I“) das Info-Fenster auf und stellt im Aufklappmenü bei „Öffnen mit“ das gewünschte Programm ein. Soll diese Einstellung auch für alle anderen Dokumente mit demselben Dateiformat gelten, klickt man auf „Alle ändern“ und bestätigt die Nachfrage mit einem Klick auf „Fortfahren“.

Den Bildschirm manuell in den Ruhemodus schicken

Problem: In der Systemeinstellung „Energie sparen“ lässt sich zwar eine Zeitvorgabe für den Ruhezustand des Monitors angeben. Der Bildschirm geht dann nach der eingestellten Zeit selbstständig in den Schlafmodus, ohne dass sich auch das System zur Ruhe begibt. Um den Bildschirm manuell auszuschalten, gibt es allerdings keinen passenden Befehl.

Lösung: Man öffnet die Systemeinstellung „ Mission Control “ und klickt dort auf „Aktive Ecken“. Dann lässt sich für eine der Bildschirmecken aus dem Aufklappmenü die Option „Ruhezustand für Monitor“ auswählen. Bewegt man nun den Mauszeiger in die gewählte Ecke, wird der Bildschirm ausgeschaltet, das System bleibt jedoch aktiv. Drückt man eine Taste, wird der Bildschirm wieder aktiviert. Je nachdem, welchen Zeitraum man in der Systemeinstellung „Sicherheit“ unter „Allgemein“ bei „Kennwort erforderlich“ eingestellt hat, muss man zum Beenden des Bildschirmschlafmodus wie beim normalen Ruhezustand das Benutzerpasswort eintippen.

Die Stromsparfunktion App Nap generell deaktivieren

Problem: Apple hat seit Mavericks mit der Funktion „ App Nap “ eine Stromsparfunktion integriert, die momentan nicht aktive Programme in den Schlafmodus schickt, sodass sie kaum noch Leistung und damit auch kaum noch Strom verbrauchen. Über das Info-Fenster einer Anwendung lässt sich diese Option für jedes Programm zwar individuell deaktivieren, eine generelle Einstellung gibt es aber nicht.

Lösung: Wie so oft kommt hier das Terminal zu Hilfe. Mit folgendem Befehl wird App Nap auch unter aktueller OS-X-Version ausgeschaltet:

defaults write NSGlobalDomain NSAppSleepDisabled -bool yes

Nach dem Eintippen des Befehls drückt man noch die Zeilenschaltung und meldet sich am System ab und wieder an oder startet den Mac neu. Ersetzt man in dem Befehl „yes“ durch „no“, wird die Deaktivierung von App Nap wieder aufgehoben.

Im Finder das Verschieben von Objekten abbrechen

Problem: Zieht man im Finder per Trackpad oder Maus Dateien oder Ordner in ein anderes Verzeichnis und merkt auf halbem Weg, dass man sich vertan hat, muss man die Daten erst wieder in das Ausgangsverzeichnis zurück bewegen, um den Vorgang zu stoppen.

Lösung: Anstatt die Dateien wieder an den Ursprungsort zurückzulegen, drückt man einfach nur die Escape-Taste („esc“). Der Finder stoppt dann den Vorgang und legt alle Dateien und Ordner an den Ausgangsort zurück. Als zweite Möglichkeit zieht man die Objekte auf die Menüleiste und lässt sie los.

Das integrierte Benutzerwörterbuch von OS X bearbeiten

Problem: Bei der Rechtschreibprüfung in Programmen wie Textedit, Pages und Mail kann man im Fenster „Rechtschreibung und Grammatik“ korrekt geschriebene, aber von der Rechtschreibprüfung von OS X nicht erkannte Wörter mit einem Klick auf „Lernen“ in das Benutzerwörterbuch von OS X aufnehmen. Dabei lässt sich über das Aufklappmenü unten im Fenster auch eine Sprache auswählen. Das System bietet aber keine Option an, die Benutzerwörterbücher zu bearbeiten, um ein falsches Wort wieder daraus zu entfernen.

Da OS X keine Option anbietet, um die Benutzerwörterbücher zu bearbeiten, muss man zu einer Lösung wie Tinkertool System 4 greifen.
Vergrößern Da OS X keine Option anbietet, um die Benutzerwörterbücher zu bearbeiten, muss man zu einer Lösung wie Tinkertool System 4 greifen.

Lösung: Im Shareware-Programm Tinkertool System 4 ( www.bresink.de ) gibt es unter „Benutzer“ auch eine Option „Wörterbücher“. Hier kann man über das Aufklappmenü das zu bearbeitende Wörterbuch auswählen und dann Einträge markieren und mit einem Klick auf das Minussymbol löschen. Außerdem lassen sich neue Begriffe nach einem Klick auf das Plussymbol einem Wörterbuch hinzufügen.

Die Vorgaben für das Öffnen von Ordnern im Finder ändern

Problem: In den Vorgaben des Finders ist unter „Allgemein“ die Option „Ordner in Tabs statt neuen Fenstern öffnen“ zu finden. Es macht jedoch keinen Unterschied, ob sie aktiviert oder deaktiviert ist, denn bei einem Doppelklick auf einen Ordner in einem Finder-Fenster wird dessen Inhalt immer im aktuellen Fenster eingeblendet.

Lösung: Die Einstellung wirkt sich nur darauf aus, was passiert, wenn man einen Ordner mit gedrückter Befehlstaste („cmd“) doppelklickt. Ist die Option aktiviert, legt der Finder einen neuen Tab an. Ist sie deaktiviert, wird ein neues Fenster geöffnet. Außerdem ändert sich der Eintrag im Kontextmenü eines Ordners. Bei aktivierter Option steht dort als erster Eintrag „In neuem Tab öffnen“, bei deaktivierter Option „In neuem Fenster öffnen“.

Ein externes Laufwerk deaktivieren, aber nicht auswerfen

Problem: Mit einem Macbook Air und nur 128 GB Speicher verwendet man zusätzlich ein SD-Kartenlaufwerk wie das Storedge von PNY und speichert dort die Fotos und die Musik, um Platz auf der internen SSD des Macbook zu sparen. Benötigt man den Speicher vorübergehend nicht, wirft man ihn im Finder aus, muss ihn aber anschließend ab-und neu anstecken, um wieder darauf zugreifen zu können.

Lösung: Anstatt das SD-Kartenlaufwerk im Finder auszuwerfen, startet man das Festplatten-Dienstprogramm, markiert links in der Liste das auf dem Speichermedium angelegte Volume und klickt in der Symbolleiste auf „Deaktivieren“. Dann wird es im Finder ausgeblendet. Um wieder darauf zuzugreifen, markiert man im Festplatten-Dienstprogramm das nun inaktive Volume und klickt auf „Aktivieren“. Ein erneutes Anstecken an das Macbook ist nicht notwendig, der Speicher kann so permanent im Laufwerksschacht verbleiben.

Banner in der Mitteilungszentrale länger anzeigen lassen

Problem: In der Mitteilungszentrale von OS X können Anwendungen entweder Banner oder Hinweise einblenden, wenn sie dem Benutzer etwas mitteilen wollen. Während die Hinweise so lange eingeblendet bleiben, bis man sie anklickt, verschwinden die Banner nach kurzer Zeit wieder von selbst. Das geschieht manchen Anwendern jedoch zu schnell.

Lösung: Wie in vielen Fällen hilft das Terminal weiter. Dort tippt man den folgenden Befehl ein und ersetzt [Sekunden] durch eine Zahl, die festlegt, wie viele Sekunden das Banner eingeblendet bleibt:

defaults write com.apple.notifiationcenterui bannerTime [Sekunden]

Durch Drücken der Zeilenschaltung wird die Änderung aktiviert. Um auf den Systemstandard zurückzustellen, gibt man diesen Befehl ein und drückt wieder die Zeilenschaltung:

defaults delete com.apple.notifcationcenterui bannerTime

Eine Apple-ID ohne Angabe einer Zahlungsoption einrichten

Problem: Im iTunes Store und im Mac App Store benötigt man auch dann eine Apple-ID , wenn man nur kostenlose Software und kostenlose Programm-Updates laden möchte. Beim Einrichten einer Apple-ID muss man jedoch als Zahlungsmethode eine Kreditkarte angeben. Gibt es eine Möglichkeit, ein Konto ohne Zahlungsmethode einzurichten?

Eine Apple-ID lässt sich auch einrichten, ohne eine Kreditkarte als Zahlungsmethode anzugeben.
Vergrößern Eine Apple-ID lässt sich auch einrichten, ohne eine Kreditkarte als Zahlungsmethode anzugeben.

Lösung: Man startet iTunes, wechselt zum iTunes Store und klickt in der Leiste oben im Fenster auf „App Store“. Nun wählt man eine kostenlose App und klickt auf „Gratis“, woraufhin sich das Fenster „Am iTunes Store anmelden“ öffnet. In diesem Fenster klickt man auf „Apple-ID erstellen“, klickt im nächsten Fenster auf „Weiter“ und akzeptiert die Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien. Nun gibt man eine gültige E-Mail-Adresse an, tippt das Passwort und die Antworten auf die Sicherheitsfragen ein und gibt das Geburtsdatum an. Nach dem Klick auf „Weiter“ lässt sich „Keine“ als Zahlungsmethode angeben, und mit „Apple-ID erstellen“ wird die ID eingerichtet. Mit dieser ID kann man in den Stores auch mit Gutscheinkarten einkaufen, wozu man dort unter „Alles auf einen Klick“ auf „Einlösen“ klickt und dann den Gutschein-Code eintippt.

Alle Icons auf dem Schreibtisch schnell ausblenden

Problem: Der Schreibtisch des Systems ist zwar praktisch, um schnell auf häufig verwendete Ordner und Dateien oder Datenträger zuzugreifen. Bei einer Präsentation möchte man stattdessen doch lieber nur das Hintergrundbild einblenden.

Mit Hide Desktop lassen sich bei einer Präsentation alle Symbole auf dem Schreibtisch mit einem Mausklick ausblenden.
Vergrößern Mit Hide Desktop lassen sich bei einer Präsentation alle Symbole auf dem Schreibtisch mit einem Mausklick ausblenden.

Lösung: Mithilfe des Programms Hide Desktop lässt sich diese Aufgabe lösen. Man installiert das Programm beispielsweise im Ordner „Programme/Hilfsprogramme“, startet es dann über den Befehl „Öffnen“ im Kontextmenü und tippt Name und Passwort des Administrators ein. Dieser kleine Umweg ist erforderlich, da das Programm von einem nicht bei Apple registrierten Entwickler stammt. Ist Hide Desktop aktiv, erscheint in der Menüleiste ein Symbol, über dessen Menü man zwischen „Disabled“ und „Enabled“ wechselt. Über das Menü lässt sich die Anwendung auch beenden.

Alle Fenster ausblenden und den Schreibtisch zeigen

Problem: Wenn mehrere Fenster in mehreren Programmen geöffnet sind, verdecken sie die Symbole auf dem Schreibtisch, selbst dann, wenn der Finder das aktive Programm ist.

Lösung: Um schnell alle Fenster der Anwendungen auszublenden und nur noch den Schreibtisch und die Fenster des Finders anzuzeigen, hält man „Befehls-Wahltaste“ („cmd-alt“) gedrückt und klickt irgendwo in den freien Bereich des Schreibtischs. Um die Fenster aller Programme sowie auch die im Finder geöffneten Fenster auszublenden und nur noch den Schreibtisch anzuzeigen, drückt man „Befehlstaste-F3“ („cmd-F3“). Mit derselben Tastenkombination blenden sich die Fenster auch wieder ein. Auf dem Trackpad zieht man Daumen und drei Finger auseinander, um den Schreibtisch anzuzeigen. Durch Zusammenziehen der Finger blenden sich die Fenster wieder ein.

Beim Programmwechsel alle anderen Fenster ausblenden

Problem: Wechselt man von einem Programm zu einem anderen, werden zwar jeweils die Fenster der aktiven Anwendung in den Vordergrund geholt, die Fenster der inaktiven Programme bleiben aber weiterhin sichtbar, was vor allem auf kleinen Monitoren störend ist.

Lösung: Eine Option besteht darin, über das Dock zwischen den Anwendungen zu wechseln und beim Mausklick auf ein Programm-Icon jeweils die Wahltaste („alt“) gedrückt zu halten. Ist eine App schon offen, können Sie auch in eines ihrer Fenster klicken. Dann werden die Fenster der zuvor genutzten Anwendung beim Wechsel automatisch ausgeblendet. Damit immer nur die Fenster der aktiven App sichtbar sind, muss man einmal alle offenen Programme durchschalten oder mit „Befehl-Wahltaste-H“ alle anderen Apps ausblenden.

Das automatische Beenden von inaktiven Programmen ausschalten

Problem: Manche Programme wie zum Beispiel Vorschau oder Textedit beenden sich unter OS X wieder von selbst, wenn keine Datei geöffnet ist und sich das Programm im Hintergrund befindet und darum momentan nicht mehr aktiv ist.

Lösung: Dies ist kein Fehler, sondern sogar beabsichtigt. Eigentlich sind die Programme weiterhin aktiv, was man beispielsweise im Programm Aktivitätsanzeige unter „Speicher“ und „CPU“ sehen kann, verbrauchen aber keine Prozessorzeit und keine Energie. Sie lassen sich darum auch schnell mit einem Klick auf das Programmsymbol im Dock wieder aktivieren. Man kann dieses Verhalten aber auch deaktivieren, was sich etwa mit dem kostenlosen Programm Tinkertool ( www.bresink.com ) erledigen lässt. Dort findet man unter „Programme“ unten im Fenster die Option „OS X soll inaktive Programme nicht automatisch beenden“. Man aktiviert sie und beendet anschließend das Programm. Dann meldet man sich am System ab und anschließend wieder an, um die geänderten Einstellungen zu aktivieren.

Feststellen, wo im Mac Mini die Festplatte verbaut ist

Problem: Ein Mac Mini ist – mit Ausnahme der Server-und Fusiondrive-Version – seit der Generation 2011 standardmäßig mit nur einer Festplatte ausgestattet. Möchte man zusätzlich noch eine SSD oder eine zweite Festplatte einbauen, benötigt man für diese ein eigenes Anschlusskabel und ein paar Befestigungschrauben. Während jedoch Modellversionen vor 2012 die Platte unten eingebaut hatten, ist sie nun bei einigen Geräten der Modellgeneration 2012 oben angebracht. OWC und Mac Speichershop bieten deshalb zwei verschiedene Einbausätze an. Wie kann man feststellen, wo im Mac Mini die Festplatte ihren Platz hat?

Lösung: Man öffnet das Festplatten-Dienstprogramm, markiert links die Festplatte und kann dann unten im Fenster bei „Verbindungs-ID“ sehen, ob die Platte unten (Lower) oder oben (Upper) eingebaut ist. Alternativ findet man diese Information in den Systeminformationen, wenn man dort unter „SATA/SATA Express“ die Festplatte markiert. Dann wird bei „Name des Schachts“ die Einbauposition angezeigt. Der Vorteil der neuen Konfiguration besteht darin, dass der Einbau eines zusätzlichen Laufwerks einfacher ist, da man an den unteren Einbauplatz leichter herankommt und nicht das Logic Board und das Netzteil ausbauen muss.

Ein Mac Mini schaltet sich nach dem Neustart wieder aus

Problem: Ein drei Jahre alter Mac Mini mit installiertem OS X lässt sich nicht mehr starten. Nach dem Neustart erscheint zusätzlich zum Apple-Logo unten auf dem Bildschirm ein grauer Fortschrittsbalken, kurz darauf schaltet sich der Mac jedoch wieder aus.

Lösung: Der graue Fortschrittsbalken signalisiert, dass das System Probleme im Volume-Verzeichnis der Festplatte gefunden hat und nun versucht, das Verzeichnis zu reparieren. Gelingt dies nicht, schaltet sich der Rechner wieder aus. Man kann nun als erstes von der Wiederherstellungspartition ( Recovery HD ) starten, indem man beim Neustart die Tastenkombination „Befehlstaste-R“ („cmd-R“) gedrückt hält, und dann mit dem Festplatten-Dienstprogramm einen weiteren Reparaturversuch („Volume reparieren“) unternehmen kann. Da das Dienstprogramm jedoch dieselben Reparaturmechanismen verwendet wie das System, dürfte dies häufig nicht zum Erfolg führen. Aber auch im Erfolgsfall sollte man – genauso wie bei einem Fehlschlag – die Festplatte besser durch ein neues Exemplar ersetzen, um sicherzugehen, dass das gravierende Problem in Zukunft nicht erneut auftritt. Nach dem Einbau stellt man den Mac dann aus dem Backup wieder her, sofern man dies nicht sträflich unterlassen hat. Andernfalls muss man versuchen, die Daten zu retten. Dazu installiert man die alte Platte in ein externes Leergehäuse, schließt dieses an den neu installierten Mac Mini an und kopiert die Benutzerdaten manuell auf den Rechner, sofern die Festplatte noch im Finder erscheint. Kann man nicht auf die Festplatte zugreifen, muss man zu einem Datenrettungsprogramm wie Disk Warrior oder Disk Drill greifen oder sich von seinen Daten endgültig verabschieden, wenn die Rettung nicht gelingt.

Die in iTunes Match gespeicherten Titel auslagern

Problem: Da auf einem Macbook Air nicht genügend Platz für die große iTunes-Bibliothek ist, hat man seine Musiktitel mit iTunes Match auf Apples Server ausgelagert und spielt sie dann von dort ab. Wie kann man sich von diesen Titeln ohne Internetverbindung eine Kopie auf einem externen Laufwerk anlegen, um auf die Musik zugreifen zu können?

Über den Befehl „Laden“ im Kontextmenü kann man alle in iTunes Match gespeicherten Titel in eine lokale Mediathek kopieren.
Vergrößern Über den Befehl „Laden“ im Kontextmenü kann man alle in iTunes Match gespeicherten Titel in eine lokale Mediathek kopieren.

Lösung: Man startet iTunes mit gedrückter Wahltaste und legt über „Neu erstellen“ eine neue Mediathek auf der externen Festplatte an. Dann meldet man sich mit seiner Apple-ID beim iTunes Store an und lässt sich alle in der Cloud gespeicherten Titel anzeigen. Nun wählt man mit „Befehlstaste-A“ („cmd-A“) alle Titel aus, öffnet mit einem rechten Mausklick das Kontextmenü und wählt dort den Befehl „Laden“. iTunes überträgt dann alle Titel aus der Cloud auf die externe Festplatte.

Problem: Auf einem Mac sind mehrere Musiktitel in den nicht komprimierten Formaten AIFF und WAV gespeichert und sollen in iTunes importiert werden. Dabei sollen sie beim Import in ein komprimiertes Format (MP3 beziehungsweise AAC) umgewandelt werden, um sie später mit einem iPod zu synchronisieren. Die Titel werden von iTunes aber im Originalformat importiert und nicht in demjenigen Format, das in den Vorgaben unter „Allgemein > Importeinstellungen“ ausgewählt ist.

Lösung: Die Importeinstellungen werden automatisch nur beim Import von einer Audio-CD angewendet. Um sie auch beim Import von auf dem Mac gespeicherten Musikdateien einzusetzen, geht man folgendermaßen vor: Zuerst muss man dafür sorgen, dass in iTunes kein Titel und kein Album markiert ist. Dann ruft man „Ablage > Neue Version erstellen“ auf und hält die Wahltaste („alt“) gedrückt. Daraufhin wird im Untermenü die unterste Option „In „ ... “ konvertieren …“ aktiv und das in den Vorgaben gewählte Importformat zwischen den Anführungszeichen angezeigt. Diese Option klickt man nun an und wählt dann die zu konvertierenden Titel aus. Sollten sich die Titel nicht auswählen lassen, ist in iTunes noch ein Titel oder ein Album markiert.

Titel finden, die sich nicht in der Mediathek befinden

Problem: Löscht man in iTunes einen Titel oder einen Podcast, fragt das Programm, ob man den Titel in den Papierkorb legen oder behalten möchte. Im zweiten Fall verschwindet er zwar aus der Mediathek, bleibt aber im iTunes-Ordner gespeichert. Wie lassen sich diejenigen Titel aufspüren, die man versehentlich nicht in den Papierkorb gelegt, sondern im iTunes-Ordner behalten hat?

Lösung: Für vieles, was man mit iTunes machen kann, findet man ein Skript auf der Webseite von Doug Adams ( http://dougscripts.com/itunes/ ). In der Rubrik „Managing Files“ sucht man nach dem Skript „Music Folder Files Not Added“ und lädt es auf den Rechner. Nun hält man die Wahltaste („alt“) gedrückt, öffnet im Finder das Menü „Gehe zu“ und wählt „Library“ aus. In der Library öffnet man das Verzeichnis „iTunes/Scripts“ und legt dort das aus dem Netz geladene Skript ab. Sollte der Ordner „Scripts“ nicht existieren, legt man ihn selbst an. Startet man anschließend iTunes neu, gibt es ein neues Skript-Menü, aus dem man nun das Skript auswählt. Es öffnet sich ein Fenster, in dem man auf „Find“ klickt, um die Suche zu starten. Anschließend lassen sich die gefundenen Titel mit „Trash“ in den Papierkorb legen oder mit „Add“ der Mediathek hinzufügen.

Mehrere Bilder in einem Fenster öffnen

Problem: Zieht man mehrere Bilder auf das Programmsymbol von Vorschau im Dock, werden sie alle in einem eigenen Fenster geöffnet. Wie lassen sich mehrere Bilder in einem Fenster darstellen?

Ob Vorschau Bilder separat in jeweils einem Fenster oder zusammen in einem Fenster anzeigt, legt man in den Vorgaben fest.
Vergrößern Ob Vorschau Bilder separat in jeweils einem Fenster oder zusammen in einem Fenster anzeigt, legt man in den Vorgaben fest.

Lösung: In den Vorgaben von Vorschau gibt es unter „Allgemein“ drei Optionen. Ist „Jede Datei in einem eigenen Fenster öffnen“ ausgewählt, öffnet Vorschau für jedes Bild ein eigenes Fenster. Markiert man „Dateigruppen im selben Fenster öffnen“, werden alle Bilder, die man gemeinsam auf das Programmsymbol zieht, zusammen in einem Fenster angezeigt. Für jede neue Gruppe öffnet Vorschau dann ein neues Fenster. Ist „Alle Dateien in einem Fenster öffnen“ aktiviert, werden alle Bilder in einem einzigen Fenster angezeigt, auch wenn man sie nacheinander einzeln oder in Gruppen auf das Symbol von Vorschau zieht. Diese Einstellungen gelten ebenfalls für PDF-Dokumente.

Den Flaggensymbolen eine andere Bezeichnung zuweisen

Problem: In Mail lassen sich Nachrichten mit einer farbigen Flagge kennzeichnen. Es gibt aber keine Option in den Vorgaben von Mail, die Standardbezeichnungen zu ändern.

Lösung: Man weist jeweils einer beliebigen E-Mail eine der sieben farbigen Flaggen zu. Anschließend blendet man in der Seitenleiste mit einem Klick auf das Dreieck vor „Markiert“ die Flaggensymbole ein. Dann kann man jedes Symbol mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü „Umbenennen“ auswählen. Der Name der Flagge wird nun in der Seitenleiste aktiviert und lässt sich überschreiben.

Bei Anzeigeproblemen die Postfächer wiederherstellen

Problem: Im Docksymbol von Mail wird eine andere Zahl für die ungelesenen Nachrichten angezeigt als im Eingangspostfach. Zudem sind einige Nachrichten nicht aufzufinden, obwohl man sich sicher ist, dass man sie nicht gelöscht hat.

Lösung: In vielen Fällen hilft es, die betroffenen Postfächer wiederherzustellen, damit Mail alle Nachrichten und deren Markierung wieder korrekt darstellt. Dazu markiert man in der Seitenleiste ein Postfach und ruft „Postfach > Wiederherstellen“ im Menü auf. Zuerst verschwinden alle Nachrichten aus der Liste und werden dann von Mail neu aufgelistet. Außerdem kann man bei Problemen Mail alle Nachrichten neu indizieren lassen. Dazu beendet man Mail, ruft dann im Finder mit gedrückter Wahltaste („alt“) im Menü „Gehe zu > Library“ auf, öffnet den Ordner „Mail/V2/MailData“ und löscht die Dateien, die mit „Envelope Index“ beginnen. Startet man anschließend Mail, werden alle Nachrichten neu importiert, was bei sehr vielen Nachrichten einige Zeit dauert.

In langen Nachrichten das Scrollen per Rollbalken verlangsamen

Problem: Verwendet man in Mail den Rollbalken, um in längeren Nachrichten zu einer anderen Stelle zu scrollen, bewegt sich der Bildschirminhalt meist zu schnell und außerdem ruckartig, was das gezielte Suchen einer Textstelle erschwert.

Lösung: Abhilfe schafft hier die Wahltaste („alt“). Hält man sie beim Scrollen gedrückt, bewegt sich der Fensterinhalt deutlich langsamer. Keine Auswirkungen hat die Taste auf die Scrollgeschwindigkeit der Magic Mouse oder des Trackpads.

Eine in Mail angeklickte URL im Hintergrund öffnen

Problem: Bekommt man in einer E-Mail einen Link zu einer Webseite zugeschickt und klickt diesen an, wird die Seite im Standardbrowser geöffnet und Mail dazu in den Hintergrund verbannt, sodass man erst wieder zu Mail zurück wechseln muss, um die Nachricht weiterzulesen.

Lösung: Klickt man den Link mit gedrückter Befehlstaste („cmd“) an, bleibt der Browser weiterhin im Hintergrund, während er die gerade aufgerufene Webseite öffnet.

Mail zwingen, neue Nachrichten von allen Konten abzurufen

Problem: Bei manchen E-Mail-Providern tritt manchmal das Problem auf, dass neue Nachrichten nur dann von Mail abgerufen werden, wenn das Programm gestartet wird.

Lösung: Anstatt Mail neu zu starten, ruft man im Menü „Postfach > Alle Accounts offline schalten“ auf. Anschließend klickt man in der Symbolleiste des Mail-Fensters auf den Knopf „Neue E-Mails aller Accounts empfangen“, um die Konten wieder zu aktivieren, oder ruft „Postfach > Alle Accounts online schalten“ im Menü auf.

Keine Mail-Accounts nach der Migration auf neuen Mac

Problem: Mithilfe des Migrationsassistenten hat man seine Nutzerdaten von einem alten Macbook Pro auf ein neues Retina-Macbook mit OS X 10.11 übertragen. Beim ersten Programmstart sind in Mail keine Accounts vorhanden.

Lösung: Man beendet Mail und öffnet dann den Ordner „Library“ im eigenen Privatordner, wozu man im Finder die Wahltaste („alt“) gedrückt hält und im Menü „Gehe zu“ den jetzt angezeigten Ordner „Library“ auswählt. Nun öffnet man das Verzeichnis „Containers/com.apple.mail“ und löscht die Datei „Container.plist“. Startet man anschließend Mail wieder, sollten alle Accounts wieder vorhanden sein.

Ständige Nachfrage des aktuellen iCloud-Passwortes abschalten

Problem: Nach einem System-Update verlangt Mail bei jedem Programmstart erneut nach dem Passwort für den iCloud-Account des Benutzers.

Lösung: In Mail öffnet man die Vorgaben, markiert dort unter „Accounts“ das iCloud-Konto und prüft dann unter „Erweitert“ im Aufklappmenü bei „Authentifizierung“, ob der Eintrag „Apple-Token“ eingestellt ist. Wenn nicht, sollte man dies einstellen und hat nun wieder seine Ruhe. Zusätzlich prüft man sicherheitshalber unter „Accountinformationen“, ob im Aufklappmenü „SMTP-Server“ der Eintrag „iCloud (iCloud)“ korrekt ausgewählt ist.

Im Terminal zu einem Administrator-Account wechseln

Problem: Arbeitet man aus Sicherheitsgründen mit einem Benutzerkonto ohne Verwaltungsrechte, kann man im Terminal keinen Befehl verwenden, der mit „sudo“ beginnt, da diese Befehle nur Administratoren zugänglich sind. Man muss sich also zuerst als Administrator am System anmelden.

Lösung: Man kann sich direkt im Terminal als Administrator anmelden. Dazu tippt man „login“ ein (ohne Anführungszeichen), gefolgt von einem Leerzeichen und dem Kurznamen des Administrators. Nun drückt man die Zeilenschaltung, tippt das Administratorpasswort ein und drückt wieder die Zeilenschaltung. Danach kann man Befehle mit Administratorrechten ausführen. Um sich wieder abzumelden, tippt man „logout“ ein.

Zusätzliche Befehle für das Terminal installieren

Problem: Über das Terminal lassen sich viele Befehle ausführen, für die das Betriebssystem selbst keine Bedienungselemente bietet. Einige wichtige Optionen fehlen, wie etwa der Befehl „make“, um ein Programm zu kompilieren.

Lösung: Man kann Xcode aus dem Mac App Store auf den Mac laden, dazu gehören dann auch die Werkzeuge für die Kommandozeile. Wer das komplette Paket mit allen Entwickler-Werkzeugen nicht benötigt, installiert nur die Command Line Developer Tools. Dazu tippt man im Terminal einen der benötigten Befehle wie „make“ ein und drückt die Zeilenschaltung. Die Frage, ob man die Werkzeuge für die Kommandozeile installieren möchte, beantwortet man mit Klick auf „Installieren“ .

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