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So exportieren Sie Fotos auf vier Arten aus Apple Fotos

02.01.2022 | 10:00 Uhr |

Ob die Bilder vom Urlaub oder der letzten Party schnell mal auf einen USB-Stick oder in den Cloud-Speicher geschickt werden sollen: Oft müssen Alben oder Ereignisse aus Fotos exportiert werden. Hier führen mehrere Wege zum Ziel und jeder hat Vor- und Nachteile.

Auf jeden Fall ist es gut, alle Möglichkeiten zu kennen, daher hier eine Übersicht:

Maximale Kontrolle: Der Exportieren-Dialog

Die offensichtliche Wahl ist es, die „Exportieren“-Funktion in Fotos über „Ablage > Exportieren ...“ zu verwenden. Haben Sie ein Album oder mehrere Fotos ausgewählt, gibt es zwei Optionen: Sie können über "Unbearbeitete Originale" die Originaldateien exportieren, dabei gehen alle Bearbeitungen oder Markierungen verloren.

Will man die Originaldateien exportieren, kann man dies über "Unbearbeitete Originaldateien" vorgeben.
Vergrößern Will man die Originaldateien exportieren, kann man dies über "Unbearbeitete Originaldateien" vorgeben.

Oder Sie wählen die obere Option "Album exportieren" bzw. "...Fotos exportieren". Dieser Weg aus Fotos bietet die maximale Kontrolle über die Dateien und deren Namen, dauert aber auch etwas länger – außer man belässt alles bei den Standardwerten. In einem Fenster können Sie das Ausgabeformat und die Qualität, also die Stärke der Komprimierung einstellen, sowie die Ausgabegröße und die Vorgaben für die Dateinamen. Mit „Sequenziell“ erzeugt Fotos Dateinamen mit dem Begriff der in „Sequenzielles Präfix“ eingetragen wurde, also zum Beispiel „Urlaub Mallorca“ und fügt dann eine aufsteigende Nummer hinzu. Über die Optionen kann man außerdem festlegen, ob man Schlagwörter und Ortsdaten mitexportieren will – etwa Zeit und Ort einer Aufnahme.

Neben Größe und Dateiformat können Sie sogar den Dateinamen vorgeben.
Vergrößern Neben Größe und Dateiformat können Sie sogar den Dateinamen vorgeben.

Fast vollautomatisch: Bereitstellen

Während der Exportieren-Dialog die Bilder grundsätzlich auf den Desktop schickt, hat der Knopf „Bereitstellen“ das volle Spektrum intus, wohin man die Aufnahmen schicken möchte: Beim Verschicken ins Netzwerk (Nachrichten, E-Mail, Facebook, iCloud & Co) über Ausgabeformate (etwa Buch, Karte oder Kalender) bis zum Drucken und Abzüge bestellen hat der Knopf „Bereitstellen“ alles im Repertoire und kümmert sich jeweils um die richtige Aufbereitung der ausgewählten Bilder. Zum Beispiel warnt er, wenn man zu viele Bilder per Nachrichten verschicken möchte. Diese Option ist also die Beste, wenn man das Ziel der Bilder kennt, sich aber nicht um die vielen Eigenschaften wie Dateinamen, Größe et cetera kümmern möchte.

Welche Ziele bzw. Onlinedienste angeboten werden, legen Sie über die Systemeinstellung "Erweiterungen" fest. Um die Option aufzurufen können Sie einfach im Menü "Bereitstellen" auf die Option "Mehr" tippen.

Quick and dirty: In den Finder ziehen

Der mit Abstand schnellste Weg für zwischendurch: Einfach die besten Fotos in der Fotos-Mediathek markieren und auf den Finder ziehen. Beim Ziehen verrät die rote Zahl über der Foto-Vorschau wie viele Bilder im Finder landen. Sonst gibt es keine Kontrolle über Format oder Dateinamen. Hinweis: In früheren Versionen erhielt man mit dieser Methode nur eine verkleinerte Version des Fotos, in der aktuellen Version wird ein Foto in voller Auflösung exportiert.

Bitte nur im Notfall: Im Finder kopieren

Daneben gibt es noch einen weiteren Weg, den wir, wenn überhaupt, nur für den Notfall empfehlen würden, zum Beispiel, um Fotos aus einer unlesbaren oder Mediathek zu retten. Es lassen sich auch Bilder direkt im Finder aus einer Fotos-Mediathek herauskopieren. Dabei aber unbedingt vorsichtig sein und bloß nichts verändern oder verschieben, denn versehentliche Änderungen können die Mediathek beschädigen. Dazu navigiert man zum Ordner „Foto-Mediathek“, der per Standard im Ordner „Bilder“ liegt und wählt mit der rechten Maustaste „Paketinhalt anzeigen“. Im Ordner „originals“ liegen unveränderte Fotos. Fotos lagert die Bilder mit einem kryptisch benannten Namen wie "B0A09EFE-1D2E-437E-BEE4-E6BD976034B9" in tief verschachtelten Ordnern, daher ist das Ganze recht mühsam. Bei alten iPhoto-Mediatheken findet man die Originale in einem Ordner namens "Masters".

Nur im Notfall sollten Sie auf die "Originals" zugreifen.
Vergrößern Nur im Notfall sollten Sie auf die "Originals" zugreifen.

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