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ISO analog und digital

22.10.2003 | 16:22 Uhr | Markus Schelhorn

Ein Relikt aus der analogen Fotografie ist der ISO-Wert, der auch bei digitalen Kameras angegeben ist. Fotografen, die ein Handbelichtungsmesser fĂŒr die manuelle Einstellung der Blende und der Belichtungszeit verwenden, können eine böse Überraschung erleben. Denn das LichtmessgerĂ€t fĂŒr analoge Kameras lĂ€sst sich meist nur nach einer Korrektur fĂŒr Digitalkameras verwenden. Der Grund ist, dass eine Digitalkamera die in ISO angegebene Empfindlichkeit anders als fĂŒr analogen Film berechnet. WĂ€hrend fĂŒr den Film die minimale Lichtmenge berechnet wird, gibt der Wert bei Digitalkameras die maximale Lichtmenge an. So können bei identischen Einstellungen fĂŒr ein Motiv unterschiedliche Werte fĂŒr die Belichtungszeit und die Blendenöffnung entstehen. Deshalb sollte man seinen eigenen Korrekturfaktor ermitteln, indem man die Einstellungen des Belichtungsmessers der Kamera direkt mit den Werten eines Handbelichtungsmessers vergleicht. So können beispielsweise die ISO-100-Einstellungen der Kamera den Einstellungen des Handbelichtungsmessers bei ISO 64 entsprechen.

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