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Kann ich nicht immer im 32-Bit-Modus arbeiten

18.07.2000 | 00:00 Uhr |

Gibt es eigentlich einen Grund, die 32-Bit-Adressierung auszuschalten?

Eigentlich sollten heute alle Programme 32-Bit-clean sein, doch es gibt immer noch ein paar Übeltäter oder Module, beispielsweise um Dateien zu konvertieren oder auch After Dark, die den Zeiten anhängen, als es in der Apple-Welt nur einen 24-Bit-Adreßraum gab, in den Adreßregistern aber 32 Bit zur Verfügung standen. Die übrigen 8 Bit verleiteten anno dazumal findige Programmierer dazu, diese für gewisse Markierungen wie gepurgte Ressourcen zu verwenden. Als Apple jedoch zur 32-Bit-Adressierung überging und der Memory Manager die kompletten 32 Bit betrachtete, fand er plötzlich Flags vor, die er einfach in die Adreßberechnung einbezog. Mit dem Resultat, daß das Programm sich verabschiedet. Und diese "Bombenstimmung" ist eben auch der Grund, warum man auch heutzutage noch ab und an die 32-Bit-Adressierung abschalten muß. Nebenbei angemerkt: Die Systemadressierung läßt sich ganz einfach im Kontrollfeld "Speicher" umschalten.

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