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Peripherie: Markenspeichermodule oder No Name

18.07.2000 | 00:00 Uhr |

Frage:
Für einen neuen Rechner will ich ein 64-MB-DIMM-Modul kaufen. Es gibt große Preisunterschiede zwischen verschiedenen Herstellern und Anbietern, gibt es hier auch Qualitätsunterschiede? Ist es wegen der Garantie sinnvoller, Speichermodule vom Fachhändler einbauen zu lassen?

Antwort:
Bei Arbeitsspeicher gibt es Qualitätsunterschiede zwischen Markenherstellern, die auf hohe Fertigungsqualität sowie gute Qualitätssicherung Wert legen, und Billigherstellern, bei denen die Kontrollen nicht in diesem Umfang erfolgen. Zum Teil kommen auf Speichermodulen auch unterschiedliche Chips zum Einsatz, was weder der Zuverlässigkeit noch der Zugriffsgeschwindigkeit guttut. Generell dürfte die Verwendung eines billigen Speichermoduls kein Nachteil sein. Wenn der Rechner mit dem neuen Speicher startet und den eingebauten Speicher vollständig erkennt, hat man eigentlich schon gewonnen. Jedoch wird unter "Über diesen Computer" der Speicher in KB angezeigt. 64 MB entsprechen dann 64 mal 1024, also 65 536 KB. Wird der Speicher nicht erkannt, oder stürzt der Rechner wesentlich häufiger ab als vorher, dann ist der Speicherbaustein womöglich defekt, und man sollte ihn umtauschen. Man kann die Bausteine auch mit einem Diagnoseprogramm überprüfen, zum Beispiel mit der Freeware GURU (Guide to Memory Upgrade), erhältlich im Internet unter www.shareware.com. Markenhersteller wie Kingston bieten eine lebenslange Garantie auf ihre Produkte, man sollte sich aber auch bei Billigprodukten nach der Garantie erkundigen, diese wird in keinem Fall durch den Selbsteinbau in Frage gestellt.

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