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Spezial Excel 4.0

18.07.2000 | 00:00 Uhr |

Makros sind gerade in Excel äußerst praktisch, um sich wiederholende Arbeitsvorgänge stark zu beschleunigen. Zunächst unterscheidet Excel zwei Makrotypen: Befehls- und Funktionsmakros. Befehlsmakros führen eine geplante Folge von Aktionen aus, Funktionsmakros hingegen sind anwenderdefinierte Funktionen, die einen bestimmten Wert erzeugen. Funktionsmakros müssen Sie über die Tastatur eingeben, Befehlsmakros lassen sich tippen oder über den Makrorekorder aufzeichnen. Sie liegen dann als Makrolisting vor, dessen Syntax Sie im Editor ändern können. Makros rufen Sie entweder über die Tastatur mittels Tastaturkürzel oder über die Makro-Auswahlbox per Namen oder über das Menü "Makro" auf.

Sie öffnen ein neues Arbeitsblatt und schreiben in eine Zelle wie B1 für zum Beispiel Mehrwertsteuer-Berechnung die Formel "=0,15üA1". Speichern Sie anschließend das Tabellenkalkulationsblatt. Darüber legen Sie jetzt die Makro-Symbolleiste, mit der wir das Makro aufzeichnen. Sie aktivieren diese durch einen Klick in einen Zwischenraum der Standard-Symbolleiste, während Sie die Option- und Command-Taste drücken.
Klicken Sie nun auf den zweiten Knopf von rechts der Makroleiste, um die Aufzeichnung zu beginnen. Klicken Sie danach "OK" und anschließend wieder den Startknopf, um die Aufzeichnung zu stoppen. Daraufhin öffnet sich ein gewöhnliches Excel-Tabellenblatt, das aber dennoch keines ist. Es enthält das Listing der Aktionen in Excels Makrosprache.

Speichern Sie das Makro unter dem Namen "Makro1", und schließen Sie Ihr Excel-Arbeitsblatt, ohne es zu sichern. Wenn Sie das nächste Mal das Arbeitsblatt und das Makro laden, können Sie aus dem Menü "Makro" "Ausführen..." wählen, der gewünschte Bereich wird dann automatisch bearbeitet.

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