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Wie man GIFs auf dem iPhone erschafft – drei Methoden

07.05.2019 | 09:21 Uhr | Peter Müller

GIFs sind besonders auf Social Media beliebt und in den meisten Messengers und Social-Apps eingebaut. Wie macht man aber eigene?

Seinerzeit im Jahr 1998 war das Internet noch jung und Leitungen lahm. Bilder deshalb sehr klein und auch noch so weit wie möglich komprimiert. Weiter als in das ursprünglich von Compuserve entwickelte Graphis Interchange Format (GIF) geht kaum, zumal die Bilder Pixel in nur 256 Farben haben können. Das Internet ist immer noch jung, aber nun auch mächtig. Leitungen, die einst dünn wie Fäden anmuteten, sind dick wie die Taue von Hängebrücken. Daten muss man bei weitem nicht mehr so stark komprimieren, um sie durch das Netz zu schicken.

Das GIF, das nach der Jahrtausendwende deshalb zu verschwinden drohte, ist aber längst wieder da, Social Media sei Dank dafür. Denn was das Format damals schon beherrschte ist im Zeitalter von Memes höchst attraktiv für die Generation Internet: Als animiertes GIF ist es zur Basis neuartiger Kommunikation geworden. Wo man GIFs für seine Kommunikation findet, ist hier nicht das Thema. Viel eher fragt man sich als Nutzer von iPhone und Mac: Wie baut man selbst welche?

Jason Cross stellt auf Macworld im Wesentlichen drei Methoden vor. Die einfachste ist gewiss die, aus Live-Photos GIFs zu exportieren, das geht weitgehend automatisch, sobald man ein solches in eine Dauerschleife oder einen Abpraller verwandelt hat. Beim Teilen über Messenger oder Mail verschickt die Software ein GIF.

Ebenso die iPhone-Kamera zu Nutze macht sich der Shortcut " Convert Burst to GIF ", der aus einer Serienaufnahme ein animiertes Bildchen erzeugt. Für ein Video als GIF-Vorlage gibt es einen anderen Shortcut " Video to GIF ". Die App "Siri Shortcuts" auf dem iPhone versteht sich als Voraussetzung für diese Methode. Und natürlich gibt es auch noch spezialisierte Apps für diesen Zweck, etwa Giphy .

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