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iPhone mit dem Mac verbinden

07.06.2021 | 16:15 Uhr | Halyna Kubiv

iTunes bzw. Finder bieten zwei Wege, das eigene iPhone mit dem Mac zu verbinden. Will man nur Fotos überspielen, hilft ein etwas unbekanntes Programm.

Will man Daten vom iPhone auf das Mac und umgekehrt überspielen, reicht eigentlich in den meisten Fällen Airdrop: Damit lassen sich Links, Fotos, PDFs und viele weitere Dateien vom Gerät zu Gerät kopieren. Die Airdrop-Funktion findet sich beim Teilen-Bildschirm immer am linken Bildschirm-Rand, ab dann ist das Prozedere selbsterklärend: Man wählt ein Gerät, das sich in der Bluetooth-Reichweite befindet, tippt darauf, die Datei wird übertragen. Doch wollen Sie beispielsweise Fotos vom iPhone auf der Festplatte oder in der Fotomediathek speichern, ist Airdrop nicht der richtige Weg. Nach unserer Erfahrung hat iOS eine Begrenzung der Größe bei den zu übertragenden Daten, zudem dauert die Übertragung recht lang, will man gleich mehrere Dutzend Fotos und Videos speichern.

Dafür hat der Mac zwei Optionen eingebaut: Fotos und Digitale Bilder. In beiden Fällen muss man das iPhone per Kabel mit dem Mac verbinden, ist dieses per Wlan an das Mac angeschlossen, wird das Gerät in Fotos und Digitalen Bildern nicht erkannt. Ist das iPhone oder iPad mit dem Passcode gesperrt, muss man es für die Verbindung noch freigeben. Dafür entsperrt man das iOS-Gerät mit Touch-ID, Face-ID oder dem Passcode und bestätigt mit "Ja" die Frage "Diesem Computer vertrauen?" Dies ist dafür notwendig, um den USB Restricted Mode aufzuheben, eine Sicherheitsvorkehrung gegen Brute-Force-Attacken. Hat die Verbindung zwischen dem iPhone und dem Mac zustande gekommen, erscheint das iPhone-Info-Fenster in Finder oder in iTunes, fährt man Fotos oder Digitale Bilder hoch, ist das Gerät in der Seitenleiste zu sehen.

Digitale Bilder oder Fotos für Bilderübertragung

Beide Programme bitten auf dem Mac den Bild-Import vom iPhone. Fotos ist bequemer: Mit zwei Klicks lassen sich alle neuen Fotos übertragen, die seit dem letzten Import im iPhone-Speicher dazugekommen sind. Digitale Bilder ist dafür flexibler, als Speicher lässt sich ein beliebiger Ordner auswählen, nicht nur Fotos-Mediathek. In der Listen-Ansicht kann man zudem noch Bilder nach bestimmten Parametern sortieren, sogar nach Kamera, mit der das Foto aufgenommen wurde, dafür ist die Spalte "Blende" zuständig.

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